Verschiedenes 7

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Was ist mit Verschiedenes 1-6?

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1.448 Antworten to “Verschiedenes 7”

  1. Fritz Says:

    Bin gerade über diese Seite gestolpert: https://c4ss.org (Center for a Stateless Society)
    Eine Denkfabrik von linken freimärktlerischen anarchistischen Antikapitalisten. Kannte diese Kombination (also links + freier Markt + antikapitalistisch) bis jetzt nicht, sondern nur die Anarchokapitalisten. Sind ganz interessante Texte dabei finde ich, aber leider nur auf Menschen bezogen.

    • Ava Odoémena Says:

      Sind interessante Sachen dabei, bin gespannt wie man den Anspruch unter einen Hut bringt, das hab ich noch nicht verstanden.

      • Fritz Says:

        Ja das hab ich auch noch nicht begriffen.

        Ein Mitwirkender tritt zum Beispiel für den 15 Dollar Mindestlohn ein was ja von rechten libertären abgelehnt wird, da ja angeblich alles durch die unsichtbare Hand gut und gerecht geregelt würde.

        Eine Mitwirkende vegane Feministin tritt dafür gegen Gun Control auf (damit sich die von der „Patriarchalen Staatkapitalistischen Gesellschaft als psychisch krank konstruierten Menschen“ gegen Gewalt wehren können vgl. https://c4ss.org/content/39669).
        Diesen Text fand ich etwas grotesk, vor allem weil sie psychische Erkrankungen als Neurodiversität bezeichnet hat. Es stimmt wohl zu einem gewissen Teil, dass gewisse Neigungen die derzeit unter Krankheit laufen, keine sind bzw. nicht so gesehen werden müssen, und ich finde die Stigmatisierung von psychisch Kranken auch schlimm.
        Aber Depressionen finde ich schon ziemlich krank, und sie tragen nicht zur Vielfalt bei sondern sind unbehandelt oft tödlich.

      • Ava Odoémena Says:

        Als psychisch krank definiere ich Menschen die sich selbst oder andere behindern, ich mags ja knackig. „Neurodivers“ klingt mal nach Inklusionsspam, PC-Szenejargon. Organisierte Selbstverteidigung mit Waffengewalt geht auch kürzer: Krieg… oder Bürgerkrieg. Es ist naiv zu glauben, eine Horde Handwaffenträger könne sich gegen einen mit zunehmend Roboterwaffen ausgestatteten Staat verteidigen, mit selbstzielenden Schusssystemen die auf 1km ein Eichhörnchen vom Ast holen können. Eine vegane Position wäre die Vermeidung von Waffeneskalation. Man merkt bei ihr diese Vorstellung von Anarchismus als ein Alle Rechte Für Alle – System, dabei kann der Anarchismus nur als kant’sche Orthodoxie funktionieren. Anarchismus umschreibt letztendlich eine vollkommen veganisierte Gesellschaft. Die Gesellschaft, die wir Veganer uns als Zielgesellschaft vorstellen.

  2. Ava Odoémena Says:

    Tötungsfreie Mausefalle mit Raspberry Pi:

    • michael Says:

      Lustig, da ich heute seit langem wieder ne Maus mit ner Lebendfalle fangen musste (was auch gut geklappt hat). Nur eben ohne den ganzen Schnick-Schnack. Und ne RPi2 hab ich mir erst vor nem Monat geholt… ;-) aber nee der Aufwand waere mir zu gross ausserdem hab ich keine RPi Cam.

      • Ava Odoémena Says:

        Klar, ist ne Nerdvariante der Lebendfalle. Mit Email-Alarm und Livevideo! 😃 Hast du auf der 2er schon mal Mate probiert? Hab ein B mit Openelec, seit einiger Zeit schau ich doch tatsächlich Letsplays.

      • michael Says:

        Ne, verwende raspbian, und z.Z. hauptsaechlich als file-, download- und dlna server. Openelec sieht aber auch nett aus und kodi/xbmc wollte ich eigentlich auch mal ausprobieren..

        letsplays und utf8 ftw ツ

      • Ava Odoémena Says:

        hehe. Stell dir mal vor wir hätten Kinder:D Kodi/Openelec ist ganz schön patzig, immer fein Backups machen und etwas Geduld mitbringen. Also Raspian war mit UI auf dem B zu träge, aber auf dem 2er flutscht das? Oder machst du trotzdem alles im Terminal? Das wär ja hartgesotten.

    • michael Says:

      Ja, ssh/screen ist fuer das was ich mache eigentlich ausreichend. Hatte zwar mal ausprobiert „X zu forwarden“, aber das lief nicht annaehernd fluessig.

  3. Ava Odoémena Says:

    Karte der Lärm-„Entzündung“ Berlins:

    http://interaktiv.morgenpost.de/laermkarte-berlin/

    Ich versteh eh nicht warum nicht auf allen Straßen, zumindest ab 20:00h im Stadtgebiet, die Höchstgeschwindigkeit auf 30km/h reduziert wird. So als Pauschalgesetz.

    Die Karte zeigt übrigens keinen niederfrequenten „Schall“. (Vibration und Brummen, wer sowas hört leidet natürlich an Tiefton-Tinnitus:-)

    • Ava Odoémena Says:

      Interessant finde ich die erhöhte Lärmbelastung im Osten zwischen Lichtenberg und Altglienicke, weil das will man gar nicht recht glauben. Das sind so superbegrünte Gegenden. Aber hier sind vermutlich durch die losere Bebauung viel mehr Menschen betroffen, da der Straßenlärm durch Fahrzeuge viel tiefer von den breiten Straßen in die Wohnstraßen hineindringen kann. Was im Zentrum und im dicht bebauten Westen an der Fronthäuserreihe absorbiert wird, findet im Südosten viel mehr Lücken.

      Der Blob im Norden kommt natürlich vom Flughafen.

  4. Ava Odoémena Says:

    Geht doch: Humanismus an Bord. http://hpd.de/artikel/12214

  5. michael Says:

    http://www.deutschlandfunk.de/vegane-ernaehrung-mit-vitamin-b12-mangel-ist-nicht-zu.676.de.html?dram:article_id=337238
    B12 malwieder. Scheint wohl doch mehr Eso-Veganer zu geben als gedacht.
    Und das DGE-Pamph^wPositionspapier scheint auch nur in die alte Kerbe zu hauen:
    »Es sei kurz davor, veröffentlicht zu werden, sagte DGE-Präsident Helmut Heseker auf dem Seminar in Hamburg:

    „Ein Problem sind Gruppen mit besonders hohem Nährstoff-Bedarf wie Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere., Stillende. Dort raten wir davon ab, sich vegan zu ernähren, einfach weil das Risiko eines Mangels mit dauerhaften Folgen einfach zu groß erscheint.“«

    Das einzigst Interessante könnte die evtl. kommende Studie über vegane Kinder werden.

  6. Ava Lang Says:

    test

  7. Ava Lang Says:

    Dinge die unter meinem Radar durchfliegen, wie der VW-Skandal, obwohl, jetzt ja nicht mehr:

    Nein, ich bin kein Autofan, habe noch nie eins besessen und finde es bedauerlich, dass Städte Sumpfgebiete sind, deren Inseln von Güllebächen aus Blech umzingelt werden. Und geparkt sehen sie alle hässlich aus, wie Pressballen aus dem gelben Sack, die illegal an der Straße entsorgt wurden. Für mich waren Autos schon immer eine Plage, auf meinem Weg durch die Stadt eine Anmaßung. Gefährlich, dreckig, verdrängend gegenüber allen anderen und überall. Autos, Autos, Autos, Autos. Selbst grüne Städte sind Autowüsten.

    Ich vergesse daher gerne mal, dass es Leute gibt, die sich ernsthaft für Autos interessieren, ich erlebe Autofahrer eher mitleidig als Abhängige ihres Fetischs. Das ist natürlich schon ein wenig arrogant, vermutlich gibt es legitime Gründe, warum sich Leute so ein Ding kaufen. Die dürfen sich hier nicht angegriffen fühlen. Mir ist natürlich klar, dass man manchmal mit den Hunden rennen und wie die Hunde bellen muss.

    Der VW-Skandal ist für mich wie Rufe aus der Ferne, abstrakt, auch wie eine Nachricht aus einer anderen Welt, eine SF-Dystopie. Aber das antimenschliche Zerschneiden von Orten zugunsten von Asozialen, die sich teleportieren mit Hilfe einer 2000kg schweren Warze am Popo ist natürlich Alltag im Hier und Jetzt.

    Aber ich scheine ich mit den Konzern-Managern bei VW eine Sichtweise zu teilen, denn für die scheint die Hinnahme der Realität genauso schwierig zu sein. Nur eben von der anderen Seite kommend. Ich schaue staunend auf das Jahr 2016, und denke mir, häh? Das gibts noch? Wie wärs mal mit einem feingliedrigeren Öffi? Baut Hochbahnen über den Dächern mit 4-Sitz-Waggons oder so. So ohne Kinder zu überfahren. Und die Manager schweben so dermaßen abgehoben in ihrem eigenen Dunst, dass die gar nicht merken, wie eklig die Autowelt ist, selbst ganz ohne Skandal. Dass wir immer noch eine Autowelt haben, das ist doch der Skandal.

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