Sommer, Sonne, Leichenmegafabrik Haßleben

In den Niederlanden wird der Agrarsektor, der Leichen produziert in gigantischen Todeshallen mit Größenordnungen, die, übertragen auf Menschensiedlungen wohl Stadtrecht bekämen, „Bioindustrie“ genannt.

Megastall Schweine Todesfabrik
Keine Fotomontage: Nachtmahr der als Scheiße endet
© wakkerdier.nl

Es gibt 33.000 Betriebe (Tiermilchausbeutung nicht mit einbezogen), von denen sich einige auf die Herstellung von Schweineleichen spezialisiert haben („Schweinemast“), unter Umständen, bei denen es selbst hartgesottenen Speziesisten etwas unwohl wird.

Folglich kam gerade die Schweineleichenherstellung immer mehr in die Kritik, denn die ca. 16 Millionen Niederländer sehen sich fast in Anzahl gespiegelt von 11 Millionen Schweinen, wobei diese Masse als Besatzzahl steht, also es werden 11 Millionen Schweine kontinuierlich durch den Fleischwolf geschoben. Diese Schweinepersonen bekommt man aber nie zu Gesicht, sie verbringen ihre Existenz in eben diesen gigantischen Anlagen.

Erstickte Schweine gestapelt
Wo gehobelt wird, da fallen Späne
© raalte.sp.nl

Eine weitere Industrie, die Tierschutzindustrie sprang auf und generierte Aufmerksamkeit – vor allem für sich selbst – und für krude Tierschutzthesen wie die Verbesserung der Umstände für die Betroffenen. Stroh sollen sie bekommen, und Auslauf mit mehr Platz. Absent von Tierschutzforderungen ist immer ein gewisser Herr Adam Ries, denn selbst wenn jede Schweineperson einen Kuscheltötungsauslaufplatz von 500m² zum Fest der Liebe geschenkt bekommt, dann macht das summa summarum bei 11 Millionen Schweinen alleine  in den Niederlanden 5,5 Milliarden Quadratmeter oder 5.500 Quadratkilometer. Den Niederländern stehen aber lediglich 42.528 km² zur Verfügung, und Schweine sind mitnichten die einzigen, die dort wie hier zu Profit gemacht werden.

So kam es, wie es kommen musste und die Ausbeuter orientierten sich um. Parallel zum Anziehen der Auflagen für Schweineleichenfabriken in den Niederlanden investierten die Niederländer vermehrt ins Ausland, bei uns vor allem in den östlichen Landesteilen, wo bereits aus Zeiten der staatskapitalistischen LPGs die Infrastruktur für die Megamassentierhaltung vorhanden war. Hier trafen die Investoren für sie ideale Umstände: Eine desolate Wirtschaft und billige Infrastruktur im Hauptabnehmerland der Schweineleichen, ergo kürzere Transportwege, sowie viele Erwerbsarbeitslose mit deutschem Ausbildungsstatus. Einige Leichenfabriken brummen schon, in Haßleben ist jetzt eine neue geplant, für Schweinezahlen im Kleinstadtbereich: 65.000 in einer Anlage.

openstreetmap Haßleben cc-by-sa
Schlechte Nachrichten für Haßleben
cc-by-sa openstreetmap

Die Bürger von Haßleben finden das selbstverständlich nicht schnieke und gründeten die Bürgerinitiative Haßleben, welche dem Investor Harrie van Gennip die Legitimation abspricht, die Verantwortung für tausende Kreaturen übernehmen zu können. Hat die Bürgerinitiative Haßleben die Legitimation für diese Aberkennung? Google: Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage – „vegan“ site:http://www.kontraindustrieschwein.de – übereinstimmenden Dokumente gefunden. Hmmmm. Batzen ja gerne, aber nicht bei uns?

Letztendlich repliziert sich bei uns in Deutschland also die niederländische Situation, mit am Ende nicht realisierbaren Tierschutzforderungen, wie auch schon die Protestdomäne „kontraindustrieschwein.de“ deutlich zeigt. Nicht kontra Mordmaschine, totgekuschelt darf ja gerne werden, es geht doch nichts über eine saftige Wurst, die vom netten Bauern nebenan in den Schlaf gesungen wurde, bevor der Biobolzenschuss die Schädeldecke durchschlägt. Zugute halten muss man diesen Leuten jedoch, dass ihnen seit 2004 gelungen ist, diese Anlage zu verhindern. Doch nun steht eine politische Entscheidung bevor.

In dem Zusammenhang rief für den 12. Juni nun die Bürgerinitiative Haßleben zur Demonstration auf, siehe auch den Eintrag bei der Albert-Schweizer-Stiftung. Eine vegane Teilnehmerin berichtet von der Demo:

    Ich hatte vor Ort eines der wenigen Transparente die sich gegen den Fleischkonsum an sich aussprachen.
    Es waren ca. 200 Teilnehmer bei der Demo.

    Das der BUND für Bio-Fleisch propagiert wusste ich ja- aber auch der Deutsche Tierschutzbund findet Biotiere voll lecker! An dem Stand lagen praktisch nur Flyer, die für Neuland und Bio-Tierausbeutung warben. („Bei uns nicht ohne Betäubung“-Plakat das für die betäubte Ferkelkastration warb.) Die Frau am Stand fand das total Scheiße, dass ich sie fragte wieso sie das so machen. Sie wurde richtig sauer, obwohl ich wirklich nur nett gefragt hatte. Im Gespräch stellte sich dann heraus,dass sie selber auch Fleisch isst. Kann ich echt nicht kapieren, wenn Menschen die sagen, dass sie sich für Tiere einsetzen Fleisch fressen.

    Der Tenor war halt im großen und Ganzen das der Betrieb die Luft schlecht machen würde und das Trinkwasser verseuchen würde. Kleinere Betriebe und Betriebe mit glücklichen Schweinen wären aber o.K..

Dennoch sind eventuell gerade Tierschutz lastige Veranstaltungen eine gute Basis für Tierrechtsarbeit:

    Die Menschen auf der Demo waren jedoch sehr, sehr aufgeschlossen und keiner hat meine Anti-Fleisch-Flyer abgelehnt, ich konnte sogar noch einige Pro-Vegan-Hefte verteilen die mit großem Interesse angenommen wurden. Meiner Meinung nach vergeben sich die Vereine die sich grundsätzlich gegen alle Formen der Tierausbeutung einsetzen die Chance andere Menschen mit ihrer Botschaft zu erreichen, wenn sie einen Bogen um solche Veranstaltungen machen, denn die Menschen die dort waren haben auf mich einen sehr aufgeschlossenen Eindruck gemacht.

Veganes Auge bedankt sich bei der Teilnehmerin für den Vor-Ort-Bericht, und wünscht der Bürgerinitiative Haßleben trotz der unterschiedlichen, ideologischen Ausrichtung Erfolg mit ihrem Anliegen. Ein verschieben des Problems in andere Länder (weiter östlich) beendet zwar nicht die Misere der betroffenen Tiere, schließlich läuft es letztendlich auf eine vegane Lebensweise hinaus für Alle, aber die Verhinderung der Mordmaschinerie im eigenen Ort seit 2004 braucht sich nicht zu verstecken.

Dass der BUND und der Deutsche Tierschutzbund die Veranstaltung nutzte um Werbung für Totgekuscheltes sich selbst zu machen, ist dagegen ziemlich eklig. Wer sich mit der Materie beschäftigt und die ganzen Zusammenhänge kennt, und dennoch im eigenen Interesse die Bevölkerung mit weichen Informationen wie Tierschutz in die Irre führt, der sollte sich schämen.

.

Creative Commons License
Ava Odoemena
(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)


Flattr this

Werbeanzeigen

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

79 Antworten to “Sommer, Sonne, Leichenmegafabrik Haßleben”

  1. Achim Says:

    Hat es sich immer noch nicht rumgesprochen, wer hinter den „Pro-vegan-Heften“ steckt, oder gibt es immer noch Leute, denen es egal ist, Sektenwerbung zu machen?

    • Ava Odoemena Says:

      Oh drive-by-shooting von Achim persönlich, was gibt uns denn die Ehre:-))

      Hat es sich immer noch nicht rumgesprochen, wer hinter den „Pro-vegan-Heften“ steckt, oder gibt es immer noch Leute, denen es egal ist, Sektenwerbung zu machen?

      Du meinst ob es Leute gibt, die nicht wissen dass Dr. Baumann NICHT zu UL linkt, sondern dessen Pro-Vegan zu FleischMachtKrank, dessen Betreiber ein Buch bei „Das Wort“ veröffentlicht hat, und dass dieser Verlag zu UL gehört?

      Bestimmt gibt es solche Leute. Ehrlich gesagt hätte ich das spontan auch nicht mit der Situation assoziiert, obwohl wir das hier schon kürzlich hatten.

      Das ist ja auch jetzt unfassbar unartig von ihr, dass sie nicht anstelle dessen Werbung für Maqi gemacht hat:-) SCNR.

      • Paul Says:

        „Fleisch macht krank“ gehört ebenfalls zu Ul, Ava !

        Ich hab vor ca 3 Jahren einen ärztlichen „Ratgeber“ für vegetarisch-vegane Ernährung gekauft. Dieses Buch wurde vom „Internationalen Institut für Erfahrungsheilkunde“ aus Marktheidenfeld in Auftrag gegeben, sozusagen. Erst als ich das Ding aufgeschlagen habe, vor allem die letzten Seiten haben es in sich, wusste ich was ich in der Hand hielt.

        Nochmal, „Fleisch macht krank“ ist eine offizielle Seite dieses „Instituts“.

        Ich will das Thema nicht tottreten, nur ist es anscheinend schwer verständlich dass Herr Baumann direkt zu Ul linkt.
        Dass seine Infoseite „Vegan“ oder „Provegan“ dazwischengeschaltet ist, macht natürlich taktisch unter Marketingaspekten Sinn.

        Das ändert nichts an der direkten Verbindung. Es sind eben nicht x Links.. es ist Einer !

        Anscheinend hat Baumann oder Henrich auch ausgesagt Kritiker an Ul seien kontraproduktiv für die Tierrechtsbewegung. Das kann ich jedoch nicht belegen.

      • Ava Odoemena Says:

        Was heisst tottreten, die Detaillierung ist auf jeden Fall angemessen, vor allem wenn wie hier, gutmeinende Tierrechtsaktivisten unwissentlich Infomaterial nutzen wo versteckt für UL geworben wird, das ist ja sehr ärgerlich. Kabi, hast du den Baumann schon mal eine Mail geschickt, ich hab in Erinnerung dass du was geschrieben hast zu dem Thema.

      • Kabi Says:

        Nee hab mich noch gedrückt. Mach ich aber, spätestens Samstag.

      • Kabi Says:

        „Fleisch macht krank“ gehört ebenfalls zu Ul, Ava !
        Ich hab vor ca 3 Jahren einen ärztlichen „Ratgeber“ (…)

        Mh, bring doch solche Infos nicht stückchenweise. Neulich hast du meine relativierende Darstellung der Link-Verhältnisse ja akzeptiert!
        Wenn diese Broschüre diesen Sumpf erhellt, wie wäre es, sowas als Beleg zu deiner, Achims, Tabelle hinzuzufügen als weiteren Beleg?
        Zugegeben, gegoogelt hab ich nicht, ich hab nur das Offensichtliche berücksichtigt, Impressum usw.
        Tja, anscheinend ist ja doch ganz Marktheidenfeld eine UL-Institution, schnauf.

      • Achim Says:

        Ja, genau, einfach haufenweise Zeug ins Netz rotzen, und sich dann beschweren, wenn andere nicht gründlich genug hinter einem aufräumen. Autsch.

        Natürlich liegt es in der Verantwortung dessen, der etwas schreibt, sich *vor* der Veröffentlichung zu informieren.

      • Kabi Says:

        „Haufenweise“? Was hab ich denn noch alles verbrochen?

        Diskussionen beinhalten normalerweise die Gelegenheit, von seinen Gesprächspartnern zeitnah berichtigt zu werden, wenn man Mist schreibt. Und Mist war es noch nichtmal, ich habe jene Verbindungsstruktur, die sich dem Besucher der Webseiten, um die es ging, durch Impressum etc. offenbart, wiedergegeben. Und da war nichts falsch dran, es bestand nur eine Lücke zu den weiteren Hintergründen des einen Betreibers. Dass ich nicht weiter anhand dessen Namen recherchiert habe, habe ich oben ja schon eingeräumt, wozu jetzt dieses Nachtreten.

      • Paul Says:

        ..weil mir erst später einfiel dass da noch so ein setsames Buch in meinem Schrank steht, Schlauberger ;)
        ausserdem wieso relativiert? Die neue Info ist eigentlich nur dass dieses „Institut“ das Buch (dass in meinem Bücherregal) in „Auftrag gegeben hat“.

      • Kabi Says:

        Spar dir das „Schlauberger“, ich kann’s nicht riechen, was dir wann warum einfällt.
        „Wieso relativiert?“ Na ich habe die Linkverhältnisse doch so dargestellt, dass eben kein direkter Link von provegan auf UL sichtbar ist. Weil auch nicht ersichtlich war, dass fleisch-macht-krank alias Institut für Erfahrungsheilkunde zweifelsfrei zu UL gehört. DIESE Tatsache, die du oben anhand deiner Broschüre veranschaulichen willst, war jetzt neu. Du beziehst dich dabei auf die letzten Seiten, die hätten mich nun interessiert, aber da ich Achims Tabelle der UL-Verbindungen traue, ist das nicht nötig.
        (Das mit der „vorgeschalteten“ Seite versteh ich übrigens nicht, irgendeine Seite muss er ja nehmen, er kann sich ja nicht höchstselbst von der Nasenspitze aus verlinken.)

      • Achim Says:

        Einfach mal informieren statt blamieren: simples googlen nach „kugler universelles leben“ ergibt problemlos
        – Kugler involviert in der UL-Klinik http://home.arcor.de/veganwitch/ul/orga.html#hgnaturklinikgmbh
        – Kugler und due UL-Hände http://home.arcor.de/veganwitch/ul/orga.html#helfendehaende
        http://veganismus.ch/foren/read.php?f=5&i=1288&t=1285&v=f
        – Kugler im Santec-Video http://veganismus.ch/foren/read.php?f=2&i=7618&t=7564&v=t
        usw. usw.

        Also lass doch Deine peinliche UL-Apologetik.

      • Ava Odoemena Says:

        Also lass doch Deine peinliche UL-Apologetik.

        Bitte die Debattenregeln beachten, vor allem:

        „Ab sofort gilt: Ad Hominem, diskreditierende Unterstellungen, diffamierende Assoziationen, Suggestionen und Herabwürdigungen bezogen auf Debattenteilnehmer werden mit einem Wochenbann belegt.“

        Verständnis zu äußern, für eine Tierrechtlerin die sich Infomaterial besorgt hat, ohne neurotisch genug zu sein da erst mal Hintergrundrecherche zur der Quelle des Materials zu betreiben, als „UL-Apologetik“ zu bezeichnen läuft hier unter diskreditierende Unterstellung. Laß den Scheiß drüben…

      • Achim Says:

        1. „Verständnis zu äußern, für eine Tierrechtlerin die sich Infomaterial besorgt hat, ohne neurotisch genug zu sein da erst mal Hintergrundrecherche zur der Quelle des Materials zu betreiben“ ist etwas ganz anderes als das, was Du treibst: durch die Unterstellung, Kugler habe nur, quasi vielleicht sogar reinzufälligausversehen, mal „ein Buch bei „Das Wort“ veröffentlicht hat“ und damit die Amchenschaften massiv zu verharmlosen.

        2. Irgendwelchen Dreck zu verbreiten, ohne sich auch nur ansatzweise zu informieren, was dahintersteckt (oder es wenigstens zu lesen, denn das Geschmiere wäre auch ohne die UL-Verbindung – voller Vegetarismuspropaganda und argumentativer Nonos – inakzeptabel) ist *verantwortungslos*. „Verständnis zu äußern“ spricht für (repsektive gegen) sich.

        3. „Das ist ja auch jetzt unfassbar unartig von ihr, dass sie nicht anstelle dessen Werbung für Maqi gemacht hat:-) SCNR.“ Das ist nicht „unartig“, sodnern schadet massiv den Tierrechten und ist daher alles andere als lustig. Aber was interesseieren Leute, die Maqi-Bashing betreiben, schon die Tierrechte?

        4. „Du meinst ob es Leute gibt,“ – nein, ich meine das, was isch *sage*, nicht das, was Du in Deiner Ignoranz daherphantasierst.

        5. wie gesagt: informieren statt blamieren http://veganismus.de/img/faqsblamieren.gif – also bevor Du mal wieder was schreibst, informiere Dich voher (oder frage jemanden, der etwas davon versteht).

        6. Du musst nicht permanent rumpelstilzchen, nur weil – mal wieder – jemand Deine Geschreibsel zu hinterfragen wagt und dabei (wie so oft) auf eklatante Wiedersprüche zwischen eben jenem und der Realität stößt. Also „Laß den Scheiß“ (O-Ton Ava – Ava hat damit gemäß ihrer „Debattenregeln“ einen Wochenbann, nicht? Naja, kann sie ja als „Avas geist“ weiterspuken) einfach mal stecken. Denn „drüben“ (gemeint wohl http://tierrechtsforen.de ) gibt es wohl mehr als genug Beispiele dafür, ich sage nur „Kartoffeln“.

      • Ava Odoemena Says:

        Antwort unten.

  2. Ava Odoemena Says:

    PS, der Leichenberg ist durch Ersticken entstanden, Grund hierfür war der Ausfall des Ventilatorensystems. Die Betroffenen stehen zeitlebens in ihren eigenen Exkrementen und durch die Vergärung des Urins hängt ständig ein beißender Ammoniakgeruch in der Luft. Eine Luft die offensichtlich so toxisch ist, dass ohne Belüftung ein Massensterben auftritt.

  3. Ava Odoemena Says:

    Edit, Rechnerausfall beim Speicherdienst ubuntuone, Umsetzung der Fotodateien auf WordPress. (Bezieht sich nur auf diesen Artikel, alle anderen auf ubuntuone gespeicherten Fotos bleiben bis zur Behebung der Ursache nicht ladtbar.)

  4. Ava Odoemena Says:

    Schaut auf jeden Fall auf die Seite der Bürgerinitiative, sehr viel Info da. Es ist alles noch viel schlimmer! Meine Güte da kann einem ja schwindelig werden.

  5. newsmagazin Says:

    ich könnte kotzen…

    • Ava Odoemena Says:

      Ich jetzt auch:

      http://www.pro-schwein-hassleben.de/

      • Ava Odoemena Says:

        Ach sieh an:

        1. Diese Seite wird gefördert durch
          Förderverein für regionale Entwicklung e.V
      • newsmagazin Says:

        wenn man liest, das sie die schweinezucht im video / in sandbeiendorf besucht haben und dann das…

        Im Ergebnis der Besichtigung und Vorstellung der Anlage äußerten heutige Mitglieder der Interessengruppe den Standpunkt, dass die Realisierung des Investitionsvorhaben unterstützt werden muss.

        …drüber zu sagen haben dann kommt einem doch das kalte grausen. ist der betrieb etwa auch noch etwas vorbild- bzw. nachmachwirkung? darüber würd‘ ich gern mal einen antwortbrief von merkel lesen 1 / 2 ob das neue mittel gegen landflucht massenmord und quälerei sein kann…

      • newsmagazin Says:

        …etwas MIT vorbild- bzw. nachmachwirkung? bin schon müde ;-)

      • newsmagazin Says:

        …und LESEN hab‘ ich bei merkels briefen auch ausgelassen, ich geh‘ jetzt schlafen. guad nacht.

      • Ava Odoemena Says:

        Wenn du wieder wach bist, könntest du mir bitte sagen in welchem Kontext Merkels Antwortbrief steht? War das eine Antwort auf einen plumpen Lobbyversuch von „Pro Schwein“(ebatzen)? Wenn ja, wäre das ja eine ziemliche Abfuhr durch die Blume.

      • newsmagazin Says:

        …bin noch wach. hört sich sehr nach lobbyversuch an, kann aber leider auch nicht mehr dazu sagen, das sind nur die briefe von deinem link hier, aber laut diesem und dem brief ist es ziemlich eindeutig der versuch einer einflussnahme und ziemlich plump außerdem.

      • newsmagazin Says:

        …einer (schön durch die blume) gescheiterten einflussnahme :-)

      • Ava Odoemena Says:

        Ach ich stand da auf dem Schlauch, die Anschrift steht ja drauf…. *stirnklatsch*

        Haben wir eine Vermutung von wem der Förderverein und Pro-Schwein(ebatzen) gefördert wird?

        Auf der anderen Seite ist das ja recht verzweifelt, gerade bei einer durchrationalisierten Massenmastanlage mit dem Totschlagargument „Arbeitsplätze“ daher zu kommen.

        „Haßleben braucht diese drei Arbeitsplätze UNBEDINGT.“

        Da hat grad jemand nicht in die globale Welt hineingedacht…

      • Ava Odoemena Says:

        Also mein Kotzauslöser ist definitiv das Cartoon-Schwein:-) Das dumme Schwein ist ja so blöd, es freut sich regelrecht auf den Elektrostutzen! Es sitzt da am Tisch und wartet.

        „Gehts denn bald endlich los? Herr Ober, wie lange dauert das DENN NOCH, bringt mich endlich mal jemand um?“

        Gibts in der Titanic eigentlich noch keine Geschichte über diese masochistischen Cartoon-Schweine? Das wär doch mal was für die…

      • Martin Deffner Says:

        Kennst du http://suicidefood.blogspot.com ?

      • Ava Odoemena Says:

        Nein, aber der Link katapultierte dich direkt in den Spameimer:-) Muss interessant sein.

      • Ava Odoemena Says:

        Großartig!

      • newsmagazin Says:

        ja das schwein ist echt hart, fehlt nur noch der bolzenschussapparat den es sich selber an den kopg hält. apropos ich hätt auch schon eine treffende collage gebastelt mit dem schwein aber wenn ich die irgendwo rauflade, dann haben sie mich wegen (c)right schätz ich mal…oder darf ich inhalte unter angabe der quelle weiterverwenden?

      • Ava Odoemena Says:

        Nicht wenn du ein eigenes Schwein zeichnest:-)

      • newsmagazin Says:

        hätte eines, willst mal sehen? nicht sonderlich künstlerisch und kreativ aber ist ja auch im nachtdienst entstanden :-)

      • Ava Odoemena Says:

        Hehe, bischen wackelig aber nett ;-)) Augenauswischerei kannte ich noch nicht als Begriff, nur ohne „aus“.

      • newsmagazin Says:

        …vielleicht hab‘ ich das „aus“ auch nur dazugedichtet, ist aber schon lange so in meinem sprachgebrauch :-) falls noch wem ein besserer text dazu einfällt kann er/sie es gern ändern.

  6. newsmagazin Says:

    ..und das hats auch nicht besser gemacht. hab ich beim suchen rund um haßleben (was für ein zynischer name) gefunden:

    http://www.kontraindustrieschwein.de/video/sandbeiendorf.wmv

  7. Adapting to climate change in the Sahel | Small Garden Ideas Says:

    […] Sommer, Sonne, Leichenmegafabrik Haßleben « Veganes Auge […]

  8. Ava Odoemena Says:

    Vielleicht könnte man der Bürgerinitiative mit einem kreativen Einfall unter die Arme greifen. Eine Aktion die Aufmerksamkeit in den Niederlanden erregen würde, z. B.

    Tulpen – graag, Varken – plaag

    Van het Burgerinitiatief Hassleben in het oosten van Duitsland komt een hulpgeroep, Nederlandse investeerders willen daar megastallen met duizenden varkens opbouwen. Er zijn al opgebouwde dierenfabriken, nu moet er volgens Harrie van Gennip nog een monsterachtige gebouw met 65 duizend varkens bij komen.

    Sinds 2004 is het Burgerinitiatief Hassleben bezig om deze plannen te stoppen, het probleem: Terwijl in Nederland de mensen megastallen kritisch tegenover staan, is in het oosten van Duitsland de economie aan de grond en deze provincies zijn dus ook heel vatbaar voor alle soorten investeerders.

    Daarom het hulpgeroep: Laat tulpen in onze mooie Uckermark groeien maar geen varken!

    • newsmagazin Says:

      hab das mal durch den babelfish für besseres verständnis laufen lassen, der sinn wurde klar (wenigstens grob). kannst du holländisch, hast dus kopiert oder übersetzt? wenn ja, wo? ich verstehs leider nur teilweise wenn ichs geredet höre…

      • Ava Odoemena Says:

        Nein ich hab das geschrieben, ich kann das:-) Es fasst den Artikel streng zusammen, und wendet sich an die Niederländische Öffentlichkeit, dass man doch lieber Investoren will, die Tulpen statt Leichen anbauen. (Und teilt nebenbei mit, dass die Megastallanlagen, die man in den Niederlanden in den Boden drückt nun hier rauspoppen.)

  9. Ava Odoemena Says:

    Wie bekam die Monsanto-Sojabohne die Zulassung in der EU?

    Aus Angst vor einem „Futtermittel-Engpass“:

      Für alle in der EU nicht zugelassenen gv-Pflanzen gilt weiterhin die „Nulltoleranz“: Sie dürfen unabhängig von der Höhe des GVO-Anteils nicht eingeführt werden. Mit der beschleunigten Zulassung der RoundupReady2-Sojabohne wollten EU-Kommission und Frankreich, das derzeit den Vorsitz des Europäischen Rats einnimmt, den befürchteten Engpässen in der Futtermittelversorgung entgegenwirken.

    Die Leichenproduktion war also das trojanische Pferd für Monsanto-Soja.

  10. Achim Says:

    Wie gehabt: sie wringt aus ihrer Ignoranz verantwortungslosen Müll, der bei der geringsten Nachfrage zerbröckelt, und statt es endlich einzusehen, beginnt sie – lernresistent – zu toben und auf den Überbringer der Botschaft einzuprügeln. Zahlreiche Beispiele, wie gesagt, zu finden unter http://tierrechtsforen.de .

    Und wie die meisten Leute schließt sie von sich auf andere („Mobber […], der rhetorische Taschenspielertricks benutzt um zu versuchen mit psychischer Gewalt Kontrolle auszuüben. Dieses Verhalten vor den Hintergrund des hehren Ziels „Tierrechte“ zu stellen ist pervers, anders kann man das gar nicht sagen.“) und übersieht dabei, dass es auch anständige Menschen gibt.

Kommentar anbieten

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s