Antiveganismus melden

Hier kann jeder anonym antivegane Vorgänge im Netz melden, seien es Verküpfungen zu diskreditierenden Pressetexten, eine herabwürdigende Aussage in einem Forum über Veganer z. B.

Alles was irgendwie sauer aufstößt oder quer reingeht, hier kann man es sammeln und bei Bedarf besprechen.

Hinweis für Dumme: Antiveganismus sorgt offensichtlich für schlechte Blutzirkulation im Gehirn, wodurch es zu einer Verwechslung von Täter und Opfer kommt. Hier kritisieren Opfer Täter, diesen Vorgang als Denunziation zu bezeichnen zeugt von einem komischen -eben dümmlichen- Rechts- u. Gerechtigkeitsverständnis.

Hinweis für Dumme II: In deklassierten Zusammenhängen wird die Bezeichnung „Opfer“ als faschistische Menschenabwertung beleidigend verwendet, d. h. ein „Opfer“ als jemand, der gegen die Regeln der Täter verstoßen hat und für den daher das „Opfer sein“ eine Form der „tätergerechten“ Strafe darstellt. Nur extrem Dumme erkennen nicht den Widerspruch von „Tätergerechtigkeit“, also die Verkehrung von Gerechtigkeit in eine faschistoide Willkürherrschaft von Stärkeren.

Hinweis für Dumme III:  Dumme haben die Angewohnheit, den Hinweis von faschistoiden Zusammenhängen mit dem Totschlagargument „Faschismuskeule“ diskreditieren zu wollen. Allen drei Dummengruppen ist gemeinsam, dass sie das Wesentliche, also die Inhalte übergehen. Das liegt im Wesen der Dummheit, daher hier an der Stelle die Hinweise für Sachverhalte, die für Nichtdumme offensichtlich sind.

860 Antworten to “Antiveganismus melden”

  1. Lyz Says:

    Kannst du den Link bitte wieder rausnehmen?

    • Ava Odoemena Says:

      Ich hab ihn doch rausgenommen?

      • Lyz Says:

        Das hatte ich vorher geschrieben und dann nicht mehr gesehen weil es schon auf die Seite davor gerutscht war, deswegen dachte ich es wär irgendwo in den Tiefen des Netzes verschwunden. Und dann hab ichs nochmal geschrieben und dann hast dus rausgenommen.

  2. Lyz Says:

    (Uh, es war so verschachtelt dass ich nicht mehr auf „Antworten“ klicken konnte)

    Danke :)

    Ich dachte das hilft vielleicht bei der Schreibblockade, auch wenn mir zu dem Artikel irgendwie nur Beleidigungen einfallen.

    • Ava Odoemena Says:

      Wobei ich mir noch nicht sicher bin ob das nicht doch eine gut gemachte Satire ist. Wenn nicht ist es auf jeden Fall Realsatire. Der Satz mit der Lichtnahrung, in Assoziation zu Veganismus, so dumm kann die doch gar nicht sein, oder?

      • Ava Odoemena Says:

        Vielleicht liegt es ja auch an der Finanzkrise und der Papiermedienkrise dass die Gute so am Rande des Nervenzusammenbruchs vor sich hin fiebert.

      • Kabi Says:

        Klingt ja fast als ob ich was verpasst hab…

      • Ava Odoemena Says:

        Link gelöscht. Wers jetzt noch nicht hat ist selber schuld…

      • Kabi Says:

        Danke!
        Uhh, da habt ihr nicht übertrieben. Übel. Ich glaub nicht, dass das Satire sein soll.
        Leider wird es wohl niemanden interessieren, wenn man das per Leserbrief auseinandernimmt. >: /

      • Ava Odoemena Says:

        Ich weiss nicht Kabi, das ist so idiotisch und unter aller Kanone, ich schätze selbst die dümmsten Leute merken, dass da was nicht stimmt.

      • Kabi Says:

        Ich finde es so gemischt, teilweise strunzplatt, ja, aber teilweise halt auch clever-pseudoseriös. Für Leute, die sich nie damit befasst haben und Rechtfertigungen gut gebrauchen können…
        Hoffen wir dass die Neon-Leserschaft hell genug ist.

  3. eva-marie Says:

    hallo liebes team und liebe besucher der webseite ‚das vegane auge‘.

    Als ich vor ein paar monaten in unserer kochbuchsammlung stöberte, stiess ich auf ein nettes exemplar namens ‚vegetarian basics‘ vom verlag GU.
    Zum einen beim test auf den letzten paar seiten gibt es das beispiel der netten quartals-veggies.
    Dort ist erläutert; moment, ich zitiere:

    „…abgesehen davon dass Quartals-veggies gar keine echten veggies sind, leben sie meist recht gesund- und im Schnitt sogar länger als reine vegetarier. das dürfen sie hardcore-veggies allerdings nicht sagen. diese halten die quartaler nämlich für konterrevolutionäre, die mit ihrer hymne auf das gute gleisch das schlachten von tieren wieder gesellschaftsmäßig machen. diskussionen sind da zwecklos. daher sollten sich beide am esten aus dem Weg gehen.“

    ähm. so weit so gut. ich bin veganerin und meine mutter pescetarier. sie lebt noch. ich hab sie noch nicht erschlagen. auch die tatsache, dass quartals-veggies länger leben, ist umstritten. es gibt bisher noch keine eindeutingen beweise für so etwas.
    und weiteres im kapitel ‚aus wok und pfanne‘: …

    ein problem bleibt vitamin b12 und die vegane ernährung von kleinen kindern, alten menschen, kranken, schwangeren.“

    weiteres im ersten kapitel:

    „lacto-ovo? … lacto-ovo-vegetarier haben mämlich nichts gegen milch und ei im essen, weil dafür kein tier sterben muss. das macht ihnen das kochen, backen und die versorgung mit weichtigen nährstoffen erstmal leicher als strengen vegetariern, die nichts vom tier wollen. diese können aber ganz schön bissig werden gegenüber den lacto-ovos, der mehrheit unter den veggies…“

    hm.. für ei sterben genügend küken. :(
    ja das wars soweit, wenn ich noch was finde, schick ichs nach

  4. Lukha Says:

    Beitrag zu vegi Hunden und Katzen im schweizer Fernsehen: http://videoportal.sf.tv/video?id=6f429762-6fed-4404-b3fe-504ba49e7721

    • Ava Odoemena Says:

      Wobei nur der undifferenzierte Einwand des „Experten“ hier wirklich als antivegan gelten kann, der Bericht hat da sogar eher noch werbende Wirkung weil er das Thema erstmal überhaupt in die Wohnstuben trägt, odr?

      • Lukha Says:

        jop, das Gefühl hatte ich schon auch. Gleichzeitig war es vermischt mit einem latenten „drüber lustig machen“ Gefühl, was hängen bleibt und die Vegi Katzen/Hunde als Opfer übertriebener „menschlicher Tierliebe“ darstellt

      • Ava Odoemena Says:

        Ja stimmt, so als Unterton „shaker shaker-mäßig“, „sind sie nicht süß die Spinner, was es nicht alles gibt“.

  5. newsmagazin Says:

    ich hab da was gefunden: http://www.neon.de/kat/wissen/koerper/essen_trinken/309892.html

    ein freund hat mich drauf gebracht. leider hab ich den artikel selber noch nicht, ich besorg ihn mir aber oder vielleciht hat wer von euch „neon“ daheim (ich hoffs nicht :-)) – aber der artikel dürfte dem wort antivegan voll und ganz gerecht werden bei dem was ich drber gehört und gelesen habe

    • Ava Odoemena Says:

      Die Seite lädt grad nicht, aber das war schonmal verlinkt wenn es die gleiche Geschichte ist von der komischen Ex-Vegetarierin. Ich wollte dazu einen Eintrag machen wenn dieser Schund im Netz freigegeben wird.

      • newsmagazin Says:

        sorry, hab nicht gesehen dass es schon verlinkt ist, war mein ersten antiveganismus.

        ja das ist die ex-veggie…wo’s mir erzählt wurde hab ichs nicht geglaubt, getsern hab ich ca.2h mit kommentare-lesen verbracht und hab‘ echt gedacht sowas kanns doch nicht geben…dann hab ich ihr kommentar zu den kommentaren gelesen und inzwischen denk ich mir nur mehr man sollte sie aufgrund ihrer geistigen armut bemitleiden und ihr wegen ihrer recherchierfähigkeiten ein lebenslanges schreibverbot verpassen. wenn man denkt wieviele jugendliche und andere sie damit beeinflusst kommt einem nur mehr das grausen, bin auch gespannt ob eine richtigstellung kommt.

    • Kabi Says:

      Die Seite will bei mir grad nicht laden, aber der Link ist identisch mit dem, den wir neulich schon mal hatten: https://veganesauge.wordpress.com/antiveganismus-melden/comment-page-7/#comment-3094
      Ich dachte schon, wird das jetzt Trend bei denen. ; )

      • Kabi Says:

        Ach da hatte ich die Seite wieder zu lang ohne Neuladen im Hintergrund, sorry

    • Erbse Says:

      Hallo. :)
      Hast du den Neon-Artikel denn derweil lesen können? Ich hab sie irgendwo hier daheim und mich letztens bei einer Tüte Chips darüber aufgeregt. Wenn du möchtest, würde ich dir den Artikel nachher einfach mal einscannen.
      Lieben Gruß,
      Erbse

  6. Ava Odoemena Says:

    Hummel gräbt sich weiter ein im Hummelreich, und zensiert Links auf VA

    http://vegan-central.de/foren/viewtopic.php?id=44486

    Die dreiste Unterstellung (natürlich im Stile des Wort Gottes), ich hätte meinen Orthorexieartikel dort geklaut , wurde also ausgedehnt vom Orthorexieartikel auf allgemeine Inhalte. Ich klaue da also jetzt ständig:-)

    Ursache war hierfür die Bemängelung der Creative Commons Lizenz. Mein Artikel stand WOCHENLANG im Vollzitat im Forum, ohne Vermerk auf die CC-Lizenz. NACHDEM ich, freundlich, diese Lizenz bat hinzuzufügen (es ist nunmal das Wesen von CC ersichtlich zu machen, dass ALLE das kopieren dürfen damit keine Sackgasse entsteht), wartete Hummel *dann* mit der fadenscheinigen Unterstellung des Plagiatismus auf, die jetzt als Rechtfertigungsgrundlage dient, Links auf VA zu zensieren.

    Und hier gehts weiter.

  7. Ava Odoemena Says:

    Das doofe Ende des Internets debattiert mal wieder über vegan(isch)e [sic] (Hunde)-Ernährung. Man ist sich -wie immer fern jeder rationalen Argumentation- einig

  8. Lena Says:

    das böse lauert bekanntlich überall. und manchmal kommt es sogar direkt aus den eigenen reihen:

    „mein freund zum beispiel ist auch kein veganer, und er ist auch kein vegetarier, also er isst schon einmal die woche sein stück fleisch. was okay für mich ist!“

    gefunden hab ich das zitat zufälligerweise auf pseudoerbse.wordpress.com, wohin ja bekanntlich auch das VEGANE AUGE verlinkt. läuft so ein spruch jetzt eigentlich auch unter ANTIVEGANISMUS? oder muss man bei sowas jetzt einfach mal ein auge zudrücken?

    • Erbse Says:

      Letztlich kennst du die Umstände doch gar nicht, liebe Lena.
      Weshalb sollte es nicht für mich „okay“ sein? Ich kenne diesen Menschen nicht erst seit gestern. Er hat sich genauso mit dem Veganismus beschäftigt wie ich, er isst das was ich koche, er versteht die Beweggründe und verteidigt diesen Standpunkt sogar vor Anderen. Schlussendlich ist er „einfach noch nicht soweit“. Und weshalb sollte ich mich gegen meine Liebe und gegen meine Familie stellen? Für mich ist das kein Antiveganismus. Aber ich bin ja auch voreingenommen. ;)

    • Paul Says:

      Ist es antivegan sich mit omnivoren einzulassen? Einmal die Woche Fleisch ist nicht schön, aber besser als jeden Tag Käsegeruch ausm Kühlschrank oder „Bratenduft“ aus der Küche.

      Ich wohne in einer vegetarisch-veganen-omnivoren 3-WG. Bin ich jetzt antivegan weil ich mit den Leuten gut auskomme ?

      Nebenbei habe ich meine erste erfolgreiche und wie es ausieht auch nachhaltige Veganisierung hinbekommen. Es ist die Wahrheit – ich habe meiner Bekannten nur ein einziges mal und zwar auf Nachfrage ausführlich erläutert warum- weshalb – wieso, dass wars. 4 Wochen später war sie vegan und hat in sehr kurzer Zeit Wissen über die Ernährung erlangt.
      Ich habe sie nie gefragt ob sie omni oder Vegetarier sei. Tatsächlich war sie Vegetarierin wie sich im nachhinein herausstellte.

      Was soziale Kontakte angeht, so habe ich ausserhalb meiner veganen Blase auch omnivore und vegetarische FreundInnen. Jetzt hat sich mein vegetarischer Freundeskreis verkleinert, ups. ;)

    • Ava Odoemena Says:

      Mal ein kleiner Hinweis: „Lena“ ist „Nachtwächter“. In dem Kontext ist auch meine Unterhaltung mit „Lena“ zu verstehen:-))

      • Lena Says:

        wie kommste denn jetzt darauf, ava? versteh ich nicht…

      • Ava Odoemena Says:

        Tja, DAS würdste jetzt gerne wissen, gell:-)

      • Lena Says:

        ja ich bitte drum :-)

      • Ava Odoemena Says:

        Ich fürchte, diese Bitte muss ich dir leider leider ausschlagen.:-)

      • Lena Says:

        kontext ist gut! du hieltst mich gestern schon für diesen nachtwächter und hast dich trotzdem so schön mit mir unterhalten? das muss du mal etwas geanuer erklären… und die gründe weshalb ich dieser nachrwächter sein soll willst du auch nicht verraten? finde ich äußerst seltsam…

      • Ava Odoemena Says:

        kontext ist gut! du hieltst mich gestern schon für diesen nachtwächter und hast dich trotzdem so schön mit mir unterhalten?

        Ja, wo ist das Problem? Es gehen hier ständig Trolle ein und aus, das ist doch kein Grund nicht nett zu ihnen zu sein.

        und die gründe weshalb ich dieser nachrwächter sein soll willst du auch nicht verraten?

        Was würde das ändern?

    • Ava Odoemena Says:

      Also ich würde eher sagen, die Komplexitäten einer gemischtethischen Beziehung für eine diskreditierende Attacke zu mißbrauchen ist antivegan. Denn das Ziel ist es ja, VA, Erbse und mich als willkürlich zu diffamieren. Eine Strategie wie sie antiveganer nicht sein könnte…

      Du hast dich also im richtigen Teil von VA gemeldet:-)

      Eine Selbsteinweisung hatten wir bisher noch nicht:-))

    • newsmagazin Says:

      ich seh das auch so ähnlich…ich leb auch in einer vegetarisch (sie)-veganen (ich) beziehung….meine eltern essen zwar fleisch aber viel weniger seit ich meine denkweisen in ihr weltbild integriert habe und sie denken über ihr essen zumindest nach, meine geschwister und meinen cousin hab ich mit meinen denkanstössen zu vegetariern gemacht (immerhin besser als omnivor), meine freundin is(s)t vegan wenn ich koche (was ich eigentlich in 95% der fälle tue), bin ich deswegen antivegan weil ich das akzeptieren (wenn auch nicht nachvollziehen) kann?

      ich seh das wie erbse und paul, wieso sollt ich mich gegen meine familie und liebe stellen wenn ich doch mit positiver suggestion mehr erreiche als mit oberlehrerhaften dauerbelehrungen und sozialer abkapselung?

      • mks Says:

        Was bitte ist daran *besser*, vegetarisch zu leben? Was?
        Immer dieses „immerhin vegetarisch“! Was soll das?
        Was erreichst Du denn mit dieser „positiven Suggestion“? Schaffung von Vegetariern? Na, Gratulation, *das* ist ein Erfolg!
        Es geht nicht darum, sich gegen seine Liebsten zu stellen. Doch das kritiklose Hinnehmen ihres Handelns ist für mich nicht nachvollziehbar.

      • newsmagazin Says:

        „immerhin vegetarisch“ ist (für mich) besser als fleischfresser, vegetarier werden auch öfter veganer als fleischfresser…schon mal darüber nachgedacht?

        ich hab auch erst eine entwicklung von fleischfresser zu vegetarier zu veganer durchmachen müssen, das schlagwort ist entwicklung. oder kennst du wn der von einem tag auf den anderen (ohne sich vorher gedanken drüber gemacht zu haben) vom fleischfresser zum veganer wurde?

        wer sagt dir ausserdem, dass ich es kritiklos hinnehme? kennst du mich und wie ich damit umgehe? deine vorschnell gefällten urteile sind für mich nicht nachvollziehbar :-p

        ausserdem nervt es mich, mich dauernd rechtfertigen zu müssen. falls du von deiner geburt an aufgeklärt und veganer warst, herzlichen glückwünsch. aber es wird nicht bei allen so laufen.

      • Paul Says:

        Diese Endlosdiskussionen sind auch nur im Netz anzutreffen, zumindest ist das meine Erfahrung.

        Ich sehe es wie Newsmagazin.

        Die Gruppe die, zumindest ist das meine anekdotische Erfahrung, sehr ressistent einer veganen Entwicklung trotzt, sind AltvegetarierInnen aus dem Hippie-,Anthro,-Esomilieu. Vieleicht ist es die gefühlte jahrzehntelange moralische Überlegenheit, welche plötzlich in Frage gestellt ist, die diese Leute zum Stillstand verleitet. Natürlich kommt noch eine gewisse Trägheit hinzu.

        Für Harekrisnas gilt Milchkonsum für die spirituelle Entwicklung als notwendig.

        Hippies begründen den Milchkonsum mit dieser „All is nature“-Haltung.

        Aber wie gesagt, es sind anekdotische Erfahrungen meinerseits. Ich kenne keine Forschungsergebnisse und bekanntlich ist es gefährlich von eigenen Erfahrungen ausgehend Verallgemeinerungen zu begründen.

      • moglee Says:

        Jeder muss entsprechend seines persönlichen Empfindens, selber damit klar kommen, wie sich sein Umfeld verhält. Die einen stecken es besser weg, die anderen, zu denen ich mich zähle, eher nicht so gut. Man muss in der Lage sein zu verdrängen, den Alltag so zu akzeptieren wie er ist, das gelingt mir leider nur selten so richtig schadlos. Je länger man sich mit der ganzen Problematik des gewaltfreien Zusammenlebens beschäftigt, desto schwieriger wirds, um so mehr gibt sich die Aussichtslosigkeit zu erkennen. Das ersehnte Lichtlein der Hoffnung zum friedlichen Miteinander, ganz hinten am Ende des Tunnels der permanenten Gewaltanwendung, will und will nicht aufleuchten. Bei mir macht sich seit Jahren, nach anfänglicher Euphorie, immer mehr die Resignation breit.

      • Murph Says:

        Da geht es uns beiden ja ähnlich :-(

      • Paul Says:

        Sehe ich jetzt nicht so schwarz. Sicher habe ich auch Erlebnisse wo ich denke „wow, hier geht was“ oder ich stelle Stillstand fest und bin frustriert.

        Wenn Du Deine Aufmerksamkeit über Dich und Deine Gefühle schulst, wenn Dir klar wird dass Dein Gegenüber und Deine Umfeld Dich selbst wiederspiegeln, oder Du erkennst wie Du früher gedacht hast, dann wird es leichter.

        Gefühle der Frustration anzunehmen helfen sie zu überwinden. In dem Moment wo Du Deinen Zustand einfach nur wahrnimmst und akzeptierst ohne ihn verändern zu wollen, verbessert er sich automatisch. Verdrängst Du Deine Gefühle kommen sie später verstärkt zurück.

        Eine gewisse Distanz, nicht Verdrängung ist notwendig. Das gilt für aktive Menschenrechtler genauso wie für Tierechtsaktivisten.

      • newsmagazin Says:

        gibts eigentlich statistiken von wegen vegan und depressionen und deren zusammenhang? ich mein jetzt kein physiologischen ursachen, einfach das „mehr-nachdenken“ als effektor…

      • moglee Says:

        Das Hauptproblem ist und bleibt für mich die anthropozentrische Selbstwahrnehmung unserer Spezies, die gerade von monotheistischen Sekten noch gestützt und verstärkt wird. So kenne ich beispielsweise nicht einen Christen, auch nicht unter Veganern, der keinen speziesistischen Standpunkt vertritt. Mensch – Tier – Mensch – Tier. Es ist so peinlich, bei zig Millionen von Tierarten die auf der Erde leben, reduziert sich die ganze Betrachtung auf „die Menschen“ und „das Tier“.

        Diese abgehobene Selbstbetrachtung wirkt sich natürlich auch im Umgang mit Rohstoffen, mit der Flora und Fauna aus. Alles wird wohlwissend der Endlichkeit der Erde, gnadenlos geplündert. Es wird einfach nur an sich, an jetzt und heute gedacht, die Folgen ihres Handelns sind den meisten von uns doch voll egal. Man hängt mit drin uns lässt sich gleiten im Strom der Zerstörung.

        Allein schon wenn ich an die Populationsdichte unserer Spezies und den täglichen Zuwachs von weiteren 220 000 Menschen denke, dann wird mir ganz schlecht. Logisches Denken scheint nicht so unser Ding zu sein. Meine Betrachtung beschränkt sich nicht nur auf die vegane Perspektive, es brennt leider überall. Je mehr wir werden, desto höher schlagen die Flammen.

        Ein empfehlenswerter Film zur aktuellen Situation, The Planet:

      • Paul Says:

        Da kann ich Dir in weiten Teile zustimmen. Ein grosses Problem ist die Tatsache dass der Mensch praktisch nie mit globalen Existenzbedrohungen wie heute konfrontiert wurde. Sicher gab es regionale Umweltkatastrophen, beispielsweise im Süden der heutigen USA. Hier ist eine indianische Hochkultur die Ackerbau betrieben hat zugrunde gegangen weil die Resourcen für die wachsende Bevölkerung nicht mehr ausreichten. Es git viele solcher Beispiele.
        Das globale Aussmass wie heute gab es so nicht , zumindest nicht durch eigenes Handeln. Daher ist unsere Denke auf kurzfristiges Wohlergehen des eigenen Individuums, bzw der eigenen Sippe und der umittelbaren Nachkommen ausgerichtet. Zudem denken viele dass die eigenen Anstrengungen schlussendlich zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber den Menschen führen, die sich um nichts als die eigenen Vorteile scheren. Staatenlenker und Konzerne denken genauso wie der Privatmensch in dieser Hinsicht. Es gibt einfach keine Erkenntnis dass alle Spezies im gleichen Boot sitzen und es nur ein Boot gibt.

      • Ava Odoemena Says:

        Es geht nicht darum, sich gegen seine Liebsten zu stellen. Doch das kritiklose Hinnehmen ihres Handelns ist für mich nicht nachvollziehbar.

        Genau wegen dieses Konflikts probagiere ich immer das Amnesty International Prinzip. Bei einem Land, in dem Kritik an Menschenrechtsverletzungen ernsthafte Konsequenzen nach sich zieht, übt AI Kritik aus einem anderen Land heraus.

        Tierrechts“arbeit“ sollte also *außerhalb* des eigenen sozialen Umfelds erledigt werden, dann ist man auch freier in der Argumentation. Es bringt überhaupt nichts, wenn man sich sein unveganes Umfeld zerschießt, aber auch absolut gar nichts. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich devot allem unterordnen sollte, was aus diesem Umfeld projiziert wird. Sondern der *eigene* Veganismus konsequent und emanzipatorisch gelebt werden, und für die eigenen Rechte einstehen. Das ist etwas anderes als Kritik am Nichtveganismus der *anderen* zu üben.

      • newsmagazin Says:

        du sprichst mir aus der seele

  9. Paul Says:

    „Eine Selbsteinweisung hatten wir bisher noch nicht:-))“

    nicht schlecht :))
    mehr, mehr, mehr Enterntainment bitte !

    wie zietiert man hier ?

  10. Sheogorad Says:

    http://www.pressetext.com/news/100520007/brot-macht-satt-aber-krank/

    „Viel Fleisch und ein klein wenig Grünzeug, ist daher der Ratschlag von Prof. Cordain…“ – ja genau^^

    • newsmagazin Says:

      Für Bernhard Ludvik, Leiter der Stoffwechsel- und Diabetesambulanz der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel am Wiener AKH ist die Neandertalerdiät nur „ein Trend, der in Wirklichkeit nichts anderes ist, als eine eiweißbetonte Diät – mit dem Aufhänger nur das zu essen, was natürlich verfügbar wäre.“ Die Diätologin Andrea Haupt sieht darin eine „populistische Ernährungseinstellung“, für deren positive Effekte es jedoch keiner Diät bedarf: „Gut daran ist, dass weniger industriell verarbeitete Lebensmittel gegessen werden und dadurch auch weniger künstliche Zusatzstoffe enthalten sind.“

      http://derstandard.at/1266541425104/Genauer-Betrachtet—Skurrile-Diaeten-Essen-wie-die-Neandertaler

      …ist doch sowiso immer der gleiche blödsinn, alles was nur im entferntesten mit (mode-)diät zu tun hat ist einfach nur schwachsinnig.

      • moglee Says:

        Ob sich die Professoren die hinter solchen Fleischkonsumrechtfertigungsveröffentlichungen stehen, wohl auch schon den Kopf darüber zerbrochen haben, welche ökologischen Folgen es hat wenn 6.9 Millarden Menschen 3-5x pro Woche Fleisch (inkl. Wurstwaren) in Form einer Handtellergroßen Portion zu sich nehmen? Wohl kaum. Mit den Fischen wird es schon die nächsten Jahre ziemlich eng werden. Es ist der pure Egoismus, der zu solchen Publikationen veranlasst.

    • Sheogorad Says:

      In die gleiche Kategorie fällt auch die Cavemen Bewegung von der ich vor einer Weile Kenntnis nehmen musste.

      ist einfach nur schwachsinnig.

      ja richtig. nur begegnen einem derartig halbausgegorene Ideen ein wenig zu häufig.

      • Ava Odoemena Says:

        Jetzt müssen sie sich nur noch gegenseitig fressen, das wäre nicht nur sehr authentisch, schließlich war Kannibalismus weit verbreitet, sondern dann erledigt sich dieser Beklopptentrend auch ganz schnell wieder:-)

    • Ava Odoemena Says:

      Nachdem Atkins auf einer vereisten Treppe ausrutschte und sich eine fatale Kopfverletzung zuzog an einem durch Herzverfettung bedingten massiven Herzinfarkt kollabierte, war es nur eine Frage der Zeit bis der nächste Hirte unter dem Stein hervorkriecht, um den Schafen genau das zu predigen, was sie hören wollen…

    • Kabi Says:

      Ich hab mich mal ganz oberflächlich schlau zu machen versucht und wüsste gern, wie ihr das denn seht mit dem Phytat. Ich denk mal, die Empfehlung zu „Fleisch und ein wenig Grünzeug“ hinkt schon deshalb, weil dann ja – zusammen mit dem Aufnahme-hindernden Phytat – gleichzeitig auch das Angebot an Mineralien sinkt, oder? (Und zur Not könnte man ja Phytase einnehmen statt zu morden.)
      Aber mal so in der Praxis: achtet ihr auf Zubereitungsmethoden oder so? (Kochen, keimen lassen, in saurem Medium einweichen, Vitamin C Zugabe) Oder ist das an sich aus irgendwelchen Gründen vernachlässigbar?

      • Ava Odoemena Says:

        Aber mal so in der Praxis: achtet ihr auf Zubereitungsmethoden oder so?

        Phytat ist vernachlässigbar wenn das Essen genug Vitamin C enthält. Z. B. durch Paprika, Petersilie oder Apfelsaftschorle. Jedenfalls in Bezug auf Eisenresorption aus Gemüse und Hülsenfrüchte. Hülsenfrüchte sollte man immer einweichen über Nacht, das verkürzt auch die Kochzeit. Bei Brot (für Zink und Eisen aus Getreide z. B.) ist gesäuertes (also mit Hefe oder Sauerteig gebackenes) Brot wichtig, da der Gärprozess das meiste Phytat eliminiert, bei Zugabe von etwas Essig zum Teig sogar bis zu 90%. Da in deutschsprachigen Ländern eigentlich fast nur gesäuertes/hefevergorenes Brot gebacken wird, betrifft das uns nicht so. Für Veganer im Mittleren Osten und Afrika ist das eventuell anders, denn da gibt es diese Pita/Brotpfannkuchen.

        Nur Weissbrot sollte natürlich nicht immer auf dem Tisch stehen.

        Essig basiertes Dressing im Salat dürfte eine ähnliche Wirkung haben. Die vegane Ernährung hat also genug Wirkstoffe, die sich gegenseitig so beeinflussen, dass dann kein Nachteil entsteht.

        (Info u. a. aus Plant based Nutrition and Health von Walsh, ISBN 0-907-337-26-0, das etwas aktueller ist als Vegane Ernährung von Gill Langley.) Amazon VeganSociety

        Aber so einzelne Elemente isolsiert betrachtet, unter Verleugnung der realen Zusammenhänge wie bei Phytat wird gerne und ständig als antiveganes Konstrukt verwendet.

      • Kabi Says:

        Vielen Dank, Ava!

        Ich gebe flattr jetzt noch bis Ende des Monats Zeit, eine vernünftige Einzahlmethode anzubieten. Wenn sie das bis dahin nicht schaffen… melde ich mich per Paypal an, lol.

      • Ava Odoemena Says:

        Ähem, genau das möchte ich eigentlich gar nicht, diese Haltung und das wäre auch ein Grund flattr wieder abzuschaffen, weil es suggeriert, dass ich was haben will, bzw. dass da so eine Dynamik entsteht bei der Leute einen Klickdruck aufsteigen spüren. Flattr wird für spezielle Nischenblogs wie Veganes Auge sowieso wohl immer bedeutungslos bleiben, politische Breitthemenblogs oder Techblogs werden von dem System die größten Nutznießer, auch wenn mal eine kritische Masse erreicht ist. Dennoch mag ich das Konzept, weil es sehr gut zu freien Inhalten wie Creative Commons, GNU/Linux, BSD usw. passt.

      • Kabi Says:

        Ehrlich gesagt versteh ich das nicht ganz. Du suggerierst damit doch nichts, du bietest nur eine Möglichkeit an. Wenn du „was haben“ wolltest würdest du deinen Inhalt nicht frei zur Verfügung stellen.
        Und aus Usersicht find ich es normal und OK dass bei guten Artikeln oder Tips der Wunsch da ist, sich zumindest symbolisch über das übliche „danke/sternchen“ hinaus erkenntlich zu zeigen.

      • Tamillo Says:

        Wenn man in knapp einem Monat gerade mal sieben Flattr-Pünktchen einsammelt, sollte man sich vielleicht mal die Frage stellen, ob man nicht bessser Pfandflaschen suchen gehen sollte. Ist fürs eigene Ego zwar nicht sehr erbauend, bringt aber letztendlich wohl mehr Cash in die Kasse. Im Fall von Ava fragt man sich allerdings, warum wird eigentlich jemand, der bekanntlich gar kein Interesse am Geldverdienen hat, überhaupt zum Flattr-Bettler?

      • Ava Odoemena Says:

        Antwort hier.

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