Der letzte B12-Thread

Den nachfolgenden Text kann man getrost ignorieren, es geht hier um den Kommentarbereich. Im Kommentar kann jeder jede Frage zu B12 stellen. Es ist ein Arbeitsprojekt bei dem es eher um Erkenntnis geht als um Wissen. Jede eintrudelnde Frage wird nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet, egal ob sofort innerhalb der nächsten Tage oder in einigen Wochen angehängt. Wer eine Frage hat kann jetzt aufhören zu lesen und sie im Kommentar in den Blog kippen. Von daher “Der letzte B12-Thread”, weil er am längsten aktiv sein soll. Für alle Feinschmecker gibt aber selbstverständlich noch eine deftige Portion Ava-Geschwurbel:-) Heissa!


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B12 Cyanocobalamin
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Eigentlich ist zu B12 bereits alles gesagt. Die Fakten sind alle bekannt, seit vielen Jahrzehnten. Einige offene Fragen mäandrieren am Rande des wissenschaftlichen Konsens, wie z. B. die Bioverfügbarkeit von B12 in Chlorella Vulgaris; allerdings reichen diese Debatten der Fachleute bei weitem nicht aus um die Kernfakten insgesamt in Frage zu stellen. Für unseren Interessenskontext hat der vegane Ernährungswissenschaftler J. Norris, R.D. bereits sehr gute Arbeit geleistet, mit Quellenangaben und für jeden der des Englischen mächtig ist allgemeinverständlich geschrieben. (B12, are you getting it?) Leider führt die vor allem in Deutschland aggressiv auftretende “Naturesoteriker”-Szene einen probagandistischen Krieg gegen Sinn, Fakten und vor allem gegen den gesunden Menschenverstand und somit einen Krieg gegen die Aufklärung. Die Natur-Esoszene tritt nicht mit einer geschlossenen Identität auf, sondern ist mehr eine Art Hintergrundrauschen, eine Geräuschwand die generiert wird über ein (un)geistiges Konglomerat aus veganen Esomuttis, Ur/Rohköstlern, Gaia-Anthroposophen, Tierschutz-Vegetariern, Erdbefreiern usw. Es wäre ein leichtes all diese Gruppen und Grüppchen zwecks der ideologischen Hygiene aus dem Veganismus herauszuschmeißen, aber diese Leute sind inzwischen die Mehrheit im Veganismus. “Sie” haben gewonnen. “Wir” müssen uns mit ihnen auseinander setzen und ihnen helfen. Was sehr schwierig ist, denn weder wissen sie dass sie Hilfe brauchen, noch wollen sie unsere Hilfe. Die harschen Worte sind absichtlich gewählt, denn die Natur-Esos will ich abschrecken. Ich will hier keine Traktate über die schulmedizinische Pharmaverschwörung und Rohkostlügen über B12. Es geht um Aufklärung, nicht um Realitätsblasen.

Schon Norris kämpfte mit der Frustration, wie der Doppelsinn in “are you getting it” verdeutlicht, welches im Englischen in etwa steht für “B12- bekommst du es (in deinen Kopf)? Aufklärung an sich ist bereits schwer, denn Lernen setzt Interesse voraus, und Lernen über B12 in der veganen Ernährung ist Lernen bergauf. Nachdenken über Essen ist in alten Gehirnbereichen verwurzelt, ein Urtrieb so mächtig wie der Trieb zur Fortpflanzung. Wer sich mit Zusammenhängen der Ernährung in der modernen Welt auseinander setzen will, muss deshalb erst mal das Geschrei seines “Stammhirns” unter Kontrolle bekommen. Neuveganer haben also nicht nur das Problem, dass sie sich vielleicht überhaupt zum ersten mal allgemein mit Ernährung beschäftigen, nein, es gibt auch noch bedenkenswerte Punkte für die vegane Ernährung im Besonderen. Zwei Schritte auf einmal. Wie zum Beispiel der Umstand, dass unser momentanes System der Fremdversorgung die Bedürfnisse von Veganern weder kennt noch an ihnen interessiert ist. Wir sind zwar ein wachsendes, aber immer noch ein fast irrelevantes Marktsegment. Warum ist in FleischMilchEi B12, aber nicht in Tofu und Karotten. Oder: Was bedeutet überhaupt der Wunsch nach einer natürlichen Ernährung innerhalb des Systems der totalen Fremdversorgung? Ist nicht schon der Wunsch nach einem natürlichen Apfel irrational, wenn selbst im Biolandbau die Grundlage der Fremdversorgung das Erdöl und die damit angetriebenen Maschinen, Motoren sind? Was soll das sein, ein natürlicher Apfel im Stromkunstlicht des Bioladens? Diese Widersprüche ergeben sich aus dem Umstand, dass Essen an einen Urtrieb gekoppelt ist und somit ein bewusstes Nachdenken erst einmal gar nicht stattfinden kann. Es ist ein Reflex, ähnlich wie das Hämmerchen auf der Kniescheibe, der Tretreflex kommt gar nicht im Gehirn an.

Und nicht nur mit den eigenen Widrigkeiten müssen die Neuveganer sich auseinander setzen, von Außen prasselt Antipropaganda an das innere Nachdenkfenster, und noch nicht einmal den veganen Netzfreunden kann man trauen, woher soll man wissen ob der, dem man zuhört nicht auch ein Opfer eines Deppenmems geworden ist?

Und somit ist die erste Frage eine urphilosophische: Wie erkenne ich Wahrheit? Was ist wahr? Der Weg zur Wahrheit führt über den Willen zur Wahrheit. Bin ich bereit für die Wahrheit? Oder bin ich Sklave eines Irrglaubens? Kann ich meinem eigenen Gehirn trauen? Wie füllt man eine Lagerhalle mit den richtigen Kartons, wenn die Kartons nicht beschriftet sind? Wie baut man eine Pyramide mit viereckigen Klötzen? Wahrheit ist die Architektur der richtigen Sache. Wir wollen lernen, wir wollen arbeiten. Auf gehts!

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Ava Ọdọemena
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157 Antworten zu „Der letzte B12-Thread“

  1. Lady sagt:

    Ein Bier mit veganem B12? — “…es ist gelungen, veganes b12 herzustellen und es lebensmitteln beizufügen. bestimmte produkte wie z. b. alkoholfreie hefeweizenbiere enthalten schon während des brauprozesses eine hohe menge an vitamin b12. eine münchener marke enthält sogar pro einem halben liter alkoholfreiem weizenbier 115 prozent der empfohlenen tagesmenge…” gefunden hier: http://dieumsteiger.blogspot.com/2011/08/peperonata-mit-hackfleisch-vegan.html

  2. Ava Odoémena sagt:

    Danke für den Hinweis, auch wenn er mir mal wieder Schmerzen verursacht. Dummheit tut eben doch weh, nur leider nicht den Dummen:-))

    Das Bier-B12 geistert leider schon seit ca. 20 Jahren immer wieder mal rum, es handelt sich um “Pseudo”-B12 das im Körper bestenfalls wirkungslos ist, schlimmstenfalls die Aufnahme von gutem B12 verhindert.

    Hier wird Veganergesundheit an Brauereiwerbung festgemacht…

    Die einzige Möglichkeit wirksames B12 in Bier zu bekommen wäre eine dezidierte Fermentation wie die der Prof. Bärwald-Methode.

    Wie alle Natürlichkeits-Esoteriker ist auch der “Umsteiger” selbstverständlich stolz auf seine Realitätsblase, Zitat: “ach so,. und NEIN ich nehme keine Nahrungsergänzungsmittel”.

    Aber synthetisch übers elektronische Internet kommunizieren muss er seine Naturphantasien schon…

    Die Bemühung von Deppenargumenten wie “aber Wiederkäuer essen doch auch keine Knochen und Blut” bleibt nicht aus. Aber gerade Rinder haben evolutionär die B12-Synthese sehr elegant gelöst, da in einem der Mägen eine bakteriologische Umsetzung von Gras stattfindet, eine Umsetzung bei der auch echtes B12 gebildet wird. Und da dieser Prozess vor dem Dünndarm abläuft, wird das im Pansen gebildete B12 auch aufgenommen.

    Es gibt auch eine Affenart mit einem Vormagen extra, der Mensch gehört hier nicht dazu. Darum lassen Natürlichkeitsesos auch bewusst den Affen unter den Teppich fallen, der seinen B12-Bedarf natürlich deckt, den Gorilla. Der frisst nämlich seine eigene Kacke (wie Hasen auch), um an das im Dickdarm gebildete, verwertbare B12 zu kommen. Wenn man sich ansieht wieviel scheiße Natürlichkeitsesos reden, kann dort ja der B12-Mangel nicht weit verbreitet sein:-))

    Ich finde den Hinweis auf andere Pflanzenfresser, die eine komplett andere Biologie haben mehr als peinlich, es ist der Versuch einer wahrheitsverdrehenden Manipulation, nur eben auf einem sehr dummen Niveau. Genauso könnte man auf Fledermäuse verweisen, die wie der Mensch Säugetiere sind, und behaupten, Menschen verfügen über ein Ultraschall-Echolot im Körper, und daher könne man bei Nachtfahrten auf der Autobahn die Augen auch ruhig geschlossen halten.

    Dumm, dümmer, Natürlichkeits-Esoteriker…

  3. Ava Odoémena sagt:

    Ohgottgott. Das ist ja tiefstes Urkost-Niveau. “Mehr Nichtveganer leiden an B12-Mangel.” Ja, stimmt. Es gibt zum Beispiel in Deutschland über 80 Millionen Nichtveganer. Dass dann von denen zahlenmäßig auch häufiger mehr an den verschiedenen Ursachen des B12-Mangels erkranken, überrascht niemanden – nur eben die Dümmsten.

    Wenn wir aber im Vergleich sehen (darf man bei J. Norris gerne nachlesen), wo in zahlenmäßig vergleichbaren Gruppen nachgeschaut wird, dann haben da Veganer immer die niedrigsten B12-Werte und höchsten Homocysteinwerte. (Das ist genauso schlecht wie vermeidbar.)

    Man kann sich gar nicht ausmalen was für einen monumentalen Flurschaden die Natürlichkeitsesos anrichten. Eigentlich sollte ich mich über die Vorgehensweise gar nicht beschweren, denn Argumente von dem Dummengrad sind arbeitsleicht zu desinfizieren.

  4. ClaudiaBerlin sagt:

    Da du ALLE Fragen zu B12 beantworten willst, vielleicht auch meine, die natürlich nicht so recht zur veganen Totalverzichtslehre passt:

    Wieviel Milchprodukte (und welche) muss man minimal konsumieren, um keinen B12-Mangel zu riskieren?

    Zusatzfrage: Wie steht es mit dem B12, das mancher Sojamilch zugegeben wird? Reicht das?

    • Ava Odoémena sagt:

      Aloha Claudia,

      Zur “veganen Totalverzichtslehre” hatte ich hier schon mal was geschrieben. Der Blogeintrag im Link behandelt genau dieses abgrenzende Konstrukt.

      Wieviel Milchprodukte (und welche) muss man minimal konsumieren, um keinen B12-Mangel zu riskieren?

      Null. Davon mal abgesehen, dass in Tiermilch genau das B12 ist, was vorher den Futtermitteln zugesetzt wurde die die Tiere bekommen, könntest du mich genauso gut fragen, wieviel Blut man trinken müsste. Tiermilch ist ein Gewaltprodukt, und genauso gut könntest du mich auch fragen wieviele Leute man im Park schlagen muss um eine Tiefenentspannung zu erreichen. Eben keine, Ausdauerlauf hat nämlich den selben Effekt.

      Das B12 in Tierprodukten, sei es “Fleisch”, “Milch”, oder “Ei”, ist zu 95% das gleiche zugesetzte B12, welches der Sojamilch zugesetzt wird. Ein Fermentationsprodukt, welches bei der Sojamilch nur keinen Umweg über die Tiere nimmt.

      Es ist das gleiche B12, welches du in Nahrungsergänzungsmitteln findest.

      Du bist umzingelt:-)

      Wenn du bei dem Thema also einmal dem Deckel lüftest, und siehst, dass egal wo du hingreifst am Anfang ein Mensch im weißen Kittel steht und eine Fermentproduktion, wie verändert sich dann deine Fragestellung? (Das ist keine rhetorische Frage.) Bin gespannt auf deine Antwort.

      • ClaudiaBerlin sagt:

        Dann frage ich weiter: wo bzw. woher bekamen und bekommen Menschen denn immer schon B12 – BEVOR irgendwelche Weißkittel es zuzusetzen lernten?

        Mit “Totalverzichtslehre” hab’ ich mich schlecht bzw. missverständlich ausgedrückt, sorry.

        Hab deinen Artikel gelesen und sehe, dass du darunter die Verbindung “Askese/Veganismus” verstehst und ablehnst .- zu Recht, wie ich finde, denn soviel hab ich in 18 Monaten “unverbissen vegetarischer”, (jdennoch rein ethisch und Umwelt-bewegt motivierter) Ernährungsumstellung “in Richtung immer mehr Pflanzlichem” schon entdeckt!

        Zum Glück – und ich bin sogar sehr begeistert, wie du bei Interesse in “Meine Reise ins vegetarisch-vegane Universum” lesen kannst.

        Was ich meinte, bezog sich mehr aufs “Totale” – also hunderprozent vegan leben oder gar nicht. Das mute ich mir nicht von jetzt auf gleich zu, denn es wäre (bei mir) nicht nachhaltig. Lieber probiere ich nach und nach alles aus, suche nach Alternativen, ändere meine Kochgewohnheiten und reduziere die Tierprodukte dann immer weiter. Mittlerweile konsumiere ich 90% weniger Milchprodukte als früher, deshalb interessiert es mich, ab wann (ab wie wenig) ich “substituieren” müsste. Bzw, wieviel Milchprodukte (oder auch Fleisch) überhaupt für eine B12-Normalversorgung physiologisch nötig wären – wenn man NICHT substituieren will.

        • Ava Odoémena sagt:

          woher bekamen und bekommen Menschen denn immer schon B12 – BEVOR irgendwelche Weißkittel

          Bakterien. B12 ist immer schon bakteriellen Ursprungs. Wo konkret sich die Bakterien aufhalten ist dann doch reiner Fetisch, oder etwa nicht?

          Was ich meinte, bezog sich mehr aufs “Totale” – also hunderprozent vegan leben oder gar nicht. Das mute ich mir nicht von jetzt auf gleich zu, denn es wäre (bei mir) nicht nachhaltig.

          Die Frage ist ja nicht was vegane Ernährung für dich bedeutet, sondern für deine Opfer. Es gibt überhaupt keine unnachhaltigere Ernährungsform als die unvegane, denn was könnte unnachhaltiger sein als vermeidbarer Schaden an Tieren. Denn die Tiere sind ja teil der Umwelt, die Ökos zu schützen vorgeben. Ich wundere mich sowieso über das verblendete Heuchlertum von ökologisch Animierten, die auf einen Wald zeigen und den schützenswert empfinden, die Opfer ihrer unveganen Ernährung aber nicht. Zumal auch die Umweltbilanz der unveganen Ernährung verheerend ausfällt; ob das jetzt der grotesk erhöhte Pflanzenbedarf ist (Futtermittel) und die Auswirkungen dieses Mehranbaus für die Umwelt, der Methanausstoß der Tierhaltung usw. Muss ich an der Stelle ja jetzt nicht alles aufzählen, es gibt darüber genug Infos.

          Ich finde deine Aussage bemerkenswert, vor allem die in Klammer gesetzte Nachhaltigkeit, die sich auf dich bezieht. Ganz so, als gäbe es verschiedene Nachhaltigkeiten die man nach belieben herauslösen oder zuweisen könnte.

          und reduziere die Tierprodukte dann immer weiter.

          Na ja, ist legal. Tiere gelten ja immer noch als Sachen, ich habe dagegen keine wirkliche Handhabe außer Argumenten. Ich bin Direktumsteigerin, kenne diesen vegetarischen Weg nicht, finde das ehrlich gesagt Firlefanz. Erinnert mich an Nikotinpflaster oder Methadon. Zeitverschwendung.

          deshalb interessiert es mich, ab wann (ab wie wenig) ich “substituieren” müsste. Bzw, wieviel Milchprodukte (oder auch Fleisch) überhaupt für eine B12-Normalversorgung physiologisch nötig wären – wenn man NICHT substituieren will.

          Du kannst der Substitution von B12 nicht entgehen. Das B12 in Fleisch und Milch ist substituiert. Die Futtermittelindustrie ist, wenn man Ernährung betrachtet der größte Abnehmer von B12. Deine Fragestellung hat sich also dahingehend verändert, indem du die Frage wiederholst. Schade.

          • ClaudiaBerlin sagt:

            Und du hast meine Frage schlicht nicht beantwortet – einerseits, weil du es nicht weißt, vor allem aber, weil du in deinem 100%-oder-gar-nicht-Veganertum es nicht über dich bringst, jemandem z.B. zu sagen: ein Mensch, der sich nicht bewusst B12 zusätzlich zur Nahrung zuführt, muss mindestens 10 Liter Milch und 500 Gramm Käse futtern, damit er im Grünen Bereich bleibt.
            Das nur mal so als Möglichkeit einer sachlichen, informierenden Antwort.

            Ansonsten musst du mich nicht agitieren, ich hab schon selber eine Haltung zu alledem. Du hast hier einen “ultimativen B12-Thread” aufgemacht und dazu eingeladen, ALLE FRAGEN zu jeder Zeit zu stellen – und das war halt meine.

            Das ich mit meinen Herangehensweisen vor der 100%ler Moral des “Veganen Auges” nicht bestehe, kann ich verkraften. Mir geht es um die Sache, um MEIN Motiv, nämlich den Abscheu vor der fabrikhaften Vernutzung von Tieren zu Produkten, zu leb- und würdelosem bloßen Material und Produktionsmittel. (Ich finde sogar, Pflanzen haben Respekt verdient, ja sogar Liebe, Bewunderung – was nicht heißt, dass ich ein Problem damit hätte, sie anzubauen und zu essen)

            Um das zu ändern, muss der Fleischkonsum sinken – und gern gleich auch der Milchprodukte-Konsum. Diesem Ziel diene ich auf andere Weise als du – und ich werde damit auch so fortfahren. Die Leute, die ich erreiche und zu Verhaltensänderungen bewege, würden vor deiner Anmache gleich die Flucht ergreifen, sich über die arroganten Veganer ereifern und nach dem Motto “nun erst recht” auf ihrem Steak beharren. :-)

            Na, ich ufere aus… durch Rumlesen auf deiner Seite (wow, was für ein Intellekt!) bin ich überhaupt erst drauf gekommen, dass es einen STREIT unter Veganern über “das richtige Substituieren” gibt. Auch das noch…! :-)
            Mal schauen, ob ich noch irgendwo Infos finde, ab wie wenig Milchprodukte die Notwendigkeit überhaupt beginnt.

    • Ava Odoémena sagt:

      Claudia, ich habe deine Frage beantwortet, nur eben nicht so wie du es dir vorgestellt hast. Gehörst du etwa auch zu den Leuten die das Telefon 20 mal läuten lassen, weil sie die Anfrage für ein Gespräch für einen Befehl halten?

      Schau, ich denke aufgrund von Erfahrungswerten dass deine Frage eine als Pseudofrage gestellter, erpresserischer Manipulationsversuch war, bei dem es dir darum ging eine Absolution für den Konsum von Gewaltprodukten abzuholen.

      Ausgerechnet bei einer Veganerin.

      (Hat nicht funktioniert…)

  5. Lady sagt:

    Vielen Dank Ava =)

  6. Auge sagt:

    Ich hatte mir eine Benachrichtigung zu weiteren Kommentaren zu diesen Thread eingerichtet. Vieles was in meinem Postfach landete war mir viel zu wissenschaftlich, zu sehr Expertentum… aber dennoch nicht weniger interessant. Freue mich auf weitere Benachrichtungen. Thanks!

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