Archiv für die Kategorie ‘Antiveganismus’

Paleo-Diät: Placebo für Gegenwartsflucht

16. April 2013

Als ich zuerst von der Paleo-Diät gehört habe, dachte ich, oh Raumzeit, das ist für Midlife-Krise gebeutelte Mann-zu-Mann-Transsexuelle, also Männer die Testosteron spritzen um männlicher zu werden, sich ne Harley kaufen und nach dem Job als Buchverkäufer in der Sachbuchabteilung in Lederkleidung beim Rockerclub ein paar Bierchen zischen. Bald, so fürchtete ich, würde man auch Loblieder von postmuslimischen Hodenrappern auf Youtube zu Ehren des Fleischverzehrs in Steinzeitmanier zu hören bekommen. Ich ficke deine Mutter du Hurensohn und brate mir ein Steinzeitschnitzel:-) Oder so. Mal so wieder richtig Mann sein, wie die Vorbilder aus der Zeit ohne Parkuhr. Bitte!

cc:by-nc-sa/2.0/deed.en: NeuroWhoa
Vorbild Steinzeit
cc:by-nc-sa/2.0/deed.en: NeuroWhoa

Aber es gibt offensichtlich (mittlerweile)  auch genug bekloppte Frauen, denn nachdem die Atkins-Diät (explizite Aufnahme von Tierischem) nach zeitigem Ableben des Gurus in der Bedeutungslosigkeit verschwand, fanden die Drohnen alsbald eine neue friss-soviel-Fleisch-wie-du-willst-Diät, die Paleo-Diät. Wenig überraschend scheint es so, als ob der Trend auch unter bisher als vegan firmierenden Rohköstlern Fuß fassen würde.

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Skandal !!1! Vegane Kuchenfee hat Sex mit Zombie-Nazi !1!1

2. Dezember 2012

Auf der indischen Medienplattform Linksplattunten haben investigative Nachwuchs Schonnalisten herausgefunden, dass die vegane Kuchenfee Kim K. ihre Vulva nicht nur zum Pipi machen benutzt, sondern damit auch Sex mit Nazis, Zombies und Tätowierten hat, die vermutlich ihren Penis da hineintun!

CC BY 2.0 Bill Oberst Jr
Beweisaufnahme SOKO “KK”
CC BY 2.0 : Bill Oberst Jr / Ava Odoéména

Inhaltlich habe ich den Text erst gar nicht begriffen, ich war total abgelenkt von den rattenscharfen, eisprungauslösenden Fotos junger, nackter Muskeloberkörper, dachte erst es handelt sich um einen erotischen Text in DU&ICH.

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Wahnwettervorhersage: Gluten

11. August 2012

Vor etwa einem Jahr lief ich durch einen Biomarkt einer Berliner Biomarktkette und bemerkte, was heißt bemerkte – wurde erschlagend konfrontiert mit unzähligen Etiketten die über die Regale hinausragten. Überall! Der ganze Laden war übersät mit erigiert wirkenden Hinweisschildern, die horizontal in die Gänge ragend nach Aufmerksamkeit schrien und alles andere im Geschäft übertönten.

Prais Seitan by sharynmorrow
“Praise Seitan” – ccbysanc:sharynmorrow

Es sah aus, als hätte sich über Nacht jemand mit Zwangsstörung ausgetobt und alle Produkte mit ungeraden Haltbarkeitsdaten markiert. (Falls das mal jemand vorhat, ich bin dabei:-)

Zu meinem großen Erstaunen handelte es sich nicht um eine super Angebotswoche mit Preisknüllern, oder gar vegan, auf den Etiketten stand glutenfrei.

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Brechende News: Die veganischalistische Ernährung führt zu einem grausamen Tod!1!!

9. Juli 2011

Der chinesische Superforscher Duo Li hat herausgefunden, dass Menschen die fanatisch auf alles lebendige verzichten, sich also veganistoschalisch ernähren, mit jedem Biss in den Apfel ein wenig kränker werden und Kopf-, Anus-, Hoden-, und Eierstockkrebs bekommen. Außerdem schädigt die veganischumbalische Ernährung die Gefäße. Wer also früher dachte, die blutunterlaufenen Augen kommen von der missionarischen Hungeraggression, weiß heute: Die Augenäderchen sind wegen CHOLESTERINMANGEL geplatzt.

Schimmelbrötchen
Was Veganer essen: Beispiel Tofu
( CC-BY-NC-ND/2.0 : jaboobie )

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Warum sind Antiveganer eigentlich so dumm?

16. Juni 2011

C. hat bei “Antiveganismus melden” einen Link zu einem Thread in einem Vegetarier-Forum eingetragen, und war überrascht dass sich gerade Vegetarier zu extrem fanatischen™©, antiveganen Äußerungen hinreißen lassen. Aber in vegandiffamierenden Pseudodebatten geht es nie um Veganismus, sondern es geht um die Abwertung von etwas als vage oder direkt bedrohlich Wahrgenommenen. Da ist es völlig unerheblich ob es sich um ein paar milch- u. eisüchtige Methadonvegetarier handelt, denn das ist ein psychologischer Reflex der häufig und in vielen Zusammenhängen auftaucht.

antivegan
Gehirnfurz
(Foto CC am Textende)

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EHEC-Pest: Salat macht Frauen tot

25. Mai 2011

Es ist schon seltsam, wie in den deutschen Medien die EHEC-Erreger aus der Scheisse der Antibiotika-gedopten Tiersklaven in den Salat und das Gemüse kriechen und dann vor allem Frauen befallen. Also genau die Bevölkerungsgruppe, die der vegetarischen oder richtig vegetarischen Ernährung (also veganen) besonders aufgeschlossen ist. Manchmal frage ich mich, wieviel Fleischmilchei-Umsatz eigentlich generiert wird, weil Frauen nicht für sich selbst, sondern für andere kochen – nämlich ihre Männer und Kinder. Aber das ist ein anderes Thema.


fraktale Impression von EHEC

fraktale Impression von EHEC CC: Ava Odoémena by-nc-nd/3.0/de/

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Industrielle Tiervernichter: “Aua.”

27. September 2010

Wie es scheint, reift bei den industriellen Tiervernichtern langsam die Erkenntnis, dass die Ausbeutungsmaschine nicht nur Profit zum Hände reiben abwirft, sondern auch Kritik und Proteste von Tierschützern und Tierrechtlern einbringt die bis zum zivilen Ungehorsam reichen.

Das Agrarblatt DLZ jedenfalls hat eine Aktion Astroturfing ins Leben gerufen, in der mit Panik- u. Schmierensymbolismen nicht gegeizt wird. Vom “Kinderporno-Stoppschild” bis zur Terrorassoziation, über Eskalationsargumente (Nazis – “Interessante Dokumente”) ist fast alles mal wieder dabei. (weiterlesen…)

Beendet Angelina Jolie Promi-Veganitis?

2. September 2010

Seit vielen Jahren kursieren im Netz Listen mit Prominenten die angeblich vegan leben, selbst wenn es sich in Realität in den allermeisten Fällen um Veganköstler handelt, die nicht vegan leben, sondern einer veganen Kostform nachgehen. Es gibt wenige Ausnahmen wie Alicia Silverstone und einige andere, wo es sich tatsächlich um Veganer handelt. Prominenz schließt echten Veganismus natürlich nicht automatisch aus. Veganköstler sind prinzipiell auch keine Blender und Pseudos, es steht jedem frei sich vegan zu ernähren, ohne sich für vegane Ethik zu interessieren. Leider sind viele Veganköstler schlecht informiert und bezeichnen sich während ihrer Vegankost als Veganer, obwohl sie zum Beispiel Schuhe und Möbel aus Haut kaufen. (weiterlesen…)

Ethik ist Willkür: Das letzte Refugium der Speziesisten

18. Juli 2010

Wer sich wie ich an Orten der Tierverachter durch Debatten mit Speziesisten quält, um über deren Proxime weniger fanatische Speziesisten zu erreichen die mitlesen, und eventuell umdenken, der bekommt ein Gefühl dafür wo der Speziesismus gerade “steht”. (weiterlesen…)

Sommer, Sonne, Leichenmegafabrik Haßleben

16. Juni 2010

In den Niederlanden wird der Agrarsektor, der Leichen produziert in gigantischen Todeshallen mit Größenordnungen, die, übertragen auf Menschensiedlungen wohl Stadtrecht bekämen, “Bioindustrie” genannt.

Megastall Schweine Todesfabrik
Keine Fotomontage: Nachtmahr der als Scheiße endet
© wakkerdier.nl

Es gibt 33.000 Betriebe (Tiermilchausbeutung nicht mit einbezogen), von denen sich einige auf die Herstellung von Schweineleichen spezialisiert haben (“Schweinemast”), unter Umständen, bei denen es selbst hartgesottenen Speziesisten etwas unwohl wird.

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Die Welt: Speziesismus als Kulturgut

10. Juni 2010

Die Welt beklagt in ihrer Netzausgabe heute in einer auf den ersten Blick harmlos wirkenden Meldung die Entfremdung Jugendlicher von der Natur und tappt doch selbst völlig im Dunkeln. Dunkle Realsatire. Anlass dafür war eine “Studie” des “Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV)”. Alleine der Name verursacht trockenes Würgen, ganz so, als sei der Fetischmord Jagd gleich zu setzen mit bedrohten Tierarten und daher besonders schützenswert.

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[Aktualisierung] Österreich am Abgrund

7. Juni 2010

Ein Messie-Haus füllt sich von den Ecken her mit Unrat. Erst das Altpapier, dann die Pfandflaschen, Schmutzwäsche, der Müll wird nicht mehr entsorgt und die Haufen werden immer größer. Übertragen auf eine Gesellschaft denkt man bei einer schleichenden Stagnation und Zerfall eigentlich erst an sozial Schwache, Kleinkriminelle, Drogenkonsumenten usw. Was aber, wenn die Fäule von Oben kommt, durch die Institutionen und hochoffiziell? (weiterlesen…)

Von Entenvaginas und synthetischem Leben

27. Mai 2010

Louis C.K., aka. Louis Szekely ist ein amerikanischer Bühnenkomiker, dessen Bühnencharakter den Mann der Unterschicht und der unteren amerikanischen Mittelschicht vertritt; in seiner vulgärsten, weissmülligsten Ausprägung. Szekeley arbeitet viel mit Tabubrüchen und treibt somit gerade das Stereotyp des tumben, rassistischen, sexistischen Versagers auf die Spitze, schlüpft manchmal aber auch in die Rolle eines Liberalen (amerk. Bedeutung). (weiterlesen…)

Bekenntnisse eines Trolls

21. Mai 2010

Creative Commons License
Troll:
wichtig im Garten

Eigentlich wollte ich mich erst mal völlig meiner Schreibblockade widmen, die mich seit Tagen quält, weil, so eine akute Schreiberkältung braucht auch mal eine Zeit zum ausheilen. Nun ist aber im Kommentarbereich vom Netzradio der Kollegen auf vegan.ch eine Kackbombe geplatzt, und diese Kackbombe kam von mehreren Stapfezombies und richtete sich gegen mich persönlich. Da lohnt es sich doch, dachte ich mir, mal etwas näher hinzuschauen.

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Knotenpunkte der Ungerechtigkeit

6. Mai 2010

Wer zu viel gute Laune hat, soll einfach mal die Kommentare im Netz lesen, vor allem die in den Online-Portalen der Papiermedien. Nicht weil es andwerswo (Foren oder Blogs) weniger schlimm ist – im Gegenteil – aber von den klassischen Medien erwartet man doch ein anderes Publikum als in Foren die von Leuten um die 20 bevölkert werden. Man kommt schnell zum Ergebnis, dass die Deutschen einfach ein unfassbar dummes und widerwärtiges Volk sein müssen; von Neid, Angst und Missgunst zerfressen, das Netz hauptsächlich dafür benutzend um die überbordende, infantile Boshaftigkeit hinein zu kippen. Das Netz als Kotztüte moralischer Zombies, als Beichtstube der inneren Häßlichkeit und Unwerte. (weiterlesen…)


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