Warum sind Antiveganer eigentlich so dumm?

C. hat bei „Antiveganismus melden“ einen Link zu einem Thread in einem Vegetarier-Forum eingetragen, und war überrascht dass sich gerade Vegetarier zu extrem fanatischen™©, antiveganen Äußerungen hinreißen lassen. Aber in vegandiffamierenden Pseudodebatten geht es nie um Veganismus, sondern es geht um die Abwertung von etwas als vage oder direkt bedrohlich Wahrgenommenen. Da ist es völlig unerheblich ob es sich um ein paar milch- u. eisüchtige Methadonvegetarier handelt, denn das ist ein psychologischer Reflex der häufig und in vielen Zusammenhängen auftaucht.

antivegan
Gehirnfurz
(Foto CC am Textende)

Traurig ist hier eher die frappierende Dummheit, die notwendig ist um die Pseudoargumente unverletzt im Kreis zu spiegeln. Da ist kein Vorwand zu absurd um den Veganismus in ein schlechtes Licht zu rücken. „Tabletten schlucken“ ist da meist der zentrale Angriffspunkt, dabei ist keine Kostform frei von „Tabletten-B12“! Einer der Hauptabnehmer von fermentiertem B12 ist nunmal die Futtermittelindustrie. Nichtveganer phantasieren zwar ihr B12 als natürliches, dabei gehen sie lediglich den Umweg indem sie Tabletten-B12 durch die Körper der Tiere schleusen, die sie benutzen.

Außerdem ist es ernährungsphysiologisch kein Problem, bioaktives B12 direkt im Lebensmittel zu fermentieren (Bärwald-Methode), das bietet nur noch niemand an. Der B12-Einwand ist also eigentlich schon lange tot, es dauert nur in manchen Zusammenhängen etwas länger bis die Nachricht die Runde macht. Davon sind vegane Zusammenhänge leider nicht ausgenommen…

Besonders dreist fand ich aber die manipulierende Suggestion, „Vegan leben um Veganer zu sein und sich wieder irgendeiner Gruppe anzuschließen, halte ich für sehr fragwürdig.“ Ganz so, als bestünde kein Unterschied zwischen den Hells Angels und dem Charlottenburger Kräuterzuchtverein. Manipulierende Suggestion deshalb, da eine nicht ausgesprochene Zuweisung von „Gruppe“ an *gefährliche Gruppe* mitgeschickt wurde.

Wenn man sich dann gegen derlei Diffamierungen wehrt, kommt sofort ein weiterer psychologischer Reflex: Die Täter konstruieren für sich selbst eine Opfersituation, sie übertragen ihre Täterschaft auf Veganer: Die seien ja so aggressiv und fanatisch, mit denen könne man nicht reden. Tatsächlich wurde das auch schon genannt, die Eigenveropferung und der Konstruktion von Veganern als aggressiv und extremistisch wurde bereits vorgegriffen. Wie zuletzt auch wieder mal der hochempathische Vorwurf kam, die Dokumentation von Antiveganismus sei Denunziation. Stockholm lässt grüßen.

Am aller absurdesten, da von höchster Merkbefreitheit, ist aber der Vorwurf Veganer haben halt „Leben lassen“ noch nicht gelernt. Der Grad der Verblödung in dem Psychobrei, der aufblubbert wenn Antiveganer sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, schießt manchmal über die Messbarkeit hinaus. Und ich werde der Versuchung widerstehen, zu erläutern warum das so dumm ist.

Ich hab dazu ja eine Theorie, denn dümmlichster Sabber kommt oft auch von ansonsten intelligenten Menschen. Ich vermute, dass Gespräche über ethische Rechte bei den Tätern die ethische Rechte schänden wie ein Stromausfall im Gehirn wirken. Denn der Täter wird in einer Gesellschaft sozialisiert, in der seine Taten nicht als was schlechtes gelten. Die Täter empfinden sich demnach selbst als nette Menschen. Diese gesamtgesellschaftliche Lüge wird internalisiert und als Teil der eigenen Persönlichkeit integriert. Wenn der Täter dann mit dieser Lebenslüge konfrontiert wird, dann läuft zumindest kurzfristig nur noch eine Art Notprogramm, das Denken flutscht sozusagen ins Rückgrat. Ich bilde mir ein, das manchmal regelrecht am Gesicht ablesen zu können, wie sich Gehirnbereiche gleich eines Stromausfalls einer Großstadt kurz hintereinander vom Netz verabschieden. Schon das Wort vegan kann bei manchen den Mainframe hacken und die Viertel im Kopf klacken kurz hintereinander ins Dunkle.

Der Täter erlebt diesen Zustand als existentielle Krise, und der vermeintlich einzige Ausweg ist die Vernichtung des Ursprungs der Krise. Dass er selbst der Ursprung ist, lässt die Täterspsychologie nicht zu, die Ursache wird übertragen auf einen Sündenbock, auf den Nachrichtenüberbringer: Die Veganer.

Sogleich entlädt sich die Energie der ethischen (also kulturellen) Minikrise in dem Wunsch, Veganer zu vernichten.

Die Täter sind also nicht wirklich so dumm in den vegandiffamierenden Pseudodebatten, sondern es handelt sich um eine psychologische Notsituation der hilflosen Abwehr. Hilflos deshalb, weil das Abzuwehrende ja im Täter selbst liegt.

Die Abwertung von Veganern ist zentral eine Projektion von:

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Ava Ọdọemena
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Clown CC-BY-NC-SA-2.0 // I love milk CC-BY-3.0 // Eggs CC-BY-NC-SA-2.0-DEED.DE

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56 Antworten to “Warum sind Antiveganer eigentlich so dumm?”

  1. Balance Says:

    Ich verstehe auch kaum, wie man generell gegen den Verzehr von Eiern und Milch sein kann. Hält man Hühner artgerecht, gesellt ihnen einen Hahn zu (wer befruchtete Eier für ethisch bedenkliche Kost hält, kann diesen ja sterilisieren lassen, oder nur Hennen halten, nach Spass sieht der Liebesakt für die Hühnerdamen weniger aus, auch kennen sie keine Emotionen, nur Prägungen, Triebe, Instinkte, Zufriedenheit und deren Gegenteil, bis hin zu Leid und Qual), ist am Verzehr der Gelege nichts auszusetzen.
    Bei Milch muss der Konsum stark begrenzt werden, da alle Kinder zu ihrer Mutter gehören, es dürfte nur wenig Milch entnommen werden, und das Euter müsste davor sicherheitshalber immer sterilisiert werden, wofür es natürliche (Lebens)Mittel gibt. Für die Bullen finden sich auch nützliche Aufgaben, oder man befruchtet die Kühe fast nur mit weiblichen Embryonen. Auch könnte man ihnen natürliche Hormone geben, die die Stillphase künstlich weiter verlängern, ohne dass das Kalb noch Milch trinkt. Und für den Sex ohne Folgen kann man ja ein steriles Männchen halten. Alles nur eine Geldfrage, und eine des Wollens. Aus misshandelten Sklaven respektierte Schützlinge zu machen.

    • Ava Odoémena Says:

      Du beantwortest dir deine als Frage dekoriertes Plädoyer für die tierschützerische Ausbeutung bereits im ersten Satzteil:

      „Ich verstehe kaum“.

      An dem klitzekleinen Teil den du wohl verstehst musst du anbauen…

      und nicht versuchen Veganer mit Tierschutzpropaganda zu beglücken:-)))

      Also echt: LOL

      • Balance Says:

        Die Meinung, Veganer seien „so aggressiv und fanatisch, mit denen könne man nicht reden“ scheint ja auf Erfahrungswerten zu fussen. Ich plädierte für eine ethisch einwandfreie Symbiose von Mensch und Haustier, sie faseln von Ausbeutung und Propaganda. SIE verhalten sich wie eine Fanatikerin, Argumente, die gegen die Alternativlosigkeit ihrer Ernährungsweise sprechen, dringen offensichtlich kaum bis in ihr Gehirn vor.

      • Ava Odoémena Says:

        Veganismus ist keine Ernährungsweise.

        Der Rest: Ad Hominen, Projektion, Diskreditierungsversuche. Der übliche Scheiss halt.

      • Marco Says:

        Ich plädierte für eine ethisch einwandfreie Symbiose von Mensch und Haustier

        Nicht ganz, du plädiertest für eine komplett unrealistische Änderung der „Nutztierhaltung“, für die Unveganer ihr eigenes Verhalten nicht reflektieren, geschweige denn ändern müssten. Würden weiterhin Nutztiere gezüchtet, der für die Ausbeutung ubrauchbare Nachwuchs jedoch nicht umgebracht, wäre die Welt innert kürzester Zeit voll mit Küken und Kälbern.

        Alles nur eine […] [Frage] des Wollens.

        In der Tat. Offensichtlich *wollen* Antiveganer nicht, dass sich etwas ändert.

  2. Tommy Says:

    @Balance: Vegan bedeutet nicht nur Massentierhaltung in „artgerechte“ zu transformieren. Artgerecht kann nur die Freiheit sein, jeder Käfig oder Stall, ist das Gegenteil. Vegan bedeutet jedem Lebewesen das Recht auf Leben anzuerkennen. Mit dem Verzehr von Milch und Eiern degradiertst du Tiere zu Produktionsmaschinen von Lebensmitteln.

    • Balance Says:

      Wo habe ich von Käfig geredet? Und so ein geräumiger, kuschliger Stall für die Nacht (zum Schutz vor Füchsen etc.) oder kalte Tage ist doch ein angenehmer Luxus. Wie kann man einem Ei -jedenfalls unbefruchtet- das Recht auf Leben zugestehen? Oder selbst einem einen Tag alten befruchteten Ei? Lächerlich. Las sich die Beschreibung der Tierhaltung in meinem Kommentar für sie wie eine „Degradierung zu Produktionsmaschinen…“? Dann sind sie augenscheinlich der 2. Fanatiker unter den Veganern hier.

      • Ava Odoémena Says:

        Der Grund warum ich hier fanatisch aggressiv werde grad, ist weil dein Dummschwall noch unter dem üblichen Peilungsniveau der sonstigen Fleischritter liegt.

        Das Problem bei Eiern ist nicht das Ei, sondern der Umstand dass über Tiere verfügt wird, dass der Vogel aus Gier und Profitsucht dahingehend biologisch manipuliert wurde, jeden Tag ein Ei zu legen statt wie es die evolutionäre Konstitution vorsieht, 12 pro Jahr. Mit entsprechenden Konsequenzen.

        Das Problem bei Eiern ist der Umstand, dass „Legerassen“ nicht für „Fleisch“ taugen und deswegen männliche Küken nach dem Schlüpfen geschreddert oder vergast werden.

        Das Problem bei Eiern ist, das es eine Aneignung des Menschen über Reproduktionsmechanismen einer Spezies ist, die sich gegen diesen (sexuellen) Übergriff nicht wehren kann.

        Das sind mal einige Punkte herausgegriffen um deinen Dummschwall zu demonstrieren.

        Und jetzt kümmere dich wenigstens mal um die Basics, versuche zu verstehen was du kritisieren willst, oder sollen wir uns vor Langeweile vom Balkon stürzen?

      • Balance Says:

        „Veganismus ist keine Ernährungsweise.“
        Was dann, eine Philosophie? Ein dogmatisches Glaubenssystem? Na denn: Prost Mahlzeit.
        Zu „Fleischritter“: Ich ernähre mich seit 18 Jahren streng vegetarisch.
        Da die Legerassen konventionell -durch Zuchtwahl-entstanden sind, und nun einmal existieren, kann mensch dies doch nutzen. Welche Konsequenzen haben die armen Hühner denn zu erdulden? „Sexueller Übergriff“, ein beknackterer Vergleich fiel ihnen nicht ein?
        Und wo habe ich für Tiertötungen, gar das Shreddern des Nachwuchses plädiert? Ich zeigte lediglich auf, dass es -theoretisch- ethisch vertretbare Möglichkeiten gibt, an tierisches Eiweiss u.a. Nährstoffe zu kommen. Dass das heute gängige „Bio“ diesen Anspruch erfüllen würde, habe ich nie behauptet.

      • Lady Says:

        „Ich zeigte lediglich auf, dass es -theoretisch- ethisch vertretbare Möglichkeiten gibt, an tierisches Eiweiss u.a. Nährstoffe zu kommen. “
        Hä?

        Du widersprichst dir selber. Du plädierst (u.a.!) für das Shreddern dahingehend, da du (Bio) Eier/ Milch konsumierst.

        Hast du dich in deinen 18 vegetarischen Jahren nicht näher mit dem Thema aussereinander gesetzt wie die Milch / Eiproduktion von statten geht?
        Überwinde doch mal deine anthropozentrische Sichweise

        „Welche Konsequenzen haben die armen Hühner denn zu erdulden?“ – kann mensch dies doch nutzen.

        Genau das

      • Marco Says:

        Was dann, eine Philosophie? Ein dogmatisches Glaubenssystem?

        Eine Lebensweise, die vermeidbares Leid vermeidet.

        Da die Legerassen konventionell -durch Zuchtwahl-entstanden sind, und nun einmal existieren, kann mensch dies doch nutzen. Welche Konsequenzen haben die armen Hühner denn zu erdulden?

        Eine Konsequenz unter vielen anderen ist, dass für die tägliche Produktion der Kalkschalen (das, wie Ava ja schon geschrieben hat, mehr als das 30-fache der Anzahl Eier ist, die diese Hühner „legen“ würden, wären sie nicht derart hochgezüchtet worden) den Knochen Kalzium entzogen wird. Alleine schon die Existenz ist für Hühner derartiger Qualzüchtungen ein unglaubliches Leid. Ja, diese Tiere sind tatsächlich arm, da ändern auch Deine ironisch-dümmlichen Rechtfertigungen nichts.

        Und wo habe ich für Tiertötungen, gar das Shreddern des Nachwuchses plädiert?

        In Deinem ersten Beitrag, in dem Du die heute herrschenden Ausbeutungsstrukturen nicht nur gebilligt hast, sondern auch dafür geworben hast.

        Im übrigen tust Du dies (wie Lady schon erwähnte) auch durch Dein Verhalten , da Du mit Deiner „streng vegetarischen Ernährung“ Küken ermordest. Da ist der Unterschied zu den Fleischrittern tatsächlich nicht gerade riesig.

        Ich zeigte lediglich auf, dass es -theoretisch- ethisch vertretbare Möglichkeiten gibt, an tierisches Eiweiss u.a. Nährstoffe zu kommen.

        Nein, du zeigtest lediglich auf, dass Du eine rege Phantasie besitzt (was den Hühnern und Rindern, die Du umbringst, aber herzlich wenig nützt) und dass Du Dich über nichts, was Du hier geschrieben hast, auch nur ansatzweise informiert hast. Tu dies doch bitte; Dir, der Diskussion hier, vor allem aber der ausgebeuteten Tiere zuliebe.

      • Ava Odoémena Says:

        Im Zusammenhang auf die zur Borniertheit verdichtete, speziesistische Ignoranz von „Balance“, sei an der Stelle einfach an den Titel des Blog-Eintrags erinnert:-)

        Speziesisten (auch vegetarisch lebende) sind oft völlig außerstande ihre Argumente auf Legitimität zu hinterfragen.

        Man kann diesem Geisteszustand auch nicht mit Argumenten beikommen, da alle Energie darauf verwendet wird, die eigene Kopfarchitektur vor der Treibsandunterlage zu retten.

        Wie unsäglich dumm und widerlich das „Argument“ ist, „was da ist sollte auch genutzt werden dürfen“, müsste jedem auffallen der das zum Beispiel auf Kinderprostitution anwendet.

        Auch hier wieder dann immer Null Reflektion, sondern in Abwehr wird dann mit der Unterstellung man setze Kinder mit Tieren gleich diskreditiert, womit ironischer Weise der Speziesist seine niedrige Tierbewertung entlarvt. (Was er dann aber auch wieder nicht merkt.)

        Und das ist die zentrale Tragödie von Merkbefreiten, sie merken nichts mehr. Sie produzieren nur noch Rauschen.

      • Balance Says:

        Ich habe geschrieben, dass mensch die existenten Legerassen nutzen kann, denn es sind KEINE Qualzüchtungen. An solche Hühner werden traditionell Eierschalen verfüttert, um sie mit dem nötigen Kalzium zu versorgen. Der polemische Kniff des Vergleichs mit der Kinderprostitution zeigt, sie haben von den ganz grossen Populisten gelernt.
        Speziesist? Aber sie setzen einen Wurm, einen Fisch, ein Huhn mit ihrem eigenen Kind gleich. Wesen, die keine Emotionen kennen und kein Bewusstsein haben. Eine Katze (die eine [Tier]seele hat) ist genausoviel wert, wie eine Fliege, eine Krähe (Verdacht auf Bewusstsein) so viel wie eine Qualle, ein Schimpanse ([Tier]Seele und Ego) so viel wie ein Mehlwurm. Finster!

        @ Marco: Aus unbefruchten Eiern -oder sofort verwerteten- schlüpft kein Nachwuchs. Zu den Kälbern habe ich mich in meinem ersten Post geäussert. Worin sie dort eine Beschreibung heute verbreiteter ausbeuterischer
        Haltungsformen entdeckt haben, ist mir ein Rätsel. Menschen eben.

      • Manuel Says:

        Kann man Seelen eigentlich messen?

      • Balance Says:

        Anscheinend ja. In einer Studie wurde das Bett Sterbender auf einer Waage plaziert. Nach Eintritt des Todes zeigte diese einige Gramm weniger an, bei allen Personen, und jedesmal war die Differenz gleich.

      • Murph Says:

        Wenn du noch nicht mal erkennst, was das für ein Humbug ist. Erstmal ist es rein technisch überhaupt nicht einfach, bei einer Masse von „100000g Bett, 70000g Mensch + ein paar Gramm Seele“ den letzten Teil differenzzuwägen, wenn es nicht ganz unmöglich ist. Außerdem verlierst du auch ein paar hundert(!) Gramm, wenn du dich schlafen legst. Ist bestimmt deine riesige [EchterMenschOmgGeilWasBinIchToll]Seele. Schaff mal den religiösen Wahn aus deinem Kopf, bevor du mit klar Denkenden diskutierst -.-„

      • Ava Odoémena Says:

        Hehe, Prägnant wie immer Murpf:-) Freut mich dich zu sehen.

      • Balance Says:

        Habe nie behauptet, eine menschliche Seele zu haben. „Es gibt Menschen und Frauen.“ :-) , meinte schon mein Papa, und ich bin weiblich… Nebenbei gibt es präzise Waagen auch in dieser Gewichtsklasse und es ging um vorher – nachher bezüglich des Todeszeitpunkts, wo hat das mit Gewichtsverlust (via Schwitzen) im Schlaf zu tun? Doofer Materialist…

      • Murph Says:

        @Balance 10. August 2011 um 22:24

        Da du keine Physikerin bist will ich mal Nachsicht haben und dich in geheimes UFO-Wissen einweihen: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Wasser auch aus Menschen verdunstet, wenn diese schon tot sind O___O

        Es gibt präzise Waagen in der Gewichtsklasse, aber „präzise“ ist relativ auf den Wägebereich bezogen. Bei einer Waage von 0-1g ist +-0.1µg präzise. Bei einer Waage von 0-5t ist +-10kg schon ziemlich genau. Differenzwägungen funktionieren nicht, wenn die Maße auf völlig unterschiedlichen Größenordnungen liegen, also ist der von dir geschilderte Versuchsaufbau Humbug.

        Wer hat das denn mit der Seele rausgefunden und in welcher Zeitschrift (peer reviewed) hat die Person es denn veröffentlicht?

      • Balance Says:

        Antwort siehe Ende des Threads.

      • Marco Says:

        Ach du Sch… Das ist doch hoffentlich nicht ernst gemeint?

  3. Zardoz Says:

    es gibt jede Menge Tiere, die andere Tiere allein als Futter sehen. Man könnte auch sagen, die Natur baut darauf auf, dass eine Gruppe von der anderen lebt … besonders deutlich sieht man das im Meer … Nahrungspyramide nennt man das.

    Wen ich Veganer richtig verstehe, dürfen Tiere das. Der Mensch fällt da jetzt raus, er soll Tiere wie Menschen behandeln …. .

    Das finde ich zutiefst spezietistisch. Menschen werden anders als Tiere behandelt.

    Janee , is klar … Mensch hat ja auch Einsichtsfähigkeit und kann einsehen, wie böse die Tiere selber sind und das sein lassen …

    Öhm …äh .. achnee … das wäre ja wieder speziestistisch, denn wir stellen die Menschen als was Besonders da. Das sind sie ja nicht .. alle Lebewesen sind ja gleich …. aber dann müßten Menschen doch auch Tiere fressen dürfen, wie die anderen Tiere …

    Aber das wäre ja wieder unvegan …. also behandeln wir die Menschen doch anders als die Tiere… aber das wäre ja wieder ..

    usw.

    Das nennt man ein Paradoxon. Veganismus ist auf ein Paradoxon aufgebaut und überzeugt deshalb so wenige….

    • Ava Odoémena Says:

      Paradox ist hier nur, dass du Platz auf einem Blog, dessen Thema antiveganer Schwachsinn ist, mit antiveganem Schwachsinn zukleisterst.

    • Marco Says:

      Wen ich Veganer richtig verstehe, dürfen Tiere das.

      Du verstehst Veganer definitiv nicht richtig, wenn Du nicht einmal verstanden hast, dass Menschen Tiere sind.

      Der Mensch fällt da jetzt raus, er soll Tiere wie Menschen behandeln ….

      Nicht ganz, man sollte die Rechte empfindungsfähiger Lebewesen nicht verletzen. Aber da wären wir wieder beim Thema verstehen…

      Das finde ich zutiefst spezietistisch.
      das wäre ja wieder speziestistisch

      Wer weder weiß, wie das Wort geschrieben wird, noch was es bedeutet, sollte sich erst einmal darüber informieren.

      Deine wirre Argumentation lässt jedoch darauf schließen, dass Du auch bspw. Kannibalismus unter Menschen nicht verwerflich findest, denn es gibt „es gibt jede Menge Tiere“, die das ja auch tun, nicht wahr?

      • Marco Says:

        test

        blabla

      • Ava Odoémena Says:

        Ich hab das mal für dich gefixt, die Zitatklammern bei WordPress gehen eigene Wege…

        Das spricht für dich, dass du auf das Getrolle ernsthaft antwortest:-) Normalerweise hätte ich die Einladung des Trolls gerne angenommen und ihn durch die Gasse geschlagen. Eine Tätigkeit, die nur zu unterbrechen ist indem man ihn mit seinem Kopf so lange in die eigene Kotze tunkt, bis er sich gründlich sattgeekelt hat.

        Aber ich habe inzwischen eine Abneigung gegen verblendete Trolle entwickelt, die glauben, die Selbsthypnose sei bedingungslos übertragbar. Daher: Heiße Trollliebe machen mit Ava hat dieses mal nicht funktioniert.

      • Marco Says:

        Ich hab das mal für dich gefixt, die Zitatklammern bei WordPress gehen eigene Wege…

        Danke

        Eigentlich sollte auf sowas tatsächlich nicht geantwortet werden. Aber vielleicht liesen ja welche mit, die von der hervorragenden Argumentation von Zardoz überzeugt wo… Hm.. Naja… Das dann doch eher nicht, mir war einfach langweilig.

      • Ava Odoémena Says:

        Drachen töten für die Naiven, eine ehrenwerte Aufgabe:-)

  4. Zardoz Says:

    Dieser vor Sachverstand triefenden Argumentation, muss man(n) sich natürlich geschlagen geben….. .

    PS.:
    Wenn es denn Schwachsinn wäre, wäre es doch genau da richtig …oder? Die nächste Beleidigung sollte dann wenigstens stimmig sein oder würde Dich das überfordern? Wenn ja, verzichte ich auf diesen Anspruch ….

  5. Zardoz Says:

    Ok … ich werte das mal als „überfordert“

  6. Balance Says:

    @ Murph
    Duncan MacDougall, Arzt aus Haverhill in Massachusetts, bestimmte in wissenschaftlichen Experimenten das Gewicht der Seele mit 21 Gramm. Davon berichtete die New York Times am 11. März 1907. MacDougall baute eine Präzisionswaage: ein an einem Gestell aufgehängtes Bett, dessen Gewicht samt Inhalt sich auf fünf Gramm genau bestimmen ließ. Die erste von sechs Versuchspersonen zeigte im Moment des Todes einen Gewichtsverlust von 21 Gramm: das Gewicht der Seele. 15 Hunde dagegen verendeten auf der Waage – alle ohne den geringsten Gewichtsverlust. Auch der niederländische Physiker Dr. Zaalberg van Zelst und auch Dr. Malta wollten nachgewiesen haben, dass man den Astralkörper eines Menschen wiegen und damit physikalisch nachweisen kann. In einigen Versuchen in Den Haag wogen sie sterbende Patienten und ermittelten dabei im Moment des klinischen Todes einen nicht zu erklärenden Gewichtsverlust der Personen von 69,5 Gramm. Der Film „21 Gramm“ (Alejandro González Iñárritu, USA 2003) bezieht sich auf diese Experimente.

    In den 1930er Jahren stellte der Lehrer Harry LaVerne Twining in Los Angeles Versuche mit Mäusen an, die er tötete und während des Sterbevorgangs wog. Er stellte auf die Schalen einer Balkenwaage je ein Becherglas mit einer lebenden Maus und einem Stück Zyankali und balancierte die Versuchsanordnung aus. Dann gab er eines der Zyankalistücke in das Glas. Als die Maus nach 30 Sekunden starb, bewegte sich der Waagbalken auf ihrer Seite nach oben. Somit trat wie bei MacDougalls Versuch ein Gewichtsverlust ein. Als aber Twining die Maus in einem luftdicht versiegelten Glaszylinder ersticken ließ, wurde keine Gewichtsveränderung festgestellt. Daraus schloss Twining, dass eine sterbende Maus im Augenblick des Todes eine bestimmte Menge an Flüssigkeit verliert, die verdunstet, aber bei Versiegelung des Gefäßes nicht entweichen kann.

    Twinings Hypothese überzeugt jedoch nicht, da kein Grund für einen plötzlichen und derart heftigen Flüssigkeitsverlust beim Sterbevorgang ersichtlich ist. Len Fisher weist darauf hin, dass möglicherweise Konvektionsströme eine Rolle spielen; dieser Faktor wurde weder von MacDougall noch von Twining berücksichtigt. Bei den Hunden kann die Wärmedämmung durch das Fell das Ergebnis beeinflusst haben. Fisher stellt fest, dass eine befriedigende Erklärung der Experimente noch nicht gefunden ist.
    Quelle: Wikipedia

    • Murph Says:

      Soso, bei den Menschen ist kein Grund für derart heftigen Flüssigkeitsverlust beim Sterbevorgang ersichtlich [mit 16-26 mL könnte man ja schon etliche Badewannen füllen, immerhin ist das fast ein Schnapsglas], bei Mäusen schon. Fällt dir was auf? Unfassbar, dass für so einen Mist Tiere umgebracht werden.

      In den Haag spendieren sie dem Ergebnis sogar noch eine nicht signifikante Nachkommastelle. Ist dir eigentlich klar, dass alleine schon die Luft in deinen Lungen 5g wiegt (bei 4L Volumen)?

      In welcher Zeitschrift wurden die Ergebnisse denn nun veröffentlicht? Dein Wikipedia-Zitat macht es eigentlich nur schlimmer.

  7. Balance Says:

    „Davon berichtete die New York Times am 11. März 1907.“
    -Wikipedia- Steht doch da. Ist keine Zeitschrift, habe ich auch nie behauptet.
    Es ging nur um die Mäuse, bezüglich des völlig absurden Verdunstens von soviel (5 Gramm) Flüssigkeit in dem kurzen Moment („Twinings Hypothese…“). Erst lesen und den Text kapieren, dann ggf. antworten. Nur mal als Tip… Übrigens kann Chi -Lebenskraft- auch nie und nimmer durch Glas (o. ä.) entweichen.
    Ja, dann sind es wohl nur 69g gewesen. Geschenkt.

    • aickumb Says:

      „Ich verstehe auch kaum, wie man generell gegen den Verzehr von Eiern und Milch sein kann.“
      der verzehr ist ja auch nicht schlimm. allein die produktion davon stört mich. also, solang’s containert oder aus’m großhandel geklaut ist – no problemo! :]

      „Übrigens kann Chi -Lebenskraft- auch nie und nimmer durch Glas (o. ä.) entweichen.“
      hast du dazu auch eine pseudowissenschaftliche studie parat, oder postulierst du das einfach? und warum sollte chi/seele/ überhaupt eine messbare masse oder andere physikalische eigenschaften besitzen? warum sollte das, was da verlorengeht, tatsächlich die seele sein? was für eine rolle sollte eine „seele“ überhaupt beim recht auf leben und recht auf freiheit spielen?

      im ernst, glaubst du wirklich, dass du von leuten hier erwarten kannst, dass sie dich ernstnehmen und mit respekt überhäufen, wenn du zusammengequirlten esoterischen schwachsinn dazu vorbringst, um die ausnutzung und totale beherrschung von gewissen tieren zu rechtfertigen?
      mal angenommen irgendein spaßvogel würde morgen verkünden, er hätte in einem vergleichbar absurden „wissenschaftlichen experiment“ „herausgefunden“, dass frauen (auch möglich: in castrop-rauxel geborene – oder autisten – oder leute mit tierkreiszeichen stier, die ein „r“ im zweiten vornamen tragen) im gegensatz zu männern (richtige menschen, wie dein mir äußerst unsympathisch erscheinender papa wohl sagen würde…) keine „seele“, kein bewusstsein, sondern nur instinkte und triebe haben, die sie allen übels auch noch dazu nutzen, über chi und tierseelen daherzulabern.
      dann würde sich doch sicher auch eine nützliche aufgabe (wie bei den blöden bullen!) für mensc… pardon, frauen wie dich finden. weg mit der tastatur – kannst du kochen? wie viel liter milch gibst du so am tag?
      frauen eine richtige seele abzusprechen und zum untermensch zu degradieren, stände ja immerhin in einer langen tradition von aristoteles bis zur katholischen kirche… also voll plausibel, und so.

      aber viel wichtiger, man kann lange darüber diskutieren, der zweck dieser diskussionen ist immer der selbe: darüber hinwegzutäuschen, dass man jetzt und hier, außerhalb hypothetischer utopien, durch den konsum von tierprodukten (was du ja anscheinend tust) täglich das leid und den tod von fühlenden (das scheinst du ja aus unerfindlichen gründen den doofen hühnern zuzusprechen) lebenwesen mitzuverantworten hat und einfach zu ängstlich/faul ist, sein leben ein bisschen zu ändern. du bist doch offenbar schon lange konsequent vegetarierin – meinst du wirklich, es wäre so schwer, von ein paar anderen sachen auch die finger zu lassen? würde mich freuen, wenn du dir darüber mal ernsthaft gedanken machst. :)

      ach ja, fallst du mal sehen willst, wie sich andere leute mit den themen geist, bewusstsein und emotionen auseinandersetzen, such mal nach kognitionswissenschaft und philosophie des geistes. oder nach funktionalismus.
      oder, wenn dir das zu kompliziert ist, schau einem hund mal in die augen.

      • Marco Says:

        der verzehr ist ja auch nicht schlimm. allein die produktion davon stört mich. also, solang’s containert oder aus’m großhandel geklaut ist – no problemo! :]

        Auch Leichenteile? Auch menschliche Leichenteile? Alles no problemo? Oder ist gar nicht relevant, was *Dich* stört, sondern die Opfer der Ausbeutung?

        Es werden so viele vegane Lebensmittel weggeworfen. Wie kommt man überhaupt auf die Idee, Unveganes zu „containern“?

        Und dass man mit dem Klau unveganer Nahrung die Ausbeutung nicht gerade verhinderst, sollte doch auch klar sein. Immerhin zeigt man ja deutlich, dass die Nachfrage da ist (wieso Leute, die sich als vegan bezeichnen, überhaupt Hühnermenstruationsprodukte konsumieren müssen, werde ich wohl nie begreifen).

      • aickumb Says:

        oookay, das war etwas überspitzt dargestellt.
        unveganes zu konsumieren ist schon „problemo“, wenn dadurch bei anderen das gefühl erweckt wird, das wären lebensmittel wie alle anderen auch. konkrete ethische einwände gegen das konsumieren von totem gewebe an sich, menschlich oder nicht, wollen mir allerdings nicht wirklich einfallen. ich glaube nicht, dass es eine kuh an sich „stört“, dass ihre milch getrunken wird. die wird’s vor allem stören, dass sie an mastitis erkrankt, ihr leben lang gefangen gehalten und am ende getötet wird – dass mit ihr dinge gemacht werden, die sie nicht will.
        nicht dass ich jemals auf die idee kommen täte, die bestialische stinkenden muskelfetzen aus dem container zu holen (die dann zu allem übel noch über noch brauchbarem veganem zeugs liegen >.<). oder aus einer leichenhalle. außerdem würde ich damit ja die lieben maden ihrer lebensgrundlage berauben! ^^
        ich werde andererseits aber auch keins verteufeln, weils jogurt oder kuchen mit molkeneiweiß isst, ohne dabei finanziell die tierausbeutungsindustrie zu unterstützen. oder die plattgefahrene ratte von der straße kratzt. (yummy…)
        aber ja, diebstahl verhindert nicht die ausbeutung (veganer konsum auch nicht). schadet dafür immerhin dem vertrieb. "wheaty"-vurst wurde in einem laden schon mal aus dem sortiment genommen, weil sie dauernd von pöhsen zecken geklaut worden sei…

  8. Balance Says:

    Das mit dem Chi ist einfach wahr. Erfahrungswerte; ohne Fokussierung (als auf ein Ziel gerichtete gedankliche Energie z. B.) kann es nie aus einem verschlossenen Glas entweichen. Aber glauben muss das niemand. Es bleibt dennoch fakt.

    Zu Deinen Unterstellungen nur der Rat, den ich Murph gab, und der Hinweis, dass ich (weiblich!!!) nie und nimmer, genausowenig wie mein verstorbener, humoristisch veranlagter Vater, Frauen als minderwertig ansehe. Typische humanoide Frauen entsprechen in ihrer Veranlagung nur eher dem heiligen vormütterlichen Göttlichen als typische Testosteronis. Auch das ist wahr, und man kann durch Nachdenken und -forschen darauf kommen. Selber denken macht schlau, ich habe auch keine Lust, mich mit Atheisten herumzuplagen. Denn wer naturwissenschaftlich gebildet und dennoch so ignorant ist, all die „Zufälle“, Anomalien, die Leben ermöglichten, einfach gedankenlos als „ist halt so“ hinzunehmen, und weiter dem dialektischen Materialismus anzuhängen, verdient keine Hilfe.

    • Ava Odoémena Says:

      Typische humanoide Frauen entsprechen in ihrer Veranlagung nur eher dem heiligen vormütterlichen Göttlichen

      Puh, zum Glück bin ich etwas untypisch.

      Und etwas später…

      Selber denken macht schlau

      Was mich bei dir zu der Annahme verleitet, dass du entgegen dieser Erkenntnis doch nicht besonders viel denkst, und schon gar nicht selbst.

      Zu sehen, wie du in einem Wahnsystem herumschwebst wie eine Astronautin, deren Verbindungsseil zum Mutterschiff gerissen ist, tut mir weh.

      Du hälst diese Form von vorsätzlicher Demenz also allen Ernstes für Nachdenken. Wow!

    • Ava Odoémena Says:

      Ist eigentlich die Lähmung der Sinnlosigkeit, die man verspürt wenn man mit Esos reden möchte, ist das Teil eurer Verteidigungsstrategie? Ich meine damit nicht die telepathische Übermittlung von Karmawellen, sondern die natürliche, gesunde Reaktion des inneren Abwinkens. Vielleicht ist das ja eine geschickte rhetorische Strategie, die Gegner mit gequirlter Kacke ihrem Diskussionsenthusiasmus zu berauben, auf dass man gerade noch die Kraft hat sich noch ein paar sarkastische Kommentare aus dem Ärmel zu schütteln.

      Also irgendwie sind Esos für eine ernsthafte Debatte so inspirierend wie Alkoholiker im Endstadium.

  9. Balance Says:

    Geniessen sie ihr Leben, armes ignorantes Geschöpf.

  10. Lady Says:

    Hahahahahaha

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