Die seltsame Empörung über Veganer als gesellschaftliche Elite

Wer ist ein besserer Mensch? Jemand der einen anderen vor den Bus schubst, oder jemand der einem anderen aufhilft weil der gestürzt war? Diese einfach zu beantwortende Frage bereitet dem Normvolk anscheinend doch etwas Schwierigkeiten wenn man das Konzept überträgt auf den Veganismus.

Ein regelrechtes Raunen der Empörung wellt durch die narzisstisch derart Verletzten, und in einer klassischen Projektion des eigenen zivilisatorischen Defizits werden Veganer im Extremfall als Faschisten beschimpft.

Wie kommt es zu der maximalen Verrücktheit, dass die, die keiner Fliege etwas zuleide tun, mit einer Herrenmenschen-Ideologie in eine Ecke gestellt werden, alsdass Veganer doch hoffentlich bald anfangen sich für ihr Vegansein zu schämen. Oder doch zumindest den Mund halten. Stolzverbot für Gutsein? Und seltsamer noch, warum protestieren diese wackeren „Antifaschisten“ nicht gegen derart „faschistische“ Veranstaltungen wie die Olympiade, wo einige dieser „Faschisten“ sich anmaßen zu behaupten, sie seien die schnellsten Läufer der Welt. Unerhört!

Es ist verwirrend, dass eine Gesellschaft die den nackten Wettbewerb über mehr und mehr Lebensbereiche hereinbrechen lässt, sich empört über eine Randgruppe die sich ethisch besser verhält als die Norm der gegenwärtigen Kultur. Zumal der Status der ethischen Elite noch nichteinmal angestrebt wird, sondern sich automatisch aus dem sittlichen Verhalten gegenüber der Welt ergibt als Konsequenz.

Veganerinnen und Veganer sind nicht nur eine ethische Elite weil sie ihr Leben leben wollen, ohne wie eine Abrisskugel durch eine filigrane Welt zu schlagen, sondern vor allem weil dieser Wille zur Liebe an der Existenz vollkommen dezentral und ohne dogmatische Autorität selbstorganisiert ist. Es ist in der Geschichte des Menschen ein einmaliger Vorgang.

Und als wissenschaftliche Begleitmusik, zum Ärger der Veganverächter, mehren sich die Daten dass aus Gründen außerhalb ethischer Erwägungen gar kein Weg an einem veganen Planeten vorbeiführen wird.

Je früher man sich dieser Erkenntnis stellen wird, desto ruckelfreier wird der Übergang.

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Ava Odoemena

(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)

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82 Antworten to “Die seltsame Empörung über Veganer als gesellschaftliche Elite”

  1. kong Says:

    Dass sich Menschen als ‚vegan‘ begreifen macht sie nicht automatisch ethisch integer. BTW: Einige (?) vegane Knallchargen rumpeln – z.T. gesichert durch die Anonymität des Internets – auch mal einfach drauf los; polemisieren, drängeln, schubsen, … ich weiß, darin unterscheiden sie sich nicht von anderen heterogenen User-Mengen; zumal sich in diversen Foren-threads oftmals ein blutrünstiger Lynchmob um gesprächsinitiierende Veganer herum aufstellt, um den/die Störenfried/a über die Dilemma-Klinge(n) springen zu lassen.

    Dennoch: Ich finde eine sachliche, nüchterne, stilvolle „Haltung“ sollte mal irgendwann in einen veganen Codex hineinfließen, um die ethisch anspruchsvollen Werte auch rhetorisch nach außen hin wiederzugeben. Wenn man Unreflektierten mit „Hey, ihr Mörder“ daher kommt, dann sollte man sich über Ablehnung und negative Affekthandlungen nicht wundern. Meiner Meinung nach kann eine gewisse Bescheidenheit in philosophischer Hinsicht nicht schaden… Wie man in den Wald hineinruft, usw. usf. … ich weiß, die Thematik ist extrem gestaucht. Aber an der Sozialkompetenz vieler [i]Sprachrohre[/i] kann man glaube ich noch arbeiten, d’accord?

    Und „gesellschaftliche Elite“ empfinde ich persönlich beinahe als eine Beleidigung. Klingt irgendwie nach Herrschaftsscheiß. ;-)

    • Ava Odoemena Says:

      Polemik ist unvegan? Gewagte These:-) Ich wurde übrigens über eine antivegane Polemik erstmals auf Veganismus aufmerksam, was erstinstanzlich dafür verantwortlich war, dass ich vegan wurde. Ich dachte, boah so durchgeknallt sind die? Geil.

      Dass deine Vorstellung über Elite auch bei einer ethischen Elite negativ bleibt, finde ich bedauerlich. Mit der gleichen Begründung könnte man auch das tägliche Duschen verweigern, denn wer zur Elite der Körperhygiene gehört, der ist doch irgendwie stalinverdächtig:-))

      • clemens sebastian Says:

        hallo ava

        Polemik sei unvegan?
        muss man natürlich als Ironie begreifen, diese Aussage
        man könne sagen
        wenn ava Veganerin iss, dann kann ich es nicht werden

        zum Glück wissen wir
        ava du und ich und auch andere
        dass du Teil bist
        eben wie sonstirgendjemand ein Kommunist sein mag
        so bist du, oh ava, Veganerin
        und ich clemens

        ich verweigere übrigens das tägliche Duschen
        das iss wider meine reine und edle Natur
        wer aus Trieb zusätzlich oft schmutzig iss
        dem iss es wohl notwendig
        dass er sich öfters säubert

        mehr noch wie an dem Begriff Elite
        könne man sich natürlich an dem „Normvolk“ reiben

        um was gehts da eigentlich genau
        schon falsch gepolt oder noch zu normend
        oder sowieso eine zu handhabende Menge
        sei es auch nur im Geiste
        zu dumm zum zum
        Esel gar

        zu den Sternen ava
        dort wohnt der
        der der Einsamste ist
        der Herr unser Gott
        der eindimensionale code (kot)

        gruß clemens

        unrecht hat kong nicht unbedingt

        es sin ja viele Messerstecher, Hintermunkler, Massenkeucher
        und andere Sonderlinge im Veganismus unterwegs
        das liegt in der Natur der versammelt aufgewühlten Bewegtheit

      • Ava Odoemena Says:

        lol!

      • kong Says:

        Polemik ist unvegan? Gewagte These:-)

        Watt?

        Dass deine Vorstellung über Elite auch bei einer ethischen Elite negativ bleibt, finde ich bedauerlich.

        Hmmm… der Begriff „Elite“ ist mir irgendwie suspekt, deswegen hab ich ihn kurzerhand in das nächstbeste Suchfeld reingekloppt: http://tinyurl.com/elite-popite
        Die (von mir vorausgesetzte) allgemeine Geläufigkeit des Wortes als auch das Wort an sich ist mir nun mal unsympathisch. Mit „Elite“ verbinde ich einen (privilegierten, hierarchischen) Status: „Einige stehen über Vielen“. Die Wurzel einer Elitenbildung kann eben auch machtgeprägt sein, und sich z.B. patriarchisch oder anderweitig diskriminierend formieren. Ich will meinen, viele Faschisten, Rassisten oder Nationalisten begreifen sich wohl selbst als Teil einer (imaginären) Elite. Vielleicht ist vordergründig das mein Problem. Ich finde das Wort „Elite“ halt Scheiße. Es ist irgendwie braun und müffelt. Hättest du z.B. Begriffe wie „Innovation“ oder „Konstruktive Weiterentwicklung“ (besser noch: ein kürzes Synonym) anstelle von „Elite“ verwendet, so kämen wir uns schon ein Stückchen näher. :-)

        Aber außerdem hege ich den Verdacht, dass sich die Inhalte der Schubladen „Herrenmensch“ und „vegan“ in der Praxis in ein und demselben Schrank befinden können – auch wenn wir beide uns wohl darüber einig sein sollten, dass die ethisch-moralische Identität von „vegan“ soetwas wie Herrenmenschelei, Faschismus und dergleichen kategorisch ausschließt. Trotzdem: Auch ein Arschloch kann Veganer sein. (oder umgekehrt). Aber damit erzähle ich dir ja nix Neues… und will deshalb auch nicht weiter rumstänkern. Hey, vegan ist toll! Ganz meine Meinung. Ich denke halt nur: Veganismus kann sich seine Leute nicht aussuchen, was ihm wohl manchmal zum Nachteil gereicht. C’est la vie! ;-)

      • kong Says:

        damn! Ava, gib mir doch bitte mal den Link, wo die Auszeichnungen für Kommentare (zitieren, bold, italic, …) definiert sind. Habe danach gesucht, aber es nicht mehr gefunden. Merci!

      • clemens sebastian Says:

        nana Elite

        „Es ist verwirrend, dass eine Gesellschaft die den nackten Wettbewerb über mehr und mehr Lebensbereiche hereinbrechen lässt, sich empört über eine Randgruppe die sich ethisch besser verhält als die Norm der gegenwärtigen Kultur. Zumal der Status der ethischen Elite noch nichteinmal angestrebt wird, sondern sich automatisch aus dem sittlichen Verhalten gegenüber der Welt ergibt als Konsequenz.“

        man iss doch noch keine ethische Elite
        wo man grad mal vonnem Schrotthaufen
        sich unterscheidet
        das Einhorn unter den Blinden

        was da so alles vermutet wird, gell ava
        man muss aber schon als mutwillig sein
        Wille zum Mut

        clemens

        Elite iss natürlich auch immer Angelegeneheit

        wenn z.b. ava zu ner Elite gehört
        dann iss die per se nich negativ
        iss doch klar
        weder die entsprechende Ethik noch deren Elite
        noch die komplette Vorstellung
        vor der Ethik un deren Elite
        die dann
        die entsprechende Ethik erzeugt
        als dann
        durch die Elite nach vorwärts getrieben wird

      • Ava Odoemena Says:

        TAGS:
        http://pastebin.com/m285143b2

        Ich habe den URL auch jetzt auf der Frontseite bei „Admin sagt“ verlinkt, er bleibt ein Monat aktiv. Ist ein neuer pastebin mit mehr Tags.

      • Ava Odoemena Says:

        Hmmm… der Begriff “Elite” ist mir irgendwie suspekt, deswegen hab ich ihn kurzerhand in das nächstbeste Suchfeld reingekloppt

        Nun, das ist alles eine Kritik hergeleitet aus der Semantik.

        Selbstverständlich ist eine Elite, die vegan ist, eine ethische Elite und somit das Gegenteil von Repression, Unterdrückung und Herrschaft.

        Das kannst du doch nicht einfach ignorieren.

        Clemens ist auch schon ganz erregt.

      • kong Says:

        Ich habe den URL auch jetzt auf der Frontseite bei “Admin sagt” verlinkt,

        thx!

        Nun, das ist alles eine Kritik hergeleitet aus der Semantik.

        Jein. Diesbezüglich möchte ich dir auch gerne deine Vorstellung von Elite lassen und bin bereit, meine nachhaltig zu erweitern/verändern. Andererseits denke ich, dass im Grüppchen der von dir sogenannten ‚gesellschaftlichen Elite‘ noch ganz viel anderer ethischer Ballast mit rumschwimmt, der die Damen und Herren wiederum gewaltig nach unten zieht – in der ethischen „Gesamtwertung“ landen viele dann sozusagen wieder unterhalb von so etwas wie einer Elite. Konkret kann ich das jetzt nicht verifizieren. Man kann ja auch nicht alle in einen Sack stecken. Macht auch keinen Sinn. Ich denke nur, dass Veganismus kein hinreichendes Kriterium für so was wie ethische Elite (or whatever) ist, sondern ein notwendiges. So sehe ich es. Siehst du das anders? Grundlegend kannst du natürlich in deiner Argumentation ‚Veganismus‘ definieren sowie ‚Elite‘ – und dann 1 und 1 zusammenzählen – et voila! Aber mich hingegen plagt weiterhin die Skepsis, dass sich viele(?) Veganer eine ethische Vormundschaft [or Elite, whatever] überhaupt redlich erarbeiten/verdienen – nicht zuletzt durch ein angemessenes Verhalten außerhalb veganspezifischer Parameter. Aber das wäre dann eine blanke Wertediskussion, ich weiß. Ich leide vielleicht einfach unter einem (verklärten) Buddhistisches-Kloster-Fantasy-Fetisch, bei dem Ethik zur Wahrheit durch Liebe zum Leben wird – oder irgendwie so. Und deswegen stört mich halt ungemein, dass sich „Veganer“ manchmal ganz schön da_neben benehmen… Narzismus, Egozentrik, Neurosen-Kacke… das alles will ich da raus haben aus meinem hübschen Veganismus-Ideal; und deswegen breche ich gerade ein bisschen mit deiner Vorstellung von der „ethischen Elite“, weil ich denke, dass WIR uns diesen Grad noch lange nicht verdient haben. Verstehst du, was ich damit meine?

      • Martin Deffner Says:

        In meiner kleinen idealen Welt ist Veganismus der absolute Minimalstandard des gerechten Miteinanders. Also auf einer Elite-Skala von null bis zehn ist derjenige, der versucht, keine Tierrechte zu verletzen, gerade mal auf null. Menschen, die aktiv Opfern der Ungerechtigkeit helfen – retten, adoptieren, aufklären – bekommen vielleicht ein paar Punkte mehr, aber einer, der einfach nur lebt und leben lässt, passt auch nicht in meine gegenwärtige Auffassung des Begriffs Elite.
        Dies, wie gesagt, in meiner kleinen Welt. Dass es in der großen Welt anders aussieht, ist uns ja allen klar. Dort gilt man schon als elitär, wenn man keinen Schlachtabfall in seinem Shampoo haben will. Easy.

      • Ava Odoemena Says:

        Was du umschreibst sind Menschen, die sich vegan verhalten…

  2. clemens sebastian Says:

    hallo ava

    „sondern vor allem weil dieser Wille zur Liebe an der Existenz vollkommen dezentral und ohne dogmatische Autorität selbstorganisiert ist“

    solche Sätze lassen mich erschaudern
    absolut eben

    Clemens

    • Ava Odoemena Says:

      solche Sätze lassen mich erschaudern

      Da du keine Begründung nachgeliefert hast, kann ich dazu auch nichts sagen…

      • clemens sebastian Says:

        hallo ava

        erregt
        natürlich muss da ne Antwort her
        von dir eigentlich
        die Begründung kennst du sicher
        sag mal
        warum bist du so erregt
        ich mein für den Willen zur Liebe
        dezentral
        und ohne dogmatische Autorität
        selbst
        wo ich dann erschaudert bin
        wär Anlass
        genug

        etwa grad vor knapp zwo Jahren
        hab ich an meinem Auto
        eigentlich isses meiner Frau
        den Anlasser „repariert“
        erst hab ich den Mechanismus „geschmiert“
        aber das hielt nicht lang
        dann hab ich den komplett ausgetauscht
        das Teil mit
        wo nicht spurte
        jetzt lässt der Anlasser das Auto ohne Murren an

        die Begründung iss natürlich ganz einfach
        was du da sachtestest
        gibts nich
        das hab ich noch nie erlebt
        das iss zwar kühn von mir
        aber über den Willen der Liebe zur Existenz
        da kann man auch tatsächlich mal sich was selbst überlegen
        davon könne man erregt sein
        aber vom Ergebnis doch nich

        Clemens

  3. PeterPanski Says:

    >> Und als wissenschaftliche Begleitmusik, zum Ärger der Veganverächter, mehren sich die Daten dass aus Gründen außerhalb ethischer Erwägungen gar kein Weg an einem veganen Planeten vorbeiführen wird. <<

    Na, was ist das denn für ein nettes, kleines Hirngespinst? Ich würde doch eher sagen, dass es nur sehr wenig, zudem sehr unrealistische Wege zu einem "veganen Planeten" gibt. Von einem Zwang kann doch überhaupt gar nicht die Rede sein. Und "wissenschaftliche" Begleitmusik, die dieses Lied trällert, habe ich auch noch nicht gehört. Was den Planeten kaputt macht, ist nicht die omnivore Ernährungsweise an sich, sondern die entartete Art eben jener. Sonnstagsbraten statt McDonalds, und die agrarindustriell induzierten ökologischen Probleme sind vermutlich auf ein ungefährliches Maß heruntergeregelt.
    Den einzigen Grund für eine vegane Ernährungsweise ist mMn das eigene Gewissen.

    Außerdem möchte ich mich Clemens' Meinungsäußerung anschließen.

    Peter P.

    • clemens sebastian Says:

      „das eigene Gewissen“?

      wo es aber ein „ethisches“ Gewissen wäre
      so wär das Gewissen doch nicht gar zu eigen
      vielmehr solle man es sich zu eigen machen

      Clemens

      nur ein Vorschlag
      bin ja nicht so der Ethiker

      • PeterPanski Says:

        So wie ich das sehe, gibt es nichts, was absolute Gültigkeit hätte. Also auch keine allgemein gültige Ethik, die die Rahmenbedingungen für ein ethisches Gewissen vorgäbe. Mein Gewissen ist mir ganz und gar eigen. Es gibt keinen anderen Menschen auf dieser Welt, mit identischen moralischen Werten. Sicher ist das Gewissen formbar und wahrscheinlich zu keiner Zeit starr. Ich nehme es mir also heraus, vom eigenen Gewissen zu sprechen.

        Peter

      • clemens sebastian Says:

        dat glaubte ich dir sofort
        ich wollte nur auf „verschiedene“ Ethiken aufmerksam machen
        un deren Konsequenz das Gewissen betreffend

        clemens

      • Ava Odoemena Says:

        So wie ich das sehe, gibt es nichts, was absolute Gültigkeit hätte. Also auch keine allgemein gültige Ethik, die die Rahmenbedingungen für ein ethisches Gewissen vorgäbe.

        Oh nein, und sowas von einem Mitveganer:-))

        Dein Konzept von Ethik ist keine Ethik, sondern Willkür, also das Gegenteil von Ethik. Ethische Rechte richten sich natürlich immer aus an dem Inhaber der Rechte, und nicht dessen Beobachter. Eine individuelle Interpretation von Ethik ist keine Ethik, das ist das genaue Gegenteil, nämlich Willkür. Ethik richtet sich aus an den Interessen der „Eigentümer ethischer Rechte“, und nicht an den Interessen derer, die über Ethik räsonieren. Generell ist diese Haltung, Ethik entstünde durch willkürliche Defintion, da sehr verbreitet, ein Beweis für die Fragilität unserer Pseudozivilisation. Ich finde es immer wieder bedauerlich wenn Leute sich in den Metaebenen verlaufen und selbst banalste Binsenweisheiten nicht mehr wahrnehmen können. Ein ethisches Recht wie das Recht auf Unversehrtheit IST ABSOLUT. Wenn du vor einem Schwein stehst und denkst „Hunger“, dann ist es irrelevant für das Schwein welche essentialistisch-nihilistische Pseudoethik du dir da gerade zusammenbastelst, wenn du das Schwein umbringst dann ist es tot. Ethische Rechte können sich nie ausrichten an den Interessen des Betrachters, da sich solche zugewiesenen, willkürliche „Rechte“ selbst ad absurdum führen.

      • Michael Says:

        die Antwort speichere ich mir, ist echt gut *g*

      • Ava Odoemena Says:

        Dass du sie sehr gut findest, kann eigentlich nur bedeuten du hast sie verstanden:-))

    • Ava Odoemena Says:

      PeterPanski

      Automatisierte Verneinung nennt man kognitive Dissonanz. Ist ein übler Prozess:-))

      • PeterPanski Says:

        Liebe Ava,

        ich denke nicht, dass ich allzu stark unter kognitiver Dissonanz leide. Habe mich vor einiger Zeit selbst entschlossen, den veganen Weg zu beschreiten. Leider beobachte ich es jeden Tag, dass meine Kollegen sich in der Kantine am Ende der längsten Schlange einreihen, um ihren täglichen „Fleischbedarf“ zu decken. So gern ich auch eine vegane Weltbevölkerung wünsche, sehe ich absolut keine Notwendigkeit für die Gesellschaft komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Jedenfalls nicht in den nächsten 300 Jahren. Ich will nicht sagen „Nie“, denn schon so mancher Visionär wurde seinerzeit ausgelacht und nur wenige Jahrzehnte später gehörte seine/ihre Vision zum Menschenalltag. Wenn man natürlich nur in veganen Kreisen verkehrt, kann leicht der Eindruck entstehen, die ganze Welt bewege sich zunehmend in Richtung vegan. Aber die Zahlen aus der Wirtschaft sprechen andere Worte.
        Ich habe bisher jedenfalls keine zwingenden Belege für eine Notwendigkeit einer globalen veganen Lebensweise gesehen. Keine, die nicht aus dem Bereich des „lächerlich Esotherischen“ kommen. Aber Esotherik hat nicht allzu viel mit der von Dir angeführten „Wissenschaftlichkeit“ zu tun.

        Peter

      • Ava Odoemena Says:

        Och, auch ich leide ab und zu an kognitiver Dissonanz:-))

        Es ist ganz einfach eine urmenschliche Reaktion auf das Bedürfnis auf Kontinuität, davon ist niemand wirklich frei.

        Immer wenn sich im Bewußtsein ein automatischer Widerspruch formuliert, sollte man seine Reaktion auf KD überprüfen.

        Aber was war eigentlich das Thema? Achso ja, die physikalischen Grenzen der tierbasierten Agrarwirtschaft.

        Schau, es ist so: Obwohl nur eine verschwindende Minderheit der Menschen die westliche Art der tierbasierten Ernährung praktiziert, belegt der Futtermittelbedarf für diese dafür benutzen Tiere *schon jetzt* die Mehrheit der Agrarflächen weltweit!

        Tierbasierte Ernährung ist, in einem gigantischen Ausmass ineffizient. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien usw, streben nun MEHRERE MILLIARDEN ZUSÄTZLICHE Konsumenten zur tierbasierten Ernährung, die sie sich vorher nicht oder nur wenig leisten konnten. Dies ist physikalisch auf einem Planeten nicht durchführbar! Denn schon jetzt belegt eine MINDERHEIT globaler Konsumenten die MEHRHEIT globaler Agrarflächen (samt Energieverbrauch, Wasserverbrauch usw.) über die Ineffizienz der unveganen Ernährungsformen.

        Eine tierbasierte Ernährung verbraucht schließlich VIEL mehr Pflanzen als eine vegane Ernährung.

    • Sascha Bose Says:

      >>Na, was ist das denn für ein nettes, kleines Hirngespinst? Ich würde doch eher sagen, dass es nur sehr wenig, zudem sehr unrealistische Wege zu einem „veganen Planeten“ gibt.<<

      Warum denn das?, die Fakten sprechen dafür.
      Generell wird auf der Welt ein Umschwung zu einem respektvolleren Umgang mit Mensch, Tieren und der übrigen Natur immer dringender!

      Dazu gehört dann die Überwindung des Nationalismus und Kapitalismus in eine Umwandlung eines bruder/schwesterschaftlichen Umgangs der Menschen untereinander. Der 4. Weltkrieg zwischen Arm und Reich steht spätestens mit den ersten Klimaflüchtlingen vor der Tür…

      Ebenfalls dazu gehört ein ehrbarer Umgang mit Mutter Gaia, oder der Natur, nenn es wie du willst, ohne Regenwaldzerstörung, Abwässervergiftung, Atomenergie und übermässige Landwirtschaft. (In Deutschland wird seit JAHRZEHNTEN Ernte vernichtet, um Platz zu machen für Neue, das angesichts der Tatsache, dass natürliche Lebensräume immer mehr abnehmen).

      …und wenn der Mensch schonmal soweit ist…..dann wird er im Zuge dieser Entwicklungen auch einsehen, dass Fleisch ein inneffektives und grausam. gewonnenes Nahrungsmittel ist……ebenso Milch und Eier.

      Insofern ist es im Sinne ALLER, des gesamten Planeten mit all seinen Bewohnern, den Schritt zum Veganismus zu gehen!

      Es ist nämlich nicht der "Sonntagsbraten" der uns irgendwie rettet…das ist ziemlich große Augenwischerei…..Fleisch ist einfach ineffektiv.

      Kulturgeschichtlich betrachtet brauchen wir Fleisch auch nicht mehr, seit es 365 Tage im Jahr Brot beim Bäcker geben kann.

      Mit dem Ackerbau wurde die Jagd zur Nahrungsbeschaffung sinnlos, und die Viehzucht garantierte das Vorhandensein von Nahrung in den Wintermonaten.

      Seitdem man aber pflanzliche Lebensmittel einlagern kann, ist diese auch sinnlos.

      Alle Nährstoffe kann der Körper mit einer veganen Ernährung aufnehmen.

      Das IST SO. Irgendwann werden sich daran auch die härtesten Sturköpfe und Süchtigen gewöhnen müssen.

      Das Gewissen ist völlig belanglos, weil es betrügbar und individuell ist. Wer einzig und allein die süßen Kulleraugen von Kälbern als Grund für den Veganismus angibt, hat diesen nicht in seiner Ganzheit begriffen.

      Liebe Grüße

      • clemens sebstian Says:

        „Generell wird auf der Welt ein Umschwung zu einem respektvolleren Umgang mit Mensch, Tieren und der übrigen Natur immer dringender!

        Dazu gehört dann die Überwindung des Nationalismus und Kapitalismus in eine Umwandlung eines bruder/schwesterschaftlichen Umgangs der Menschen untereinander.“

        http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/Bierl_Anthroposophie.pdf

        so
        oder

        also sprach Zarathustra

        Nietzsche meinte zu

        „bruder/schwesterschaftlichen Umgangs der Menschen untereinander“

        Frauen sind Kühe
        das Weib diene dem Mann als zur Erholung

        clemens

        übrigens
        ein starres Plektrum aus Holz erzeugt natürlich wesentlich mehr Kompression, denn ein dünnes biegsames PlastikPlektrum
        eine Geldstück ist noch wirksamer
        un bitte Effektgeräte aus dem Weg nehmen
        schon beim Finger sieht man Kompression
        das iss doch nich normal

      • Sascha Bose Says:

        Du bist mir ja ein Witzbold…..

        Erst vor einigen Monaten wurden Waldorfschulen als besonders integrationsfördernd bewertet, und da knallst du mir einen total hetzerischen Artiekl vor, soll ich den etwa komplett lesen?

        http://medienstelle-anthroposophie.de/index.php?/archives/37-Waldorfpaedagogen-eroeffnen-Institut-fuer-interkulturelle-Paedagogik.html

        Wie schön, wenn man keine Argumente mehr hat, kann man immer noch versuchen seinen Diskussionspartner zu diskreditieren, BRAVO!

      • PeterPanski Says:

        >> …und wenn der Mensch schonmal soweit ist…..dann wird er im Zuge dieser Entwicklungen auch einsehen, dass Fleisch ein inneffektives und grausam. gewonnenes Nahrungsmittel ist……ebenso Milch und Eier.<>Es ist nämlich nicht der „Sonntagsbraten“ der uns irgendwie rettet…das ist ziemlich große Augenwischerei…..Fleisch ist einfach ineffektiv. <>

        Alle Nährstoffe kann der Körper mit einer veganen Ernährung aufnehmen

        .<>Gewissen ist völlig belanglos<<

        Wow. Das "völlig" tat jetzt echt weh. Ich gebe Dir insofern recht, als dass das Gewissen "formbar" ist. Doch es als belanglos zu bezeichnen ist in meinen Augen ein grober Fehler. Das große Ganze, wird auch ohne vegane Bevölkerung rettbar sein, wenn der entartete Konsum überwunden werden kann.
        Zu behaupten, die Ganzheit zu begreifen, ist anmaßend und mit Sicherheit unzutreffend. Ich sage lediglich, was in meiner kleinen Welt so vorgeht. Jeder tut das. Und keiner wohnt in einer Welt, die auch von einem anderen bewohnt wird. Allerdings mag es mal kleinere mal größere Überschneidungen der Einzelwelten geben. Baut man eine Realität daraus, wird es vielleicht ein statistischer Schnitt durch alle Welten sein. Und was dann bleibt, ist nach meiner Überzeugung nicht fähig, den Veganismus zu leben. Warum wohl gibt es eine Antivegan-Bewegung? Weil es immer ein volles Spektrum an Verhaltensweisen und Meinungen in der Menschheit geben wird. Der Traum der großen Vereinigung wurde schon von ganz anderen geträumt. Mal waren es religiöse Führer, mal militärische Feldherren, aber gescheitert sind sie bisher alle. Nicht, weil alle Ansätze falsch gewesen wären, sondern weil es nicht in der Natur des Menschen liegt, in einem Ameisen-Kollektiv zu leben.

        Peter

      • clemens sebastian Says:

        eine geduld

        das Gewissen sei individuell
        und deswegen ?

        naja
        es gibt nun mal Menschen
        die Nietzsche lesen
        ganzheitlich Denken
        und sonst noch

        für „ganzheitliches Denken“ empfehle ich
        Spinoza
        ein sehr liebenswürdiger Mensch
        auch ethisch hervorragend

        ich selber bin nur manchmal ganzheitlich
        sehr oft nicht
        auch
        vegan und doch auch nicht
        und kognitiv dissonant_ ein schlimmes Übel
        Geothe iss mir nicht beliebt

        aber wenn man halt so iss

        freundliche Grüße clemens

      • clemens sebastian Says:

        „Und keiner wohnt in einer Welt, die auch von einem anderen bewohnt wird“

        sagst du

        deswegen gibt es Gewissen
        weil deine Aussage falsch ist
        gibt sogar Fingerabdrücke
        der Ausdruck „Welt“
        da liegst du locker daneben

        „Das Gewissen ist völlig belanglos, weil es betrügbar und individuell ist. Wer einzig und allein die süßen Kulleraugen von Kälbern als Grund für den Veganismus angibt, hat diesen nicht in seiner Ganzheit begriffen“
        sagt Sascha

        das bedeutet schlicht

        Hitler drückte es mal so aus

        das deutsche NormVolk war mich nicht wert

        seltsam genug
        dass ava
        den nich
        wie üblich
        mit Dissonanzen belegt
        diesen Freund der Totalität

        clemens

      • Sascha Bose Says:

        Es gibt ne antivegan- Bewegung? XDDDDDDDDD

        Das HÄTTEST du wohl gerne. Ihr seid doch nur irgendwelche Typen mit Komplexen, die sich in der Anonymität des Internets suhlen um sich die (eventuell geistige) Latte zu rubbeln.

        Bewegung…das ist wirklich verdammt süß…..Ihr seid ein Haufen feiger Komplexgestörter.

        Komm echt, such mal nen Therapeuten auf….ich behaupte mal, das ist behandelbar. ;-)

        Zum Rest:

        Beim Veganismus oder dem Gedanken der Gewaltfreiheit handelt es sich aber nicht um eine politische Ideologie, sondern eine ERKENNTNIS.

        Die Globalisierung funktioniert doch schonmal schön, noch ein bisschen mehr Fairness rein, wie es die südamerikanischen Staaten fordern….und weiter gehts, dann verstummt auch jede Globalisierungskritik.

        Wenn DER Schritt getan ist, kommen noch so manch andere Probleme….dessen Lösung die Entscheidung für eine gewaltfreie Lebensweise ist.

        PS: WO hast Du eigentlich das Texte- formatieren gelernt???, ist ja grauusig zu lesen.

      • Sascha Bose Says:

        >>Hitler drückte es mal so aus

        das deutsche NormVolk war mich nicht wert<>diesen Freund der Totalität<<

        Eine Totalität, die den Raubbau am Planeten stoppt.
        Eine Totalität, die den Welthunger eingrenzt, wenn nicht gar löst.
        Eine Totalität, die die Überfischung der Meere aufhält.
        Eine Totalität, die zu einer gesunden Ernährung zwingt.
        Eine Totalität, die zur Gewaltfreiheit erzieht…..

        Da kommt mir in den Sinn;

        Warum ist Mord eigentlich in der BRD ein Straftatbestand?, das ist doch voll totalitär!
        Man sollte gewissen Menschen "mit einer anderen Innenwelt" doch ruhig einen anderen Menschen ermorden lassen!, das zu verbieten ist totalitär!

        Warum ist Körperverletzung ein Straftatbestand? Das ist auch voll totalitär!
        Man sollte gewissen Menschen "mit einer anderen Innenwelt" ruhig andere Menschen vermöbeln lassen. Das zu verbieten ist totalitär!

        (…)
        So könnte man es endlos fortsetzen…..

        DAS, was im Moment auf der Welt passiert, schreit nach radikalen Änderungen.

        Ausserdem hat man Hitler auch voll totalitär gestürzt, ohne die Innenwelt der Nazis zu berücksichtigen!

      • moglee Says:

        Sascha reg Dich doch nicht auf über Avler, alles spricht für Deinen Standpunkt und das wissen die auch. Wir, die Menschheit, Krone der Zerstörung und so… wir wissen doch genau, dass nichts mehr geht in Sachen Erde und Biodiversität zu erhalten, egal ob Veganer oder Antiveganer. Den einen ist eben alles scheißegal wie es kommt und den anderen eher nicht. Wir haben es durch unser kurzfristiges Denken, damals ja noch nicht einmal geschafft, die überproportionale Reproduktion unserer Spezies in Griff zu bekommen. Wie auch immer, jetzt und heute ist es zu spät, so oder so.

      • clemens sebastian Says:

        hallo sascha

        bist halt nen sehr autoritär „veranlagter“ Typus
        daraus folgt gern totales Denken und Handeln
        siehe Freiheitsbegriff bei Steiner
        oder
        alles Gute kommt von OBEN
        der Mensch bei Steiner iss
        ein Hampelmann der wahren Erkenntnis

        vielleicht mal Freud studieren
        Papi hat immer recht

        oder konkret hier

        http://www.vordenker.de/anthroposophiekritik/anthroposophiekritik.htm

        ich wünsche dir viel Ausdauer beim Nachdenken
        gruß clemens

      • Clemens Sebastian Says:

        und bevor du anfängst zu denken meine Freund

        clemens

        das iss heilsam

      • Clemens Sebastian Says:

        für moglee
        die Krone der Zerstörung

        gibt Leute die sinn blind

        clemens

        selbst für Theorie
        und alles andere auch
        pfui

      • moglee Says:

        für clemens

        Hippie! :)

        Sprechen Sie Deutsch hier, Baby?
        Soy un perdedor…

        Mothers Finest kommen diesen Sommer zu mir in die Nähe, in die Hesse-Stadt. Schau ich mir an.

        Don’t you understand what I’m tryin‘ to say,
        An‘ can’t you feel the fears I’m feelin‘ today?
        If the button is pushed, there’s no runnin‘ away,
        There’ll be no one to save, will the world in a grave.
        Take a look around you, boy, it’s bound to scare you, boy.
        An‘ you tell me, over and over and over again, my friend,
        Ah, you don’t believe we’re on the eve of destruction.

      • clemens sebastian Says:

        warst auf der ÜbersetzungsPage

        „If the button is pushed, there’s no runnin’ away“

        man solle nich so extrem
        auf sowas fixiert sein

        wenn’s iss isses eh

        bevor ava zum nächsten Schlag ausholt
        schnell

        du siehst ich bin keine Hippie

        gruß clemens

      • clemens sebastian Says:

        und wo man nich an EGO Steiner GLAUBT
        kann man auch sone Musik machen
        iss natürlich nich ohne

        selbst der Typ wo die Titelmelodie für Miami Vice
        geschrieben hat( der am Keyboard)
        ein abgezockter Profi
        freut sich
        wo der sich mit dem Geiger eigentlich nich so versteht

        clemens

      • moglee Says:

        Dafür braucht es keine ÜbersetzungsPage clemens. Der Button ist schon lange gedrückt, die Bevölkerungsexplosion ist in vollem Gange. Et iss wie et iss und et kütt wie et kütt.

        Hast nen guten Musikgeschmack, wenngleich etwas in die Jahre gekommen ;) Im Sommer is auch Al di Miola bei mir in der Nähe, mal sehen, wie der Sommer wird.

        Ich habe nichts gegen Hippies, doch wir weichen vom Thema ab.

        moglee

      • clemens sebastian Says:

        du weisst
        dass du nur Unsinn geschrieben hast
        alsi melancoloka

        ich verabschiede mich hier
        offensichtlich iss ava
        auf der Seite derer
        die wegen

        clemens

        dümmer gehts nich

      • moglee Says:

        Hasta la Vista Baby :)

        Zum Abschied noch ein paar Tränen und was Sinniges:

        Und immer dran denken: „Dümmer gehts immer“

      • Ava Odoemena Says:

        ich verabschiede mich hier

        Kumm, jetzad mach näd gleich uff inngschnabbd weilß näd ßo laafd wii’daß voagschdelld hasch. D’steesch haldemol hia uffm äänßome Poschde unn daß’da hia è kalda Wind inns Gßichd blooßd, hedd jetzad kää großii Üwwaraschung seu déaffe.

      • clemens sebastian Says:

        geschnappt

        gehört alles dazu ava
        es iss eigentlich genauso gelaufen
        sagen wir
        bin kein Heimlichtuer
        nene nix Überraschung
        neuer Tag neues Gelingen
        moglee könne sich ja mal zu Steiner äußern
        anstatt GlaubensFuck
        wo doch Steiner Spinner im Glauben pur iss
        un der Aldi Meola
        der kann halt nix

        dein neuer Artikel
        vegan und Glaube
        bestimmt interessant

        also
        gib auf dein Bein acht
        wie issen das eigentlich passiert

        clemens

      • Ava Odoemena Says:

        also
        gib auf dein Bein acht
        wie issen das eigentlich passiert

        Ich wollte das Fahrrad zum Abschließen an eine Art Mast schieben, der Mast befand sich auf nicht geräumtem Gebiet, und wirklich Zentimeter vor dem Abstellen rutscht das Fahrad nach links weg, und ich muss so reingestolpert sein, dass beim Fallen der Unterschenkel unterm Rahmen, und mein Körper über dem Rahmen war… An den Fall selbst kann ich mich gar nicht mehr erinnern, aber an das Knacken. So ein dumpfes POPP:-) Zum Glück waren da gleich Leute die den Krankenwagen gerufen haben.

        Aus welcher Ecke der Pfalz kommst du eigentlich, eher Trier oder eher Speyer, dein Pfälzisch ist mir nicht geläufig. (Ich häch ra änni rin?) Ich bin aus dem Wald.

      • clemens sebastian Says:

        ah ja ich hatte mal gedacht
        dass du aus der Hinterpfalz bist
        ich wohn da jetzt
        Weidenthal bei KL
        also Mitte hinten
        total nix
        kommen tu ich vom Haardtrand

        Ebene_Gebirge
        Deidesheim_Wein
        dialektisch bin ich total befangen
        assi kann ich gut un gefällt mir
        weil meine Frau auch da unterwegs iss
        in alter WinnetouTRadition
        die iss Sozialarbeiterin
        ich kann „perfekt“ AssiUni simulieren
        mit aller Filosofie dabei
        gib mir mal 5Euro
        usw.

        mit dem Fahrad hast du mich enttäuscht
        ich leb voll am Berg
        un da iss nie was geräumt

        sowas iss natürlich auch sprachlich
        jedenfalls
        nu isses paasiert
        was nich sein soll

        „Ich häch ra änni rin“

        da hab ich mich nich korrekt ausgedrückt

        ich hach där ännie noi
        Neustadt
        rin geht auch
        da müsst ich aber sagen
        ich hach der ännie ännin

        das iss aber zu elegant
        da würd der Gegenüber nen Lachanfall sich vorbehalten

        also gehts so

        wonn du noch ähn dumme Satz saschst
        donn gibts awer du Hohlkopp

        verflucht
        mit dem Fahrad schämst du dich nich

        dein Clemens

      • Ava Odoemena Says:

        ah ja ich hatte mal gedacht
        dass du aus der Hinterpfalz bist
        ich wohn da jetzt
        Weidenthal bei KL
        also Mitte hinten
        total nix

        Also ich wäre jetzt wieder bereit für „total nix“, so eine Hütte im Wald, kleiner Waldgarten zur Selbstversorgung dazu, das wär schon was feines. Aber mit Strom und Internet:-)

        kommen tu ich vom Haardtrand

        Ach aus dem Rheingraben, das erklärt die andere Sprache, eure Leute haben sich nämlich nicht in den Wald getraut und können deshalb kein richtiges Pfälzisch :-)

        dialektisch bin ich total befangen
        assi kann ich gut un gefällt mir
        weil meine Frau auch da unterwegs iss
        in alter WinnetouTRadition

        Die meisten Pfälzer sind dialektisch befangen, ich weiss nicht woran das liegt, selbst die Exklaven in Brasilien und Pennsylvania tun sich schwer. Die Pennsylvania-Pfälzer nennen ihr Pfälzisch übrigens Deitsch. Als ich mit 15 weg bin, war mein erstes Ziel Deutsch sprechen zu lernen, und ich habe das dann auch geschafft ohne Kohlsche Schleifen. Aber ich vermisse das Pfälzisch, viele Worte habe ich vergessen, und da ich Teile meiner Kindheit bei sehr alten Großeltern verbracht habe konnte ich noch ein unverfälschstes Pfälzisch.

        mit dem Fahrad hast du mich enttäuscht
        ich leb voll am Berg
        un da iss nie was geräumt

        Das nächste mal stürze ich mich für dich vom Balkon:-)

        ich hach där ännie noi
        Neustadt
        rin geht auch

        Dass bezweifle ich das ein R welches nicht am Anfang steht gesprochen wird, „där“ wirkt wie eine Verdeutschung von „däâ“

        ch hach der ännie ännin

        das iss aber zu elegant
        da würd der Gegenüber nen Lachanfall sich vorbehalten

        Hahahaha

      • moglee Says:

        Sach ma clemens, kennse den schon?

        Zitat: „Man beachte z.B. nur die Beiträge von clemens sebastian, hier zeigt sich dass der vegane Lebens”stil” zu durchaus schweren intellektuellen Ausfällen führen kann“.

        Allerdings hat der Auftritt in seinem Stil für mich ein G’schmäckle.

        Das passende Wort hierzu ist mir auch schon eingefallen: „Veganazis“.

        Und am Schluss das obligatorische „Pfui“ so wie es von Spießern und Theisten gern verwendet wird.

        Krass nicht wahr, kommt von einem der sich „Fresssack“ nennt, gefunden hier: http://fressack.wordpress.com/

      • moglee Says:

        Nochwas clemens: Zu welchem Steiner soll ich mich bitte äußern? Ich kann weder auf Rudolf Steiner, noch auf Thor Steiner, falls Du etwas in die Richtung meinst und habe auch keine Lust mich dazu zu äußern. Dass kein falscher Eindruck entsteht möchte ich noch zu den Veganern im Zusammenhang mit Eliten Stellung nehmen. Mir ist bekannt, dass es tatsächlich Veganer gibt die sich als elitär betrachten, die tun mir aber genauso leid, wie irgendwelche sonstigen komplexbehafteten Sojawürstchen, ich betrachte jedes Elitedenken schlicht als übelkeitsfördernd.

        Vegan und pazifistisch zu leben ist einfach eine Standardanforderung für Menschen die Gewalt und Ausbeutung ablehnen, nicht mehr, nicht weniger. Wer gegen Gewalt ist sollte keine Gewalt ausüben, bzw. Gewalt in Auftrag geben, einfache logische Konsequenz.

      • moglee Says:

        clemens noch o mool: Das alte kanadische Volkslied „up your ass“ von Propagandhi wollte ich Dir nur zum Abschied mit auf den Weg geben, denn Du hattest ja, von meiner Dummheit gekränkt, bekundet: „ich verabschiede mich hier“…

        Dabei ging es mir nicht um die Songlyrics, sondern um die Animation dazu von „munkoloid“. Ich finde, das hat was, gerade im Zusammenhang mit elitärem Denken bei „Krone der Zerstörung“. Du hast dazu ja in „Religionsempfehlung für gläubige Veganer“ auch schon einen entsprechenden Kommentar abgeliefert, mit den üblen Mosessprüchen, die von den Christen immer ihrer persönlichen Lebensweise entsprechend, so ausgelegt werden, dass es passt.

        Also unter dem Mantel des Unsinns meiner Beiträge, ist zwischen den Zeilen, immer auch ein klein wenig Sinn verborgen. Sei deshalb bitte nicht gleich eingeschnappt, auch wenn wir verschiedener Meinung sind, so wie das für Individuen eben üblich ist.

        So und zum Al geh ich auch, im Sommer.

      • clemens sebastian Says:

        iss schon ok moglee

        fressack, oh Gott
        der hat eh viel Matsch in der Birne
        nen frustrierter fressack halt

        im Prinzip ging mir’s um diesen Sascha

        „alles spricht für Deinen Standpunkt und das wissen die auch“

        schau mal dem seine Blogs an
        Lieblingsbücher
        Themen
        darunter Rudolf Steiner

        Die Philosophie der Freiheit
        dessen Rassenlehre
        dessen Vorstellung von der Evolution

        http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/547/
        http://www.vordenker.de/anthroposophiekritik/anthroposophiekritik.htm

        also welchen Standpunkt hat der Mensch?

        „Vegan und pazifistisch zu leben ist einfach eine Standardanforderung“

        es iss erst mal ne Forderung

        Macht Gewalt Friede etc. iss nen sehr komplexes Thema
        einfach mal die Forderung nach Pazifismus
        klingt zwar nett
        aber ist eben nur ideal gedacht

        wie ideal z.b. die Situation bei den Veganern
        betreffs des Veganismus tatsächlich iss
        sieht man der Zerstrittenheit der Veganer bzw. Vegetarier
        wo’s doch so einfach sei
        standard

        „die von den Christen immer ihrer persönlichen Lebensweise entsprechend, so ausgelegt werden, dass es passt“

        das Christentum hat zwar abgehalftert
        deine Behauptung iss aber zu einfach gestrickt
        vielleicht hast du dich mit diesen Angelegenheiten wenig beschäftigt
        wie Glaube entsteht
        was Glaube bedeutet
        geschichtliche Praxis des Glaubens
        politische Verhältnisse

        schau mal ins düstere frühe Mittelalter

        oder les bei Nietzsche nach wie „Jesus“ die Römer reingelegt hat
        Prinzip der Liebe
        und warum er das angewendet hat
        klingt dann alles nich mehr so unschuldig

        grüße Clemens

        „So und zum Al geh ich auch, im Sommer“

        Mist un dabei hatte ich dich gewarnt

      • moglee Says:

        clemens, ich stehe seit meiner Jugend auf der anderen Seite. Rassisten und Faschisten sind mir so zuwider, dass es Zeiten gibt in denen ich mich nicht einmal über dieses Pack unterhalten möchte/kann, da es mich zu sehr runter bringt, so geht es mir auch momentan. Ich bin nicht Andi sondern Anti und da machste einiges mit im Leben. Auch über Steiner habe ich schon so viele Diskussionen geführt, dass ich das Thema einfach abgehackt habe, ich denke nach vorne und nicht nach hinten. Waldorfschüler die ich kenne, Eltern von Waldorfschülern, Lehrer von Waldorfschulen, die mir bisher über den Weg gelaufen sind, die sind zwar etwas anders drauf als der gemeine Mainstream, doch sie sind alles andere als rassistisch und das zählt für mich.

        Was Sascha Bose angeht, so soll er sich doch selber äußern. Meine Zustimmung bezog sich auf seine Beiträge in Sachen Tierrechte. Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass einer der sich gegen Speziesismus einsetzt ein Rassist sein soll, das geht nicht zusammen. Was ich bisher über ihn gelesen habe, so hat er doch eine starke Wende vollzogen die letzten Jahre. Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass da noch einiges geht, braucht halt auch seine Zeit.

        Ansonsten, danke für die versöhnlichen Worte.

      • clemens sebastian Says:

        hallo moglee

        hast du die Antwort von Sacha auf Peter Panski gelesen
        Sascha behauptet Gewissen sei völlig belanglos
        dies bedeutet die Entwertung des Subjekts
        des einzelnen Menschen
        zusätzlich votiert Sascha für Ganzheit
        logisch wo das Subjekt nicht ausschlaggebend ist

        Peter Panski lehnt diese Degradierung ab
        daraufhin beschimpft ihn Sascha

        „Es gibt ne antivegan- Bewegung? XDDDDDDDDD

        Das HÄTTEST du wohl gerne. Ihr seid doch nur irgendwelche Typen mit Komplexen, die sich in der Anonymität des Internets suhlen um sich die (eventuell geistige) Latte zu rubbeln.

        Bewegung…das ist wirklich verdammt süß…..Ihr seid ein Haufen feiger Komplexgestörter.

        Komm echt, such mal nen Therapeuten auf….ich behaupte mal, das ist behandelbar. ;-)“

        dies obwohl Panski ausgesagt hat
        er sei selber Veganer

        weiter Panski zu Ava

        „So wie ich das sehe, gibt es nichts, was absolute Gültigkeit hätte. Also auch keine allgemein gültige Ethik, die die Rahmenbedingungen für ein ethisches Gewissen vorgäbe.

        Ava zu Panski

        Oh nein, und sowas von einem Mitveganer:-))

        Dein Konzept von Ethik ist keine Ethik, sondern Willkür, also das Gegenteil von Ethik

        also auch hier die „göttliche“ Vorschrift
        was Ethik zu sein habe
        bzw. was sie ist
        nämlich das was Ava kraft „göttlicher“ Eingebung behauptet
        sie erklärt ihre „göttliche“ Eingebung natürlich etwas anders
        erläutere ich jetzt nicht

        wo du nun also sagst
        du habest Deschner als Vorbild
        dann wundert’s mich
        dass du diese „ganzheitliche“ Methodik nicht durchschaust
        wie nennt sich das wohl
        wenn das Subjekt nichts
        der liebe Gott(Papst) aber alles ist

        zum Beispiel Christentum

        wenn du also den Ganzheitler Sascha in Schutz nimmst

        Sascha zu Subjekt Panski

        „Komm echt, such mal nen Therapeuten auf….ich behaupte mal, das ist behandelbar. ;-)“

        dann scheinst du mehr Faible für das Christentum zu haben, denn dir bewusst

        lies mal als Anregung
        (gegen Ganzheitlichkeit, sin ja die Christen auch)

        http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper

        ab Gesellschaftstheorie

        eventuell hat Deschner vergessen diese Bezüge aufzuzeigen, hab den nicht gelesen

        clemens

      • Ava Odoemena Says:

        also auch hier die “göttliche” Vorschrift
        was Ethik zu sein habe
        bzw. was sie ist
        nämlich das was Ava kraft “göttlicher” Eingebung behauptet
        sie erklärt ihre “göttliche” Eingebung natürlich etwas anders
        erläutere ich jetzt nicht

        Das ist Quatsch Clemens, die Anerkennung ethischer Rechte in Anderen bedürfe eines g-ttlichen Wesens, das habe ich nie behauptet. Ich merke jetzt schon über einige Threads die Neigung von dir, mir Theismus zu unterstellen. Sachen zu unterstellen ist die denkbar schlechteste Methode bei mir, mich zur Erläuterung zu motivieren.

      • clemens sebastian Says:

        so Quatsch iss das nich

        ich hab gelesen was du über „den Code“ schreibst
        hier und bei TP
        muss man natürlich nich Theismus nennen
        klar
        die Projektion iss aber ähnlich

        anders ausgedrückt
        „recht“ hast du sowieso

        Clemens

      • moglee Says:

        Hi clemens,
        ich steige glaube ich nicht richtig durch hier, wer was gesagt hat, da es keine gescheite Zitierfunktion gibt in diesem Blog. Beschimpfungen, egal gegen wen, mag ich auch nicht.

        Und zu dem Spruch mit dem Therapeuten, wer von uns hätte den nicht nötig, wahrscheinlich auch die meisten Therapeuten selbst. Wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe versuche ich mich noch mal durchzulesen. Popper schau ich bei Gelegenheit auch mal an.

        Was für Dich spricht, ist die Tatsache, dass Sascha bisher keine Stellung genommen hat zu Deinen Feststellungen und Fragen.

      • Ava Odoemena Says:

        ich steige glaube ich nicht richtig durch hier, wer was gesagt hat, da es keine gescheite Zitierfunktion gibt in diesem Blog.

        Es gibt auf jeden Fall eine Zitierfunktion, man muss sie aber benutzen:-) Das machen die wenigsten. Aber stimmt schon, ein Blog ist kein Forum, deswegen gehörte es zur Netikette zu zitieren mit blockquote. Der Link zum Pastebin mit den ganzen HTML Tags ist unter „Admin sagt“.

      • Sascha Bose Says:

        Nein, es spricht nicht für irgendwelche Hirnakrobaten, wenn ich mir mal nicht die Zeit nehme, mich mit diesen zu beschäftigen, sondern ich mich anderem widme, was im Endeffekt Tieren auch mehr hilft, als AVlern Aufmerksamkeit zu schenken.

        Das Thema „Anthroposophie und Rassismus“ ist ein sowas von alter Hut, der von Anthroposophen selbst vielfach beantwortet wurde.

        Aber man kann auch ganz einfach die Fakten betrachten.

        In jüngster Vergangenheit werden immer wieder Waldorfschulen für ihre hervorragende Integrationsarbeit gelobt, sogar von staatlichen Behörden.

        Es gibt keine rassistischen Anthroposophen, und es ist einfach unglaublich, wie einer Bewegung versucht wird, Schaden zuzufügen, die ERHEBLICHES mehr zum Wohle aller Menschen leistet als die Jünger der Naturwissenschaften.

        Es sind anthroposophische Einrichtungen, in denen hilfsbedürftige Menschen sich ungemein wohlfühlen, im Gegensatz zu anderen Einrichtungen.

        Es sind Waldorfschulen, in denen Integration groß geschrieben wird, im Gegensatz zu staatlichen Regelschulen.

        Es ist die anthroposophische Medizin, welche heute schon Therapiemethoden wie Kunsttherapie bei vielerlei Krankheiten, auch Krebs, erfolgreich einsetzt, während sich die Schulmedizin weigert das zu akzeptieren.

        Diese Liste könnte endlos weitergeführt werden….

        Und was „Philosophie der Freiheit“ angeht, einfach mal selbst lesen!

      • clemens sebastian Says:

        hallo moglee

        Popper iss nich unbedingt mein Freund

        hab ich als Beispiel gebracht
        zwecks Denkarten und was daraus resultieren könne
        so führt nach dessen Ansicht
        Denken wie es Platon vorgestellt hat
        zu totalitären Systemen

        Beispiel wären: (laut mir)
        Christentum, Kommunismus, Faschismus

        Popper würde allerdings das Christentum so nich sehen
        wollen
        war ja ideengebend an an unserer „freiheitlichen“ Marktwirtschaft beteiligt
        wo nämlich das Christentum schon ne Rolle spielte
        er war auch kein unbedingter Gegner von Marx

        tja, Sascha solle sich ruhig noch äußeren
        könne ich ihm auch erklären
        wie man nen Anschlag vonnem Plektum auf einer Bassgitarrenseite korrekt aufnimmt
        per Bild wiedergibt
        nich per Osziloskop(analog)
        sondern per FFT(digital)
        so wie er es auf seiner Homepage darstellt
        wider jede „Regel“ allerdings
        nur ein Indiz für ehrliche „Ernsthaftigkeit“
        naja
        nimms nich zu ernst

        meine Stellung zu VEGAN iss übrigens die
        dass ich keinem Tier Leid zufügen möchte
        ähnlich der Argumentation von Peter Panski

        die Vorstellung von Ava
        dass es sich hierbei um Willkür handle
        teile ich nicht
        eben weil ich ein Mensch bin und gleichzeitig Subjekt
        wo man mir vorwirft als Subjekt sei ich Willkür
        so zählte ich wohl nichts
        weil die Ethik über mir stehe
        sagt auch der Papst so
        dann könne ich auch gleich „abgehn“

        hässlich finde ich vor allem die Art des Kapitalismus
        mit den Tieren
        und zwar als auszubeutende Objekte zu verfahren

        clemens

        grins
        langsam werd ich nervös
        wo bleibt der Streit

        gruß

  4. Sascha Bose Says:

    Grüß dich Ava!,

    ein wunderbarer Text, vielen Dank dafür. ;-)
    Je leider haftet an einem „Elitedenken“, oder etwas, was dies erahnen lässt, ein Hauch von brauner Assoziation.

    Dabei ist es prinzipiell ziemlich unsinnig alles was „elitär“ erscheint zu verdammen, weil der Drang nach Perfektion, in Verbindung mit einer (oft gewollten) Isolation bei allen Menschen vorhanden ist, die eine gewisse intellektuelle Sphäre beschritten haben.

    Man betrachte nur mal die militanten Gegner, wie „Antilookisten“ oder eben jene, die eine selbstherrliche Betrachtung des Veganismus ablehnen.

    Im Grunde sind dies doch auch nur Konzepte, die entworfen werden, im Glauben daran, dass sie der Welt/Menschheit in irgendeiner Art und Weise dienlich sind. Sehr oft mit dogmatischem Hauch. Da ja alles andere, auch mit Militanz, abgelehnt wird, lässt dies einzig auf eine elitäre Haltung schliessen.
    Die „Antifaschisten“ sehen sich ebenfalls als gesellschaftliche Elite.

    Solange diese elitäre Haltung in einem gesunden Maß stattfindet, und nicht zum Narzissmus wird, ist sie sogar sehr förderlich, gerade wenn der Inhalt, wie beim Veganismus, mehr Nutzen erfüllt, als den primär eigenen.

    In extremen Zeiten wie heute, wo die Lösung eigentlich so nah liegt, die Masse der Menschen es aber nicht gebacken bekommt, diese zu verwirklichen…….können wir Veganer denke ich mit Stolz durch die Welt ziehen, und uns selbst schon als etwas „Besseres“ sehen. ;-)

    Immerhin begründen wir unsere „Elite“ auf dem Verhalten und den Taten von Menschen, und nicht auf biologische Merkmale, was auf alle Fälle zu verurteilen wäre!

    Ausserdem kann ja jedeR zu unserer tollen Elite gehören, wird dem Blutkult abgeschworen. ;-)

    Liebe Grüße!

    • clemens sebastian Says:

      von wegen dem Herrn Steiner noch

      „Im Grunde gibt Steiner keine Antwort auf die Frage, ob der Mensch frei sei, sondern er definiert den Begriff der Freiheit als ein Handeln, dessen Motivation als rein ideeller Inhalt der Erkenntnis vollständig zugänglich ist“

      „“Wir treten durch die Ernährung durch dieses oder jenes materielle Substrat in Beziehung zu diesem oder jenem Geistigen, das dahintersteckt.“

      Milch lehnte Steiner übrigens nicht ab
      komisch

      clemens

    • Ava Odoemena Says:

      Hallo Sascha, willkommen auf VA, gefällt mir, dein Kommentar.

  5. clemens sebastian Says:

    ich verwende, wenn ich blute
    hansaplast
    ähnlich Leukoplast

    danke
    Clemens

    übrigens isses nich gut
    durch die Welt zu ziehn
    wo man grad mal was essen will
    das nervt

    ich sing dann

    wen du bunten Fahnen wehn
    ess ich ein Baguettte

  6. Ava Odoemena Says:

    Kong:

    Jein. Diesbezüglich möchte ich dir auch gerne deine Vorstellung von Elite lassen und bin bereit, meine nachhaltig zu erweitern/verändern. Andererseits denke ich, dass im Grüppchen der von dir sogenannten ‘gesellschaftlichen Elite’ noch ganz viel anderer ethischer Ballast mit rumschwimmt, der die Damen und Herren wiederum gewaltig nach unten zieht – in der ethischen “Gesamtwertung” landen viele dann sozusagen wieder unterhalb von so etwas wie einer Elite.

    Im praktischen Vergleich? Wirklich?

    Ein neurotischer Egozentriker der vegan lebt ist ein MATCH aus Untaten, mit jemanden der… Kalbslüngerl als Nahrungsmittel verwendet? Ich befürchte dein Zugang zur Metaebene ist ein wenig zu grob skaliert…

    Konkret kann ich das jetzt nicht verifizieren. Man kann ja auch nicht alle in einen Sack stecken. Macht auch keinen Sinn. Ich denke nur, dass Veganismus kein hinreichendes Kriterium für so was wie ethische Elite (or whatever) ist, sondern ein notwendiges.

    Das kommt wohl auf die Defintion des Veganismus an, wer ein Interesse daran hat, z. B. die Tierrechte konzeptuell aus dem Veganismus auszulagern (mit allen Konsequenzen die das nach sich zieht), der wird sicherlich dazu neigen, den Veganismus einzutunneln auf „notwendig“ aber defekt, also etwas was Plugins benötigt. (Die der Rhetoriker dann sicherlich auch gleich höflich anbietet:-)

    Vegane Ethik als Handlungsprämisse ist IMO hinreichend. Bzw. es gibt nichts was ich mir vorstellen könnte, was sich nicht über vegane Ethik regeln läßt. Höre gerne Beispiele, denn ich lerne auch gerne was dazu. Fürchtet euch nicht:-))

    So sehe ich es. Siehst du das anders? Grundlegend kannst du natürlich in deiner Argumentation ‘Veganismus’ definieren sowie ‘Elite’ – und dann 1 und 1 zusammenzählen – et voila! Aber mich hingegen plagt weiterhin die Skepsis, dass sich viele(?) Veganer eine ethische Vormundschaft [or Elite, whatever] überhaupt redlich erarbeiten/verdienen

    Du diskreditierst vegane Eltite über Assoziation zur *Vormundschaft*, also ein Konstrukt das bekannt ist durch eine gerichtlich angeordnete *Entmündigung*. Muss ich dazu wirklich noch was sagen? (Außer, dass verunglimpfende Rhetorik in mir große Langeweile auslöst.)

    Und deswegen stört mich halt ungemein, dass sich “Veganer” manchmal ganz schön da_neben benehmen… Narzismus, Egozentrik, Neurosen-Kacke… das alles will ich da raus haben aus meinem hübschen Veganismus-Ideal;

    Äh, das erledigt sich von selbst wenn der Veganismus mal etabliert ist, im Moment sind es halt meist nur wir Spinner.

    und deswegen breche ich gerade ein bisschen mit deiner Vorstellung von der “ethischen Elite”, weil ich denke, dass WIR uns diesen Grad noch lange nicht verdient haben. Verstehst du, was ich damit meine?

    Ich überverstehe sozusagen, dass du ein großes Bedürfnis hast, den Veganismus mit deiner politischen Präferenz zu verknüpfen, und da grad was erheblich kollidiert, zu Lasten des Veganismus:-)

  7. nimrod77 Says:

    [ADMIN: Trollmarkierung nimrod77]

    Liebe Ava,
    sollange ein Veganer sich nur vegan ernährt und dabei ethisch überlegen fühlt hat das “ Normvolk“ wohl kein Problem.
    Der Faschismus Vorwurf entsteht dann zu Recht, wenn Veganer mit illegalen Mitteln die Freiheit von Forschung und Lehre behindern, wenn sie Hühner klauen und Hochsitze beschädigen.
    Kübeln die von dir sehr treffend charakterisierten Tyrannen der veganen Foren dann noch ihre faschistoiden Gewalt – und Herrschaftphantasien ins Netz (zB auf vegan -central) ist der Faschismusvorwurf doch mehr als naheliegend.
    mit freundlichen Grüssen Nimrod77

    • Ava Odoemena Says:

      Und was soll uns dieser zusammenhangslose Diskreditierungsbrei jetzt sagen, außer „Veganer sind Nazis und die Erde ist eine Scheibe“?

      gähn

      • nimrod77 Says:

        [ADMIN: Trollmarkierung nimrod77]

        Hallo Ava

        ich wollte dezent andeuten, dass der Anspruch einer ethischen Elite anzugehören durch den öffentlichen Auftritt nicht gedeckt ist. Wer über jedes Kälbchen aus Weidemast das zu Schnitzel wird jammert, über die viele tierischen Opfer der eigenen Ernährung aber kein Wort verliert ist nicht Teil einer Elite sondern bloß ähnlich bigott wie ein pädophiler Jesuit.
        Du hast zwar mit Deiner Beschreibung der veganen Internet Tyrannen einen ersten Schritt zur Selbstreflexion getan der ist aber noch lange nicht ausreichend. Wenn du kritisch abgewogen hast, ob nicht ein Kilo Seitein vieleicht doch ökologisch bedenklicher und ethisch problematischer ist als z.B ein Kilo Wildschwein ist vieleicht der zweite getan, aber auch dann liegt noch ein langer Weg vor Dir
        mit freundlichen Grüssen Nimrod77

      • Martin Deffner Says:

        Hier hat sie dann doch mal ein Wort verloren: https://veganesauge.wordpress.com/verschiedenes/#comment-432

        Mit dem Kilogramm Seitan spielst du auf die Nichtveganer an, die mit ihren Mähdreschern über die Felder heizen und sich nicht um die Tiere scheren, die sich dort aufhalten, weil sie mit der gleichen Gelassenheit auch Wildschweine umbringen würden, oder?

      • Ava Odoemena Says:

        ich wollte dezent andeuten, dass der Anspruch einer ethischen Elite anzugehören durch den öffentlichen Auftritt nicht gedeckt ist.

        Ja, und deswegen habe ich ja auch so gegähnt. Es ist lächerlichste Diskreditierungs“rhetorik“ Extrembeispiele wie ein paar entgleiste Cliquen mit technologischen Privilegien auf die gesamte vegane Philosophie und deren Träger zu extrapolieren. Aber wie ich sehe hast du ja noch ein paar ultraausgelutschte Standarddiskreditierungen auf Lager…

        Wer über jedes Kälbchen aus Weidemast das zu Schnitzel wird jammert, über die viele tierischen Opfer der eigenen Ernährung aber kein Wort verliert ist nicht Teil einer Elite sondern bloß ähnlich bigott wie ein pädophiler Jesuit.

        Die Doofheit dieser Verunglimpfung sollte eigentlich mit Schmerzensgeldansprüchen geahndet werden, weil das grenzt an psychische Grausamkeit so einen Quatsch Jahr für Jahr immer und immer wieder lesen zu müssen. Ich stelle mir das Prinzip der absichtlichen Verwechslung von Unfall und Vorsatz, Dilemma und nihilistische Perfidie so vor, dass Antiveganer einfach da seit 60 Jahren mit hausieren gehen (schon Donald Watson wurde mit diesen Scheinargumenten belästigt), in der Hoffnung doch ein paar Blöde zu finden die sich das anhören.

        Bei dir haben wir es hier darüber hinaus noch mit einer klassischen Projektion zu tun, denn wer mißbrauchte Kinder erneut mißbraucht, um über sie Veganer zu diffamieren bei denen mal einer versehentlich eine Blattlaus mitißt und wer hier suggeriert, ein Unfall ist das selbe wie Vorsatz, ist pervers.

        Du bist in deinem Bemühen, Veganer und Veganismus zu verunglimpfen vermutlich zu erregt, um zu bemerken wie du dich so als Perverser outest. Schäm dich.

        Du hast zwar mit Deiner Beschreibung der veganen Internet Tyrannen einen ersten Schritt zur Selbstreflexion getan

        Und weiter geht es im Dummschwallkarusell. Wie kann Kritik an etwas, was außer meiner Kontrolle und meinem Einfluss liegt, eine SELBSTreflektion sein? Ich frage mich, wie man diese grauenhafte Asymmetrie eigentlich intellektuell zustande bringt, grammatikalisch richtige Sätze zu formulieren, aber daran scheitert zwischen Veganern als autonom agierende Individuen und einer amorphen Masse zu unterscheiden, bei der dann alle Einzelhandlungen eine Sammelverantwortung werden? Ist es denn so, dass du mich für so unfassbar dämlich hälst, oder erlaubt es dir deine Gehirnchemie einfach nicht, dein Gedankenkonstrukt auf Kohärenz zu testen?

        Wenn du kritisch abgewogen hast, ob nicht ein Kilo Seitein vieleicht doch ökologisch bedenklicher und ethisch problematischer ist als z.B ein Kilo Wildschwein ist vieleicht der zweite getan

        Aufhörn! Bitte aufhörn! Das ist ja unerträglich, zurück mit dir in die Antiveganschule zum Nachsitzen. Aua Aua Auaaa!! Vegane Ernährung verbraucht WENIGER Pflanzen als unvegane Ernährung. Die unvegane Ernährung stellt eine VERDICHTUNG von pflanzlichen Rohstoffen dar, und wo bleibt dein romatisch in den Kopf geschossenes Wildschwein eigentlich, wenn wir diese thermodynamische Realität auf den Nahrungsbedarf von 7 Milliarden Menschen extrapolieren? Hm?

        aber auch dann liegt noch ein langer Weg vor Dir

        Ich weiss, das glaubt mir nie ein Troll, egal wie oft ich es wiederhole und auch demonstriere, aber ich bin vollständig, aber auch wirklich komplett immun gegen Hypnoseversuche. Versuchs doch mal als Kinderclown.

    • nimrod77 Says:

      [ADMIN: Trollmarkierung nimrod77]

      rrrLiebe Ava,
      auch wenn ich ein dikreditierender, polemischer Troll bin versuchs mal mit genau lesen
      ich sprach von Fleisch das durch Jagd oder Weidemast erzeugt wird. Nutzt man diese beiden Nahrungsquellen ist für die eigene Ernährung weniger Ackerbau (dem die vielen Wirbeltiere zum Ofer fallen nötig) als bei einer veganen Kost.

      Lieber Martin ,
      den zerschredderten Mäusen ist es herzlich egal, wie sich der Mähdrescher Fahrer ernährt . Vo einer veganen Landwirtschaft die beim Ackerbau mehr Rücksicht auf die Tiere nimmt habe ich noch nirgends gelesen für Quellen und Belege wäre ich dankbar mit freundlichen Grüssen nimrod 77

      • Ava Odoemena Says:

        rrrLiebe Ava,
        auch wenn ich ein dikreditierender, polemischer Troll bin versuchs mal mit genau lesen

        Ebenfalls, Träumerle!

        ich sprach von Fleisch das durch Jagd oder Weidemast erzeugt wird. Nutzt man diese beiden Nahrungsquellen ist für die eigene Ernährung weniger Ackerbau (dem die vielen Wirbeltiere zum Ofer fallen nötig) als bei einer veganen Kost.

        Und ich antwortete darauf adäquat, dass deine Phantasien zum harmonischen Ausbeuten und umbringen an der Realität von 7 Milliarden Menschen abprallt, die ernährt werden wollen. Wo willst du denn das Weideland *für diesen Bedarf* dafür anpflanzen, auf dem Mars? Mach dir mal darüber Gedanken, dass die Graumsamkeit der industriellen Massentierhaltung eine Effizienzmaßnahme ist. Und mach dir mal darüber Gedanken, wie das weitergehen soll wenn bereits eine Minderheit unveganer Nahrungskonsumenten weltweit *heute* für die Futtermittel ihrer Opfer, die Mehrheit der Agrarflächen belegen.

        Lieber Martin ,
        den zerschredderten Mäusen ist es herzlich egal, wie sich der Mähdrescher Fahrer ernährt . Vo einer veganen Landwirtschaft die beim Ackerbau mehr Rücksicht auf die Tiere nimmt habe ich noch nirgends gelesen für Quellen und Belege wäre ich dankbar mit freundlichen Grüssen nimrod 77

        Das ist einfacher Dreisatz, da brauchste keine „Quellen“ für. Die effizienteste Ernährungsform (die vegane), generiert die geringsten Agrarunfälle, weil sie die wenigsten Agrarflächen in Beschlag nimmt.

        Und jetzt bitte, quäl uns nicht länger, oder soll ich mich vor Langeweile vom Balkon stürzen? Ist das dein brillianter Plan?

      • nimrod77 Says:

        [ADMIN: Trollmarkierung nimrod77, Zusatz: merkbefreit]

        Liebe Ava,
        Dreisatz kann ich gut. Ausserdem weis ich das man für, Wild, Fleisch aus Weidemast sowie Fleisch und Fisch aus dem Meer KEINE ACKERFLÄCHE benötigt. Daraus ergibt das selektiver Konsum die dem Veganismus ehtisch und öklogisch überlegene Ernährungsform ist.

        Ich weiss auch, das die toten Nager beim Ackerbau keine Unfälle sondern durchhaus erwünscht sind.
        Werden nichgenug Mäuse bei der Feldbestellung getötet, hilft der Bauer nach und legt Gift oder stellt Ansitzhilfen für Greife auf um die keimende Saat zu schützen.

        Zum guten Schluss: mir gruselt vor einer Welt wo Menschen im AVA Style effizient ernährt werden.
        Ich will Lust, Kultur, Genuss und den köstlichen Geschmack von frischer Kitzleber.

        So und jetz geh ich mit meiner Tochter spazieren – sie ist 6 und schon eine gute Fährtenleserin-

        Danach kuschle ich mich mit meiner Frau zum Mittagsschlaf ein. Damit ich Heute Abend ausgruht bin.

        Meine Tochter hat einen neuen Schweinekopf zum spielen bestellt. Finden wir frische Spuren hoffe ich Morgen früh liefern zukönnen

        mit freundlichen Grüssen Nimrod77

      • Murph Says:

        Ich will Lust [durch eine köstlich zubereitete Kinderleiche]

        Mach dich mal über ICD-10 F65.8 schlau und lass dich mal bei einem guten Psychiater blicken… du hast es nötig.

        Meine Tochter hat einen neuen Schweinekopf zum spielen bestellt.

        Halte ich für ein bisschen unverantwortlich, dem Wunsch nachzukommen. Hast du keine Angst, dass sie sich irgendwelche Parasiten holt, wenn sie darauf rumkaut? Ich hoffe ja deine Frau kriegt dich wegen Totschlag dran, wenn du deine Tochter durch Botulismus oder Salmonellen umbringst – also abkochen solltest du den Kopf auf jeden Fall!

        KEINE ACKERFLÄCHE

        Mich amüsiert ein bisschen, dass dir als Jäger noch nie aufgefallen ist, dass so ein Wald auch Fläche braucht. Wenn ihr beim grünen Abitur auch nur 5 Minuten über Ökologie geredet habt, dann solltest du wissen, dass mit jeder Trophiestufe 90% des Inputs in Wärme und Kacke umgewandelt werden. Würde sich also jeder beim Essen geplegt einen runterholen wollen, so wie du, dann müsste man etliche Planeten, so groß wie „unserer“, bewalden und bejagen… wir haben aber zur Zeit nur einen. Am besten du machst erstmal die Sonderschule fertig, bevor du dir auf ein grünes Abitur so viel einbildest… Dreisatz kannst du scheinbar nicht (Achtung: Nicht verwechseln mit „bis Drei zählen“).

      • clemens sebastian Says:

        Nimrod 77 schreibt

        „Meine Tochter hat einen neuen Schweinekopf“

        das glaub ich dir

        schnüffelt die Kleine schon Trüffel
        wie isses mit der Frau
        sieht die auch so aus

        du armer Mensch

        clemens

  8. nimrod77 Says:

    [ADMIN: Trollmarkierung nimrod77, Zusatz: merkbefreit]

    @ Murph,
    Murph schrub//
    Ich hoffe ja deine Frau kriegt dich wegen Totschlag dran, wenn du deine Tochter durch Botulismus oder Salmonellen umbringst –
    Murph ende //
    Du kannst ganz entspannt sein:
    Beide Erreger benötigen zur Vermehrung hohe Temperaturen
    Mit Schweineköfpen wird nur im Freien gespielt und auch nur bei Frost
    Ausserdem ist meine Tochter 6, da ist die Phase wo die lieben Kleinen alles in den Mund stecken lang vorbei. Und selbst wenn -Trichinenfrei ist der Kopf ja

    Murph schrub//
    Würde sich also jeder beim Essen geplegt einen runterholen wollen, so wie du, dann müsste man etliche Planeten, so groß wie “unserer”, bewalden und bejagen…
    Murph ende //

    Keine Angst du musst kein Wild essen ;-))
    ausserdem sind aus jagdlicher Sicht Savannen und die typsiche mitteleurpäische Kulturlandschaft mit ihrem Wechsel von Feld und Wald bedeutend produktiver als reine Waldgebiete.
    Ich will gar nicht, dass sich alle Menschen so ernähren wie ich, im Gegensatz zu Dir und Ava bin ich ein grosser Freund von Pluralität und Diversität.
    Die öklogische Stabilität der menscjlichen Ernährung ist halt dann am Grössten wenn alle verfügbaren Nahrungsquellen nachhaltig genutzt werden (deshalb hab ich ja auch Ziegen über OXFAM gespendet.),
    Lies mal Jared Diamond „Collapse“ das Kapitel über den Untergang der Wikinger auf Grönland. Die Archäölogischen Befunde legen nahe, das Sie keinen Fisch verzehrten. Laut J.D könnte das zu ihrem Untergang beigetragen haben.

    mit freundlichen Grüssen nimrod77

  9. dentdelion Says:

    gleich aus dem ersten absatz deines angestrengten fremdwortkonglomerats ergibt sich der gedanke, veganer seien BESSERE menschen.oder die einzig GUTEN überhaupt.treibt die liebe zu nicht-menschlichen personen in die mysanthropie?

    • Ava Odoemena Says:

      Die Nennung von Fakten ist doch keine Misanthropie. Veganer sind nunmal bessere Menschen. Deine seltsame Empörung darüber hier im Kommentar zu wiederholen, während der Artikel genau davon handelt und argumentativ ausleuchtet, hat schon etwas sehr seltsames…

      WAS??! VEGANER HANDELN ETHISCHER ALS ICH??!! DIESE…DIESE…NAAAZIIIEES!

      *kicher*

  10. elefant Says:

    Ich finde hier ein Gesprächsniveau, das mich ein wenig beruhigt, nachdem ich mich über den gewalttätigen und niederträchtigen, ja ich muss sagen „faschistischen“ Stil einer omnivoren, angeblich links ausgerichteten bloggergemeinde entsetzen mußte. Es kann schon Angst machen, wenn man mit verbalen Äusserungen über das eigene Lebensthema(Gewaltlosigkeit- Veganismus) derart auf Hass und Niedertracht stößt. Wie schnell und grundlos man da in die rechte Ecke gestellt wird, wenn man nur Rudolf Steiner gegen alberne,oberflächliche Denunziationen bezügl. Faschismus in Schutz nehmen will oder z.B. auf die Achse Amerikanische Eugenik- Nationalsozialistische Rassenhyghiene hinweist, ist nicht nur erstaunlich, sondern geradezu besorgniserregend. Ich habe den Eindruck, dass die omnivore Ernährungsweise mit der Zeit nur zu einem Tunnelblick-Denken führen kann, da ja die von Natur aus im Menschen angelegte Empathie gegenüber allem, was lebt(so jedenfalls meine tiefe Überzeugung) z.B. an der Fleischtheke regelmäßig komplett ausgeklammert werden muss. Nach meiner Logik ist der Mensch als bisher höchst entwickelte Art durch das Tiere-Essen schon lange wieder am Degenerieren. Und da gebe ich auch einigen hier recht, die meinten, dass Veganismus in Wirklichkeit das einzig Vernünftige an Lebensweise ist genauso, wie die allumfassende Liebe für den Menschen nicht ein hochgezüchteter Luxus ist sondern überlebensnotwendige Intelligenz für eine Art, die als einzige in der Lage sein könnte(oder ist), alles zu retten oder alles zu vernichten.

    • Ava Odoemena Says:

      Die Verachtung von linken Nichtveganern gegenüber dem Veganismus und vor allem gegenüber denen, die ihn repräsentieren, also Veganern, rüht hauptsächlich von einer Angst vor Machtverlust her. Ich hatte das schon öfter auf dem Blog angesprochen. Veganismus macht linke Ideologie im Prinzip obsolet, er rollt das Feld von hinten auf.

      Die linke Verachtung ist hauptsächlich gebrüllte Todesahnung im schlimmsten Fall und Territorialkläffen im harmlosesten. Aus der politisierten Ecke kommt für Veganer nichts gutes, egal welche Richtung von den Feministinnen mal abgesehen. Der Grünen-Nachwuchs hat glaube ich was kapiert, und bei den Piraten trifft man viele Nerd-Veganer.

      Was Steiner betrifft, die Argumentation mittels Personen ist immer angreifbar aus dem Abflussrohr der Rhetorik. Schmierenrhetoriker gibts aber auch bei Veganern, auch hier auf Veganes Auge. Da braucht man nur mal „Religionsempfehlung für Veganer“ oder den aktuellen Artikel über Haßleben zu lesen. Das Zoomen auf teils irrelevante Details und deren Eskalation bis eben hin zu „Godwins Law“ ist bei manchen halt der Standard der Kommunikation. Muß man halt ignorieren lernen.

      Menschen sind mMn nicht die höchst entwickelten Tiere, da z. Z. kein Energieequilibrium besteht und somit alles Richtung Abgrund weist wenn wir endlos so weiter machen in dem endlichen Kugelaquarium Erde, vom Sozialen einmal völlig abgesehen. Hohe Entwicklung ist keine Frage von Intelligenz, sondern Gerechtigkeit.

      Wenn man schon die Linie von Nichtmenschen zu Menschen ziehen will (anstelle von Menschengruppen zu anderen Menschengruppen), dann kann Bewusstsein und Intelligenz ja schon mal kein definierender oder tragender Parameter sein, da diese beiden Elemente wenig Auskunft darüber gibt, wie intelligent eine Spezies als Gruppe ist.

      Am höchsten entwickelt sind danach mMn Tiere, die gewaltfrei und „energieequilibrient“ ihre Existenz organisieren. Zu denken wäre da an Ameisen oder Termiten die von ihrem Pilz leben den sie züchten, und die keine Nachbarstaaten überfallen und nur Selbstverteidigung praktizieren gegen Beutegreifer. Ich weiss aber nicht ob es da Arten gibt die nur von dem Pilz oder Holz leben, ich glaube die Larven werden mit anderen Insekten gefüttert. Weiss ich nicht genau…

      Die Gruppenintelligenz von Menschen ist noch auf dem bakteriellen Niveau.

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