Die Verunglimpfung oder Herabwürdigung einer Person, vor allem diskreditierende Unterstellungen und Suggestionen, Ad Hominem als Instrument zur Beförderung der eigenen Position, ist das debattentechnische Synonym zu Windelversagen und immer auch Ausdruck einer Charakterlosigkeit. Letztendlich bestätigt der Mobber damit nur seine Argumentlosigkeit und den Willen, psychische Gewalt auszuüben an den Stellen, an denen er seinen eigenen, verlorenen Posten erkannt hat.
Legitim ist das nie, selbst in der erregten, emotionalisierten Debatte ist dieses Vorgehen lediglich als eine extreme Ausnahmeerscheinung akzeptabel, als Ausrutscher, oder wenn nicht deutlich ist ob es sich nicht doch um Satire oder polemische Provokation gehandelt hat.
Was gar nicht geht, ist das Abgleiten eines gesamten Debattenraums in diesen rhetorischen Pfuhl als Standard der Kommunikation.
Die Debatten”kultur” auf Veganes Auge ist nun großflächig auf diesem Gewaltniveau angekommen und wird dort aber nicht verbleiben.
Ab sofort gilt: Ad Hominem, diskreditierende Unterstellungen, diffamierende Assoziationen, Suggestionen und Herabwürdigungen bezogen auf Debattenteilnehmer werden mit einem Wochenbann belegt.
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Ava Odoemena
(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)
Schlagwörter: antivegan, Debattenkultur, Diskriminierung, Ethik, Fail, psychische Gewalt, Repression, rhetorisches Versagen, Tierrechte, vegan, vegane Interessen, veganes auge, Veganismus, Veganismusdiskreditierung
19. Februar 2010 um 15:50 |
Gesperrte Kommentatoren:
Louis Hölzinger / fressack – dauerhaft
Clemens Sebastian – dauerhaft
Lena/Nachtwächter/RonnyConnyTonni…. dauerhaft
“vegantifa” – bis 26. Februar
Detlef A. / “Anti-Jagd-Blog” – bis 26. Februar
gERd IcE / Merbel – bis 27 Februar
t / tee – bis 11. März
KraftDurchFleisch – bis 13. März
nimrod77 – bis 12. März
esahrets0 – bis 17 März
19. Februar 2010 um 15:51 |
E N D L I C H !!!!
19. Februar 2010 um 17:55 |
furchtbar und unzumutbar ;-) nein, eigentlich gut, nun meine eigentliche frage: ich glaube ebenfalls, dass das letzte mittel des unwissenden unqualifizierte kommentare und ärgeres sind, wann aber(jetzt auch ausserhalb dieser speziellen fragestellung) ziehst du die grenze zur zensur? mfg
19. Februar 2010 um 20:19 |
Gar nicht, denn Zensur gegen psychische Gewalt (wie im Eintrag umschrieben) ist genauso legitim wie Zensur gegen körperliche Gewalt. Bzw. deine Frage beinhaltet wohl die Ungewissheit, wann Selbstverteidigung aufhört und wo Repression beginnt. Im konkreten Einzelfall läßt sich das allerdings meist recht leicht beantworten. Ich weiss nicht ob du dir den Thread der gesperrten Kommentatoren schonmal angesehen hast, das ist sehr offensichtlich:-)
19. Februar 2010 um 21:00 |
Schön.
Ich hoffe, das wird gelegentlich auch antivegane Trolle etwas in die Schranken weisen.
Von “Zensur” ist dieses Blog so weit entfernt wie nur was, so mein Eindruck, und zwar auch mit dieser Regelung.
19. Februar 2010 um 22:08 |
das war ja auch bewusst nicht als kritik gemeint, eine reine interessensfrage. bleibt ja schließlich jedem selbst überlassen für sich zu entscheiden, wann selbstverteidigung aufhört und repression beginnt (genau das war übrigens der eigentliche inhalt meiner frage, nur besser formuliert). teilweise (nicht wie in dem thread mit den gesperrten kommentaren) ist für mich genau diese “antimeinung” ein wichtiger ansatzpunkt für meine contra-argumentation bzw weisst für mich auch auf gesichtspunkte hin, auf die ich selbst nicht gekommen wäre.
12. März 2010 um 22:43 |
ui, seh ich jetzt erst. nur wieso 2 sperren?
12. März 2010 um 22:47 |
ach, jetzt erinnere ich mich. finde ich etwas lächerlich, aber gut. deine sache. vor allem da es der trennung zwischen ernstgemeinten inhaltlichen kommentaren und gepöbel o.ä. gar nichts tut, wenn du durchweg alles von einer person sperrst. erziehen lassen sich die wenigsten.
vor allem wie in meinem fall, wo du behauptungen aufstellst, die du nicht begründest und ich denen nur polemisch antworte. auch mal zwischen den zeilen lesen ;)
12. März 2010 um 23:12 |
Ich hab die eine Woche mal weggenommen, da es da nur um eine Verletzung der Sperre ging. Ich habe mittlerweile die technische Lösung gefunden für das Problem.
13. März 2010 um 18:11 |
“verletzung der sperre” ist ja wohl auch ein unding. entweder jemand kann hier kommentieren oder ist gesperrt.
13. März 2010 um 19:56 |
Na, ja, “gesperrt” sein war bisher ein informeller Zustand, d. h. die Sperre wurde ausgerufen, und dann wurde gehofft, der so Gesperrte respektiert die Regel und hält sich aus freien Stücken an seine Sperre. Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, die Kommentare so einzustellen, dass sie erst nach einer Überprüfung, also quasi nach einer Genehmigung veröffentlicht sind. Einige Blogs machen das so, aber ich finde das behindert den Kommunikationsfluss. Eine Änderung hin zu allgemein restriktiveren Handhabung von Kommentaren wäre also zu Lasten aller Kommentatoren gegangen. Die einzige Möglichkeit war also, das Mißachten der ausgesprochenen Sperre erneut zu bestrafen.
Allerdings habe ich jetzt in einem Untermenu modifizierbare Filterfunktionen gefunden, es gibt wie gesagt eine technische Lösung, sodass eine Sperre nicht mehr eskaliert werden muss.
13. März 2010 um 21:37 |
tze.
so ist es eben. ich denke ich bin gesperrt, kommentiere das kurz mal schnippisch, im bewusstsein, den komemntar liest nur du, da ich ja gesperrt bin, und schon bin ich wieder gesperrt.
sorry, aber das offenbart mir eher deine inkompetenz in der kommunikationsführung, wozu ich temporäre sperren sowieso nicht für ein geeignetes mittel halte. das mikt der disziplinierung klappt schon im rechtsstaat nicht, warum sollte es hier funktionieren? leute, die durchaus diskutieren wollen, werden so abgeschreckt, nur weil sie einmal etwas suggestives schreiben, was du in deinen beiträgen auch zur genüge tust.
so bleien am ende eben nur noch die, die eh deiner meinung sind und/oder sich deinem diskussionsstil angepasst haben. das hat mit trollabwehr nicht mehr viel zu tun, sondern artet sehr schnell in konformismus aus.
13. März 2010 um 23:04 |
Schon klar, Abwesenheit von Repression mündet zwangsläufig im Konformismus. Ich sage ja eher, das mündet darin, dass sich Erwachsene in Abwesenheit vom Arschlochfaktor vernünftig unterhalten können.
Und was die “Kommunikationsführung” betrifft, da fängt es ja schon mal an, denn Erwachsene brauchen keine Führung ihrer Kommunikation. Ich bin hier schließlich nicht die Supernanny für geistig Dreijährige und Netzpsychopathen, die sollen doch rüber gehen zu Shortnews und PI und sich da aneinander reiben.
14. März 2010 um 12:05 |
na wenn es keine kommunikationsführung braucht, kannst du das sperren ja lassen.
14. März 2010 um 15:57
Ich sagte für ERWACHSENE braucht es keine “Kommunikationsführung”. Was ja alle ausschließt, die das Windelstadium noch nicht verlassen haben.