Interna: Trollputz

Wie einige schon bemerkt haben ist Veganes Auge jetzt trollfrei. Nach vielen Jahren unmoderierter Kommentare bin ich dazu übergangen, Kommentare vorher zu prüfen und freizuschalten. Bekannte Nutzer sind von der Änderung nicht betroffen.

Hauptgrund dafür ist die aggressive und hämische Stimmung, die antivegane Trolle verbreiten, und hatte das „Abschießen“ von Trollen auch einen gewissen Spaßfaktor (für mich), wurde der Kommentarraum dadurch indirekt natürlich immer von den Negativen kontrolliert weil sich normale Nutzer von den Streitereien abgestoßen fühlten. Wir hatten hier stets ein unverhältnismäßig hohes Aufkommen an antiveganen Mobbern.

Der unmoderierte Kommentar wurde denn auch als Berechtigung gesehen, diskreditierende Unterstellungen, diffamierende Assoziationen, Suggestionen und Herabwürdigungen als „Serotoninspritze“ einzusetzen, also wie eine Art asoziales Antidepressiva. Wer andere bespuckt dem geht es kurzfristig besser. Wer unterdrückt, fühlt sich erhaben. Dem hauptberuflichen Freizeittroll geht es nicht wirklich um Inhalte, das Thema ist nur Feigenblatt für die Abwertungssucht.

Damit ist Ende, es gibt keinen vernünftigen Grund, warum ich das dulden sollte. Veganer Standard bedeutet eben auch gewaltfreie Kommunikation.

Ava Odoemena
(n. verantw. f. Werbeeinblendungen)

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6 Antworten to “Interna: Trollputz”

  1. luy1n Says:

    Eigentlich fand ich es ja immer bewundernswert, mit wie viel gesundem Zynismus du den Trollen entgegen getreten bist. Aber den Schritt verstehe ich nur zu gut. Eine kleine Anmerkung habe ich für dich: „Antidepressivum“ heißt das Wort im Singular. ;-)
    Jetzt kannst du dir ja überlegen, ob du das stillschweigend zur Kenntnis nimmst oder öffentlich machst.

    Herzliche Grüße,

    Luyin

  2. Nick Says:

    Dein Blog, deine Regeln! Ich finde es beruhigend, dass es endlich mal einen Blog gibt, wo gewaltfrei kommuniziert wird. Diese ewige piep …… ich lass das mal:-)

  3. Alexander Sanddorn Says:

    Anmerkung: Wer andere bespuckt dem geht es kurzfristig besser. Wer unterdrückt, fühlt sich erhaben. – Das Komma hätte im ersten Satz nach bespuckt vorkommen sollen und im Nächsten gar nicht.

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