Veganer Staat – gibts nicht, geht nicht?

Wenn ich Nichtveganer mal ärgern will, verlange ich nach einem veganen Staat. Die Reaktion ist wirklich überraschend, die wollen uns gar nicht wirklich loshaben:-) Ich bring das immer ganz trocken und nebenbei, meistens verknüpft mit einer Tagtraum-Utopie – eine vegane Technozivilisation in der Antarktis,



„Marie Byrd Land: ©NASA/Michael Studinger“

basierend auf erneuerbaren Energien und mit Meerwasser-Eiswasser-Reflektoren im Orbit, um im städtischen Radius für angenehme Temperaturen und Licht zu sorgen, auch im Dunkelhalbjahr. Hoch bekäme man das Wasser natürlich mit einem Weltraumaufzug und Roboter würden das Wasser im Orbit zu Reflektoren formen.

Nahrungsherstellung per innenräumlicher Hydrokultur wäre ja kein Problem, alles

eine Energiefrage:

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Beziehungsweise, wenn man mittels orbitalen Sonnenreflektoren auf angenehme Temperaturen kommt, kann man Sand vom Meeresboden hochpumpen und Ackerbau betreiben.

Was viele nicht wissen, das Recht auf einen eigenen Staat ist im Völkerrecht verbrieft für jede kulturelle Gruppe, die in den Gesellschaften in denen sie lebt erheblich eingeschränkt ist. Man muss da nicht gleich an Israel denken, oder gar Kleinstaaten wie Andorra, Liechtenstein, Vatikan oder Palau, Singapur und Monaco,  sondern auch der Malthäser-Orden oder das Internationale Rote Kreuz sind Völkerrechtssubjekte. Der Malthäser-Orden könnte auch eine eigene Währung herausbringen, zum Beispiel. Er gibt Reisepässe aus und hat eine Verfassung, eine Staatsanwaltschaft, Botschafter und eine Regierung, aber kein Staatsgebiet.

Die Utopie eines veganen Staates ist also gar nicht abwegig wenn man sich die ganzen Besonderheiten des Völkerrechts mal so ansieht. Grund genug gäbe es, immerhin leben wir in Gesellschaften, in denen Tierleichen offen zum Verkauf angeboten werden, wie Lebensmittel. Alle um uns herum tragen Tierhäute als Kleidungsstücke oder beziehen ihre Möbel damit. Vegane Mütter werden von Verwandten, Ärzten und dem nichtveganen Umfeld terrorisiert, der Umgang mit veganen Müttern ist besonders harsch.  Und dieser Zugriff auf ein absolutes Grundrecht, die Übermittlung der eigenen Kultur an die eigenen Kinder stellt eine besonders schwere Form der Diskriminierung dar. Die institutionelle Verhinderung von Nachkommenschaft gilt gar als eine Form des Genozids. Aber wir wollen mal nicht die Oberkeule auspacken. Es gibt so viel andere Sachen die einfach nerven. Es besteht keine Kennzeichnungspflicht für unvegane Inhaltstoffe, sich eine vegane Produktpalette zu erarbeiten ist eine riesige Einstiegshürde für Neuveganer. Veganer haben nicht die gleichen beruflichen Möglichkeiten, viele Berufe sind unvegan. Oder der gesellschaftliche Umgang mit Veganern. Dieser Blog besteht wegen der vielfältigen antiveganen Aggressionen, denen Veganer tagtäglich ausgesetzt sind. Veganes Auge will diese vielfältigen und oft auch subtilen, manchmal auch offen aggressiven Diskriminierungen und Herabwürdigungen beobachten, analysieren und entlarven und so zur Aufklärung und Emanzipation der veganen Gemeinschaft in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern beitragen. Aus dem Impressum. Was über Veganern alles so ausgeschüttet wird, kann jeder bei „Antiveganismus melden“ nachlesen.

Da läge es doch nahe zu sagen, nundenn, wir wollen uns nicht nur nicht mehr von euch länger ankacken lassen, sondern wir wollen unsere vegane Kultur frei leben können, in einem Rechtsgebilde welches wir bestimmen. Das Völkerrecht hat dieses Recht verbrieft.

Ja, der vegane Staat dürfte etwas gemütlicher sein als die Antarktis, aber die Landmassen sind alle schon besetzt. Der Homo Nichtveganer war in den letzten 300 Jahren sehr vermehrungsfreudig. Wer würde uns freiwillig ein Land von der Größe, wir wollen mal nicht gierig sein, Hollands abtreten? Mehr als Fragen können wir nicht, Krieg ist unvegan… Man könnte natürlich auch sagen, ist es nicht unser Ziel die Welt zu veganisieren? Öh, nee. Sich zu veganisieren ist eine zivilisatorische Aufgabe, deren Verantwortung beim Einzelnen und den Gesetzgebern liegt. Das ist eigentlich nicht unser Job. Wir machen das, weil wir etwas verändern wollen, die Mordindustrie in veganes Wohlgefallen auflösen wollen. Das entbindet aber Nichtveganer keineswegs von deren Verantwortung, sich selbst zu bemühen. Anders, ohne Rechtsgrundlage geht es sowieso nicht. Es muss „Klick“ machen, denn nicht vegan zu leben ist legal und wird es lange noch bleiben.

Aber die Reaktionen auf diesen Vorschlag sind erheiternd. Veganer sind zwar anstrengend, vor allem für das eigene Moralverständnis, aber los haben will man sie auch nicht. Ein spitzfindiger Kollege von mir mit dem ich gerne ein Schwätzchen halte, meinte das geht nicht, weil die Antarktis ist schon aufgeteilt im Forschungsauftrag:-) Diesen Vertrag müssten wir also nochmal nachverhandeln vor der UN, oder aber: Marie Byrd Land ist noch frei. Das reicht uns vorerst, vielen Dank! (Der Name geht aber gar nicht, Veganland ist wesentlich griffiger.) Da gibt es auch viele kuschelige Vulkane. Oder wie wäre es mit einem anderen Gebiet das noch keinen Staat hat, etwas näher und wärmer? Bir Tawil.

Also ich bin eher für die Antarktis. Wenn schon Wüste, dann eine mit genug Wasser drin. Wasser, Energie, ethische Zivilisation und ein halbjähriges Nachtleben – was will man mehr?

Platz genug hat es ja:



ccbysa2.5: Hannes Grobe, Alfred Wegener Institut

Und Marie Byrd Land (das ohne Bindestriche) allein hat schon 1.610.000 km². Deutschland hat so um die 360.000 km². Das bedeutet, MB-Land (dieser Name!), als Teil der Antarktis ist schon 4,5 mal größer als Deutschland. Nicht schlecht Herr Specht.



„Marie Byrd Land / Wikipedia, CC-Lizenz unbekannt“

Zum Abschluss noch ein paar mehr antarktische Schönheiten:

Kollege chillt.

Paar Veganer sind schon da.

Die Amis wieder, müssen gleich übertreiben.

Und einfach: WOW

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CCBYSA – Ava Odoéména
(n. verantw. für Werbeeinblendungen)

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45 Antworten to “Veganer Staat – gibts nicht, geht nicht?”

  1. Mononoke Says:

    Sieht schnuckelig aus.
    Ich muss nur bei dem Bild die ganze Zeit denken, dass gleich ein paar At-At’s um die Ecke kommen… ;)

    • Ava Odoémena Says:

      Hahaha, geil.

      Ich dachte sogar an ein gigantisches Schiff mit ausklappbaren Roboterbeinen, im Bauch ein Staatstarterset. Nach Fahrt übers Meer kann es an Land laufen und als Basisstation dienen.

      Kostet nur 100 Milliarden.

  2. Hans Rieder Says:

    Interessante Vorstellung, so ein Veganer-Staat. Wenn’s nur nicht so kalt wäre auf MB. Ich wär sofort dabei. 8-).
    Interessant: Wusste gar nicht, dass es offiziell noch Land gibt, das von keinem Staat beansprucht wird.

    • Ava Odoémena Says:

      Ja, schon ein wenig schattig. Hab mir gerade die Temperaturdaten von der Amundsen-Scott-Station angesehen. Huh?! -80°C Brrr! Besser drin bleiben.

      MB-Land liegt wohl zu abgelegen, selbst für antarktische Verhältnisse. Deswegen wollte das niemand. In Bebilderungen mit den Südzipfel von Afrika, Austrialen und Amerika wird auch deutlich, dass auf der Pazifischen Seite halt kein Kontinent da hinrakt. Es ist wirklich das Ende der Welt:-)

      Schön dass du mitmachst:-)

  3. Micha Says:

    Der Gedanke an sich ist mir nicht neu – ich hatte mir immer einen rein ökologisch orientierten Staat gewünscht, das überschneidet sich ja mit dem Thema vegan sehr stark. Aber dass so ein eigener Staat rein völkerrechtlich tatsächlich möglich wäre… Geil!
    Allerdings doch bitte nicht in der Antarktis. Wie wäre es, wenn einfach jedes europäische Land ein Stück von sich abgibt – ich stelle mir das vom Prinzip her so ähnlich vor wie Washington DC. Dann könnten wir mitten in Europa sowas aufbauen.

    • Ava Odoémena Says:

      Aloha Micha,

      Ich würde sogar soweit gehen und sagen, ohne vegan kein komplettes Öko – weil – Tiere sind schließlich Teil der Umwelt.

      Abgeben würde dir in Europa niemand was, die Staaten würden sagen, mach doch ein Ökodorf auf – aber eben unter unserer Jurisdiktion. Auf so ein Staatenexperiment würde sich keinesfalls jemand einlassen – man sieht ja wie mit separatistischen Bemühungen wie im Baskenland, Katalonien oder Schottland umgegangen wird. Da gehts ans Eingemachte.

      Was vielleicht noch vorstellbar wäre, dass dir Putin so ein Fizelchen Land gäbe in Nordost-Sib. – aber da auch höchstens mit Status „autonom“.

      Der Weg würde in allen Fällen über die UN gehen.

      Und klar, Antarktis ist verrückt, technisch aber machbar.

      Verschiede Edits, Notiz an selbst, keine Kommentare ohne Kaffee mehr.

  4. Günter Wilms Says:

    Ich weiß nicht, liebe Ava, das mit der Antarktis ist Illusion, weil keiner den Aufwand betreiben will, noch bezahlen kann. Es fehlt einfach das Zauberwort und wenn das gefallen sein wird, dann kommt erst Leben in die irdische Leichenhalle. Das Tier Mensch lässt es immer erst zur Katastrophe kommen, bevor es reagiert. und die Reaktion ist oft blind genug! Es, das Menschentier, wird erst reagieren, wenn die Natur ihm kräftig und leider auch blutig auf die Schnauze haut. Ein weltweiter Mangel an allem ist notwendig, was den Menschen wieder findig und klüger macht. Im Alleshaben geht der Mensch an seiner Habgier und an seinen dummen Wünschen zu Grunde! Hier mal ein Gedicht von mir:
    Meine Visionen für eine neue Zeit in VEGANISTAN
    Ach, was wird das für eine tolle Zeit,
    wenn der Kapitalisten Feuersturm erloschen,
    wir strömen alle hin zur Genügsamkeit
    und teilen untereinander den letzten Groschen.

    Wir setzen Bäume und Sträucher in die Wiesen
    wir bepflanzen Gärten mit Gemüse und Korn,
    wir hacken Holz, zusammen, für die Winterzeiten
    und blasen alle heiter in des Lebens lustiges Horn.

    In unserm Kreise machen wir die Schuhe
    und nähen unsere Kleider mit Gesang,
    die ganze ModerMode lasse uns in Ruhe,
    vom Leibe bleib uns der moderne Zwang!

    Niemals werden wir MitTiere massakrieren,
    wir ächten jedes Töten, auch den Krieg,
    unsere Küche werden wir veganisch führen!
    Gesundes Leben: so heiβt unser Sieg!

    Wir wollen frohgemut die eignen Brötchen backen,
    die Lust zur Weisheit wird uns Flügel leihen,
    wir verlieren so langsam unsere Macken,
    und unser Nachwuchs wird aufs Beste wohl gedeihen.

    So können wir die Freiheit ausprobieren,
    wir lieben, arbeiten, malen, dichten, lesen, musizieren,
    lassen uns vom guten Leben ganz und gar verführen
    und üben uns vor allem im praktischen Philosophieren.

    Ach, was wird das für eine tolle Zeit,
    wenn der Kapitalisten Habsucht-Traum zerstoben,
    wir leben dann in schöner Einfachheit
    und werden freudig wie die Kinder toben!

    G.W. VagabundusVegandibus
    ….und wenn das nicht eintreffen sollte, so dann:

    Geschrieben nach dem Lesen verschiedener Schreckensmeldungen :

    Blutige Hände
    Aus ihrer ewigen geistigen Nacht
    wird die Menschheit für einen Augenblick
    in ihren eigenen blutigen Händen erwachen.
    Und sie wird klagen über den heiβen Tag,
    der doch nur aus Millionen selbstentfachten
    Feuern für Mord und Selbstmord besteht.
    Das Blut wird verbrennen und braten die Mörderhände,
    und unzählige Schreie werden den Erdball erschauern.
    Dann wird verstummen das herrliche Werk der Natur im
    Todesatem menschlicher Dummheit und Gier.
    Asche, Schatten und Tod werden den Erdball bedecken,
    und nichts wird mehr sein von denen
    die nicht lieben konnten und nicht zärtlich sein
    konnten zu des Alls Schöpfung.

    Mach deinen Körper zum TierKadavergrab,
    dann gehts mit dir und der Welt bergab! † † †
    Go Vegan,
    dann gehts mit dir und der Welt bergan! ∞

    G.W. VagabundusVegandibus
    BIN NOCH FÜR 2 WOCHEN WEG

    • Ava Odoémena Says:

      Aloha Günter

      Ich weiß nicht, liebe Ava, das mit der Antarktis ist Illusion

      Es ist eine Utopie, keine Illusion. Eine Illusion wäre es, wenn es technisch unmöglich wäre in der Antarktis zu leben. Die Forscherstationen beweisen aber das Gegenteil. Klar, für Leute ohne Kohle wäre _diese_ Lebensweise nicht finanzierbar. Man müsste mit den unveganen Staaten Handel treiben. Dafür braucht es ein Produkt, zum Beispiel Wasserstoff aus Windkraft. Serverparks – genug Kühlung hat es ja. Alles reduziert sich auf Finanzierung. Nur was ist Geld, Geld ist im Idealfall virtualisierte, also zwischengespeicherte Arbeit. Und Arbeit ist eine Abfolge aus organisierten (arithmetischer) Handlungen. Wer also eine Utopie beschreibt, der beschreibt einen Baum. Aber es beginnt mit der Saat. Die Differenz, das Befremden dass eine Utopie auslöst, ist der Blick auf die Saat in der Hand, und die Weigerung der Annahme, dass daraus ein Baum entstehen kann.

      Das ist der Unterschied zwischen dem Visionär und dem Skeptiker. Der Skeptiker sagt, wie soll das gehen, ein riesiger Baum aus so einem kleinen Samen. Der Visionär sieht aber im Idealfall nicht nur den Baum, sondern den Wald, und im schlimmsten Fall den Wald nicht mehr vor lauter Bäumen. Sie ergänzen sich also die beiden, denn aus den Kompromissen schleift sich die Idee an den Kanten der Gegenwart.

      Wow bin ich heut mal wieder geil drauf, und das komplett ohne Drogen. Danke übrigens für das schrille Gedicht, aber, warum der grotesk abwertende Begriff „Veganistan“? Denn eine repressive Gesellschaftsordnung wie sie in vielen „Stan“-Ländern vorkommt ist per Definition unvegan.

      • Klaus Says:

        dann doch lieber „Veganien“
        auch, wenn’s etwas nach „Vaginien“ klingt … die Veganerhasser beschwören dann bereits eine Feministinnen-Diktatur nach unbekanntem Vorbild. :D

      • Ava Odoémena Says:

        Och, richtig lustige Reaktionen gibts erst bei Veganes Reich:-)

        Veganland klingt doch nett.

      • Klaus Says:

        das ließe sich viel weiter spinnen …
        Veganesien, VgssR, Volksrepublik Vega, Vatlantis, Vereinigte Vegane Emirate … usw.usf. …
        Veganland klingt etwas nach Disneyland …
        für alle Antis unter uns gäb’s noch:
        Spaßverderbien, Besserwisserische Republik, Strengonien etc. pp

  5. Günter Wilms Says:

    Ich habe keine Lust, mich auf Wortdefinitionen einzulassen, die zu nichts führen, außer hin zu viel Gelaber.
    Illusion: Die falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit bezieht sich hier auf die unzulängliche Einschätzung des Machbaren. Kritik der Urteilskraft! Diejenigen, die viel Geld haben, von denen ist nichts zu erwarten, sie werden weiter die Welt und ihre Mitmenschen und ihre Mittiere ausbeuten. Ach, lassen wir das! Einen elitären veganen Staat zu gründen kann wohl niemandes Absicht sein. Nur mit der Genügsamkeit und ohne Religionen lässt sich eine Veganwelt erschaffen. Menschen, wie im Gedicht dargestellt, mit einer veganen Landwirtschaft – ja das wärs.
    Nach und nach werde ich meine Ansichten und Einsichten in meinen blogs darlegen. Ich mache mir keine große Hoffnungen, wirksam „erreicht“ zu werden. Wer liest denn noch? Und dann noch Gedichte und Aphorismen etc.!
    Interessant wäre es schon, den lebengebärenden Frauen das Zepter zu übergeben, damit das tödliche Gedankengebären so vieler Machos endlich aufhört. Denn diese Typen sind unfähig die fürchterlichen Konsequenzen ihres Tuns einzuschätzen. Ja Ja! Es gibt auch genug Frauen, ja auch solche, die Männern in den A. kriechen. Es gibt jedoch eine Vielzahl Frauen, mit denen eine vegane und matrizistische Weltgesellschaft möglich wäre. In einer Welt des Nichtverstehens, des Nichtverstehenkönnens und des Nichtverstehenwollens und der lauen Dummheit, wird weiterhin Blut fließen. Ich denke, wir kommen um das große Grausen nicht herum, aufgrund dieser vielen dauerhypnotisierten und eingefleischten Massenmenschen. Wer dann noch aufstehen kann, der muss! es anders anpacken, damit die Sch.. nicht nochmals von vorne los geht. Friedliche und zornige Tage wünsch ich…..

    • Ava Odoémena Says:

      „Illusion: Die falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit bezieht sich hier auf die unzulängliche Einschätzung des Machbaren.“

      Geile Projektion, da die Machbarkeit bereits Realität ist. Das steht ja außer Frage. Das heisst, du bist der Illusion aufgesessen, etwas sei nicht machbar obwohl es in der Wirklichkeit bereits existiert.

      Dann gleich ein weiterer Widerspruch, du möchtest die gegnerische Definition nicht zulassen, weil das zu „Gelaber“ führt, laberst dann einen kompletten Absatz in Redefition. Bitte dann auch an die selbst aufgestellten Regeln halten.

      Einen elitären veganen Staat zu gründen kann wohl niemandes Absicht sein.

      Das ist ein diskreditierender Allgemeinplatz. Was ist denn an vegan elitär? Jemand der einem alten Mann über die Straße hilft statt ihn vor den Bus zu schubsen handelt in deiner Vorstellung elitär? Lächerlich. Und warum sollen Veganer nicht von ihrem verbrieften Menschenrecht Gebrauch machen und davon absehen, einen eigenen Staat zu gründen?

      Mir fehlen in deinen ich-bestimme-Argumenten die Begründungen.

  6. Clemens Sebastian Says:

    „Es ist eine Utopie, keine Illusion. Eine Illusion wäre es, wenn es technisch unmöglich wäre in der Antarktis zu leben. Die Forscherstationen beweisen aber das Gegenteil“

    Realität
    sagst du so unerklärt oder auch so wenig bedingt
    ja was ist bedingte Realität l“iebe“ Ava
    auch Frau Merkel ist möglich
    technisch ist z.b. jeder Idiot möglich

    vegan elitär wäre_Sparte vegan

    „Interessant wäre es schon, den lebengebärenden Frauen das Zepter zu übergeben, damit das tödliche Gedankengebären so vieler Machos endlich aufhört“

    das wäre nicht interessant
    das ist purer Dummschwatz
    die lebendig, weil natürliche Gebärmuter als Hort der Klugheit
    der Macho_als Gedankengeburt:_tödlich
    dabei ficken doch die, die natürliche Gebärmutter
    dachte ich immer

    „Ich denke, wir kommen um das große Grausen nicht herum, aufgrund dieser vielen dauerhypnotisierten und eingefleischten Massenmenschen. Wer dann noch aufstehen kann, der muss! es anders anpacken, damit die Sch.. nicht nochmals von vorne los geht. Friedliche und zornige Tage wünsch ich…..“

    das große Sausen nennt sich das
    Hitler und Nietzsche lachen schon mal

    Clemens

    grausig so ein Gedankengut
    wirklich dumm

  7. Clemens Sebastian Says:

    „Ich würde sogar soweit gehen und sagen, ohne vegan kein komplettes Öko – weil – Tiere sind schließlich Teil der Umwelt“

    seltsamer Satz
    woher weiß ich um die Umwelt
    sagt man doch
    cogito ergo sum sum sum
    Bienlein summ herum

    seltsam, weil man ein komplettes Ökö postuliert
    das ist verrückt
    musst du zugeben Ava
    weil komplettes Ökö ja gar nichts bedeutet
    sei es denn eine Floskel
    ein Plattmacher
    der stinkt
    ein Sinneseindruck will sein
    aber die Worte fruchten nicht

    clemens

    • Ava Odoémena Says:

      Also wenn gerade du auf Begrifflichkeiten herumreitest… Der Inhalt ist doch klar: Ein Öko („Schutz der Natur“), das vegan ausklammert, ist kein Öko, da die Tiere ja Teil der Natur sind. Ausbeutungsverhältnisse jeder Art (und seien sie noch so wohlmeinend) bleiben eben Ausbeutungsverhältnisse und enden mit dem gewaltsamen Tod der Opfer. Viele Ökos erliegen hier kognitiver Dissonanz, und glauben, Tiere könne man aus dem Naturschutz irgendwie ausklammern, sie werden psychologisch ausgelagert als nichtanimierte Objekte die wie eine Wertsache zur Verfügung stehen. Es ist paradox wenn Ökos Naturschutzgebiete herbeisehnen, aber Kühe gefangenhalten wollen um den Kälbern die Muttermilch zu rauben oder andere Ausbeutungsformen. Daher: ohne vegan kein komplettes (oder richtiges) Öko. Nur mit vegan ist Ökologie Ökologie.

      • Clemens Sebastian Says:

        vielleicht hast du das göttliche cogito ergo sum übersehen, also was es bedeutet
        einerseits ist es borniert
        und aber gerade weil es borniert ist, sei es auch göttlich
        kleiner Schlawiner der Descartes
        so schön eingebildet
        und auch noch im Namen des Herrn
        so bringt man sich selbst in Position

        Ökö = Schutz der Natur?
        ist deine Definition von ökologischem Handeln
        also so klar auch nicht
        seit den Grünen AKW etc. modern
        sicher
        warum auch nicht
        aber wieso erzählst du mir das mit der kognitiven Dissonanz
        liegt doch auf der Hand
        wer sich so wie du ÖKO denkt
        der spinnte doch
        klammerte er dir Tiere aus
        warum das den Veganern überlassen sein sollte,
        also diesen Schutz zu fordern?
        Unterdrückung, Ausbeutung geht alle an
        endlich ist man ja im netten Kapitalismus selbst betroffen
        ein jeder Mensch auch
        die komplette Natur harret der kapitalen Verwertung
        nur
        es ist halt dann keine kognitive Dissonanz
        so blöd denkend kann man gar nicht sein
        es ist Bequemlichkeit, Unfähigkeit; Ohnmacht

        Clemens

  8. Clemens Sebastian Says:

    oder auch

    „Ich habe keine Lust, mich auf Wortdefinitionen einzulassen, die zu nichts führen, außer hin zu viel Gelaber“

    Schwatz in Form
    Schwatz der perfekt zum Labern hinführt

    „ich habe keine Lust“
    damit begründet der Schwatzer seine Allgemeinheit
    da ist einfach obergrob geil „dumm“

    ich Tarzan_richtig
    Rest_Lall
    Tarzan Macho_richtig
    total komisch, gell

    echt

    clemens

    • Tobi Says:

      Was soll eigentlich immer dieses In-Versform-Schreiben?
      Möchtest Du Dich damit von etwas abheben? Oder was hat es damit auf sich?

      Tobi

      • Ava Odoémena Says:

        Mmmm, ich finds inzwischen auch nervig, weil man ja immer nur 5% versteht. Vielleicht ist das ja auch die Absicht…

      • Tobi Says:

        Jep. Weiß ja nicht was die anderen machen, aber ich lese das mittlerweile nicht mehr – ist mir zu mühsam.

        Du mußt ja fast ;-)

        Tobi

      • Clemens Sebsastin Says:

        5% ist nun schon arg wenig, Ava
        woran es wohl liegt
        vielleicht keine Skepsis in der eigenen Sache vorhanden?
        zu viel ÜBERrzeugung
        dabei schreibe ich doch kurz und präzis
        etwa

        „Schwatz“ in Form“
        bedeutet
        der Inhalt ist durch Form vorfixiert
        also formell, damit halt eher Schwatz, weil unkonkret

        Günter schreibt

        „Ich habe keine Lust, mich auf Wortdefinitionen einzulassen, die zu nichts führen, außer hin zu viel Gelaber.“

        ok, da hab ich den Bezug auf Klaus weggelassen
        das war nicht nett von mir
        Klaus: „das ließe sich viel weiter spinnen“
        darauf muss man sich tatsächlich nicht einlassen

        aber dennoch
        ein Auszug aus Günters Gedicht

        „Wir setzen Bäume und Sträucher in die Wiesen
        wir bepflanzen Gärten mit Gemüse und Korn,
        wir hacken Holz, zusammen, für die Winterzeiten
        und blasen alle heiter in des Lebens lustiges Horn.

        In unserm Kreise machen wir die Schuhe
        und nähen unsere Kleider mit Gesang,
        die ganze ModerMode lasse uns in Ruhe,
        vom Leibe bleib uns der moderne Zwang!“

        und und auch noch so

        „Gesundes Leben: so heiβt unser Sieg!“

        das ist langezogener “ HEILER Kitsch
        mit Endsieg

        die Reaktion von Ava

        „Danke übrigens für das schrille Gedicht, aber, warum der grotesk abwertende Begriff “Veganistan”? Denn eine repressive Gesellschaftsordnung wie sie in vielen “Stan”-Ländern vorkommt ist per Definition unvegan.“

        da ham wir diese „SchwatzForm“ auch bei Ava
        weil das vegane Sein per Definition nicht repressiv ist
        ist vegan nicht repressiv

        Marx hatte auch ne hübsche Formel zur Hand
        eine utopische Formel
        Stalin hat die sicher gekannt

        „An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“

        und aber der Günter

        „Interessant wäre es schon, den lebengebärenden Frauen das Zepter zu übergeben, damit das tödliche Gedankengebären so vieler Machos endlich aufhört“

        was der so denkt
        warum , Tobi, kommt dir das nicht seltsam vor
        statt dessen hast du Probleme damit

        „Möchtest Du Dich damit von etwas abheben?“

        ja aber klar
        von dieser ach so „veganen“ Sprache möchte ich mich abheben

        Clemens

      • Tobi Says:

        was der so denkt
        warum , Tobi, kommt dir das nicht seltsam vor
        statt dessen hast du Probleme damit

        …ist einfach eine Aneinanderreihung von Wörtern und Satzzeichen; die zu lesen (und deren Sinn zu begreifen) ist einfach mühsam – ist MIR einfach zu mühsam.

        Erst beeindruckt wäre ich ja, wenn ich wüßte, dass Du auch so reden würdest (wer weiß, wie lange Du zum Tippen brauchst und wie oft Du das ausbessern musst).

        ja aber klar
        von dieser ach so “veganen” Sprache möchte ich mich abheben

        Ok.

        Niemand kann Dich daran hindern, eine eigene Sprache und oder Grammatik zu verwenden. Wenn keiner mehr mit Dir spricht, muss man halt abwägen…

        Tobi

      • Clemens Sebastian Says:

        „Niemand kann Dich daran hindern, eine eigene Sprache und oder Grammatik zu verwenden. Wenn keiner mehr mit Dir spricht, muss man halt abwägen..“

        süße Anmache

        ich verstehe das
        dass du mit einfachen Sachverhalten deine Mühe hast

        auch adressieren will gelernt sein

        „wen keiner mit DIR spricht_muss MAN“

        ja wer denn jetzt, man o man
        du meinst doch sicherlich MICH
        ICH MÜSSTE abwägen
        aber doch nicht wegen DIR
        du sagst doch gar nix
        jammerst über die Form
        inhaltlich null Beitrag
        dabei gäbe es über die sexistische Utopia
        des Günter einiges zu besprechen

        dein lieber Clemens

      • Tobi Says:

        ich verstehe das
        dass du mit einfachen Sachverhalten deine Mühe hast

        Tust Du nicht, denn das habe ich nicht gesagt.

        Nunja, gehab‘ Dich wohl.

        Tobi

  9. Clemens Sebastian Says:

    „Es gibt jedoch eine Vielzahl Frauen, mit denen eine vegane und matrizistische Weltgesellschaft möglich wäre. In einer Welt des Nichtverstehens, des Nichtverstehenkönnens und des Nichtverstehenwollens und der lauen Dummheit, wird weiterhin Blut fließen“

    if you wanna Blut
    kannst du das kriegen, singen ACDC

    vielleicht mal rechts nachfragen
    bei der Gebärmutter

    Chris Doerk & Frank Schöbel – Links von mir, rechts von mir

    „Kritik der Urteilskraft!“

    genau, das fehlt bei dir

    reimt sich übrigens auf links und rechts von mir

    links von mir und rechts von dir
    fehlt es dir an Urteilskraft

    Clemens

  10. Clemens Sebastian Says:

    ok, mal mit Vernunft?

    Utopie, eine Wunschvorstellung
    aber welchen Wunsch stellt man ich vor

    man verstehe sich in der Welt nicht, sagt man
    man kann es gar nicht, sagt man
    aber auch man will es nicht, sagt man

    ja aber was will man dann verstehen, was man nicht verstehen kann
    was genau so ist, weil die Welt ist wie sie ist,
    also ein Ort des Nichtverstehens

    wenn denn nun die Welt so wäre, also man gar nicht kann
    was soll da eine Vielzahl von Frauen
    die ja dann auch nicht können
    weil sie von dieser Welt sind

    das ist
    na
    rassistisch gedacht kann man da nicht sagen
    weil Frauen keine Rasse sind

    aber mit Ihnen wäre sie dennoch möglich
    also die Utopie wäre möglich
    wie gesagt
    Mit IHNEN
    und mit UNS, dem Mann
    denn sie sind die Frauen
    mit denen Utopie möglich wäre
    sagt man

    was ist nun aber matrizistisch
    die Eigenschaft von Matrize

    eine vegane Matrize, ich sag es nicht
    ich schreib es aber
    eine vegane Matratze
    die mögliche Jungfrau

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