Antivegane Kinderrechtsverletzungen nicht so selten wie man glauben möchte

Es kommt vor dass Kinder vegan werden wollen, auch in sehr reaktionären Familien wo eine dumpfe Unkultur herrscht, eine Umgebung die nicht geeignet scheint um so eine Entwicklung, so ein Bedürfnis zu wecken. Instinktiv wird dies in vielen Familien nicht als bewundernswerte Eigenschaft des Sprösslings erlebt, sondern als ein Angriff auf die unausgesprochenen Verträge des Sippenverbands, das eigene Kind wird zum Feind. Was das Kind nicht weiß, auch wenn es dies vielleicht intuitiv spürt, es hat mit diesem Wunsch eines der stählernen Tabus unserer Gegenwart gebrochen. Kaum etwas erregt das Gemüt des pseudoaufgeklärten Postmodernisten so sehr wie das in Frage stellen der schamlosen und mörderischen Benutzung von Tierpersonen. Würden Außerirdische, die unserer sozialen Evolution 500 Jahre voraus sind die Erde besuchen, sie würden über das, was Menschen mit anderen Tieren anrichten in blankes Entsetzen verfallen. Jedes Jahr werden auf der Erde mehr Tiere aus niederen Beweggründen gelöscht, als in ihrer gesamten Existenz an allen Ursachen zu Tode gekommenen Menschen. Und das muss nicht so sein, es ist nunmal komplett vermeidbar. Darin liegt die Schande dieses Zustands.

Traurige Augen, Sherbet Photography: cc-by-2.0-deed-en

Veganer sind die einzigen die das kritisieren und konsequent umsetzen, die den Filz dieses globalen Stillhalteübereinkommens aufschneiden und frei legen. Dieses unausgesprochene „Stillhalteübereinkommen“, dieses so tun als ob das normal wäre was in den Todesfabriken geschieht, reicht selbstverständlich bis in die Familien hinein, und kaum etwas erschüttert eine Familie so stark wie ein Kind das unbewusst mit seinem Wunsch vegan zu werden, die eigene Sippe als Täter entlarvt. Dementsprechend wird es behandelt.

Diese Kinder sind Edle und sie sind Helden, dass dies pathetisch klingt beweist höchstens die mechanisierte, organisierte Verlorenheit unserer Gegenwart. Wozu andere 30, 40 Jahre benötigten, sich aus der Sozialisierung des Stillhalteübereinkommens zu lösen und das Gemetzel hinter sich zu lassen, dazu sind sie intuitiv fähig, für sie ist es eine natürliche Entscheidung.

Aber, sie sind in ihrer Situation sehr verwundbar. Gerade jetzt bräuchten sie die Unterstützung ihrer Familie, die Recherche über alles beachtenswerte der Umstellung zur veganen Ernährung, wie man den Willen des Kindes im praktischen Alltag umsetzt, wenn die Familie sich entscheidet selbst nicht mitzumachen. Das Gegenteil und sogar körperliche und psychische Gewaltanwendung ist allerdings oft der Fall.

In den einschlägigen Foren hört man noch die harmloseren Klagen, mehr Details erreichen diejenigen unter etablierten Veganern, die über Epost praktische Unterstützung anbieten und emotionale Überlebenstips wenn die Familie dem Vorhaben feindlich gesinnt ist.

Die Übertretungen des Rechts der Kinder (meist Teenager) reichen von psychischem Druck durch Ausgrenzung und Mobbing bis hin zum Nahrungsentzug („gegessen wird was auf den Tisch kommt, dann isst du halt nur von Kartoffeln und unseren Beilagen“). Der Psychoterror läuft je nach Kastenzugehörigkeit anders ab. In Arbeitslosen und Arbeiterfamilien wird gebrüllt und manchmal sogar geprügelt oder dies zumindest angedroht, in Mittelschichtfamilien, wie häufig dort, eher passiv-aggressiv. Zum Beispiel wird dem Kind (häufig der Tochter, Söhne entscheiden sich weitaus seltener vegan zu werden) eine Magersucht unterstellt und zur Ernährungsberatung oder gar zum Psychologen geschleppt. Diese ergreifen, nicht wie man denken könnte die Interessen des Kindes, sondern sie sind Teilhaber des Stillhalteübereinkommens und Folge dessen wird das Kind psychiatrisiert. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es gibt einige Mädchen mit Anorexia Nervosa die vegane Ernährung für ihre Erkrankung instrumentalisieren, aber Kindern die völlig gesund sind und nur wegen des bloßen Wunsches vegan zu werden eine Eßstörung zu unterstellen ist an perfider Manipulation kaum zu überbieten. Übrigens haben auch Magersüchtige selbstverständlich ein Recht sich vegan zu ernähren wenn sie das wollen, aber dieses Thema soll hier nicht erörtert werden.

Die Kränkung und die Verzweiflung der so getroffenen Kinder ist enorm, aus dem Wunsch etwas für die Welt zu tun wurde die gnadenlos forcierte Erosion des Urvertrauens, der Hort der Sicherheit gewähren sollte entpuppte sich schlagartig als Nadelhöhle. Wenige in solchen Familien halten das durch und lassen sich letztendlich brechen, zugeritten durch die Faust des Reaktionären, das in diesem Fall alle politischen Hintergründe und Überzeugungen zu durchwuchern scheint. Schöne neue, aufgeklärte Welt. Andere stehen „zum Glück“ an der Grenze zur Volljährigkeit und verlassen das Elternhaus, es kommt über diese Situation auch manchmal zum unkittbaren Bruch. Und selbst nachdem die Kinder sich wieder dem Stillhalteübereinkommen gebeugt haben, wird ihnen vorgeworfen sie wären für den schiefen Haussegen verantwortlich und haben von nun an eine Art migrantischen Status im Herrschaftsgeflecht der Familienideologie, behandelt wie ein Verräter. Was hat es denn verraten?

Zerrbilder in den Medien die Veganer prinzipiell oder tendenziös als extremistische Fanatiker diffamieren ölen dieses Feuer gegen Kinder, die „Eltern“ rechtfertigen ihr Vorgehen mit diesen Bildern, schließlich will man „nur das Beste“ für das Kind, und nicht dass es ein „chaotischer Sektierer“ wird. Die Ironie: Dies ist eine Projektion, in Wahrheit sind die Eltern die ihr Kind so zurichten die extremistischen Fanatiker, vor allem wenn man bedenkt was sie eigentlich „verteidigen“.

Auch in Familien die sich selbst als progressiv erleben oder links, wird gegen vegane Kinder vorgegangen, die Art und Weise ist ungleich subtiler. Die „Sonderwünsche“ der jungen Person werden mit Seufzern oder Augenrollen quittiert, und es ist nicht ungewöhnlich dass in solch „progressiven“ Familien von Elfjährigen erwartet wird dass sie ihre Ernährung selbständig organisieren. Das führt bei Kindern ohne Netzzugang und somit ohne die Chance an brauchbare Informationen zu gelangen zwangsläufig zu Mangelerscheinungen, die ihrerseits wieder als Rechtfertigung und Druckmittel gegen das Kind benutzt werden. Hier ist dann, ähnlich wie in Prügel“familien“ die Grenze zur Körperverletzung überschritten.

Veganer sind eine gesellschaftliche Minderheit im „Tausendstelbereich“, und obwohl jeder eine Meinung über Veganer hat, kommt das Phänomen zur Zeit doch extrem selten vor. Schätzungen gehen von einem Prozent der fünf Prozent der unveganen Vegetarier aus. Das wären in ganz Deutschland gerade mal 41.500 Personen und das kommt gefühlt hin. Und so gibt es vor allem außerhalb von Ballungszentren keine Gelegenheit für vegane Kinder in unveganen Familien auf ein Unterstützungsnetzwerk zurück zu greifen. Und selbst im Netz gibt es mitnichten so etwas wie einen gesicherten Status Quo oder Standard, es herrscht Meinungspluralität (oder Willkür) gerade bei der stark atomisierten und heterogenen Kleingruppe Veganer, gute Informationen sind rar oder werden sogar aus politischen Gründen in einigen Kreisen unterdrückt. Von einer ideologisch abgekapselten, reaktionären Clique können selbst erwachsene Neuveganer keine gute Informationen erwarten, Kinder und Jugendliche erst Recht nicht.

Dazu kommt, dass diese gesellschaftliche Arbeitsleistung eigentlich nicht die Aufgabe von Veganern ist, wir erledigen das so gut es geht, wir reden hier nicht von Tausenden, aber zu viele. Schön wäre es wenn sich die Eltern zusammen mit dem Kind bemühen und die Netzwerke durchstreifen und lernen was zu beachten ist. Ist es nicht ein seltsamer Zustand dass Kinder zu eigentlich wildfremden Menschen mehr Vertrauen fassen als zu ihrer eigenen Familie?

Das Tragische an schlechten Sittengemälden ist, dass die Gesellschaft wohl nicht anders kann als sie immer zu Ende zu zeichnen. Mit Kunst hat das nichts zu tun. Eher mit Versagen.

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57 Antworten to “Antivegane Kinderrechtsverletzungen nicht so selten wie man glauben möchte”

  1. Achim Stößer Says:

    Siehe auch veganekinder.de

  2. Murph Says:

    Ich hab das hier gerade bei der Lektüre meiner Lieblingsmisanthropen gefunden. Ist natürlich eher eine Kindesmisshandlung zweiter antiveganer Art (nicht das, worauf der Artikel abzielt), aber ich musste unnwilkürlich an dieses Issue hier denken:

    http://de.news.yahoo.com/1/20100122/twl-mutter-in-usa-soll-sohn-zu-ttung-sei-8b73c05.html

    Ist leider viel zu schrecklich, um *nicht* in unsere „Zivilisation“ zu passen – deswegen denke ich mal das ist kein Einzelfall, auch wenn sowas nur vereinzelt ans Licht kommt – in anderen Fällen entstehen so vermutlich „aus heiterem Himmel“ Amokläufer :/

    Zumindest gilt diese Art der Erziehung in den USA als Straftat. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie so ein Verfahren hier in Preußen ablaufen würde – vermutlich solle sich das Kind nicht so wegen einem (verächtlich) Tier anstellen und es würde als legitime und einfallsreiche Erweiterung des Drills zum Erwachsenwerden gewertet.

    • Ava Odoemena Says:

      Wenn das ein Foto von der Täterin ist, passt die Ausstrahlung. Manchmal kann man einfach nur noch den Kopf schütteln.

      Hm, der Unterschied zwischen Preußen und dem katholischen Deutschland, ist wohl dass im Süden die Kinder die Tiere freiwillig mißhandeln. OK, unnötiger Zynismus, allerdings wurden in meiner Kindheit von Kindern Katzenbabys ersäuft, Spatzen mit Luftgewehren erschossen, Eidechsen die Beine ausgerissen und Frösche aufgeblasen, Ameisenhaufen zertreten, Regenwürmer in Einmachgläsern mit Wasser aufbewahrt bis sie tot waren.

  3. Veganismus – das Positive an der negativen Aufmerksamkeit « Veganes Auge Says:

    […] oder konkret gegen die oder den veganen Aktivisten, sondern auch schon mal mal gegen das eigene vegane Kind. Da ist kein Mensch, da trittst du rein… […]

  4. miracle Says:

    @ murph: was genau war der inhalt des links? der artikel ist nicht mehr verfügbar, ich würde es aber trotzdem gerne wissen :)

  5. Kabi Says:

    Gestern woanders drauf aufmerksam gemacht worden – um auch mal was Positives zu vermelden:
    http://www.bkk-heilberufe.de/Inhalt/liste_gesundheitsmagazin/Hilfe_mein_Kinkd_isst_vegan.html
    Denke hier ist es eventuell besser aufgehoben als unter „Verschiedenes“?

  6. Nordwürfel Says:

    Was ist eigentlich mit Kindern von erst kruzzeitig veganen Eltern, die nicht selbst nicht vegan werden wollen? Müssen diese dann die von ihren Eltern selbst gewählte gesellschaftliche Ausgrenzung auch über sich ergehen lassen, so dass sie womöglich nachhaltige psychische Schäden davon tragen?

    • Ava Odoemena Says:

      Wäre eigentlich ein interessantes Thema, schade dass du es für diesen schwachen Angriff missbrauchst. Übrigens sind deine Kommentare auch technisch eine Zumutung, wenn du schon die Basismarkierungen für Zitate ignorierst, dann mach wenigstens Absätze zwischen deinem Text und den Zitaten!

      Was ist eigentlich mit Kindern von erst kruzzeitig veganen Eltern, die nicht selbst nicht vegan werden wollen? Müssen diese dann die von ihren Eltern selbst gewählte gesellschaftliche Ausgrenzung auch über sich ergehen lassen, so dass sie womöglich nachhaltige psychische Schäden davon tragen?

      Nun, bei Diskriminierungen sind die Täter zu adressieren und nicht die Eltern. Das ist ja wohl der albernste Schuldübertrag der Woche.

    • moglee Says:

      An Nordwürfel: Ich frage mich wer in diesem Zusammenhang die größeren „psychisch nachhaltigen Schäden“ davonträgt: Kinder denen Gewaltlosigkeit nahegelegt wird, oder Kinder für die Gewalt im Alltag zur Normalität wird?

      Dass Eltern ihre Kinder dazu zwingen Fleisch zu essen kommt auf jeden Fall häufiger vor. Und was dieser zum Essen erzwungenen Fleischspeise vorausgegangen ist, wissen wir ja schließlich alle: ein fühlendes und lebenswilliges Individuum nämlich, das von Menschen speziell zum Verzehr gezüchtet und gewaltsam seiner Freiheit beraubt wurde. In den meisten Fällen ein Fleisch-, Milch-, Honig-, Woll-, Ei-Sklave.

      Oder schau Dir mal an was mit den Lebewesen in den Weltmeeren oder in den Wälder der Erde passiert, dann kannst Du selbst abwägen, welche Lebensweise die größeren Schäden hinterlässt, nicht nur psychischer Natur.

      Und überhaupt, wer kann schon seine Kinder dazu zwingen kein Fleisch zu fressen, wo Läden wie McDumm und Spießerking so nah?

      • Nordwürfel Says:

        „Zitat Moglee: Ich frage mich wer in diesem Zusammenhang die größeren „psychisch nachhaltigen Schäden“ davonträgt: Kinder denen Gewaltlosigkeit nahegelegt wird, oder Kinder für die Gewalt im Alltag zur Normalität wird?“ -> Du machst den Fehler, den jeder intolerante radikalveganer macht, Du gehst davon aus, dass allein der Veganismus die einzig wahre Ethik ist und jeder Omni, der es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, Felisch zu essen, ein Monster ist. Sorry, aber Du hast einen Sockenschuss! Wie kannst Du Dir einbilden, das einzig Richtige zu vertreten???

        „Zitat Moglee: Dass Eltern ihre Kinder dazu zwingen Fleisch zu essen kommt auf jeden Fall häufiger vor.“ -> So?? Iich hätte gern ein paar Zahlen und Studien zu deiner plumpen Behauptung!
        „Zitat Moglee: Und was dieser zum Essen erzwungenen Fleischspeise vorausgegangen ist, wissen wir ja schließlich alle: ein fühlendes und lebenswilliges Individuum nämlich, das von Menschen speziell zum Verzehr gezüchtet und gewaltsam seiner Freiheit beraubt wurde. In den meisten Fällen ein Fleisch-, Milch-, Honig-, Woll-, Ei-Sklave.“ -> Bitte, deine Meinung, für mich ist das radikalvegane Wahrnehmungsstörung und Bewusstseinsverzerrung. Aber deine Wahrnehmung ist nicht allgemeingültig, also hör auf, mich und andere mit dem Gebrauch des Wörtchens „Wir“ zu vereinnahmen!
        „Moglee: Oder schau Dir mal an was mit den Lebewesen in den Weltmeeren oder in den Wälder der Erde passiert, dann kannst Du selbst abwägen, welche Lebensweise die größeren Schäden hinterlässt, nicht nur psychischer Natur.“-> Erstens lenkst Du wie auch dein Vorredner schon mittels veganer Phrasen von meiner Ausgangsfragstellung ab, zweitens kann man auch nachhaltig wirtschaften ohne dass man zwangsläufig im Veganismus versacken muss! Alternatoven sind doch keine Einbahnstraße und ich kenne keinen Umweltethiker oder Landschaftsökologen an meiner Uni, der im Veganismus auch nur eine annehmbar Lösung sehen würde.
        „Und überhaupt, wer kann schon seine Kinder dazu zwingen kein Fleisch zu fressen, wo Läden wie McDumm und Spießerking so nah?“-> Und was machen die lieben veganen Eltern, wenn das Kind nun mal gern Döner und Co. ist und sich nicht davon abbringen lassen will? Darauf läuft doch meine Frage hinaus.

      • moglee Says:

        Als indoktrinierter, kinderprügelnder Sockenschussveganer möchte ich nicht weiter meine Zeit mit so aggressiven Menschtieren wie Dir verschwenden.

        Auch an der Art der Kommunikation erkennt man sie, die A-Menschen. :-)

      • Nordwürfel Says:

        Wenn ich indoktriniert bin, was bist dann Du? Indoktriniert heißt vor allem nach Grundsätzen handeln – man kann fremdindoktriniert werden aber sich auch selbst indoktrinieren. Jeder Mensch handelt nach Grundsätzen, auch Du. Nach Grundsötzen handeln heißt aber gleichzeitig determiniert zu sein, auch wenn man eine Grundsätze frei wählt. Also tue nicht so, als wären wir manipuliert und Du und deine überhbelichen Gesinnungsgenossen die einzig freien Geister. Auch ich habe meine Grundsätze, so wie Du, selbst gewählt – ich hätte vegan werden können und könnte es immer noch, wenn ich denn wollt. Aber ich habe abgewogen frei entschieden, dass ich das weder muss noch (für mich) als sinnvoll erachte. Ich verschließe nicht die Augen vor der industriellen landwirtschaftlichen Produktionsweise, und kenne die verschiedenen Ansätze, damit umzugehen – und diese Ansätze bestehen nicht nur aus dem Veganismus! Mehr wollte ich Dir gar nicht zeigen. als Omni ist man weder automatisch dumm, noch fremdmanipuliert, wie der überhebliche Radikalveganer es gern hinstellen möchte. Ich habe meinen eigenen Weg gewählt, damit umzugehen. Und das hast Du gefälligst hinzunehmen, ansonsten müsst ihr Euch nicht wundern, wenn man Euch verachtet wegen eurer massivsten Intoleranz. Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, wenn jemand freiwillig vegan wird, auch nicht wenn meine kinder sich eines Tages dafür entscheiden sollten. Aber verlange Toleranz für andere Ansätze! Ihr seid nicht das NonPlusUltra. Ihr müsst mit alternativen Ansätzen leben, so einfach ist das! Ich empfehle Euch mal eine Auseinandersetzung über die Entstehung moralischer Werte. Hier sei insbesondere John-Leslie Mackie genannt, der aufzeigt, dass es keine objektiven Werte gibt, die aus reiner Vernunft herrühren könnten und allgemeingültig sind, sondern evolutionär bedingte Konventionen von Menschen, um das Miteinander zu regeln. Und da will uns ein winzig kleines Häufchen von Fundamentalisten, die meinen, ihre Werte seien objektiv, ernsthaft ihre Moral aufzwingen?! :D :D Ich lach mich schlapp!

      • moglee Says:

        >Wenn ich indoktriniert bin, was bist dann Du?<

        Na wie schon oben beschrieben, jetzt noch einmal zum mitlesen: ein indoktrinierter, kinderprügelnder Sockenschussveganer, der nicht länger seine Zeit mit so aggressiven Menschtieren wie Dir verschwenden möchte.

        Eine Frage noch: Was haben sie Dir denn immer in die Suppe getan, als Du noch Kind warst? Keiner hier hat Dich bisher auch nur annähernd so blöd angemacht wie Du uns.

      • Nordwürfel Says:

        „Eine Frage noch: Was haben sie Dir denn immer in die Suppe getan, als Du noch Kind warst? Keiner hier hat Dich bisher auch nur annähernd so blöd angemacht wie Du uns.“ Als empathifähiger Mensch, oder Menschtier wie Du so gern zu sagen pflegst, versetze Dich mal in die Lage eines Omnis, der den Blog dieser Veganfeministin liest, die mit ihren Beiträgen scheinbar nichts anderes zu tun hat, als sich moralisch über andere Menschen zu erheben und jeden Omni zu diskreditieren. Sorry, aber bei solchen hochnäsigen und selbstgerechten Personen wie dieser AvaOdoirgendwas platzt mir der Kragen! Zwar mag Ihr Gewäsch durch die Meinungsfreiheit geschützt sein, aber wenn sie es in einem Blog öffentlich macht, dann muss sie damit rechnen, dass es auch Gegenstimmen hagelt, und dass die ebenfalls nicht immer den formalen Richtlinien entsprechen, hat sie sich durch ihr polemisches Geschreibsel, vielleicht kann man es auch schon Demagogie nennen, selbst zuzuschreiben.

      • moglee Says:

        Also ich finde Gegenstimmen gut, so sie denn Sinn machen und die Umgangsformen einigermaßen erträglich sind. Du überziehst meiner Meinung nach, Du strahlst Gewalt aus mit den Worten die Du wählst Dich zu verständigen.

        Ava heißt übrigens mit Nachname Odoemena und ich finde sie voll supi!

  7. Sheogorad Says:

    Wenn man sich mit dem Thema ein bisschen beschäftigt hat, kann man sehr schnell feststellen, dass der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern wegen diverser Gründe nicht wünschenswert ist.
    Als Stichworte, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen werde, seien Tierleid, -tod &-recht, Klima, Umwelt, Gesundheit und Ineffizienz genannt.

    Als vegan lebender Mensch nimmt man Abstand von diesen Grausamkeiten (gegenüber Menschen und Tieren) und versucht ethisch zu handeln. Der kategorische Imperativ, auch ‚goldene Regel‘ genannt, ist ein gutes Beispiel um Außenstehenden zu verdeutlichen was ethisches Handeln bedeuten kann.

    Gesellschaftliche Ausgrenzung kann man nicht wählen, man wird ausgegrenzt von Anderen. Vegan per se grenz lediglich die oben genannten Dinge aus, es handelt sich also um keine Abschottung der Veganer gegenüber der Gesellschaft. Wenn, dann ist es diese, die Veganer ausgrenzt da sie sich nicht konform verhalten.

    Im Falle der Ernährung ‚Verbote‘ auszusprechen ist vielen, in einem von der Werbeindustrie gemalten Weltbild gefangenen, Menschen nur schwer verständlich. Aber gerne ließe ich mir erklären wie die Anhaltung zu ethischem Verhalten und Verantwortung sowie dem Verbot der Teilhabe an Grausamkeit fast unvorstellbaren Ausmaßes einen ’nachhaltigen psychischen Schaden‘ verursachen kann?
    Verständlicher wird es und weniger psychische Schäden treten auf wenn ich Kindern Dinge verbiete die gesellschaftlich anerkannter sind und nicht das Weltbild der Allgemeinbevölkerung bedrohen, wie z.B. bei Rot über die Straße zu gehen, Rauchen, Gewalt im Allgemeinen oder das verwahrlosen lassen des Haustieres.
    Psychische Schäden bei Kindern entstehen ehr aus der viel zu häufigen psychischen Gewalt oder des Desinteresses der Eltern gegenüber dem Kind wie Ängstigungen & Drohungen, Entwürdigung, emotionale Erpressung, Isolation o.Ä..

    Doch sind es meist Kinder die noch genug Mitgefühl besitzen zu sagen dass sie keine Tiere essen wollen und in ihrer kindlichen Einstellung (z.B. ‚das ist süß – das esse ich nicht‘) eine beispielhafte Konsequenz an den Tag legen an denen ich viele Erwachsene ein Beispiel nehmen könnten und sollten.

  8. Nordwürfel Says:

    Schöner langer Text, blablalbla, aber rein gar keine Antwort auf meine Frage. Ich fragte, ob man ein Kind, das nicht vegan werden will, von elterlicher Seite dazu zwingen darf? Es gibt genügend Fälle, in denen die Kinder das nich wollen, trotz veganer Indoktrination! Also, wie ist deine Antwort darauf?
    Und wenn Du schon vom kategorischen Imperativ sprichst: Kant hat die Formulierung ganz bewusst so formal wie möglich gehalten, ohne moralische Inhalte reinzupacken. Das heißt, der Imperativ lässt sich allgemein auf sämtliche Wertvorstellungen anwenden, solange man daran glaubt, dass sie richtig sind. Und Kant war kein Veganer, sondern aß liebend gern Kabeljau, Käsebrötchen und geräucherte Gänsebrust! Aber der Radikalveganer begreift ja seine Ethik als die einzig Richtige – alle anderen sind böse :D :D Und nun beantworte mir bitte meine Frage und komm nicht wieder mit abgedroschenen veganen Phrasen. Und natürlich gibt es Veganer, die gesellschaftliche Ausgrenzung wählen. Der Egomane Achim Stößer sagt doch selbst in seinem Forum zum Thema Ausgrenzung und Kindererziehung, dass ein echter Veganer sich nicht mit Unveganern, die dort als Faschisten, Sodomisten, Gewaltätern etc. bezeichnet werden, abzugeben hat.

    • Marco Says:

      Darf man ein Kind, das andere Menschen umbringen will, zwingen, dies nicht zu tun? Es gibt genügend Fälle, in denen die Kinder das nicht wollen, trotz menschenrechtlicher Indoktrination!

      Und wenn Du schon Achim Stößer (falsch) zitierst, hättest Du immerhin die entsprechende Maqi-Seite lesen können, die genau dieses Thema behandelt:
      http://veganekinder.de/veganaufzwingen
      http://veganekinder.de/veganausgegrenzt

      btw: Wie viele Fälle kennst Du denn, bei denen die Situation so ist, wie Du es beschrieben hast?

      • Nordwürfel Says:

        „Zitat Marco: Darf man ein Kind, das andere Menschen umbringen will, zwingen, dies nicht zu tun? Es gibt genügend Fälle, in denen die Kinder das nicht wollen, trotz menschenrechtlicher Indoktrination!“ -> Quellen, Belege und Zahlen bitte, Du Relativist!

        Zu deinem Vorwurf der Zitatfälschung: „Zitat Öchim Stößel: Wie der (gelöschte) speziesistische Spam in diesem Thread zeigt, sind tatsächlich manche Leute unfähig, zu begreifen, daß es ethisch verantwortlich Denkende und Handelnde gibt, die eben nicht mit Rassisten, Faschisten, Theisten, Sexisten etc. und eben Speziesisten, „befreundet“ sein können/wollen …“ Quelle: http://veganismus.ch/foren/read.php?f=15&i=16209&t=16209 Tut mir leid, der Typ hat einen Sockenschuss! Was ist, wenn der Kinder hätte, die „spezidingsbumse“ Freunde haben?????

      • Marco Says:

        „Quellen, Belege und Zahlen bitte, Du Relativist!“

        Ich soll Dir belegen, dass auch Minderjährige Menschen töten? Spontan fällt mir der Fall aus München ein (bei dem ein Mann am S-Bahnhof getötet wurde), da war ein Minderjähriger dabei. Aber glaub mir, da gibt es auch einige, oder bestreitest Du das ernsthaft?

        „„Zitat Öchim Stößel: Wie der (gelöschte) speziesistische Spam in diesem Thread zeigt, sind tatsächlich manche Leute unfähig, zu begreifen, daß es ethisch verantwortlich Denkende und Handelnde gibt, die eben nicht mit Rassisten, Faschisten, Theisten, Sexisten etc. und eben Speziesisten, „befreundet“ sein können/wollen …““

        Tja, ich kann in dem Zitat aber nicht erkennen, daß er sagt, wer sich mit Unveganern abgibt, sei ein unechter Veganer (was Du eindeutig implizierst). Daß es für ihn aber eine logische Konsequenz ist und er andere nicht verstehen kann (aber ihnen sicher nicht das Vegansein abspricht), kann ich auch begreifen.

        Außerdem werden (soweit ich das sehen konnte) Unveganer nicht als Faschisten, Sodomisten, Gewaltäter etc. bezeichnet, sondern es werden Analogien gezogen mit Menschen, die ein ebenfalls ethisch inakzeptables Verhalten an den Tag legen.

      • Nordwürfel Says:

        Ich gehe davon aus, dass Du Ego-Achims Eimnstellung zu den pöhsen Spezidingens gut genug kennst, um Dich nicht nur an diesem einen Zitat aufzuhängen!

  9. Sheogorad Says:

    Als erstes würde ich dich bitten eine gewisse Sachlichkeit beizubehalten und deine Vorurteile da raus zu lassen. Auf Basis von Vorurteilen diskutiere ich nicht.
    Es wäre mir weiterhin sehr lieb, wenn du nicht von anderen auf mich schließen würdest.

    Ich persönlich bin der Meinung Eltern ihre Kinder zu gewissen Verhaltensweisen zwingen können und müssen. Dieses ‚Erziehung‘ genannte Konzept stößt bei vielen Kindern jedoch auf Widerstand.
    Erziehung ist Recht als auch Pflicht der Eltern. Grundsätzlich halte ich es für vertretbar Kinder zu zwingen wenn es nicht anders geht und nicht Rechte der Kinder verletzt werden. Eine ‚vegane‘ Erziehtung halte ich für sinnvoller als z.B. eine ‚katholische‘.

    Das Kant kein Veganer war macht seine Aussage nicht weniger richtig und ist für die Anwendung auch irrelevant. Kant spricht sich nicht explizit für eine Moral aus, jedoch fordert die Anwendung des Imperatives nicht nur dir „Richtigkeit“ sondern auch die „Allgemeingültigkeit“ der Handlungen und daraus folgt zwangsläufig Moral.

    Da deine Ausführungen nun auch nicht grade vor Tolleranz übersprudeln und du in deinen Vorurteilen genauso verhaftet zu sein scheinst wie du es den „Radikalveganern“ vorwirfst verkommt dies hier doch zu einem ekligen Vorurteilsgeplänkel an dem ich nicht teilnehme.

    • Nordwürfel Says:

      Du bist wieder an meiner Frage vorbeigeschrabt. Es ging um Kinder, die eigentlich an eine omnivore Ernährung gewohnt sind, und deren Eltern erst kürzlich vegan geworden sind. Würde ein Zwang der Eltern bei einem Kind, das bereits alt genug ist, selbst zu entscheiden und sich gegen seine Eltern wehrt, nicht auch als Kindesrechtverletzung gewertet werden müssen? Ich finde ja! Man nehme ein Kind in der frühen Adoleszensphase, also etwa 12 Jahre alt, das zunehmend selbsständiger wird. Dürfen diese ELtern das kind zum Veganismus zwingen ohne dessen Rechte zu verletzen?
      Zu Kant:“Das Kant kein Veganer war macht seine Aussage nicht weniger richtig und ist für die Anwendung auch irrelevant. Kant spricht sich nicht explizit für eine Moral aus, jedoch fordert die Anwendung des Imperatives nicht nur dir „Richtigkeit“ sondern auch die „Allgemeingültigkeit“ der Handlungen und daraus folgt zwangsläufig Moral.“ Nichts anderes habe ich gesagt! Jedoch hast Du Kant scheinbar nicht richtig verstanden. Eine Formm, die berühmeste des Imperatives lautet nämlich: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Das heißt also, wenn ICH der Überzeugung bin, dass es ethisch vertretbar ist, Fleisch zu essen, dann ist das i.O. und kein Widerspruch, wenn Du das nicht befürwortest. Kants Allgemeingültigkeit ist immer auf das Subjekt bezogen. Er hat eine universalistische Ethik geschaffen, die zugleich formalistisch ist, um den unterschidelichen Werten in der Welt gerecht werden zu können – ohne also konkrete Inhalte vorzugeben.

      • Kabi Says:

        Dürfen diese ELtern das kind zum Veganismus zwingen ohne dessen Rechte zu verletzen?

        Wenn du doch veganen Ansichten keine Absolutheit beimisst (wo hat die hier eigentlich jemand postuliert?), warum fragst du dann hier? Dürfen sie, dürfen sie nicht… Tun sie, tun sie nicht… Wer soll hier für wen was entscheiden?
        Üblicherweise setzen vegane Eltern auf Aufklärung und in jeder Hinsicht gewaltfreie Erziehung, haben soziale Konflikte durchaus im Blickfeld, und entscheiden situationsspezifisch nach bestem Gewissen für alle Beteiligten, dünkt mir.
        Übrigens verlangst du etwas arg vehement nach Studien und Zahlen, dafür dass du selbst keine lieferst… Und überhaupt, du liest nicht genau, vor lauter Empörung. Das aufzudröseln ist mir meine Zeit jetzt aber auch zu schade.

      • Nordwürfel Says:

        „Wenn du doch veganen Ansichten keine Absolutheit beimisst (wo hat die hier eigentlich jemand postuliert?), warum fragst du dann hier?“ -> Weil es mich ankotzt, dass das gewisse Vertreter aus euren Reihen tun. Die Bloginhaberin hat hier mal so einen schönen Artikel über die „moralische Elite“ verfasst, bei dem ich Brechreiz bekomme.
        „Üblicherweise setzen vegane Eltern auf Aufklärung und in jeder Hinsicht gewaltfreie Erziehung, haben soziale Konflikte durchaus im Blickfeld, und entscheiden situationsspezifisch nach bestem Gewissen für alle Beteiligten, dünkt mir.“ ->Wie viele vegane Eltern kennst du, um das verallgemeinern zu können? Aber omnivore Eltern können ein Kind auch vorbildlich erziehen, oder etwa nicht?
        „Übrigens verlangst du etwas arg vehement nach Studien und Zahlen, dafür dass du selbst keine lieferst…“ Ich beziehe mich z. B. Beispiel auf das vegane Kinder Forum von StößerAchim, wo mehrere solcher Fälle dokumentiert sind: http://veganismus.ch/foren/list.php?f=15
        „Und überhaupt, du liest nicht genau, vor lauter Empörung. Das aufzudröseln ist mir meine Zeit jetzt aber auch zu schade.“ ->Dann zeig mir doch, was ich falsch gelesen haben sollte..

      • Kabi Says:

        Weil es mich ankotzt, dass das gewisse Vertreter aus euren Reihen tun.

        D’oh.
        Diskutier doch mit denen direkt. Oder noch besser, du suchst dir für deinen virtuellen Kampf gegen Ve-, äh für Kinderrechte gewichtigere „Fälle“, da gibt es doch genug, mh?

        Wie viele vegane Eltern kennst du, um das verallgemeinern zu können?

        Persönlich keine, vom Forenlesen einige, hab sie nicht gezählt. Tut aber ebensowenig zur Sache wie ausgewählte Gegenbeispiele. Du hast meine Bemerkung zu Studien+Zahlen auch insofern falsch verstanden, als ich damit die Dokumentierbarkeit der Gesamtheit veganer Eltern in Frage stellen und dich auf deine unsymmmetrischen Denkmuster aufmerksam machen wollte.

        „Und überhaupt, du liest nicht genau, vor lauter Empörung. Das aufzudröseln ist mir meine Zeit jetzt aber auch zu schade.“ ->Dann zeig mir doch, was ich falsch gelesen haben sollte..

        Hihi. Wiederhole: dafür ist mir meine Zeit zu schade. –>Empfehlung, nochmal in Ruhe nachzulesen.

        Und dem

        Brechreiz

        , der manch Omni beim Lesen eines Blogs über Antiveganismus überkommen mag, muss man dem den so unstatthaft nachgeben?
        Bye. : )

  10. Sheogorad Says:

    Nichts anderes habe ich gesagt!

    Dann sind wir uns doch einig.

    Ich habe Kant schon richtig verstanden und wenn es sogar von dir kommt, dass es sich dabei um eine „universalistische Ethik“ handelt, so müsste man sie auf mehr beziehen als nur Menschen? Tuen wir dies für einen Augenblick wird Fleisch essen – mit der Perspektive, dass es i.O. ist selbst gegessen zu werden – deutlich unattraktiver.
    Sprichst du Tieren jegliche Rechte ab und schließt sie von der Anwendung von Moral und Ethik aus, so hätten wir in diesem Punkt wohl zuende disktutiert.

    Man nehme ein Kind in der frühen Adoleszensphase, also etwa 12 Jahre alt, das zunehmend selbsständiger wird. Dürfen diese ELtern das kind zum Veganismus zwingen ohne dessen Rechte zu verletzen?</blockquote
    Meiner Meinung nach ist diese Frage grundsätzlich nicht klar mit ja oder nein zu beantworten, da die vorher zu klärende Frage, ob 'vegan Leben' die grundlegenden Kinderrechte verletzt oder nicht sicher stark von der persönlichen Meinung des Beurteilenden abhängt.

    • Nordwürfel Says:

      Laut Kant sind Tiere jedoch nicht Bestandteil der Moral Community, und das weißt Du auch – Moral hat er nur auf Vernunftwesen angewandt, zu denen er Tiere nicht zählte, sondern nur Menschen und evtl. andere außerirdische unbekannte Wesen usw. ;) Das war für Kant durchaus universal!
      Und ja, ich spreche Tieren Rechte ab!

      • Marco Says:

        „Und ja, ich spreche Tieren Rechte ab!“

        http://wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/natur/lebewesen/index,page=1124496.html

      • Nordwürfel Says:

        und nun?

      • Martin Deffner Says:

        Nun solltest du erklären, welche Tiere du damit meinst.

      • moglee Says:

        Hier meint er wie es den Anschein hat wohl Veganer ;-)

      • Nordwürfel Says:

        Die Frage war nicht an Dich gerichtet, leiber Antispezidingens, sondern an Marco.

      • Marco Says:

        Du kannst es auch als Frage verstehen: Auch Menschen sind Tiere. Kann man aus Deiner Aussage („ich spreche Tieren Rechte ab!“, tönt für mich ziemlich generell), nun folgern, daß Du auch Menschen Rechte absprichst? Wenn ja, inwiefern lässt sich das mit Deinen anderen Aussagen vereinbaren (in denen Du ja scheinbar die Rechte der Kinder zu verteidigen versuchst, im speziellen das Recht auf Mord)?

      • Nordwürfel Says:

        Marco, Du weißt doch genau, dass ich überzeugter Spezidingens bin. Folglich weißt Du auch, dass ich zwischen dem, was ihr menschliche Tiere nennt und dem was ihr nichtmenschliche Tiere nennt, einen großen Graben ziehe. Zudem veranlassen mich ästhetisches Empfinden und Sprachökonomie dazu, Begriffe wie nichtmenschliche Tiere oder menschliche Tiere nicht zu benutzen. Also, warum versuchst Du meine Gedanken zu verdrehen? Du weißt doch, dass ich Spezidingens bin!

      • Marco Says:

        „Marco, Du weißt doch genau, dass ich überzeugter Spezidingens bin. Folglich weißt Du auch, dass ich zwischen dem, was ihr menschliche Tiere nennt…“

        hm, ich nenne „es“ einfach „Menschen“…

        „und dem was ihr nichtmenschliche Tiere nennt, einen großen Graben ziehe. “

        Ja, das weiß ich. Dass Du aber längst bekannte wissenschaftliche Fakten leugnest, wusste ich nicht.

        „Zudem veranlassen mich ästhetisches Empfinden und Sprachökonomie dazu, Begriffe wie nichtmenschliche Tiere oder menschliche Tiere nicht zu benutzen.“

        Den ersten Terminus verwende ich auch nicht. Warum auch? Mein ästhetisches Empfinden veranlasst mich auch zu einigem, aber sicher nicht dazu, Begriffe falsch zu verwenden. Wenn ich bspw. etwas über alle Menschen bis auf die Deutschen sagen will, spreche ich bspw. von nichtdeutschen Personen, nicht aber nur von Personen. Wenn ich von allen Organisationen spreche, nicht aber von staatlichen, verwende ich den Begriff Nichtregierungsorganisationen. Wenn ich nun von allen Tieren spreche, nicht aber den Menschen, sage ich „nichtmenschliche Tiere“, „allen anderen Tiere“ oä. Wenn ich alle Tiere meine (Menschen eingeschlossen), benutze ich das Wort „Tiere“. Eigentlich simpel, oder?

        „Also, warum versuchst Du meine Gedanken zu verdrehen?“

        Tu ich nicht. Die Definition von Worten findet (glücklicherweise) nicht in deinem Kopf statt. Sonst würden wir uns ja nicht verstehen, wenn jeder selbst entscheiden könnte, was er wie nennen will und einen Tisch als „Stuhl“, eine Pflanze als „Tier“ oder einen Soziopathen als „Nordwürfel“ bezeichnet.

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