Wahnwettervorhersage: Gluten

Vor etwa einem Jahr lief ich durch einen Biomarkt einer Berliner Biomarktkette und bemerkte, was heißt bemerkte – wurde erschlagend konfrontiert mit unzähligen Etiketten die über die Regale hinausragten. Überall! Der ganze Laden war übersät mit erigiert wirkenden Hinweisschildern, die horizontal in die Gänge ragend nach Aufmerksamkeit schrien und alles andere im Geschäft übertönten.

Prais Seitan by sharynmorrow
„Praise Seitan“ – ccbysanc:sharynmorrow

Es sah aus, als hätte sich über Nacht jemand mit Zwangsstörung ausgetobt und alle Produkte mit ungeraden Haltbarkeitsdaten markiert. (Falls das mal jemand vorhat, ich bin dabei:-)

Zu meinem großen Erstaunen handelte es sich nicht um eine super Angebotswoche mit Preisknüllern, oder gar vegan, auf den Etiketten stand glutenfrei.

GLUTENFREI? HALLO? Wegen einer Eiweißunverträglichkeit deren Betroffenen sich zahlenmäßig im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang wahrscheinlich im Promillebereich bewegen, wurden hunderte Produkte für alle Kunden des Ladens als glutenfrei ausgelobt? Gluten, das gute Getreideeiweiß aus dem sich so herrliches Ersatzfleisch (Seitan) basteln lässt, hier als Gefahr für Leib und Leben diffamiert.

Fasziniert lief ich durch den Laden und ließ mich gruseln von dem verwirrenden Phänomen. Es waren keine kleine Etiketten, sie ragten etwa 7 Zentimeter in die Gänge hinein. Offensichtlich hatte sich eine neue Wahnwelle ausbreitet im Biokonsumentensektor, Menschen, die glaubten Gluten sei böse. Dies in einer Anzahl und einem Ausmaß, dass sich ein regulärer Bioladen davon einen Marketingvorteil versprach. Die Etiketten waren wochenlang vorhanden.

Leider handelt es sich bei Wahnwetterphänomenen oft um einen selbstverstärkenden Effekt, das heißt, irgendeine Kerngruppe (bei Gluten waren es Rohköstler) ist nicht in der Lage, zwischen sich selbst und anderen zu unterscheiden, ein klassischer Trugschluss. Jemand geht es besser nach der Vermeidung von Gluten, aber anstatt zur Erkenntnis zu gelangen etwas stimme mit dem eigenen Körper nicht, wird der Defekt auf die Sache übertragen. Gluten wird böse. Normal kein großes Problem, aber seit dem Internet können sich Menschen, die dem gleichen Trugschluss erliegen zusammen schließen. Der Trugschluss wird größer, er wächst mit der Gruppe weil er von anderen als vermeintliche Wahrheit gegengespiegelt wird. Wenn zwei der gleichen These anhängen, ist es einfacher einen Irrtum zu leugnen.

Wie kamen eigentlich ausgerechnet Rohköstler zur Glutenvergiftung, diese furchtbare Substanz aus dem Anus Satans? Über eine Verkettung von Zufällen. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Rohköstlern hat nämlich tatsächlich eine Glutenunverträglichkeit. Das unbestimmte Gefühl, dass etwas mit dem normalen Essen nicht stimmt, macht Menschen die dadurch Leiden entwickeln natürlich offener für alternative Ernährungsformen. Unter den alternativen Ernährungsformen sind die Vertreter der Rohkost am lautesten, oder unpolemisch zumindest die aktivsten und so stößt man bei Recherchen schnell auf die Rohkost. Und da Gluten ein Eiweiß ist das in Getreide vorkommt, fällt das bei Rohkost großflächig weg, denn Nudeln, Brot und Kuchen muss in der Zubereitung irgendwann erhitzt werden, ergo ist das nicht mehr roh. Warum auch Hitze direkt aus der Hölle kommt, zumindest beim Essen und für Rohköstler ist in dem Zusammenhang nicht weiter wichtig, nur vielleicht dass es sich hier um einen weiteren Trugschluss handelt.

Und so verspürt jemand der mit der Rohkost beginnt und tatsächlich eine Glutenintolernanz hat erstmal eine große Erleichterung, denn die Beschwerden lassen ja in der Tat nach. Allerdings würden die Beschwerden auch nachlassen wenn der Betroffene Kochkost verzehren würde, halt unter Ausklammerung von allen Gerichten die Gluten erhalten.

Nun sind, wie gesagt viele Rohköstler sehr offensiv mit ihrer Wahrheit, dass Gluten schlecht ist, sie haben schließlich den Beweis dass es ihnen erheblich besser geht. Hier beginnt dann die „Wahnwelle“. Plötzlich glauben auch Leute, die vielleicht bis auf eine leichte Beeinflussbarkeit völlig gesund sind, dass Gluten schlecht sei und stellen ihre Ernährung um. Es ist etwas unerklärlich, vielleicht wie ein Modetrend hat es etwas mit Identität zu tun. Der Placeboeffekt tut dann sein übriges. Vielleicht war auch die Ernährung vorher sehr ungesund, dann gibts mit so einem Gemüse und Obstzuwachs im Magen natürlich auch einen Vitalitätsschub.

Ob die Rohkost langfristig auch eine Ernährungsform ist, die die Versprechen dieser Gemeinde einlösen kann steht auf einem anderen Blatt. Schwieriger aufrecht zu erhalten als die vegane Ernährung ist sie allemal, zumal die Gurus der Rohkost gerne ihre Devoten mit weiteren, willkürlichen Einschränkungen belohnen. So sollen auch Nüsse böse sein, obwohl diese für alle, die dagegen nicht allergisch sind ein phantastisch gesundes Lebensmittel sind, bestückt mit hervorragenden Eiweissen und Ölen. Mein Favorit als Zugaben bei pikanten Speisen: die Cashew-Nuß. Aber: Wenn die Rohkost vegan ist und adäquat (B12-Zusatz und ggfs. Vitamin D ist auch hier ein Muß), spricht nicht viel dagegen.

So, nun habe ich mich verfahren. Keine Sorge, alles über die Rohkost kann so stehen bleiben, aber so ausführlich wollte ich auf die Kerngruppe der Glutenangst gar nicht eingehen, sondern nur erklären wo das herkam und warum. Jetzt habe ich aber doch den Anschluss verloren. Ich dachte gerade, scheiß drauf, bin letzten Endes hier nicht bei der FAZ, ich kann das einfach auch mal holprig umbrechen. Aber nun war ich doch zu fest gegen die Wand gelaufen.

Tja, es stehen streng genommen auch genug Wörter da. Reicht eigentlich. Wer mehr will kann an und für sich im Kommentar selbst noch ein paar dazu kippen.

Oh wie ich sehe bei „Google“ News ändert sich das Trendwetter gerade auch wieder. Offensichtlich war noch mehr Leuten aufgefallen dass Gluten doch nicht aus dem Anus Satans kommt.

::läuft murmeln von dannen::

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Ava Odoemena
(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)

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26 Antworten to “Wahnwettervorhersage: Gluten”

  1. Chi Courtesy Says:

    Das kann ich so nur unterschreiben. Gluten aka. Teufel wird völlig überbewertet.
    Gerade bei deinem Schluss musste ich aufgrund deiner vermeintlichen Verwirrtheit sehr lachen :D

  2. Laubfresser.de - vegane Rezepte Says:

    Das Schlimmste an Gluten ist neben seinen seinen opiatähnlichen Effekten mit denen die Gesellschaft unter Kontrolle gehalten wird (Wer kennt nicht den Anblick eines vollkommen zugedröhnten Veganers, der zusammengekauert in einer dunklen Ecke auf den Resten eines Seitanschnitzels kaut?), die Verwirrtheit über seine Aussprache:
    Während ich mich immer an die Aussprache, wie sie Duden angegeben ist gehalten habe, stempelt Wikipedia diese als umgangssprachlich ab und schlägt Alternativen vor, die für mich schon wieder sehr nach einem Plural klingt.
    LG Lutz

  3. Ulrike Says:

    Hm, du kennst wahrscheinlich niemanden, die oder der von Zöliakie betroffen ist, oder? Und daher jeden noch so kleinen Krümel Gluten meiden muss, wenn sie oder er eine Schädigung der Darmzotten vermeiden will… versuch‘ das mal in der Praxis, und dann wirst du ganz schnell sehen, was für eine Erleichterung die Kennzeichnung glutenfreier Produkte im Alltag ist. Natürlich sind nur relativ wenige Menschen betroffen – etwa 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Da es aber so schwierig ist, in einem gemeinsamen Haushalt glutenfreie und glutenhaltige Lebensmittel von einander getrennt zu verwenden (es reicht tatsächlich schon, Nudeln im selben Sieb abzugießen, um die glutenfreien zu „kontaminieren), stellen viele Haushalte mit einer betroffenen Person komplett auf glutenfreie Ernährung um. Damit sind wir schon bei mehr Leuten, die beim Einkauf auf diese Information angewiesen sind, und die ohne eine solche Kennzeichnung nicht nur jede einzelne Zutatenliste genau studieren sondern auch immer wissen müssen, wohinter sich Gluten verbergen kann. Abgesehen von der dich anscheinend störenden Optik hast du doch keinen Nachteil von der Kennzeichnung – was regst du dich also so auf? Oder bist du auch dagegen, dass Bürgersteige abgesenkt und Niederflurbusse und -bahnen eingesetzt werden, weil nur so wenig Menschen auf einen Rollstuhl angewiesen sind? Dass Haltestellen angezeigt UND angesagt werden, weil manche von uns eben nicht hören oder nicht sehen können und diese Redundanz daher brauchen? Da könnte man sicher noch mehr Beispiele aufzählen – sobald man auf der Seite der Betroffenen steht, kapiert man sehr schnell, dass das alles kein Wahn und übertriebener Schnickschnack ist, sondern manchen Menschen das Leben massiv erleichtert, dass auch mit diesen Erleichterungen immer noch viele Einschränkungen aufweist…

    • Jenny Says:

      Aber reicht es da nicht, wenn es auf der Verpackung steht? Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn vegane Produkte genauso aufdringlich gekennzeichnet wären wie von Ava beschrieben. Weniger berechtigt wäre es ja nicht, es beträfe sogar wohl mehr Menschen. Und im Gegensatz zu Gluten wäre eine Vermeidung von allem Tierlichen in der Nahrung auch für „Nicht-Betroffene“ vorteilhaft, aus ökologischen, gesundheitlichen und ethischen Gründen, und das trifft wohl nicht bei Gluten zu.
      Ich empfinde es genau wie Ava. Bei all den Hinweisen bekommt man das Gefühl, dass Gluten etwas sehr schlimmes ist, das ich auch besser von meiner Speisekarte verbannen sollte. Dabei habe ich gar kein gesundheitliches Problem damit.

    • Ava Odoémena Says:

      Hm, du kennst wahrscheinlich niemanden, die oder der von Zöliakie betroffen ist, oder?

      Mir ist, wie im Artikel erwähnt durchaus bewusst dass es Glutenunverträglichkeit gibt, aber das ist wie bei anderen Unverträglichkeiten ja auch.

      was für eine Erleichterung die Kennzeichnung glutenfreier Produkte im Alltag ist.

      Schon klar, aber das kann ja auf dem Produkt vermerkt werden, bzw. der Produktverpackung. Extra Regaletiketten ist (optischer) Overkill. Ich nehme mal an dass Glutenintolerante ähnlich wie Veganer bereits einen festen Produktsatz haben, den sie regelmäßig kaufen und dann ggfs. recherchieren wenn sie die Grundkaufliste erweitern wollen. Von daher wäre das ausreichend, wenn das auf der Verpackung angezeigt wird.

      Auf die Vergleiche brauche ich jetzt glaub ich nicht einzugehen…

      • Siusaidh Says:

        *Extra Regaletiketten ist (optischer) Overkill.*

        Da musste ich ja schon schmunzeln… die Schizophrenie aller Menschen kommt bei diesem Satz wieder zum Vorschein!

        Oben im Artikel noch die „Wahrnehmungsstörungen“ anderer und das „von sich auf andere schließen“ kritisieren und dann das! *lach*

        Gruß Siu

      • Ava Odoémena Says:

        Hallo Pedantick-Troll, immer noch obsessiv verbunden mit dem Veganen Auge, wie hängts denn so?

  4. Ulrike Says:

    Naja, versuch doch einfach mal, eine Weile ganz sicher glutenfrei einzukaufen – dann wirst du merken, dass tatsächlich nur ein sehr geringer Teil der glutenfreien Produkte deutlich gekennzeichnet ist. Oft muss man tatsächlich die ganze, extrem kleingedruckte Zutatenliste lesen, um festzustellen, dass etwas doch nicht infrage kommt – wenn es einem dann einzelne Läden einfacher machen, gleicht das den wirklich enormen Zeitaufwand, den man sonst hat, aus. Man kann auch nicht einfach immer unbesehen dieselben Produkte kaufen, da sich Rezepturen häufig ändern und aus glutenfreien Produkten auch wieder glutenhaltige werden. Ich habe überhaupt nix dagegen, wenn vegane Lebensmittel als solche gekennzeichnet werden – ich fühle mich dadurch weder bedroht noch angegriffen. Und ob Gluten nicht doch mehr Probleme macht, als du denkst, wird sich erst noch zeigen. Aktuell vertreten zumindest einige Mediziner und Wissenschaftler, die sich mit Zöliakie und Glutenunverträglichkeit befassen, nämlich die These, dass die Zahl der davon Betroffenen deshalb ansteigt, weil unsere Nahrung immer mehr Gluten enthält. Etwa 30 % der deutschen Bevölkerung hat wohl die genetischen Voraussetzungen für eine Zöliakie – warum die bei manchen nicht oder erst sehr spät ausbricht, weiß man noch nicht. Ich denke, wenn ausreichend viele Veganer in ausreichender Menge langfristig die stark glutenhaltigen Fleischersatzprodukte zu sich nehmen, wird man sehen, ob da was dran ist – dieses Experiment läuft aber noch. Auch wenn Veganer es nicht gerne hören, kann es durchaus sein, dass Gluten für sie langfristig zu einem echten Problem wird. Abgesehen davon schadet es meines Wissens auch niemandem, glutenfreie Produkte zu essen. Solange man selbst nicht betroffen ist, sollte man jedenfalls vorsichtig mit dem Urteil darüber sein, was anderen das Leben erleichtert und was nicht – ich MUSS glutenfrei einkaufen, und mir hilft jede Form der deutlichen und korrekten Kennzeichnung. Wenn du das nicht glauben magst – mach den Selbstversuch.

    • Jenny Says:

      Ich nehme mal das Prinzipielle vorweg: ich möchte sicher gehen, dass ethische Gründe genauso viel Achtung verdienen wie gesundheitliche, und sogar weit mehr als religiöse oder esoterische Erklärungen. Wo wir hingelangen, wenn das Gewissen nichts mehr zu melden hat oder einfach nur nervt, kann sich jeder ausmalen.

      Wir sind uns ja einig, Ulrike, dass sowohl vegane als auch glutenfreie Nahrung eine deutliche Kennzeichnung verdient. Aber den ganzen Laden mit grellen Hinweisschildern vollzuhängen, wo „laktosefrei!“ oder „glutenfrei!“ drauf steht, muss einfach nicht sein. Ein Symbol auf der Verpackung, das mir garantiert, dass nur das drin ist, was ich auch essen will, reicht völlig. Leider wird da viel gemogelt: http://foodwatch.de/kampagnen__themen/vegetarismus_veganismus/index_ger.html

      Ob Seitan resp. Gluten mich wirklich krank macht, wird sich zeigen, ich glaube indes nicht, dass ich als Veganerin automatisch entscheidend mehr Gluten zu mir nehme als ein durchschnittlicher Omnivor, der täglich Brot, Nudeln oder Paniertes und damit auch viel Gluten isst. Ich erspare meinem Körper lediglich die Massen an tierlichem Eiweiß, bei dem sich längst nicht mehr die Frage stellt, ob es schädlich ist. Deshalb wäre es so gesehen doch angebrachter, wenn grell und laut „tiereiweißfrei!“ überall stehen würde, wo es zutrifft, nicht wahr?
      Nein, seien wir ehrlich: das hat viel mit Trends, Ängsten, Missverständnissen und Werbung zu tun, aber wenig mit echter Orientierungshilfe.

    • Ava Odoémena Says:

      Und ob Gluten nicht doch mehr Probleme macht, als du denkst, wird sich erst noch zeigen. Aktuell vertreten zumindest einige Mediziner und Wissenschaftler, die sich mit Zöliakie und Glutenunverträglichkeit befassen, nämlich die These, dass die Zahl der davon Betroffenen deshalb ansteigt, weil unsere Nahrung immer mehr Gluten enthält.

      Unsere Nahrung enthält schon seit mehreren Jahrtausenden Gluten, eben seit der Mensch den Ackerbau erfunden hat, Getreidebrei zubereitet, Haferflocken zum Frühstück hat und Brot bäckt. Zöliakiecluster und Evidenz vermehrter Diagnose kann eine Vielzahl von Gründen haben – zum Beispiel immunologische Erkrankungen aufgrund chronischer Vitamin D-Unterversorgung. Der Darm ist bekanntlich das wichtigste Organ für das Immunsystem und Vitamin D das Öl im Motor des Immunsystems. Dass Glutenunverträglichkeit eine Folge ist, anstelle einer Ursache von Lebensmitteln die seit Jahrtausenden gegessen werden, ist also wesentlich wahrscheinlicher als die Gluten-ist-böse-Gruselgeschichten.

      Auch wenn Veganer es nicht gerne hören, kann es durchaus sein, dass Gluten für sie langfristig zu einem echten Problem wird.

      Gluten ist für niemanden ein Problem, weder kurz noch langfristig, genauso wenig wie Nüsse für jemanden ein Problem sind – es sei denn man ist dagegen allergisch.

      Abgesehen davon schadet es meines Wissens auch niemandem, glutenfreie Produkte zu essen.

      Oder nussfreie, oder sojafreie, oder kreuzkümmelfreie, oder fruktosefreie, oder laktosefreie. Warum aber sollte jemand, der keine Allergie hat auf diese Lebensmittel verzichten? Der einzige mir bekannte Grund, zum Beispiel auf Nahrungsmittel zu verzichten die Laktose enthalten, ist, dass dafür Tiere ausgebeutet und umgebracht werden.

  5. Peller Says:

    Fettbacke erbricht sich wieder ins Netz. Wurde auch Zeit.
    Hat der Neger jetzt eigentlich die Aufenthaltserlaubnis?

    • Ava von Auswärts Says:

      Ich bin nicht fett:-) Nur etwas stämmig. Wenn ich fett wäre, hätte ich mich mit meinem gigantischen Arsch schon längst auf deinen Kopf gesetzt und mit deinem Gesicht unvegane Dinge angestellt.

      Der Neger hat seine Aufenthaltserlaubnis, seit 1991. Er grüßt dich ganz lieb.

  6. Rohköstler Says:

    Es ist doch ganz einfach, sich gesund zu ernähren : Getreide ist im Gegensatz zu Fleisch, Fisch und Ei von Natur aus Vogelfutter. Und deshalb sollte man sich (neben Obst, Gemüse und Nüssen) auch von letztgenannten tierischen Produkten ernähren. Sage ich als omnivorer Rohköstler, der Veganer nicht leiden kann :-)

    • Ava von Auswärts Says:

      Das macht nichts, ich kann viele Veganer auch nicht leiden:-) Wir haben einen großen Reichtum an Idioten und Ärschen.

      Aber: Wenn Vögel das natürliche Vorbild für menschliche Ernährung sind, dann sollten Rohköstler vielleicht auch ihre Fortpflanzung betreiben, indem sie ihre Kloake aneinander reiben.

      • ClaudiaBerlin Says:

        das ist wohl ein Missverständnis. Er meint, da Getreide Vogelfutter ist, solle man sich von Fleisch, Fisch und Ei (in seinem Fall roh) ernähren.

      • Jenny Says:

        Er meint also, weil die von und für Menschen kultivierten Pflanzen ebenfalls von diversen Vögeln, Würmern, Schnecken, Insekten, Kaninchen, Wildschweinen, Rehen etc. gefressen werden, sollen die Menschen den Dreck fressen, der aus den zugeschissen Zuchthallen und bluttriefenden Schlachthäusern in unsere Supermärkte gekarrt wird.
        Klingt irgendwie bescheuert. Wo ist da der Sinn?

  7. Franziska Labhard Says:

    Ich lebe mit einer heftigen Form des Reizdarmsyndrom, seit meiner Kindheit.
    Das beeinträchtigt mein ganzes Leben und kostet mich extreme Nerven weger der Schmerzen.
    Ich lebe aber als überzeugt und ideologisch gefestigte Veganerin seit vielen Jahren. Macht es nicht einfacher mit dem Gluten…
    Als Reizdarm-Erkrankte, vermeide ich Gluten, viel Fett (auch Nüsse etc.), Soja, Kohl, Bohnen, Kaffee, Alkohol usw…….
    Für mich bedeuet Gluten, genau wie viele andere Dinge, heftige Schmerzen und das über Tage, manchmal Wochen.
    Für mich ist es also super, dass es mehr glutenfreie Produkte und eine bessere Kennzeichnung dafür gibt. Für mich ist es aber genauso übertrieben, wenn Bionade-Muttis alles zwanghaft glutenfrei einkaufen, ohne wirklich ein Problem zu haben….Das ist für mich ebenso unverständlich. Es ist eben „modern“ bio-glutenfrei-laktosefrei blablabla-frei zu leben.
    Ich wollte Dir nur zu bedenken geben, dass dieser Artikel in den Anfängen verletzend für Betroffene ist.
    Rollstuhlfahrer sind auch nicht in der Überzahl, trotzdem ist es ja wohl selbstverständlich und super, wenn Bahnhöfe etc. auf Barrierefreiheit usw. ausgeschildert werden.

  8. primal Says:

    „…seit dem Internet können sich Menschen, die dem gleichen Trugschluss erliegen zusammen schließen.“

    Das hat man schon immer so gemacht.Auch ohne Internet haben sich Wahnsinnige zusammengetan um die Menschen zu Beherrschen und zu Erobern und sonstiges Ungemach mit ihnen anzustellen.

    Was dahintersteckt ist Möglicherweise eine art Selbsttäuschung die davon Ablenkt,wie Machtlos man in Wirklichkeit der Gewalt der Eltern ausgesetzt war.Eine Art Rachewahn durch Belohnung und Bestrafung gezüchtet,überkommt alle Menschen.Und wenn der „Richtige“ kommt und führt,ja dann wird der Reflex zu einer Orgie des Grauens für wenige,aber für viele wird der Reflex zur scheinbaren Wohltat endlich auch einmal Macht gehabt zu haben.So war das schon immer.Und ist es immer noch.

    Die Cashew Nuss ist leider nicht Vegan.Sie muss gekocht werden da sie Giftig ist und so nicht Verkauft werden darf.

  9. gesundes obst und gemüse liste Says:

    Deine Ideen gesundes Frühstück in die Tat um zu setzen finde
    ich toll, hätte gar nicht gedacht, das auch in diesen Ländern das Frühstück aus dem gleichen ungesunden Zeugs besteht wie bei uns.

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