Mit Käse aber manche auch nicht. Veganes Auge berichtet ungern über “Lebensmittelskandale” besonders weil der eigentliche Skandal meist die Tierausbeutung dahinter ist, und nicht etwa der bakterielle Verseuchungsgrad der unveganen Nahrungmittel.
Doch bei dem aktuellen Fall von Listerien verseuchtem Käse kamen Menschen zu Tode. Wir sprechen den Angehörigen unser Beileid aus, im Ernst jetzt, denn einen lieben Menschen zu verlieren ist der SuperGAU. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass keiner der Betroffenen je über vegane Ernährung aufgeklärt wurde, und daher nicht wußte wie einfach eine tierassoziierte Bakterienvergiftung vermeidbar gewesen wäre. Das ist sehr schade und tragisch.
Gerade Käse kommt oft in der veganen Ernährungsaufklärung vor, denn Käse ist das Fleisch der Frauen. Wo Männer blaß vor Schock werden, wenn sie an das Loch auf dem Teller denken, so ist bei nichtveganen Frauen – vor allem Vegetarierinnen – der Käse das Objekt des Schluckfetischs. Ohne Käse könnte ich nicht leben, es ist so leicht mit gewissen Aussagen bei Veganern den Blutdruck steigen zu lassen.
Denn Käse ist mitnichten harmlos. Denn während bei einer bakteriellen Verseuchung das Leid und der Tod von Menschen richtig als Katastrophe eingeordnet wird, nehmen Käsekonsumenten das Leid und den Tod der hinter dem Käse steht in Kauf – in doppeltem Wortsinn.
Fakt ist: Mit Käse sterben wesentlich mehr als ohne.
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Ava Odoemena
(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)
Schlagwörter: Essstörung, Ethik, Fail, Gegenwart, gesundes Töten, Huch, Käse, schlechte Meme, Tod, vegan, veganes auge, Veganismus
20. Februar 2010 um 12:20 |
Fakt ist: Mit Käse sterben wesentlich mehr als ohne.
Das sollte aber nicht hinter der Überzeugung stehen, keinen Käse zu essen, oder ^^? Mit diesem Argument kann man doch alles schlecht reden.
(Also ich beziehe mich nur auf diesen einen Satz!)
20. Februar 2010 um 12:24 |
Dann hast du das Argument glaube ich nicht richtig verstanden. Käse besorgt Kühen und Kälbern Ausbeutung und Tod. Also das Hauptargument gegen Käse. Die *mehr Toten* da in dem Satz, damit sind die Tiere gemeint. Anders würde es ja auch keinen Sinn machen, denn Menschen sterben an Käse nur wie in dem aktuellen Extremfall.
20. Februar 2010 um 12:49 |
Oh, tut mir leid, das habe ich tatsächlich nicht verstanden… Wie beschränkt das Denken manchmal ist, pardon *schäm*
20. Februar 2010 um 13:01 |
Dafür brauchst du dich gar nicht zu schämen, die Stolperfalle war da nämlich absichtlich eingebaut:-) Dich hat es halt als erste/n erwischt:-))
22. Februar 2010 um 11:41 |
Puh, jetzt bin ich aber froh, dass mir jemand zuvorgekommen ist, sonst hätte ich die Schelte einstecken müssen. Das war eine ganz gemeine Stolperfalle Ava. :-)
21. Februar 2010 um 17:03 |
das “argument” gehen aber auch nur wieder gestandene antispeziesist_innen und konsequente “tierfreunde” mit. jede_n normale_n fleischesser_in oder auch nur vergetarier_in kümmert das mehrsterben nicht. im gegenteil – sie nehmen es ja bewusst in kauf bzw. verursachen es bewusst.
21. Februar 2010 um 18:02 |
Hallo Tee. Eben! Deshalb der Eintrag.
21. Februar 2010 um 19:20 |
Ich glaube nicht, dass das immer bewusst in Kauf genommen wird. Gut, Fleischesser wissen sicherlich alle, was sie da essen (Ausnahme Kinder), aber ich glaube, bei Vegetariern herrscht oft einfach ein Mangel an Information zu den Hintergründen von Milch und Eiern.
22. Februar 2010 um 17:38 |
na sicher nicht immer, aber von fast allen. ein mehr an informationen nützt überhaupt nichts, wenn die menschen es nicht hören wollen. und wozu auch? wozu soll ich mich belasten mit all dem leid? ist doch gut, dass sich da andere drum kümmern.
22. Februar 2010 um 21:17 |
Nö klar, wenn sie’s nicht hören wollen (wie in deinem Fall), nützt es natürlich erstmal nichts. Die, die es hören wollen, lesen aber mit. (Drum auch meine Antwort.) Gibt sicher ne Menge Vegetarier, die durch genau solche Informationen zu Veganern wurden.
Und nee, niemand kümmert sich um deinen Konsum.
21. Februar 2010 um 18:20 |
nur damit sich eh schon vegane menschen bestätigt fühlen, eben.
21. Februar 2010 um 22:24 |
Was ich meinte, genau deshalb der Eintrag, um unvegane Vegetarier zum Nachdenken anzuregen. Dass das nur auf Veganer wirkt ist deine Spekulation, die ich nicht mittrage, da bin halt anderer Meinung. Alleine die Debatte jetzt schon ist Beleg, dass das Thema “wirkt”.
22. Februar 2010 um 17:46 |
ja, es wirkt. bei mir insofern, dass ich wieder einmal durch argumentlosigkeit in meiner erfahrung bestätigt werden, dass veganismus hauptsächlich dem distinktionsbedürfnis seiner “jünger_innen” dient.
wüsste echt nicht, was die käsedebatte hier nun sonst bewirkt haben soll.
22. Februar 2010 um 17:54 |
Deine Interpretation steht dir ja zu, aber sie wird durch ewige Wiederholung nicht überzeugender. Durch die verunglimpfende Assoziation ““jünger_innen”, lieferst du doch sogar das Motiv warum deine Interpretation so negativ ist.
Davon mal abgesehen wäre sogar ein identitätsstiftendes Distinktionsbedürfnis legitim, oder haben Veganer Kulturverbot?
22. Februar 2010 um 15:35 |
No risk no fun,
für die köstlichen Aromen von gutem Rohmilchkäse
nehem ich das -objektiv betrachtet- extrem kleine
Risiko einer Listerien Infektion gerne in Kauf.
wie heisst es doch so schön:
Veganer leben etwas länger als omnivore aber es kommt ihnen viiieeeel länger vor
22. Februar 2010 um 16:27 |
Ich muss bei Pro-Käse-Argumenten immer an Borat denken, wo er einem Politiker ein Stück Käse gibt und sagt, es sei aus Muttermilch. Er hats trotzdem abgeschluckt, aber das Gesicht dazu!
Hatten wir hier schon abgehakt, die “Verganer hassen ihre Pappe” Verunglimpfung.
http://veganesauge.wordpress.com/2009/11/21/veganismus-als-verzichtsideologie-und-vegane-ernahrung-als-strenge-diat/
22. Februar 2010 um 18:22 |
ähh —Ava das war ein witz, Veganer haben wie jede
andere Minderheit das Recht verarscht zu werden. Nichts desto trotz werde ich mir den von Dir empfohlenen Artikel zu gemüte führen
22. Februar 2010 um 16:57 |
Jo war klar. Empfehle 2. Blick auf letzten Absatz.
Hach wann ist der Tag nur endlich rum.
22. Februar 2010 um 17:55 |
:-)
22. Februar 2010 um 18:35 |
[ADMIN: Sperre bis 1. März wegen psychischer Grenzverletzung]
Ein kleiner Tip: was leckeres kochen, vielleicht Schmorbraten, da hat man lange um sich an dem köstlichen Duft zu erfreuen.
Und muss den tagesrest nicht totschlagen.
22. Februar 2010 um 21:24 |
Ja, super Sache so ein gasförmiger Lebensinhalt, da muss man dann auch nich mehr dauernd rumtrollen (eigentlich).
22. Februar 2010 um 23:38 |
legitim? was ist das denn für eine kategorie?!
es ist schlicht nicht zweckmässig, es “wirkt” nicht, wenn es darum gehen soll dass menschen weniger tierprodukte konsumieren bzw. weniger tierleid verursachen. mitunter – evtl. beim psychischen grenzverletzer (lol) zu sehen – ist es gar kontraproduktiv.
und ja, das und das andere ist meine wahrnehmung, sei’s drum.
23. Februar 2010 um 00:09 |
Das ist deine Kategorie. Schließlich suggeriertest du, Distinktionsbedürfnis sei nicht legitim.
OMG! Was soll das werden, ein Versuch ins Guinnes Buch der Rekorde zu kommen mit der längsten Kette an Wiederholungen des gleichen Arguments? *augenroll* :-)) Erbarmen!
23. Februar 2010 um 14:54 |
1. ein argument wird nicht falscher dadurch, dass man es wiederholt. auch nicht richtiger.
2. ein argument wird nicht falscher dadurch, dass sich jemand drüber lustig macht.
3. hab ich vergessen, vergiss du mich auch. du willst dich scheinbar nur in deiner identität als anti-antiveganistin suhlen. von mir aus – mach halt. aber wundere dich nicht die antiveganist_innen dieser welt, du hast deinen anteil daran.
23. Februar 2010 um 19:02 |
Hm. Keine Macht den Drogen? Was willst du eigentlich, außer trollen offensichtlich? Wenn das hier so scheiße ist, was machst du dann hier? Jeden Monat kommen 2 Millionen neue Blogs dazu…oder so.
22. Februar 2010 um 23:41 |
und wenn es wirkt, so sind die hier vermittelten gründe verkehrte und gegen solches spreche ich mich schon allein deswegen aus, weil der zweck eben nicht die mittel heiligt. dafür müsste mensch erstmal das erstrebenswerte am zweck nachweisen, worum sich aber regelmässig gedrückt wird.
23. Februar 2010 um 00:02 |
Na ja, was “erstrebenswert” ist, legt ja jeder für sich selbst fest (oder er übernimmt das, was ihm gefällt).
Ich finde z.B. Gewaltfreiheit erstrebenswert. Wie du das siehst, musst du selbst mit dir ausmachen. Du kannst Krieg, Tötung, Angstzustände, Sklaverei, Rassismus usw gut finden, weil es dir Vorteile bringt.
Würde es dir allerdings keine Vorteile bringen: Würdest du es dann immernoch gut finden?
Ich sehe keinen Vorteil in der unveganen Ernährung, jedenfalls keinen größeren, als wenn ich z.B. einer Oma Handtaschen klauen würde. Letzteres finde ich schlecht, genau so finde ich auch den Tiermissbrauch zur Nahrungsgewinnung schlecht.
Das versteht der außenstehende Handtaschendieb nicht sofort, immerhin hätte er einen subjektiven Nachteil, würde er auf seine Aktionen verzichten.
23. Februar 2010 um 14:46 |
es sollte mir nicht nur vorteile bringen (wem gegenüber auch, es gibt immer wen, dem’s schlechter geht), es sollte das für mich am ende dabei herausspringen. das ist das erstrebenswerte. (und nein, konkurrenz ist eben nicht das mittel zum erreichen dieses ziels)
und ich sehe keinen vorteil in der veganen ernährung ( in relation zur unveganen). eher nachteile, weil ich verzicht üben müsste.
“schlecht finden” kannst du so einiges. nur wenn du wen anderen davon überzeugen willst, es dir nachzutun, solltest du mehr als dieses bauchgefühl bzw. diese moral haben. nämlich (gute) argumente, warum es für den anderen auch gut wäre. dass die im beitrag nicht kamen, wollte ich nur anmerken.
23. Februar 2010 um 15:00 |
ups, es sollte heissen:
es sollte das für mich am ende beste dabei herausspringen.
23. Februar 2010 um 16:20 |
Die guten Argumente kennst du bestimmt. Sie können nicht alle in jedem Artikel explizit durchgekaut werden.
Erhik als Egoismus-Bilanz=keine gute Ethik
“der andere” – Muh!
23. Februar 2010 um 00:47 |
tee, da hängst du doch schon wieder/immer noch in der “Stolperfalle”, so langsam kommen die Bitterstoffe raus. ; ) Der Artikel hat die Listeriengeschichte zwar als vordergründiges Thema (das an sich ist vielleicht Geschmackssache, bin ich auch nicht ganz glücklich mit), kommt aber doch letztlich zum ethischen Aspekt (auf den du sicher hinauswillst). Wo ist also das Problem?
Ach und zum Distinktions-Thema: imo muss nicht jeder Satz dem Zweck “Verbreitung des Veganismus” dienen, auch nicht hier, das Haupt-Thema des Blogs steht außerdem oben und kann als diesem Zweck dienlich gelten, ist aber doch ein eigenes.
Davon abgesehen dient letztlich auch das körperliche, geistige und seelische Wohlergehen von Leuten, die bereits vegan leben, dem Veganismus, und somit könnte man sogar für das Identitätsding durchaus eine Nuance “Zweck” sehen.
23. Februar 2010 um 20:48 |
Ja aber echt! Was haben wir ihr/ihm nur angetan?:-)
23. Februar 2010 um 22:49 |
Bin dem Rätsel des schlecht gelaunten Tees vielleicht etwas näher gekommen, scheint aus dem linken Spektrum zu kommen und hat sich dann vielleicht hier an dem projüdischen Eintrag verschluckt? VA wird in dieser verquasten Szene ja jetzt vermutlich als “antideutsch” gehandelt, das sind rechte Linke die projüdisch, proamerikanisch….oder doch linke Rechte oder Rechte die als false flag Linke agieren…blickt doch kein Schwein mehr durch;-)
24. Februar 2010 um 06:25 |
Ich könnte dir auch kaum erklären, wer jetzt links und wer rechts ist, wenn du mir 2 Krawallmacher anschleppen würdest. Selbst scheinen die aber zu wissen, mit wem man sich prügeln kann – vielleicht erkennen die sich ja über Duftstoffe oder so, wie Ameisen xD
24. Februar 2010 um 13:25 |
Mein erstes, tiefes LOL von heute:-)))
23. Februar 2010 um 14:58 |
und beim ethischen aspekt angekommen überzeugen die meisten “vegan-thesen” die meisten leute nicht mehr. selbst der antispeziesismus als lobenswerten ansatz hält dem egoismus der leute nicht stand. denn das einzige, was dem egoismus der leute (oberflächlich betrachtet) entgegensteht, ist der egoismus der anderen leute.
23. Februar 2010 um 16:23 |
das ist nun wahrlich kein kriterium, anhand dessen sich diese thesen als gut oder schlecht oder richtig oder falsch qualifizieren lassen.
23. Februar 2010 um 14:59 |
weshalb ja immer wieder auf skandalismus z.b. bei käse zurückgegriffen werden muss.
23. Februar 2010 um 18:23 |
Ja, das ist ja auch so übel auf VA, all dieser Skandalismus:-)
25. Februar 2010 um 20:05 |
du scheinst um einiges linker zu sein, so wie du am gegenstand vorbei “diskutierst” und irgendwas mit “antideutsch” plapperst. wen kümmert denn sowas?!
genau, alles eine suppe. diese extremisten aber auch …
kleiner
.
25. Februar 2010 um 20:25 |
Deinen Lesetip hat leider das Nirvanamonster gefressen (ollaH esahretsO:-). Für Verknüpfungen braucht man keine Tags, nochmal als Antwort anhängen?
28. Februar 2010 um 19:02 |
für verknüpfungen braucht man keine tags bei wordpress? hm, wäre mir neu.
na dann nur der link für die, die hier mit extremismus polemisieren: http://inex.blogsport.de/offener-brief-gegen-jeden-extremismusbegriff/
28. Februar 2010 um 19:47 |
Die von WP direkt gehosteten Blogs sind technologisch immer auf dem neuesten Stand, da sie ja zentral von WP verwaltet werden. Ob man früher Tags in Kommentaren brauchte, um aktive Verknüpfungen zu setzen, weiss ich nicht, aber jetzt braucht man sie halt nicht mehr.
Inhaltlich OK und nachvollziehbar, nur, was hat ein belangloser Kommentar mit organisierter, staatlicher Repression zu tun? Es ging doch nur darum, herauszufinden warum du so pampig unterwegs bist. Spekulationen über das Motiv deines Auftretens sind also analog zur staatlichen organisierten Repression?
12. März 2010 um 22:37 |
um verknüpfungen dieser art ging es. um links im text.
12. März 2010 um 22:41 |
zum zweiten teil: nein. es ging lediglich um die die konstruktion von linkem extremismus und der verkehrten gleichsetzung von links und rechts als extremistische pole. steht auch alles in dem verlinkten text. das kann zu staatlicher repression führen bzw. dazu gebraucht werden, kann sich aber auch in “belanglosen kommentaren” erschöpfen. verkehrt ist es so oder so und ich wehre sozusagen den anfängen, um mal polemisch zu sprechen.