Antibiotika-resistente Harnwegsinfektionen durch unvegane Nahrungsmittel

Mehr Druck gegen unvegan lebende Konsumenten: Wie die BBC in ihrem Onlineportal berichtet, gelangen Antibiotika resistente Keime aus der tiervernichtenden Landwirtschaft in den menschlichen Organismus. Antibiotika werden in der tiervernichtenden Landwirtschaft wie Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt zum prophylaktischen Einsatz und als Wachstumsförderer.

Wissenschaftler der Universität Hong Kong konnten nachweisen, dass durch den grosszügigen Einsatz von Antibiotika in der tiervernichtenden Landwirtschaft resistente Escherichia coli aus infizierten Sklavenbeständen zu deren Konsumenten überschwappen, allerdings beschränkt sich die Verbreitung nicht nur auf die Aufnahme verseuchter “Lebens”mittel. Leitender Forscher Dr. Pak-Leung Ho hält es auch für möglich, dass die Keime über den direkten Kontakt mit den Sklavenbeständen und über kontaminiertes Wasser zu den Betroffenen gelangen. Somit wären sogar Menschen gefährdet die vegan leben.

Professor Chris Thomas, ein Experte der Universität von Birmingham spricht gar von einem globalen Problem. Ärzte würden die resistenten Bakterienstämme bei menschlichen Patienten vorfinden, obwohl, so Thomas, die Viehzucht in Europa strengen Kontrollen unterläge. Durch die Globalisierung und Reisen würden sich, so der Denkvorschlag von Thomas, die resistenten Bakterienstämme aus schlechter kontrollierten Länder in den Westen hinein verbreiten.

Aufnahmen von Tierbefreiern, Tierrechtlern und Tierschützern sprechen allerdings eine andere Sprache. Teils stehen sogar Großgebinde verbotener Medikamente offen zugänglich in den Sklavenhallen, scharfe Kontrollen sind hier wohl dann nicht zu befürchten. Selbst der Spiegel berichtete bereits vor 16 Jahren über die Tierausbeuter-Szene in Europa: “Kriminelle Banden haben das Geschäft mit illegalen Wachstumsdrogen fürs Vieh bestens organisiert. Schweine und Rinder, Kälber, Ziegen und Hühner werden chemisch gepäppelt. Skrupellose Großbauern spritzen ihr Getier, geldgierige Tierärzte beschaffen die Dopingmittel, multinationale Chemiefirmen liefern die Substanzen. Europa ist, so eine Studie der EU-Kommission, mit einem “entschlossenen, flexiblen und organisierten Dealernetz” überzogen, das seine Gewinne “mit Gewalt verteidigt”; so der interviewte Veterinär Braembusche, der zu einer Sondereinheit belgischer Behörden gehört. Wenn also Tierbefreier heute ähnliche Zustände vorfinden, kann man das Unterfangen der EU das Treiben einzudämmen getrost als gescheitert ansehen. Im Gegenteil, wie zuvor berichtet, bereiten Teile der marktdevoten Politlandschaft auf EU-Ebene die Kriminalisierung von Tierrechtlern vor, oder führen sie schon durch.

Allerdings gibt es darüber hinaus selbstverständlich Länder in denen die Zustände noch schlimmer sind, was außerdem dem Tierschutz im Gegensatz zum Tierrecht die Argumentationsgrundlage entzieht. Denn bessere Haltungsbedingungen der Sklaven zu fordern ist nicht nur zynisch, auch müsste so ein Unterfangen global durchgesetzt werden, um zumindest Menschen vor bakteriellen Seuchen zu schützen. Dies trifft dann wiederum auf ein physikalisches Problem: “Bessere Bedingungen” gehen mit mehr Platz einher und einer Reduktion von Effizienz. Im Maßstab von 7 Milliarden Konsumenten scheitert dieser Ansatz an der Nichtdurchführbarkeit und enlarvt sich somit als eigenhypnotische Gewissensberuhigung mittelschichtiger Besserverdiener.

Harnwegsinfekte betreffen vor allem Frauen wegen der kürzeren Harnröhre; sind nicht nur extrem unangenehm, sondern können versteckt chronisch verlaufen und die Nieren angreifen. Besonders tückisch ist die wiederkehrende, chronisch ablaufende Infektion. Laut  Wikipedia können Bakterien in Zellen eindringen und dort in eine Art Ruhezustand mit stark veränderter Genaktivität versetzt werden. So wird mit reduziertem Stoffwechsel die Produktion zelltoxischer Substanzen und die Teilungsrate verringert. Erst beim Tod der Wirtszelle wird das bis dahin vor Antibiotika und Immunsystem geschützte Bakterium freigesetzt und aktiviert. Mit anderen Worten: Einige Schadbakterien haben die Fähigkeit sich in Körperzellen einzunisten und auf eine günstige Gelegenheit zu warten, z. B. ein geschwächtes Immunsystem durch grippalen Infekt.

Die industrielle Tiervernichtung geht so auch an den Geldbeutel, schließlich müssen neue Antibiotika entwickelt werden, ein Umstand den sich die Pharmaindustrie, die bereits auf der Sklavenebene abkassiert hat, fürstlich entlohnen läßt. Und wenn das Arsenal einmal verschossen ist, wird man auch wieder beginnen an Krankheiten wie Harnwegsinfektion zu sterben, die Niere ist schließlich keine Sackgasse.

Umstände und Zusammenhänge, die die mit der tierausbeutenden Landwirtschaft verflochtenen DGE in ihrer aggressiven Abwertung der veganen Ernährung all zu gerne übersieht.

Denn ein Nebeneffekt eines veganen Lebensstils ist das bessere Gesundheitspotential für alle Beteiligte.

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Ava Odoemena
(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)


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7 Antworten to “Antibiotika-resistente Harnwegsinfektionen durch unvegane Nahrungsmittel”

  1. fox Says:

    tiervernichtende Landwirtschaft.. toller Ausdruck! aber die LandwirtInnen ERHALTEN doch die Art, anstelle sie zu vernichten.

    • Ava Odoemena Says:

      Das ist ein ziemlich ausgelutschter Einwand, Fox, denk da noch mal eine Runde drüber nach, und eine Selbsthypnose noch dazu. Diese Selbsthypnose funktioniert aber bei Veganern nicht, gerade deshalb wurden wir ja vegan:-))

    • moglee Says:

      Und damit nicht genug. Gerade durch die Tierausbeutung und Vernichtung entsteht eine nicht weniger gewaltige Landschaftsvernichtung, durch den hohen Flächenverbrauch für den Energiebedarf der benötigt wird für die Sklaven der Tierausbeuter. Und nicht vergessen, die hochkonzentrierte Entsorgung von deren Exkrementen in der Landschaft in Form von Gülle und Mist, was wiederum das Grundwasser, Bäche, Flüsse; Seen und Meere belastet und für übermäßiges Algenwachstum verantwortlich ist. Auch die Wälder werden zunehmend geschädigt, durch den daraus resultierenden sauren Niederschlag.

      Doch wen juckt das schon? ‘n paar Veganers vielleicht.

  2. Sheogorad Says:

    Du sagst es doch selbst. Tiere werden vernichtet und dadurch wird die Art erhalten – pervers hm?

    p.s.: Aussterben tut nicht weh ;)

  3. Ali Says:

    Haha, geile Seite ^^
    “Kritische Blicke auf den Antiveganismus” – also auf alle, bis auf die paar, die bei euch mitmachen ;) Naja, Hauptsache ist, ihr habt Spaß, fühlt euch klüger und könnt uns damit nerven.

    Kleiner Tipp: ich würde vielleicht über eine Namensänderung nachdenken. “Grünes Auge”, okay. Aber der nachfolgende Satz kann nicht ernst genommen werden … dann kannst du auch gleich “gesellschaftskritische Website” reinschreiben, dann wäre es auch für absolut jeden ersichtlich.

    • Ava Odoemena Says:

      Nee, nee, Veganes Auge ist super! Kenn man ja jetzt auch schon im Netz.

      • HomoGermanicus Says:

        Ein Auge wird aber wohl kaum vegan sein.
        Also selbst diese Nasch-Äuglein von Trolli
        enthalten Gelatine, daher…
        plädiere ich auf selbstirreführende Begriffsnutzung!
        *Tusch*

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