Archive for the ‘Gesellschaftskritik’ Category

Vegane Kinder: Sarah Wiener ist keine antivegane Faschistin, aber…

5. Januar 2016

Es gab in der letzten Zeit ein paar Kotzschwälle Richtung Veganismus, denen das Ersatzfleisch nicht so geschmeckt hat, oder so, ich weiß ja auch nicht ob die Freunde des Antiveganismus Jahresende-Panik kriegen und dann noch ein paar Klopper raushauen müssen. Mein Busenfreund Achim Stößer war eingesprungen und hat sich auf scharf-links.de mal ein paar Gedanken gemacht, zu wie er es etwas sheldon-cooperianisch nennt, „Tierrechtverletzerdemagogie“ (Übersetzung: antivegan). Ich brauch das daher nicht alles einzeln nochmal aufzulisten, seine Argumente sind wie oft stichhaltig und auf den Punkt, durchlesen lohnt auf jeden Fall.

Rausgestochen aus diesem Schwall an antiveganer Kotze war ein Bröckchen von Sarah Wiener, ja, die nette Sarah, die mit dem Käfer oder war es eine Ente, (harhar Wortwitz) für Arte über französische Bergdörfer tuckerte und so ganz sympathisch nachhaltig abgehängte Viecher besichtigte oder Fische ausnahm und ach, sie wirkte so harmlos dabei. Man muss sie einfach mögen weil sie so persönlich ist und aufmerksam, immer lernwillig von den dörflichen Tierbenutzern die Matsche nachkochend. Das Aroma dieser Sendungen war die Grundlage für den kometenhaften Aufstieg von Wiener als Medienfigur im deutschsprachigen Raum und legte auch den Grundstein für ihren unternehmerischen Erfolg. Mittlerweile ist sie eine feste Größe in der Medienlandschaft und beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter. Gegen die Wiener kann der Pollmer nicht anstinken. Selbst wenn die ihren Leuten nur 1000 Euro brutto bezahlen würde, wären das pro Monat 200.000 Euronen was die gute Wiener alleine an Löhnen von dem für sie erarbeiteten Vermögen abschaufelt. Das bedenkt man gar nicht, die Wiener als Konzernmutti, denn abgelegt in der Gedächtnisdatenbank für Leute ist sie als eine Art nette, Wollsocken tragende und Jasmintee schlürfende WG-Mitbewohnerin, die Biokekse kauft und zum Kontakttanz geht und lustige Schneidbrettchen bei IKEA kauft mit Hundewelpen drauf. Nee, nee, Nachhaltigkeit und Regionales ist schon lange aus der Fleckenapfelkiste raus, und ins Portifolio rein. Und genau da liegt ja auch der Konflikt mit dem Veganzeug.

Ja, ja, ja, ich bin da viel zu spät für dran, aber die Vorgehensweise ist schon im sehr negativen Sinne bemerkenswert, vor allem da sie auch nicht anders konnte und mit gezielten Tritten in den Unterleib veganer Mütter pollmerte und dann mal ebensolche als Rabenmütter diffamiert. Ausgerechnet. Sind Rabenvögel doch eher fürsorglich.

Ich muss gestehen, Sarah Wiener war mir schon immer sehr unsympathisch (ehrlich jetzt), ich kenne einfach genug pseudosensible Leute aus der Ökowelt, die jedem aus nichtigem Anlass das Messer reinbuttern der am Weltbild kratzt. Und die naturnahe natürliche Natürlichkeit ist Wieners großes Thema, aus der Ecke kommt sie und das ist eines ihrer Mantras. Ich will hier auch gar nicht weiter drauf eingehen was die Wiener im einzelnen gesagt hat, der geneigte Leser findet das rapide über die Suchmaschine seiner Wahl, oder auch im Glaskerker (Facebook).

Ich möchte mich viel lieber mit dem Warum beschäftigen. Ich habe mir überlegt, was eigentlich die zugrunde liegende Motivation für Wiener ist, auf einem derart widerlichen Niveau gegen Veganer zu stänkern, nein, ich meine da gar nicht die weltfremde Behauptung, Sojamilch sei künstlich und wir Veganer würden uns quasi von Chemie-Ersatzfleisch ernähren, da hat sich außerdem der Kollege vom Graslutscher-Blog drum gekümmert. Selbst ich als ehemalige Junkfood-Fettie schaffe das übrigens nicht, ich habe höchstens einen Tag in der Woche an dem ich mir Müllnahrung reinziehe. Schöne, eklige, übersalzene, folienverschweißte, nun, *räusper* Tofu-Wiener mit Weißbrot und eifreier Mayo. Mir liegt im Magen eher ihr Vorgehen gegen vegane Mütter mit der Suggestion, vegane Kindsernährung sei verantwortungslos.

Denn hier, meine Damen und Herren, haben wir theoretisch den Einstieg in den Genozid.

Im Artikel II, Absatz D der Definition und Bestrafung von Genozid steht:

„Article II:  In the present Convention, genocide means any of the following acts committed with intent to destroy, in whole or in part, a national, ethnical, racial or religious group, as such:

(a) Killing members of the group;
(b) Causing serious bodily or mental harm to members of the group;
(c) Deliberately inflicting on the group conditions of life calculated to bring about its physical destruction in whole or in part;
(d) Imposing measures intended to prevent births within the group;

Also Maßnahmen, um in einer Gruppe Geburten zu verhindern. Nun gibt es mit dem Vorwurf ein Problem juristischer Natur, denn Veganismus ist keine Religion, keine „Rasse“ oder Ethnie und auch keine nationale Minderheit. Es sei denn man definiert Veganismus als kulturelle Identität und erhebt somit Veganer juristisch in den Status einer Ethnie. Die Gründung der NEO ist ein erster Schritt, Veganismus auch als kulturelle Identität zu etablieren. Veganer sind im Moment noch eine Subkultur, und der Staat sieht Diskriminierungen gegen Gruppen aus Subkulturen auf Basis seines Rechtssystems sogar explizit vor; man denke nur an den Umstand dass Homosexuelle in diesem Land weder heiraten können, noch Kinder adoptieren. Rein juristisch gesehen ist Sarah Wiener also keine Faschistin.

Es gibt auch noch ein zweites Problem, denn ausgerechnet der Sektor unter Veganern, die wie die Wiener aus der Ökoecke kommen, übertragen ihre postmoderne Natürlichkeitsmythologie in die vegane Ernährung, was dazu führt, dass es tatsächlich mangelernährte, vegane Kinder gibt. Und wie geil ist dass denn für die schwarzen Propagandeure, dass verpeilte Veganer selbst die Vorwände für schwarze Propagana liefern. Göbbels hat vermutlich über jeden realgierigen Juden auch eine kleine Freudenträne vergossen, aber noch nichtmal Hardcorenazis war eingefallen, bei der koscheren Ernährung jüdischer Kinder anzusetzen. Dass es sich bei Warnungen vor veganer Ernährung für Kinder nicht um Aufklärung sondern schwarze Propaganda handelt, entlarvt sich durch den Umstand, dass Veganismus als ethische Lebenskultur unterschlagen und rein als Diätform vorausgesetzt wird, und auch keine Hinweise erfolgen wie denn ein Kind richtig vegan ernährt werden kann, sondern eine pauschale Verdammung erfolgt.  Der Geld verdienende Antiveganismus hat sich auf vegane Kinder eingeschossen, man setzt langfristig bei der „Brut“ an, vegane Kinder sollen mit den Methoden der schwarzen Propaganda verhindert werden, die Kleinen sollen sich da erst gar nicht dran gewöhnen – eine Spaltung wird geschaffen zwischen der Elterngeneration der gewordenen Veganer und der geborenen Veganer. Es funktioniert. Nur wirklich informierte vegane Mütter und die wenigen veganen Väter können sich gegen die Desinformation von Innen und Außen und gegen den gesellschaftlichen Druck, der u. a. von höchsten Stellen befördert wird, durchsetzen.

Das dürfen wir nicht tolerieren.

Aber was ist Sarah Wiener dann eigentlich? Nun, wie oben schon erklärt, Unternehmerin. Und als solche hat sie sich auf den Handel mit unveganen Produkten festgelegt, eine ideologische Verhärtung demnach, bei der Nachhaltigkeit und Bio eng mit Tiervernichtung verkettet ist. Und sie verhält sich wie eine Extremistin. Extremisten fällt allgemein und im besonderen Kontext der Widerspruch zwischen Nachhaltigkeit und Bio und das Auslöschen von Tieren nicht auf. Sie blenden das Tier eben mal kurz aus dem Leben und der Nachhaltigkeit aus, stellen es auf die glückliche Wiese und der Schnitt durch die Kehle, naja das ist halt eben so. Die Veganwelle, die da seit einiger Zeit rollt, also das seltsame Phänomen, dass Nichtveganer zum Tofuwürstchen und Sojajoghurt greifen und so in kurzer Zeit eine derartig enorme Marktmacht geschaffen haben, dass Großmetzger inzwischen veganen Aufschnitt anbieten, ist für Leute wie Sarah Wiener ganz banal eine Bedrohung für ihr Geschäftsmodell. Und sie muss noch nicht einmal ihre möglicherweise vorhandenen, intellektuellen Möglichkeiten ausreizen, sondern nur die Hebel anlegen, die auf dem Niveau der Durschnittsbevölkerung liegen. Plump, aber effektiv.

Was muss am dringendsten passieren? Nun, erst einmal müssten sich alle Natürlichkeitsveganer rapide entblöden.  Es gibt in der modernen Welt keine natürliche Ernährungsform mehr. Auch in den Lampen über der Biogemüseauslage fließt Strom. Und auch Nichtveganer sind mit B12 supplementiert – es wird über die Mast eingebracht. Die vegane Ernährung ist genauso künstlich wie alle unveganen Ernährungsformen. Keine Ernährung ist „natürlich“ organisierbar, nicht für 7 Milliarden Menschen, nicht auf diesem Planeten.

In der zweiten Stufe müssen alle Energien, die derzeit in debile Tierschutzprojekte fließen (Stichwort Zirkus, Pelz, Lebendtransporte…) sich nach Innen richten, um Widerstand gegen antivegane Diskriminierungen aufzubauen. Ich will auf Demos keine Tierschutzablenkungen sehen, sondern Schilder, auf denen steht „Finger weg von veganen Kindern“. Denn denen wird gerade im übertragenen Sinne die Haut abgezogen.

.Ava Lang
Neue Ethische Orthodoxie (NEO)
neo-symbol

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Edikt zur politischen Sachbeschädigung [Mobbing gegen Veganz GmbH]

12. Mai 2015

In der Angelegenheit erlasse ich folgende, vegan-ethische Rechtsauskunft:

Wer Sachbeschädigung ausführt die nicht unmittelbar dem Schutz oder der Befreiung von Tierpersonen dient, oder zumindest Zentralinteressen von Veganern an sich; sondern Sachbeschädigung ausführt die politischem Druck, Angst und Einschüchterung bestimmt ist, ist nicht mehr als Veganer oder vegane Gruppe anzusehen. Ihm oder ihr steht es demnach auch nicht mehr zu, vegane Interessen zu vertreten oder dies zu behaupten oder sich als vegan zu identifizieren.

Begründung:

Das gezielte Generieren von Bedrohung oder anderen belastenden Emotionen zum Zwecke der Willensbrechung ist unvegan. Psychischer Stress in Form von Mobbing ist vorsätzliche Gewalt an Anderen und ähnlich wie Körperverletzung ein Übergriff auf die Integrität eines Individuums und eine Missachtung des Rechts auf Unversehrtheit und somit (auch) mit veganer Ethik unvereinbar.

Hintergrund:

In Filialen der Supermarktkette VEGANZ wurden mehrmals im Rahmen „antikapitalistischer Kritik“ u.a. Fensterscheiben eingeworfen.

Erweiterter Kontext:

Was sind Zentralinteressen, die zivilen Ungehorsam rechtfertigen könnten?

Die Diskriminierung veganer Kinder am Beispiel von Berliner Schulen wird mit der Position der DGE e.V. zur veganen Kindernährung gerechtfertigt. Die DGE („Deutsche Gesellschaft für Ernährung“) greift also aktiv in die Grundrechte veganer Familien ein, angeblich zum Schutz veganer Kinder. In Wahrheit ist die DGE e.V. jedoch eng verflochen mit der Tiervernichtungsindustrie. Wären die Akteure der DGE e.V. tatsächlich am Wohl veganer Kinder interessiert und nicht am Wohl ihrer Mitglieder aus der TVI, würden sie Aufklärung für an veganer Kindsernährung Interessierten betreiben statt Diskreditierung dagegen.

Die Tierbenutzungsideologie darf nicht auf dem Rücken veganer Kinder ausgetragen werden! Dies auch noch als Kinderschutz zu vermarkten ist eine Verkehrung tatsächlicher Verhältnisse in ihr Gegenteil und unerträglich. Eine politische Kommunikation geeigneter Mittel wäre daher im Kontext der schieren Selbstverteidigung zum Beispiel ein vertretbares, ethisches Dilemma.

Kein Zentralinteresse dagegen ist Antikapitalismus. Selbstverständlich fordern Veganer eine gerechte Wirtschaftsordung und das Indienststellen von Wirtschaft unter die Interessen der Menschen und nicht umgekehrt; und daher auch das Verändern der Diktatur der Vermögenden. Diese Forderung steht jedoch *innerhalb* veganer Ethik. Es macht einen Unterschied ob Kapitalismuskritik aus veganer Ethik heraus formuliert wird, oder ob Kleingeistige die sich selbst als linksradikal erleben und die seit neuestem halt auch vegan essen, ihre Ohnmacht an einem veganen Feinkosthändler abarbeiten.

Ein Antikapitalismus, der den Veganismus als dekorativen Zusatz zur moralischen (Zusatz)Rechtfertigung benutzt, macht sich schnell dem Gegenteil verdächtig als dass, was er vorgibt zu sein. Schließlich haben inzwischen auch Reformhäuser und andere Lebensmittelhändler ein großes Programm veganer Produkte, warum trägt dieses Grüppchen vegandekorierter „Antikapitalisten“ seine Kritik nicht auch in die Fenster von ALDI, EDEKA usw.? Es scheint darum eher so, als ob die zarte Blüte einer Veganisierung der Wirtschaft am Beispiel von VEGANZ eher unterbunden und radikale Kritik als Instrument einer zersetzerischen Kolonisierung des Veganismus unterlegt werden soll…

Das bedeutet natürlich nicht, dass vegane Unternehmen bar jedweder (legitimen) Kritik sind. Denn inwiefern VEGANZ als Geschäft überhaupt auch als Vertreter veganer Werte gesehen werden kann, steht auf einem ganz anderen Blatt und muss an anderer Stelle eruiert werden. Wenn sich u. a. die Vorwürfe von Armuts/Scheinselbständigkeit bewahrheiten, wären da vegane Produkte halt auch nur eine Marketingstrategie für eine Geschäftsidee, so wie bei großen Händlern auch, die vegan deklarierte Produkte in ihr Programm integrieren. Es wäre allerdings ausreichend, wenn in dem Falle die Betroffenen diese Kritik äußerten, dafür brauchen die nicht die tatkräftige Unterstützung des hoffentlich minderjährigen, kreuzfriedrichköllner Proletariats.

.Ava Odoéména
Neue Ethische Orthodoxie (NEO)
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(n. verantw. für Werbeeinblendungen)

Weil ich nicht bin wie du, füge ich dir Schaden zu

30. März 2015

Beda Martin Stadler, Wissenschaftsrabauke und emeritierter Professor der Immunologie aus der Schweiz gab Bluewin.ch ein Interview über den Kampf eines Rationalen mit der Esoterik, befragt wurde er auch zum Veganismus. Corina Hany fragte ihn, ob Veganer auch ein rotes Tuch für ihn seien, weil die von den Gegnern als Glaubenssystem diffamiert werden.

Die amüsante Antwort von Professor Stadler, dass Veganer die besseren Argumente hätten, aber die Nichtveganer das bessere Essen mag auf uns erstmal zynisch wirken; im Kontext eines Gesprächs zweier Nichtveganer allerdings eine Besonderheit. Schließlich greift Professor Stadler die Steilvorlage nicht auf und nimmt somit Veganer gegen derlei Assoziationen in Schutz. Und dies wohlgemerkt, obwohl es bei Veganern eine große Schnittmenge gibt mit Naturwahn-Esoterikern, Impfgegnern, Homeopathen usw.

Gleich darauf aber verstrickt sich der Professor ohne Not in eine abenteuerliche Rechtfertigung warum er trotzdem immer noch Tiere benutzt (vulgo „Fleisch isst“): Diese hätten keine Fähigkeit zu planen, in die Zukunft zu denken und deshalb nähme man ihnen nichts, wenn man sie schmerzfrei töte.

Mit der gleichen (ethischen, nicht rechtlichen) Logik aber dürfte man einen Blinden überfahren wenn der versehentlich auf die Straße läuft, schließlich denkt derjenige er sei noch auf dem Bürgersteig und rechnet nicht damit überfahren zu werden. Es fehlt ihm eine Eigenschaft, das Sehen, um für diese Situation in die Zukunft planen zu können.

Das Fehlen einer Eigenschaft als Rechtfertigung für eine massive Grenzübertretung ist nicht nur unwissenschaftlich, sondern es ist auch missbräuchliche Rhetorik zum Zwecke der Manipulation. Denn so wird der Blick abgelenkt von allen anderen Fähigkeiten, Eigenschaften und Merkmalen (FEM), weswegen derer Tiere ethische Rechte haben.

Professor Stadler macht es sich sehr einfach, denn er legt eine streng reduzierte und höchst anthropozentrische Sichtweise als Maßstab an, welche FEM für die Anwendung ethischer Rechte in Betracht kämen. Im Kern ist die von Professor Stadler kolportierte Tierethik aber eine Verkehrung von Ethik in Willkür, „nur wenn du so bist wie ich, verschone ich dich“. Das Fehlen einer einzigen Eigenschaft reicht aber nicht aus, um alle anderen FEM von Tieren als nichtig zu erklären, auch wenn der Professor uns das glauben lassen will.

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CCBYSA – Ava Odoéména
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Selbstkritik: Die Betreibung der veganen Ernährung über den Hausarzt (und was dein Arzt über dich denkt)

30. November 2014

Es ist eine Sucht. Wer einmal einen Bluttest hat machen lassen für irgendeinen Wert, entwickelt schnell eine „Anspruchsunverschämtheit“ und geht davon aus, dass der Blick ins Innere des Körpers ein Recht ist was man den Mitversicherten aufbürden darf. Solidarisch ist dieses Kontrollbedürfnis nicht, eher ein Missbrauch des Systems. Die vegane Ernährung über den Hausarzt zu betreiben ist aber nicht nur eine Frechheit nach außen, sondern auch nach innen, konstruiert das doch den Veganer um zum Patienten und den Veganismus zu einer chronischen Erkrankung.

Diese Anmaßung stößt durchaus bereits einigen Medizinern sauer auf. Auch wenn bei Ärzten oft der Veganismus selbst gerne als psychologische Plattform benutzt wird, beruflichen Hämestau zu entladen, ist der Kern der Beschwerde legitim. Dr. Thomas Georg Schätzler verschafft sich im Kommentarraum der Ärztezeitung Luft über einen veganen oder vegetarischen Google-Hypochonder.

Natürlich gibt es auch bei Ärzten irrige Kritik an der Grenze zur Demagogie bis hin zur antiveganen Hetze. Dr. Wolfgang P. Bayerl zum Beispiel kommentiert fast jeden Veganartikel in der Ärztezeitung, mit der Forderung zur Entmündigung von veganen Eltern weil die – Atem anhalten – ihre Kinder vegan ernähren. Als Beispiel nennt er ein Paar welches in den USA inhaftiert wurde, er unterschlägt leider dass dieses Paar nicht inhaftiert wurde weil die Ernährung des Kindes vegan war, sondern unzureichend. Gleiches Argument führte, wenn es „oben“ statt „unten“ angeführt wurde in der Vergangenheit zu einer Rüge des Presserats. Während die Springerpresse in der Frage eine 180°-Drehung hingelegt hat, fast schon zur vorbildlichen Berichterstattung, muss man an der Stelle fragen warum die Ärztezeitung Kommentare mit demagogischer Struktur, dem Unterschlagen von Fakten toleriert. Darüber darf man spekulieren, aber das nur am Rande. Es soll ja viele Provinzärzte geben, die sich im grünlodenern Dunstkreis der Jägerschaft bewegen. Alleine die demagogische Ummünzung der positiven Studie zur Warnung vor Risiken der veganen Ernährung im Titel lässt etwas von der antiveganen Aggression durchscheinen, die hinter dem akademischen Anspruch brodelt. Veganismus muss in der Redaktion der Ärztezeitung, sowie in Teilen ihrer Leserschaft besondere Ängste hervorrufen.

Hm, wie viele Ärzte müssten eigentlich ihre Praxen schließen, wenn alle Gesundheitsvorteile der adäquaten veganen Ernährung wahr wären? 70%, 80%?

Diebisch freuen darf man sich im Zusammenhang mit dem antiveganen Geraune von „Kommentar-Troll“ Dr. Bayerl auch über die blanke Ironie: Denn gerade die verinnerlichte, schwarze Propaganda löst Unsicherheit bei Veganern aus – der Gang zum Arzt ist oh Ironie ein Bumerang der medialen Hetze gegen Veganer in den letzten 20 Jahren.

Wenn man dem gegenüber jedoch die legitime Kritik, abzüglich Häme, von Dr. Schätzler stellt, muss man zustimmen, dass es nur eingeschränkte Rechtfertigungen für das Abfragen von Blutwerten gibt.

Völlig inakzeptabel ist die Konsumentenhaltung: „Ob meine Ernährung eine gute oder schlechte vegane Ernährung ist, ist mir egal, ich gehe schließlich zweimal im Jahr zum Arzt für mein Eisen, Calcium, B12, Vitamin D“ etc. pp. Noch schlimmer sind die, die bereits eine adäquate Ernährung betreiben, also ein guter Mix aus Verantwortung und, nunja, Sinnlichkeit und trotzdem zum Arzt rennen.

Einer der am meisten verlangten Blutwerte, und zugleich ein völlig sinnloser ist der B12-Wert. Besonders beliebt wie auch paradox ist der B12-Wert bei veganen „Natürlichkeitsliebhabern“. Einerseits ist das integrieren von B12-Supplementen ja total unnatürlich, aber die Ermittlung des Werts im Labor im Schweineserum fliegt völlig unterm Natürlichkeitsradar hindurch. Vollends pervers ist die Kombination des gewaltsamen Anhungerns eines B12-Mangels und dann ein Rezept um die Substanz per Spritze in den Körper zu bekommen.

Zumal dieser Wert auch noch völlig nutzlos ist, hat er doch nur echte Aussagekraft mit der gleichzeitigen Ermittlung von Homocystein oder Methylmalonsäure, am besten noch abgesichert durch Holotranscobalamin II.

Das lächerlichste am B12-Test ist allerdings, dass das Endresultat immer gleich ist:

1. Mangel: B12 muss supplementiert werden.
2. Kein Mangel: B12 muss supplementiert werden.

Hierin unterscheiden wir uns in keiner Weise von Nichtveganern: Auch Nichtveganer werden massiv mit B12 supplementiert, halt über den Umweg der Futtermittel.

Da die orale Aufnahme von B12 ohne Zweifel – und ich rede hier vom wissenschaftlichen Zweifel, nicht vom psychologischen – geeignet ist zur Beseitigung eines Mangels, wie auch der Aufrechterhaltung eines guten Status, gibt es für den B12-Test keine wie auch immer geartete Rechtfertigung.

Etwas anders sieht es aus bei Vitamin D. Der ist sowieso kein veganes Anliegen, Vitamin D-Mangel ist nördlich vom 41. Breitengrad ein Massenphänomen, und der individuelle Bedarf um einen suboptimalen 25(OH)D-Wert zu beseitigen und einen optimalen Wert zu halten kann stark variieren. Die Aufnahmemenge schwangt enorm. Die Autorin dieses Textes muss täglich 15.000-20.000 IE Vitamin D supplementieren, um einen 25(OH)D-Wert von +- 100 nmol/L zu halten. Ein Einpendeln der eigenen Menge ist ohne Blick in den Blutwert unmöglich.

Überprüfung aller anderen Nährwert-Parameter sollte Symptom behaftet sein, wer persönliche Betreuung seiner Ernährung sucht, sollte zur Ernährungsberatung gehen oder einen Butler einstellen. Der Weg zur gesunden Eigenverantwortung darf nicht zur Auslagerung der Verantwortung in die Arztpraxis mutieren. Wer sich von der Veganhetze vom Veganer zum Patienten umbauen lässt, erweist weder dem eigenen Selbstwert noch der veganen Gemeinschaft einen guten Dienst.

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CCBYSA – Ava Odoéména
(n. verantw. für Werbeeinblendungen)

Satire: Der Sexismus ist überwunden, haaalllooo.

9. November 2014

Ist euch schon mal aufgefallen? Keiner ist mehr sexistisch. Ist das nicht prima? Wir haben den Sexismus überwunden. Der Fremdenekel in seiner sexistischen Ausprägung hat sich offensichtlich in Wohlgefallen aufgelöst, die Aufklärung hat das psychologische Wissen derart erhitzt, dass dieses Überbleibsel aus der Steinzeithierarchie einfach verdampft ist in der Postmoderne. Super!

Wenn also Frauen für Menschenrechte in weiblicher Ausprägung kämpfen, dann ist das suspekt, schließlich ist der Sexismus überwunden! Das kann ja nur bedeuten, dass Feministen die wahren Sexisten sind; die brave, anständige Männer unterdrücken wollen für ein paar zehntausend Jahre.

Ich sag euch was. Älter werden ist großartig für eine Frau, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie lästig das ist, ständig aggressiv um Sex angebettelt zu werden – nicht weil man jung, sympathisch und attraktiv ist (more…)

Pflanzenrechte, kleine Analyse einer Idiotie

8. November 2014

„Leben“ ist im Prinzip ein weit flexibleres Konzept als es den Anschein hat. Denn genau so wie sich einst chemische Elemente verdichtet haben, so hat sich die Biologie als eine Erweiterung der chemischen Evolution verdichtet mit Hilfe von Daten. DNS/DNA ist in ihrem Kern ein chemisches Programm, deren kaskadierende Assoziation von Daten aus dem Tango von Ursache und Wirkung heraus entstanden ist. Und diese Verdichtung von Prozessen wird nicht in der Biologie verharren, sondern die Daten wandern schon lange weiter in die „Chemie der Maschinen“.

Leben ist also ein physikalisches Metakonstrukt in der „Mittelwelt“ der Raumzeit, physikalisch verortet irgendwo zwischen dem Universum als ganzes und den Elementarteilchen. Und so lässt sich jede biologische Einheit kleinzoomen auf ihre chemische, atomare und irgendwann auch mal quantenmechanische Bestandteile. Lebensformen sind ergo ein materiebasierter Aggregatzustand von Konglomeraten, die sich aus kleineren Bestandteilen zusammen setzen. So weit so gleich.

Aber ethische Rechte lassen sich doch nicht aus der Atomebene ableiten!



Biomechanik ist keine Sinneswahrnehmung
cc-by-sa-nc Øystein Alsaker

Ethische Rechte fangen an ab einem *bestimmten* biologischen Zellkonglomerat: Bei Tieren. Denn (more…)

Ist das hier noch Deutschland?

20. Juli 2014

Transatlantiker habens schwer im Moment. Waren sie einst die Vermittler, Lobbyisten und Botschafter der Aktionärseliten auf beiden Seiten des Atlantiks, hat sich seit dem NSA-Skandal einiges verändert. Versteht mich nicht falsch, der gesellschaftliche Nutzen dieser Geld-Subkultur Suprakultur war immer schon genau gegen das gerichtet, wovon sie immer geschwafelt hat: Freiheit.  Neoliberalismus, die Kernideologie der Transatlantiker bedeutet Freiheit von Ethik für die, die noch mehr haben wollen. Der Markt soll alles regeln, also die, die den Markt besitzen denn der Markt besteht aus seinen Akteuren und vor allem den Akteuren die ihn kontrollieren. Der größte Konkurrent in dieser krawattigen Dominanz- u. Kontrollfantasie ist der Staat, der mit seinen Regulierungen die Moralfreiheit der neoliberalen Suprakultur stört. In den USA ist dieser Verdrängungsprozess schon viel weiter fortgeschritten, und so ist die NSA zu sehen als eine Art Söldnertruppe des Freimarkts. Ein privater Sicherheitsdienst der Konzernaktionäre.



„We are’ll living in America, America is wunderbar“
Son of Groucho: ccbyncnd2

So waren die Privatisierungswellen, Erfindung von Hartz IV, Abbau von staatlichen Sozialstrukturen, Abkommen wie TTIP usw. eine brillant geplante Strategie, den Konkurrenten Staat auf Diät zu setzen um ihn dann leichter aus dem Weg räumen zu können. Was für die einen also Vermittler und Botschafter zwischen befreundeten Bevölkerungen waren, bei denen die Transatlantiker sogar einen guten Ruf genossen, das war für die anderen immer schon eine PR mit der die Reichen gegen die staatliche Ordnung agitierten. Wie eine Ordnung aussehen würde, (more…)

[Kurzgeschichte] Das Jahrhundert der Traurigkeit

1. Juni 2014

Vater, wie die Zeit vergeht, jetzt ist es schon 2174. Wie selbstverständlich wir mit den technischen Neuerungen umgehen; obwohl auch ich mir schon vor zwei Jahren für mein Gehirnmodem eine nanoselbstassemblierende Flüssigkeit habe spritzen lassen, genieße ich das Schreiben mit der Hand auf Papier. Und doch fühlt es sich nicht mehr wirklich an. Seit dem Beweis in der Teilchenphysik für die große vereinheitlichte Theorie, dass der dreidimensionale Raum nur ein Kontext in einer Art eindimensionalem Übernichtraum ist, wir also in einem Bild leben, fühlt sich nichts mehr richtig echt an. Vielleicht bist du mit deiner Strafe im Kommunikationsgefängnis davon verschont, die Strafe nur einmal im Jahr Kontakt aufzunehmen mit der Außenwelt, und dass auch nur analog ist grausam und Gnade zugleich, hältst du doch etwas in den Händen und liest mit den Augen, so herrlich altmodisch.

eindimensionenraum

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Die Einfachheit des Veganismus: Replik zu Jürgen Kaube

13. April 2014

In der FAZ stellt Jürgen Kaube, seines Zeichens stellvertretender Leiter des Feuilleton, „Die Rätsel des Veganismus“ vor und zeichnet ein Bild vom Veganismus als ein Irrgarten moralischer Komplexität und somit in sich selbst als widersprüchlich. Die Über-Überschrift „Ist Veganismus moralisch?“ beantwortet er mit Nein, nur wirr kompliziert.

Im Subtext der Annäherung an das Glaslabyrinth „moralische Korrektheit“ schwingt ein wenig die Analogie mit zu Debatten über politische Korrektheit, die für viele Zeitgenossen einfach zu kompliziert ist. Und die soziale Matrix mit der neu verhandelten Höflichkeit ist ja auch komplex. Wie, man darf nicht mehr Neger sagen? Sie sind verheiratet, kommt ihre Frau denn mit… ach ihr Mann kommt mit? Sie sprechen aber gut deutsch Frau Aktürk, ah sie sind in Wuppertal geboren? Dann wollen sie sicher auch nicht mehr zurück in die Heimat. Deutschland ist ihre Heimat, sieh an. Nein, schwierig war das immer schon nur für die Tumben.

Für die Tumben ist die Zahl der bereitstehenden Fettnäpfchen linear zu der Erweiterung des Kreises derer gestiegen, die ihren Objektstatus hinter sich lassen konnten und Menschen wurden. Das waren sie natürlich schon vorher, Menschen, es hatte nur niemand von den Tumben gemerkt. Politische Korrektheit ist im Kern also der Versuch, die Tugend der Sittlichkeit umzufirmieren um sie als abstraktes Objekt bearbeiten zu können. Es handelt sich um die Bestrebung, die neuen Menschen aus der Sittlichkeit wieder hinaus zu begleiten, hinaus aus der vertrauten Gräue.  (more…)

Betreibt der Berliner Senat & die DGE Hungerfolter gegen vegane Kinder?

5. April 2014

Dem aufmerksamen Betrachter ist nicht entgangen, dass der Wind sich gedreht hat. Nach einer Zeit wohlwollender Berichterstattung sogar in der bürgerlichen Presse wird manchen der Vegantrend wohl langsam unheimlich und die antiveganen Stimmen kommen wieder aus den Schatten, Spalten und Winkeln hervor, um sich als manische Priester wider die vegane Gefahr zu verdingen. Udo Pollmer zum Beispiel tingelt übers platte Land durch die Aulas der Kinder seiner tierverarbeitenden Verbündeten und warnt die Dorfjugend; der Remszeitung ist das wohl selbst etwas peinlich und vermarktet diesen Schulmissbrauch mit dem Feigenblatt der Satire… Im Deutschlandradio fallen von der veganen Mangelkost die Haare aus und die Autorin bekommt das große Kotzen (danke Michael), die Verbraucherzentrale warnt vor Salz und Fett bei McBurger veganer Fertigkost, und Mühlbauer von Telepolis dichtet die Skala journalistischer Integrität nach unten ab.

All dies ist pipifax gegen den Verdacht der institutionellen Diskriminierung (more…)

Killerveganer

2. März 2014

Instinktiv wissen die meisten Menschen, dass ohne gewisse ethische Grundsätze die Zivilisation nicht funktionieren würde. Dieses Wissen ist so alt, selbst sehr alte Wesen wie Fische haben ein Gespür dafür.

Killerveganer nach dem Frühstück by-nc-nd/2.0/ emersonquinn

Denn an sogenannten Putzerstationen dürfen Putzerfische sogar im Mund von Beutegreifern nach Parasiten suchen, ohne dass die Beutegreifer die Situation ausnutzen würden und den Putzerfisch runterschlucken, obwohl sie könnten. Die Fische beobachten sich auch gegenseitig ob diese stillschweigende Übereinkunft eingehalten wird, und diskriminieren gegen diejenigen, die gegen diese Regel verstoßen. (more…)

Veganer Staat – gibts nicht, geht nicht?

3. Februar 2014

Wenn ich Nichtveganer mal ärgern will, verlange ich nach einem veganen Staat. Die Reaktion ist wirklich überraschend, die wollen uns gar nicht wirklich loshaben:-) Ich bring das immer ganz trocken und nebenbei, meistens verknüpft mit einer Tagtraum-Utopie – eine vegane Technozivilisation in der Antarktis,



„Marie Byrd Land: ©NASA/Michael Studinger“

basierend auf erneuerbaren Energien und mit Meerwasser-Eiswasser-Reflektoren im Orbit, um im städtischen Radius für angenehme Temperaturen und Licht zu sorgen, auch im Dunkelhalbjahr. Hoch bekäme man das Wasser natürlich mit einem Weltraumaufzug und Roboter würden das Wasser im Orbit zu Reflektoren formen.

Nahrungsherstellung per innenräumlicher Hydrokultur wäre ja kein Problem, alles
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Schuhmachers Unfall: Das Zombiekollektiv verzehrt sich nach einem Führer

1. Januar 2014

In Frankreich ist ein Multimillionär beim Skifahren hingefallen und hat sich weh getan. So weit so schlecht. Diese Randnotiz hat sich allerdings zur Lawine entwickelt, deren hysterische Ausmaße kritische Denker staunend und furchtsam zurück lässt. Angesichts der medialen Sirenen ist es fast verwunderlich, dass Silvester nicht abgesagt wurde, ein Staatstrauertag ausgerufen und Spendenkonten eingerichtet wurden wie für die armen Kinder in Afrika. Man muss doch irgendwas tun können, wie furchtbar! Es geht ihm so schlecht, er kann noch nicht einmal ausgeflogen werden nach Deutschland oder in die Schweiz, sondern muss vorerst im Dritte-Welt-Land Frankreich ausharren und hoffen auf etwas Besserung, dann aber hurtig zu richtigen Ärzten!

Ist diese Gesellschaft so dermaßen jeglicher Substanz beraubt, so durch und durch verseifenopert, die Lebensdarsteller darin so dermaßen abgestürzt, hinein in die Banalität ihrer konsumistischen Pseudo- und Funktionsexistenz, dass sie sich an einem tragischen Helden aufrichten muss? Jemand der sein Geld mit Werbeeinnahmen „verdient“ hat, weil er mit einem Explosionsmotor aus dem vorigen Jahrhundert im Kreis herum fährt?

Das landesweite Aufheulen der Betroffenheitsaktivisten lässt einem furchtsam zurück, weil die Speichellecker hier *nicht* heucheln. Sie sind wirklich (more…)