Märchenstunde mit Onkel Pollmer

Udo Pollmer hat es geschafft. Der Lebensmittelchemiker, selbständige Wissenschaftsjournalist und Unternehmensberater ist in den Medien angekommen. Leider erfährt man nie, in welcher Eigenschaft er gerade auftritt. Er tourt durch Laberschauen, veröffentlicht Bücher und wird zitiert. Er hat einen eigenen Verein in dessen Publikation er auch seine Thesen zu Ernährungsfragen verströmt und eine Radiokolumne im Deutschlandradio Kultur. Und da die klassischen Medien vermehrt ins Netz senden, gibt es auch für hartgesottene Netzlinge kein Entkommen mehr für alle, die sich irgendwie mit Ernährung beschäftigen. Denn wer in Deutschland einmal in den Medien vertreten ist, der bleibt in der Regel auch dem Publikum erhalten bis er umfällt. Bevor in Deutschland ein Mann mit Medienprofil vom Radar der Redaktionen verschwindet, muss er entweder mit einer toten Frau im Bett erwischt worden sein, oder mit einem lebenden Kind. Erreicht hat er seinen Status als beliebter Rabauke des Ernährungswesens vor allem mit Provokationen, und die Autorin dieses Textes hat durchaus Sympathien und warme Gefühle für Menschen, die provozieren.

Wo also ist das Problem?

Pollmer, der auch im wissenschaftlichen Beirat der religionskritischen Giordano Bruno Stiftung sitzt, sieht sich selbst als Antidogmatiker in Ernährungsfragen und will eintreten für die Entneurotisierung der Essgewohnheiten. Was so eine „Neurose“ darstellt, kontrolliert allerdings natürlich er, und so kommt es in seinen Predigten durchaus auch zu Kollateralschäden. Nicht nur, dass sich seine eigenen Ernährungsthesen auf den Begriff „Instinkto“ reduzieren lassen, also grob gesagt Essen nach Gefühl, quasi ein Ernährungsnihilismus der völlig abgekoppelt ist von Verantwortung für sich selbst, die Opfer und die Umwelt, nein, diese Haltung vertritt er mit genau der dogmatischen Penetranz, die er anderen vorwirft. Die Opfer (s)eines bedingungslosen Ernährungsnihilismus interessieren ihn nicht die Bohne. Im Gegenteil, der sich als kritische Geist gebende macht in Laberschauen auch mal durch extreme Tierverachtung auf sich aufmerksam und spricht von „Viechern, die man aufschlitzt.“

Aber auch Menschen, die Pollmer als Feind einmal geortet hat, dürfen sich über manche (verbale) Spitze freuen. Gut, wir Veganer sind jetzt nicht gerade bedürftig betreffend negativer Aufmerksamkeit durch den speziesistischen Status Quo, und gerade uns ans Bein zu pinkeln, in Verteidigung des etablierten Status Quo, ist zwar ein wenig lahm aber Hauptsache das Thema erscheint irgendwie auf der Tagesordnung. Pollmers Kreuzzüge gegen das echte und vermeintlich irrationale (in Anderen) ist jedoch nicht platt und dumm. Er ist zu schlau um Lügen zu verbreiten, sondern nutzt seine akademische Ausbildung und Intelligenz dazu, geschickt Bilder zu zeichnen über die, die ihn stören. Bilder, die durch das Weglassen von einigen Farben auffallen, und durch das dickere Auftragen von anderen Farben.

Pollmers Agenda entlarvt sich also nicht durch seine Fußnoten, sondern über die Fußnoten die er nicht zitiert und die Zusammenhänge, die er bewusst weg lässt. Für Laien in Dingen des Ernährungswesens ist es daher schwer erkennbar, wann ihnen da vom Berufskritiker ein Bär aufgebunden wird. Für uns Veganer stellt sich der Sachverhalt anders dar, da wir was unseren Bereich betrifft auf Zack sind und auch mal etwas ins Detail gehen können, vor allem wenn es die vegane Ernährung betrifft.

Und diese Eigenschaft ist gerade jetzt sehr praktisch, denn Pollmer hat sich in liebevoller Zuwendung um Veganer und unser B12 gesorgt, in seiner Kolumne Mahlzeit im Deutschlandradio Kultur.

Gehen wir seine Aussagen mal der Reihe nach durch, sparen die offensichtliche Polemik aus:

Behauptung: „Veganer sind eine Gruppe besonders ernährungsbewusster Zeitgenossen.“

Korrektur: Schon mit dem ersten Satz lenkt Pollmer vom eigentlichen Thema ab um das es *Veganern* geht, der Ausbeutung von Tieren, und reduziert Veganer mit einer vermeintlich positiven Aussage auf Befolger einer Kostform, und somit den Veganismus auf eine Diät.

Behauptung: „Ernährungsphysiologisch steht die Gefahr eines Vitaminmangels im Vordergrund, und zwar eines Mangels an B12.“

Korrektur: Hier lernen wir also, dass der Veganismus nicht nur eine schrullige Extremistendiät ist, sondern *im Vordergrund* steht DER MANGEL:-)) !!!11!! Nur steht bei einer *adäquaten* veganen Ernährung kein Mangel weder im Vordergrund noch im Hintergrund, ja, B12 muss in Reinform als Supplement der veganen Ernährung zugeführt werden, aus dem banalen Grund weil die Bärwaldmethode der Fermentierung von B12 im Lebensmittel selbst auf dem Markt nicht angeboten wird. Pollmer vermischt also vorsätzlich eine unzureichende vegane Ernährung mit einer adäquaten, tut so als ob eine unzureichende vegane Ernährung der Standard sei. Ja er tut so als ob eine adäquate vegane Ernährung gar nicht existiere.

Bei der Supplementierungs/Nahrungsergänzungsthematik kommt er in diesem Kontext erst gar nicht an, wohl aus gutem Grund. Weiss er doch als Lebensmittelchemiker, dass einer der größten Einzelabnehmer von Vitaminen und vor allem Vitamin B12 die Futtermittelindustrie ist. Tierbasierte Nahrungsmittel sind vollgestopft mit Nahrungsergänzungsmitteln, aber auf eben der Ebene, von der die Verbraucher ihren Blick sowieso abwenden. Wenn eine Ernährungsform ja auch gar nicht ohne Zusatzvitamine auskommt, dann ist es die auf den geschundenen Körpern der Tiere basierte. Und nicht nur Vitamine bekommen die Opfer ins Futter, sondern dem Tierausbeuter steht ein ganzes Arsenal an Hilfmitteln zur Verfügung von Spezialnahrung, Beimischungen von Mineralien und Vitaminen in Spritzen, von Medikamenten ganz zu schweigen. Tonnenweise.

Behauptung: „B12 kommt nur in tierischen Geweben vor und – in Fäkalien.“

Eine dummdreiste Aussage, nicht nur wegen dem Griff in die Scheiße. Denn Vitamin B12 kommt überall dort vor, wo es gebildet wird: nämlich von Bakterien. Und so verschweigt Pollmer, dass auch das B12 in tierlichem Gewebe von Bakterien stammt. Für die Qualität von B12 ist es völlig unerheblich, ob diese Bakterien sich in einem Pansen aufhalten oder in einem Fermentkessel. Wie schauerlich, dass sich die Lakaien der DGE oder auch Spezialsonderexperten wie Pollmer diese Tatsache immer wieder von Laien erklären lassen müssen.

Behauptung: „Der Mensch kann das Vitamin glücklicherweise in seinem Körper speichern und die Speicher halten jahrelang vor.“

Nein. Wer B12 integriert, entweder über angereicherte Lebensmittel oder als Supplement (bis denn die Bärwald Methode angeboten wird), dessen Speicher leeren sich nie. Eine Strategie, die auch ältere Nichtveganer befolgen sollten, denn im Alter lässt die Fähigkeit nach, das gebundene B12 in unveganen Nahrungsmitteln herauszulösen. Zumal bei einer nicht adäquaten Ernährung die Speicher sich zwar nach und nach leeren können, allerdings setzen die negativen Konsequenzen wie erhöhter Homocysteinspiegel lange vor einem klinischen Mangel ein. B12 Mangel bedeutet eben nicht nur megaloblastäre Anämie. Sogar Pollmers (Selbst)Beschwichtigungsangebot führt also in die Irre.

Behauptung: „Von einem Mangel sind vor allem Kinder von veganen Müttern bedroht. Mütter, die sich auch nur halbwegs normal ernähren, versorgen ihre Kinder bereits während der Schwangerschaft mit einer B12-Reserve. Ist das nicht mehr möglich, verursacht vegane Kost schwere Entwicklungsstörungen und geistige Behinderung.“

Korrektur: Was Pollmer hier sagt ist eigentlich: Eine Mangelernährung erzeugt Mängel. Der rhetorische Trick besteht nur darin den Eindruck zu erzeugen, eine Mangelernährung und vegane Ernährung sei ein und das selbe. Dass nach dem Griff in die Scheiße die gleiche Faust im Gesicht der veganen Frau landet, kann da schon niemand mehr überraschen. Auch die DGE Lakaien schleifen regelmäßig vegane Mütter mit den Traktoren ihrer Auftraggeber über die Felder der Tierausbeuter, die gleiche Argumentation, die gleiche Leugnung von B12 als bakterielles Vitamin. Die Möglichkeit der Fermentation von B12 und somit die Verfügbarkeit für die vegane Ernährung, praktisch wie gebackenes Brot wird unterschlagen.

In den folgenden drei Absätzen vermischt -auch dieses, obgleich peinliche Argument ist sehr beliebt- Pollmer vorsätzliche Tötung mit Unfall oder Nichtvermeidbarkeit und betätigt dafür unwahrscheinliche Metasituationen. Also bitte, es ist 3:30h in der Früh, ich muss wirklich nicht *alles* kommentieren.

Behauptung: „In den Internetforen wird rege darüber diskutiert, welche Pflanzen vielleicht doch noch ein wenig B12 enthalten könnten.“

Korrektur: Auch bei Veganern gibts Naive, die sich durch das Dauerbombardement antiveganer Propaganda blenden und vor allem verunsichern lassen. Aufgeklärte Veganer suchen schon lange kein B12 in Pflanzen. Warum auch? B12 von Bakterien ist genauso vegan.

Und wieder einmal hat ein Supersonderexperte seine akademische Autorität missbraucht, um unter Auslassen und „Vergessen“ der wesentlichen Fakten die eigene (Blut)Ideologie im Container der Kritik zu transportieren.

Hierfür gibts auch in Richtung Pollmer einen besonderen Gruß von Veganes Auge -und für diese Polemik ist er sicherlich empfänglich- ein Gruß mit zwei Händen bei dem jeweils ein Finger eine zentrale Rolle spielt:-)
.

Creative Commons License
Ava Odoemena
(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

57 Antworten to “Märchenstunde mit Onkel Pollmer”

  1. Peter Says:

    Ist mal wieder typisch, das so Dogmaten, wie die doch allseits bekannten radikalen Veganer ein Feindbild erschaffen, wenn jemand gegen ungesundes Ernährungsverhalten durch die Talkshows geistert.
    Merklich schon an den obigen Text, wo doch gelegentlich in die Fäkalsprache abgerutscht wird. Kritik, wird nicht als solche verstanden sondern als persönlicher Angriff gepaart mit besserwisserischer Prahlerei glänzen zu wollen. Und diese These untermauert sich darin, das dieser Text mit Sicherheit gelöscht wird!

  2. tpbayer Says:

    Heftige Reaktionen sind für mich absolut verständlich, vor allem wenn sogenannte Ernährungsexperten die widelsten Theorien über vegane Ernährung verbreiten. Vor allem die alten Legenden um B12-Quellen in Hefe und vermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut etc., werden vor allem von Menschen postuliert die sich selbst gar nicht vegan ernähren.
    Um so ärgerlicher wenn diese dann von einer Risikoernährung sprechen, so sie doch selbst bei potentiellen, noch uninformierten und unbedarften Interessenten für Desinformation sorgen. Desinformation die tatsächlich zu Mangel führen kann. Wenn Menschen wie Ava unermüdlich Aufklärung betreiben und gegen Desinformation vorgehen, kann ich Frustreaktionen verstehen. Mir geht es selbst nicht anders.

    Emanzipierte VeganerInnen wissen daß vegane Ernährung gleichwertig mit konventionellen Kostformen ist. Nur, wieviele omnivor lebende Menschen nehmen die von der DGE empfohlene Menge an Fleisch zu sich? Die meisten Menschen die ich kenne behaupten wenig Fleich zu essen, dabei überschreiten schon 2 Mahlzeiten in der Mensa deutlich die empfohlene Menge an Fleisch pro Woche. Ist omnivore Ernährung deshalb eine Risikoernährung?

    Wer sich für eine vegane Lebensweise entscheidet handelt nach ethischen Überlegungen. Da sich die vegane Lebensweise zudem noch positiv auf Klima, Erhaltung von sauberem Trinkwasser und Vermeidung von Nahrungsmittelverschwendung auswirkt, sind auch diese Argumente letztendlich ethische Bewegründe. Selbst wer mit Tierrecht nichts am Hut hat und nicht ganz merkbefreit durch die Welt spaziert, hat daß mitbekommen, sind doch die positiven globalen Auswirkungen einer veganen Lebensweise mittlerweile in seriösen wissenschaftlichen Kreisen Konsens.

  3. Jan Says:

    Ich bin „nur“ Vegetarier und ich habe mehrere Bücher von Udo Pollmer gelesen, mehrere seiner Auftritte gesehen und seine Radiokolumne ist mir auch bekannt.
    Kritische Stimmen in Sachen Ernährung sind sehr wichtig. Frauenzeitschriften sind voll von Diättipps, wir haben das Gefühl es mangelt uns an allem, bei einem Spaziergang durch Drogeriemärkte lieber noch ein paar Vitamin-, Eisen-, Zink…-Präparate in den Korb geworfen, weil wir ja fit bleiben wollen…
    Das Problem ist, das es letztendlich doch um kritisches Hinterfragen gehen soll. Dass man selber sein Gehirn einschaltet und sich selber informiert. Viele sehen in Udo Pollmer scheinbar eine Art Messiahs, der es den verblendeten und gesundheitsfanatisches Leuten mal so richtig gibt. Da liegt aber das Problem. Man darf Leuten wie Udo Pollmer genauso wenig über den Weg trauen. Niemandem darf man vertrauen, es geht hier doch letztendlich um die Gesundheit.
    Wenn dann plötzlich jemand daherkommt und meint Weißbrot ist doch gar nicht so schlimm und an Omas Plätzchen gibts ja gar nichts auszusetzen, dann freuen die Leute sich, weil sie meinen eine seriöse Quelle gefunden haben, der ihren Ernährungsstil unterstützt. Welche Ernährung richtig oder falsch ist, dazu will ich mich gar nicht äußern. Aber Udo Pollmers Publikum besteht meiner Meinung nach aus Pseudointellektuellen. Ui, ein Wissenschaftler vertritt mal eine andere Meinung, das klingt irgendie vernünftig also glaube ich das jetzt auch… Applaus. Applaus..
    Ihr dürft niemandem glauben und letztendlich will Herr Pollmer doch auch nur seine Bücher verkaufen. Dennoch bis zu einem gewissen Grad mag ich seine kritische Art und fühle mich durch seine Art teils sogar unterhalten.

    @Peter: Du hast diesen Artikel offensichtlich nicht richtig gelesen.

    Ich habe den Artikel sehr gerne gelesen, ich habe bei Google explizit nach Kritik an Udo Pollmer gesucht, weil ich ihn wie gesagt selbst mittlerweile auch etwas kritisch sehe ( ich war eine zeitlang sehr begeistert von ihm ).

  4. Enzo Aduro (@EnzoAduro) Says:

    Nur weil der Polmer euren Veganquatsch nicht teilt?
    Im Beirat der religionskritischen Giordano Bruno Stiftung sitzt er richtig.
    Denn der Veganismus und dieser ganze Tiere haben auch Rechte kram ist auch eine Religion. Genauso wie das Gentechnik ist unrech gebrabbel.

    • Ava Odoémena Says:

      Bitte keine Deppenargumente wie Beweis durch Behauptung… Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Wie die meisten antiveganen Reflexe wurde auch der Vorwurf, Veganismus sei eine Religion in diesem Blog argumentativ ausgeleuchtet. Ich kann dir den Link hier reinstellen, aber schlau machen musst du dich selbst. https://veganesauge.wordpress.com/2009/11/28/veganismus-eine-religion/ Les dir das doch erst einmal durch und komm dann noch mal her.

    • Michael Says:

      Auch als nicht-Veganer konnte ich mir den gut geschriebenen, kritischen Artikel problemlos durchlesen. Abgesehen von dem letzten Satz, den hätte der Artikel nicht nötig gehabt…

      Die Meinungspluralität ist ein zentraler Bestandteil in unserer Gesellschaft und ich finde es schön, dass gewisse Aussagen hier – vllt auch mit etwas geringerem medialen Interesse – kommentiert worden sind.

      Wobei ich ehrlich gesagt sagen muss, dass sich die beiden Lager wenig Niveau schenken, wenn man sich durch einschlägige Foren liest…

  5. Ingo Says:

    Pollmer ist wie eine Fahne im Wind. Das was er in einer/m Show/Bericht in Frage stellt, lässt er beim nächten mal hochleben. Habe Pollmer schon fast 10 Jahre „im“ Auge. Er platzt aus den Nähten und will einem als Lebensmittelchemiker aufs Brot schmieren, wie man sich ernährt. Er wirkt auf mich wie ein glazköpfiger Friseur, der einem ein Haarwuchsmittel verkaufen will. LG.

  6. Archoangel Says:

    Ich habe keine Probleme mit Veganern. Solange sie mich mein Fleisch essen lassen. und da ist genau der Knackpunkt: der typische Veganer (zumindest alle drei Dutzend denen ich in meinem Leben begegnet bin) wird von einem geradezu fanatischen Missionseifer geprägt, welcher nicht in der Lage ist andere Lebensformen zu akzeptieren. Und Kritik am Veganismus wird ähnlich toleriert wie Hexerei zu Zeiten der Inquisitionsgerichte. Leider.

  7. Charles-Louis Joris, Visp (CH) Says:

    Die Giordano Bruno Stiftung unterstützt seit einiger Zeit hochoffiziell Veganismus; diese aggressive übersteigerte Form des Vegetarismus baut auf philosophisch, naturwissenschaftlich, anthroplologisch und ethisch zum Teil mehr als fragwürdigen oder zumindest dsikutablen Thesen auf, die bereits Teil des veganen Credos geworden sind und die – wie etwa in der Basler Studentenschaft – von militanten Veganisten der Allgemeinheit aufoktroyiert werden sollen; zumindest in Deutschland wird die Veganerbewegung zudem mehr oder weniger offen von kruden rechtsextremen Gruppen/Grüppchen und skurril-gefährlichen Kulten wie Universelles Leben durchseucht/unterminiert.
    Wie ist diese Unterstützung der oben beschriebenen Veganer durch die satzungsgemäss dem Rationalismus, Humanismus und der wissenschaftlichen Objektivität verpflichteten GirordanoBrunoStiftung zu werten?

    • Ava Odoémena Says:

      Ich finde das ja immer wieder erheiternd wenn Antiveganer hier auf Veganes Auge eine Selbsteinweisung durchführen. Ausgerechnet die beiden Sachen werden als diskreditierender Allgemeinplatz angeführt (rechte und religiöse Unterwanderung) gegen die sich Veganer am vehementesten wehren.

      Immerhin hat die Gruppe rund um Achim Stößer

      http://maqi.de/txt/ul.html

      die mitunter ausführlichste Recherche zum UL beigetragen, und wenn du deinen Müll schon hier abladest, dann les gleich hier mal was wir von Nazis halten:

      https://veganesauge.wordpress.com/2010/03/21/nee-echt-jetzt-vegane-nazis-lol/

    • Paul Says:

      Wie geschwollen du schreibst! Das ist so erbärmlich! Du denkst bestimmt von dir du seist intelligent. Aber ich verrate dir mal was: Wer die Notwendigkeit eines ethisch motivierten Veganismus nicht begreift ist dumm. Du bist also dumm (und vieles mehr)!
      Willkommen in der Realität.

      • Ava Odoémena Says:

        Uhm Paul, ich denke nicht ich sei intelligent, sondern ich bin nachweislich intelligent. Letztes mal als mein IQ gemessen wurde (in Englisch), lag er bei 132. Tut aber nichts zu Sache.

        Jetzt musst du mir nur noch verraten wie du völlig zusammenhangslos auf die verschrobene Idee kommst, ich würde mich NICHT für den ethisch motivierten Veganismus einsetzen. Der Blog hier ist nämlich voll davon, es geht quasi um nichts anderes:-)

        Also statt wüster Beschimpfungen solltest du dich einfach mal inhaltlich äußern und dich von meinen intellektuellen Fähigkeiten überrraschen lassen :::kicher:::

      • Claude Martin Says:

        Paul meinte wohl Charles-Louis Joris, nicht dich, Ava.
        Und ich bin da ganz seiner Meinung. Wer intelligent ist kann Thesen analysieren und Antithesen bieten, statt auf diese erbärmliche Weise gegen Veganismus zu hetzen.
        Charles-Louis Joris ist erbärmlich.

      • Ava Odoémena Says:

        Ah Ok, stimmt, entschuldige Paul:-)

      • Paul Says:

        Oh je. Sorry Ava, das ging nicht an dich. Ich bin Ava-Fanboy. :-) Ich meinte natürlich den dämlichen Antiveganer über dir.

      • Ava Odoémena Says:

        Ja du bist ja _der_ Paul und nicht der Troll-Paul von zuletzt. Zum Glück sind Sozialassoziationen kein Bestandteil von IQ-Tests:-)

  8. mel Says:

    Auch nicht schlecht der Artikel über Pollmer. Die Seite ansich auch. http://www.private-health-organisation.de//partner/pollmer_lebensmittel-komiker.htm

    Alles Liebe

    Mel.

  9. Gork Hartmann Says:

    „Letztes mal als mein IQ gemessen wurde (in Englisch), lag er bei 132.“

    Schade eigentlich, dass man davon hier im Blog so wenig mitbekommt. Ich empfehle als ersten Schritt zur Besserung einen Kurs in Zeichensetzung. Macht dein Geschreibsel zwar auch nicht lesenswerter, aber zumindest liest sich dann alles schon mal um einiges flüssiger.

    • Ava Odoémena Says:

      Tut mir leid, da hast du Pech. Für Satzzeichen habe ich in keiner meiner Sprachen ein besonderes Interesse. Bei mir gibts nur gefühlte Kommas.

      • Gork Hartmann Says:

        Und beim Setzen des obigen Kommas hast Du dann was gespürt? Ich finde, man sollte bei WordPress wirklich nur noch die reinlassen, die a) richtig schreiben können und b) wirklich was zu sagen haben.

      • Ava Odoémena Says:

        Zu kurz gedacht Blockwart, denn mit Punkt b entfürntest du dich selbst.

      • reingestolpert Says:

        och ava warum löschst du diese idioten nicht einfach jede woche das geliche speil es kommt einer rein um sich an dir zu reiben ohne je was zu den iegentlihcen thema´s beizutragen. es hier ja auch kein troll tolleranz blog odre doch???!!

      • Ava Odoémena Says:

        Ich kann ja verstehen warum dir dieser Troll besonders gegen den Strich geht:-P aber lass ihm die Freude doch. Vielleicht gehts ihm für einen kleinen Moment ein wenig besser.

  10. Caroline Says:

    Ich finde diesen Text sehr aggressiv, um nicht zu sagen in Teilen beleidigend. Danke für den Bärendienst, den Sie uns Veganern mit
    solchen Tiraden erweisen…peinlich!

    • Ava Odoémena Says:

      Aloha Caroline,

      Bist du die Königin der Veganer wenn du entscheidest was für alle Veganer gut oder schlecht ist? Oder transferierst du nur deine persönliche Reaktion auf eine dunkle Mehrheit?

      Und kannst du dir vorstellen, dass mich ducken-und-schlucken-Gehabe ähnlich irritieren wie dich Polemiken?

      Außerdem, bitte keine Bärendiffamierung :-) :-)

    • Dr Who Says:

      Da wirft sich wieder mal eine Gläubige schützend vor den pädophilen Dorfpfarrer.

      • Ava Odoémena Says:

        Mich würde mal interessieren, ob es außer dem Milgram-Effekt, also die kritiklose Unterordnung an Autorität auch noch die Variante gibt – ein Reflex zur Verteidigung von Autorität gegen Kritik, selbst wenn sie berechtigt ist. Geben tut es das natürlich, aber ich kann die Bezeichnung nicht finden.

        Was du umschreibst trifft den Nagel auf den Kopf, ganz egal wie widerlich Pollmer gegen Veganer agitiert, die Veganer sollen das doch bitte höflich und zurückhaltend über sich ergehen lassen. Man darf den feinen Herrn aus dem TV doch nicht tangieren. Frevel!

        Dass dieser Artikel mit dazu beigetragen hat, Pollmer als glühenden Antiveganer zu entlarven und so seine TV-Karriere zu beenden, dafür sind Meinungsveganer zu blöd. Damit muss ich leben…

Kommentar anbieten

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s