Eine Schifffahrt ist nicht immer lustig

19. Juni 2011

Eigentlich will ich auf Veganes Auge persönliche, tagebuchartige Beiträge vermeiden, aber heute bin ich in Plauderstimmung und ab und zu kann man das harte, politische Tagesgeschäft auch mal ein wenig aufflocken denke ich. Ich war gestern nicht auf dem Wedgietag, sondern auf so einem Ausflugsschiff Richtung Müggelsee und zurück, ist ganz harmlos ein paar Stunden. Einmal sind wir nass geworden aber ansonsten hat das Wetter gut gehalten, bis auf den Wind. Sogar die Sonne schickte ein paar mal etwas Juni vom Himmel.

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Warum sind Antiveganer eigentlich so dumm?

16. Juni 2011

C. hat bei „Antiveganismus melden“ einen Link zu einem Thread in einem Vegetarier-Forum eingetragen, und war überrascht dass sich gerade Vegetarier zu extrem fanatischen™©, antiveganen Äußerungen hinreißen lassen. Aber in vegandiffamierenden Pseudodebatten geht es nie um Veganismus, sondern es geht um die Abwertung von etwas als vage oder direkt bedrohlich Wahrgenommenen. Da ist es völlig unerheblich ob es sich um ein paar milch- u. eisüchtige Methadonvegetarier handelt, denn das ist ein psychologischer Reflex der häufig und in vielen Zusammenhängen auftaucht.

antivegan
Gehirnfurz
(Foto CC am Textende)

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EHEC-Pest: Salat macht Frauen tot

25. Mai 2011

Es ist schon seltsam, wie in den deutschen Medien die EHEC-Erreger aus der Scheisse der Antibiotika-gedopten Tiersklaven in den Salat und das Gemüse kriechen und dann vor allem Frauen befallen. Also genau die Bevölkerungsgruppe, die der vegetarischen oder richtig vegetarischen Ernährung (also veganen) besonders aufgeschlossen ist. Manchmal frage ich mich, wieviel Fleischmilchei-Umsatz eigentlich generiert wird, weil Frauen nicht für sich selbst, sondern für andere kochen – nämlich ihre Männer und Kinder. Aber das ist ein anderes Thema.


fraktale Impression von EHEC

fraktale Impression von EHEC CC: Ava Odoémena by-nc-nd/3.0/de/

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Industrielle Tiervernichter: „Aua.“

27. September 2010

Wie es scheint, reift bei den industriellen Tiervernichtern langsam die Erkenntnis, dass die Ausbeutungsmaschine nicht nur Profit zum Hände reiben abwirft, sondern auch Kritik und Proteste von Tierschützern und Tierrechtlern einbringt die bis zum zivilen Ungehorsam reichen.

Das Agrarblatt DLZ jedenfalls hat eine Aktion Astroturfing ins Leben gerufen, in der mit Panik- u. Schmierensymbolismen nicht gegeizt wird. Vom „Kinderporno-Stoppschild“ bis zur Terrorassoziation, über Eskalationsargumente (Nazis – „Interessante Dokumente“) ist fast alles mal wieder dabei. Den Rest des Beitrags lesen »

[Ergänzung] Schönbergers Interview-B12-Rülpser

10. September 2010

Schönberger: „Das stimmt nicht. Bei einer bewussten Ernährung bekommt der Körper alles, was er braucht. Nur Veganer sollten auf das Vitamin B12 achten, das nur in tierischen Produkten vorhanden ist. Sie sollten deshalb regelmäßig ihr Blut untersuchen lassen.“ Den Rest des Beitrags lesen »

Übersehene Produkte aus der Tiervernichtung

10. September 2010

Im Netzmagazin Telepolis des Heise Verlags ist derzeit ein Artikel von Peter Mühlbauer zu finden, der einen Wissenschaftsskandal anreisst, in dem die Pharmaindustrie von PR-Firmen geschriebene Werbung als wissenschaftliche Aufsätze in Fachmagazinen platzierte. Allerdings ist gerade bei dem Medikament Premarin der Skandal viel weitreichender, ein Aspekt den Mühlbauer gänzlich vernachlässigte. Den Rest des Beitrags lesen »

Beendet Angelina Jolie Promi-Veganitis?

2. September 2010

Seit vielen Jahren kursieren im Netz Listen mit Prominenten die angeblich vegan leben, selbst wenn es sich in Realität in den allermeisten Fällen um Veganköstler handelt, die nicht vegan leben, sondern einer veganen Kostform nachgehen. Es gibt wenige Ausnahmen wie Alicia Silverstone und einige andere, wo es sich tatsächlich um Veganer handelt. Prominenz schließt echten Veganismus natürlich nicht automatisch aus. Veganköstler sind prinzipiell auch keine Blender und Pseudos, es steht jedem frei sich vegan zu ernähren, ohne sich für vegane Ethik zu interessieren. Leider sind viele Veganköstler schlecht informiert und bezeichnen sich während ihrer Vegankost als Veganer, obwohl sie zum Beispiel Schuhe und Möbel aus Haut kaufen. Den Rest des Beitrags lesen »

Veganismus und Entformierung

22. August 2010

Allerorten wird betont, dass Veganer sich informieren sollen. Über Ernährung, Tierrechte, Argumente, Umgang mit speziesistischen Fanatikern usw. Ich bin zur Einsicht gelangt, dass damit ein unnötiger Druck erzeugt wird, bei dem der Kontrolleur („Informationshabende“) den Idioten (Neuling ergo der „Untergebene“) durchs Dorf treibt und letzterer fast wie bei einem Rechnerspiel erst eine Ebene erreichen muss, bevor er „würdig“ wird. Dem Empfänger solcher Ratschläge wird also ein Vakuum suggeriert, wie im Werbefernsehen, welches er eifrig und gehorsam zu befüllen hat um „ganz“ zu sein. Ich will mich davon nicht ausschließen, ich hab mich mehr als einmal der Methode des Frontalunterrichts schuldig gemacht.

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Ethik ist Willkür: Das letzte Refugium der Speziesisten

18. Juli 2010

Wer sich wie ich an Orten der Tierverachter durch Debatten mit Speziesisten quält, um über deren Proxime weniger fanatische Speziesisten zu erreichen die mitlesen, und eventuell umdenken, der bekommt ein Gefühl dafür wo der Speziesismus gerade „steht“. Den Rest des Beitrags lesen »

Kleiner Veganer:-)

29. Juni 2010

Veganes Auge beglückwünscht BloggerKollegen Angela Del Buono und Jason Doucette zu ihrem Wonneproppen, der die Veganpopulation auch ohne viel Gefasel um Eins bereichert. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Milch machts

27. Juni 2010

WARNUNG: EXTREME GEWALT

Kein Kommentar

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Sommer, Sonne, Leichenmegafabrik Haßleben

16. Juni 2010

In den Niederlanden wird der Agrarsektor, der Leichen produziert in gigantischen Todeshallen mit Größenordnungen, die, übertragen auf Menschensiedlungen wohl Stadtrecht bekämen, „Bioindustrie“ genannt.

Megastall Schweine Todesfabrik
Keine Fotomontage: Nachtmahr der als Scheiße endet
© wakkerdier.nl

Es gibt 33.000 Betriebe (Tiermilchausbeutung nicht mit einbezogen), von denen sich einige auf die Herstellung von Schweineleichen spezialisiert haben („Schweinemast“), unter Umständen, bei denen es selbst hartgesottenen Speziesisten etwas unwohl wird.

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Achtung Philosophie: Veganismus als Weg aus der Normalitätspsychose

14. Juni 2010

Die meisten Menschen verbinden mit einem Blick in den Nachhimmel, auf die Sterne ein intensives Naturerlebnis. Die Vorstellung vom All, der Weite. Die Frage ob wir alleine sind. Tatsächlich ist aber der größte Teil des Nachthimmels ein nichtchemisches Foto.

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Die Welt: Speziesismus als Kulturgut

10. Juni 2010

Die Welt beklagt in ihrer Netzausgabe heute in einer auf den ersten Blick harmlos wirkenden Meldung die Entfremdung Jugendlicher von der Natur und tappt doch selbst völlig im Dunkeln. Dunkle Realsatire. Anlass dafür war eine „Studie“ des „Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV)“. Alleine der Name verursacht trockenes Würgen, ganz so, als sei der Fetischmord Jagd gleich zu setzen mit bedrohten Tierarten und daher besonders schützenswert.

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BP/ARAL: „Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.“

10. Juni 2010

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„Ein PR-Problem“
cc-by-nc-2:skytruth

BP (ARAL), ein Konzern der sehr erfolgreich giftige Altformen von Energie vertreibt, organisiert die Krise effizient, die Krise seiner Öffenlichtkeitsarbeit.

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