Skandal !!1! Vegane Kuchenfee hat Sex mit Zombie-Nazi !1!1

Auf der indischen Medienplattform Linksplattunten haben investigative Nachwuchs Schonnalisten herausgefunden, dass die vegane Kuchenfee Kim K. ihre Vulva nicht nur zum Pipi machen benutzt, sondern damit auch Sex mit Nazis, Zombies und Tätowierten hat, die vermutlich ihren Penis da hineintun!

CC BY 2.0 Bill Oberst Jr
Beweisaufnahme SOKO „KK“
CC BY 2.0 : Bill Oberst Jr / Ava Odoéména

Inhaltlich habe ich den Text erst gar nicht begriffen, ich war total abgelenkt von den rattenscharfen, eisprungauslösenden Fotos junger, nackter Muskeloberkörper, dachte erst es handelt sich um einen erotischen Text in DU&ICH.

Aber dann habe ich den Text auch gelesen und die Antifa hat sich beschwert, dass der Supermarkt Veganz keinen Türsteher hat der Leute fragt, wo sie ihr Kreuzchen machen bei der Wahl, wo doch alle Supermärkte ihre Kunden nach ihrer politischen Gesinnung befragen und dann empört abweisen wenn es nicht passt. Und gefallen hat ihnen auch nicht weil bei der Kim auch die Einlasskontrolle versagt hat und die jetzt das furchtbare Verbrechen begangen hat, mit einem Typ zu vögeln der mit Nazis abhängt. Dabei hätte Kim wissen müssen, die selbst omg totally strictly and meticulously antifacist is, äh, ist, also so extremely antifascist, dass deutsch keinesfalls benutzt werden kann um das zu reflecten, dass, wenn du bei den linken indischen Teenies mitmachst, dann gehört deine Muschi denen und die werden dann – das ist eine marxistische Tradition – zu so einer Art muslimischen Bruderonkel der wo dich in die Stadt begleitet damit kein Ehrenschänder seinen Penis in den Muschibesitz hineintut. Wo kämen wir da hin, wenn Frauen selbst bestimmten mit wem sie ficken?

Aber mal Scherz beiseite.

Während sich nämlich alle an diesem Kacksturm aufgeilen (wann dringt schon mal was spannendes ins chronische Wachkoma der Facebookzombies), hat sich bisher noch niemand die Mühe gemacht genau hin zu sehen, was da eigentlich passiert ist.

Der eigentliche Skandal besteht nämlich darin, dass im Jahre 93 nach dem Wahlrecht für Frauen in Deutschland eine Frau für die Wahl ihres Partners öffentlich diffamiert wird, und das von Beteiligten einer Szene, die sich selbst für ein Teil der Aufklärung hält.

Denn, was kann man Kim denn jetzt *konkret* vorwerfen?

Ist sie Mitglied in der NPD? Nein.
Unterstützt sie Nazis in Text oder Sprechform? Nein.
Hat sie eine Torte gebacken mit einem Hakenkreuz aus Marzipan? Nein.
Hat sie mitgemacht auf einer rechten Demo? Nein.
Hat sie sich abfällig über Ausländer, Flüchtlinge, Juden oder sonstwen Ehrenwerten geäußert? Nein.

Hat sie IRGENDWO IRGENDWANN IRGENDETWAS getan, was mit der freiheitlichen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland unvereinbar wäre, bis vielleicht auf die Teilnahme am Perfect Dinner? (Sendungen in denen FlEiMi verkocht wird verstoßen allerdings noch nicht gegen das Tierschutzgesetz.)

Nein. Warum, also anstelle sich zu entblöden was zum Beispiel ein Ad Hominem Anschlag ist, distanzieren sich jetzt tatsächlich Veganer, darunter ihr Exmann?

Denn auf der anderen Seite gibt es chronologisch belegte Diffamierungkampagnen von Linken gegen Veganer, in denen immer wieder das Muster der Assoziation mit Rechtsradikalismus auftaucht. Das sollte schon deshalb seltsam erscheinen, weil eben nicht direkt Rechtsradikalismus kritisiert wird, sondern dieser als Beschmierungsdeko gegen Veganismus benutzt wird.

Und, man sollte die satirische Einleitung dieses Textes nicht missverstehen, die linken Kiddies von Linksunten verfolgen das gleiche absurde Muster diskreditierender Assoziation, ein fließender Übergang von der fehlenden Einlasskontrolle bei einem (veganen) Supermarkt, zur fehlenden Einlasskontrolle bei einer (veganen) Frau. Nicht nur wird per Modul Sippenhaft einfach mal so eben voraus gesetzt, dass eine Frau, die eine Partnerschaft mit einem Mann unterhält, der Kontakte in die rechte Szene hat, selbst rechts sein muss. Das ist zwar nahe liegend, aber weder bewiesen noch verboten, selbst wenn es so wäre!

Hier sieht sich eine Frau genötigt, eine Partnerschaft zu rechtfertigen. Ja, gehts euch noch gut? Wo und vor allem wann leben wir eigentlich?

Nicht nur dass die linken Kiddies, bei denen es sich vielleicht lediglich ideologisch um Kinder handelt, einer Frau mit schwitzigen Händen und einer Lupe im Genitalbereich herumwühlen, bauen sie diesen sexistischen Anschlag auch noch aus, indem sie von einer perfiden Strategie schwadronieren. Kim, der, wir erinnern uns, nichts vorgeworfen werden kann, wird zur einer Art Beate Zschärpe zugerichtet, die wie die Serienmörder von der NSU ein an einer PERFIDEN STRATEGIE arbeitet. WAHAHAHAWAU! WOW!

An welcher denn? Linke mit veganen Keksen zu vergiften? Das ist offensichtlich gar nicht möglich denn die sind doch schon so voller Gift (die Linken). Allerdings ist Arroganz der idiotischen Projektion ein generelles Symptom. In Kreisen die den ideologischen Boden unter den Füßen verloren haben, fällt auf, dass sie oft genau das tun, was sie anderen vorwerfen. (Leider ist das nicht immer so amüsant wie die Greifswalder Kommunisten, die antivegane Demagogie betreiben, und daneben Demagogie erklären.) Ist die Lektüre von Das Kapital so verwirrend, dass damit die neurologischen Ausfälle erklärbar werden?

Denn ein weiteres Merkmal fällt ins Auge was dafür spricht, dass die linken „Kids“ diejenigen sind, die eine perfide Strategie betreiben, nämlich die Wahl der beiden „Anschlagsziele“. Beim Veganz, ein veganer Supermarkt, und bei Kims Geschäft, was denn auch mal geschwind unter Vegan Wonderland eingegliedert wurde (so weit gehen die Recherchebemühungen dann doch nicht) handelt es sich um gesellschaftlich und auch vor allem wirtschaftlich erfolgreiche Konzepte, die somit ein Motiv als Zerstörungsziel darstellen.

Der Veganismus als kulturelle Bewegung droht nämlich die reaktionäre und die linke Bewegung insgesamt von hinten auf zu rollen; ein Mensch der nach veganen Prinzipien lebt braucht kein linkes Außenskelett mehr, da er bereits der gute Mensch von sich selbst heraus ist, der er mittels linker Kontrolle doch erst werden soll. Am Äquator braucht man keine Heizung mehr… Wie viele ideologische Systeme vor dem Veganismus handelt es sich bei vielen linken Geistesströmungen um eine Schäferideologie, die die Richtung für die Herde die unter ihrer Kontrolle steht vorgibt. Ähnlich wie andere repressive Systeme, Theismus oder Rechtsradikalismus oder Wirtschaftsfaschismen wie das Neoliberale.

Die Ablehnung des Veganismus von großen Teilen der Linken lässt sich also mit Existenzangst erklären, und die Verbindung von Veganismus und Faschismus wird auch von anderen betrieben, die Angst um ihre Existenz haben müssen, wie Tierausbeuter. Ist die „Bedrohung“ wirtschaftlicher Natur, ändert sich an der Diffamierung nur der Betreff: Die Handpuppen der gewerbsmäßigen Tierausbeuter warnen dann halt nicht vor „Nazis“, sondern vor „Terroristen“.

Der Versuch, Veganer gemeinhin als Extremisten zu diffamieren ist so alt wie der Veganismus selbst, „Antiveganismus melden“ ist voll davon und teils sind die Vorwürfe so absurd, dass man sich nur noch mittels Satire wehren kann. Mal ist der Antiveganismus subtil wie bei der DGE, die Veganismus über vegane Ernährung diffamiert, indem sie Eso-Mütter als Beispiele heranzieht, die mit einer unvollständigen „naturveganen“ Fehlernährung ihren Nachwuchs verkrüppeln, also schon alleine deshalb nicht vegan sind… Mal dumpf mal direkt, mal lächerlich mal ärgerlich.

Die Schandschrift auf Linksunten hat aber nun eine neue Qualität des Widerwärtigen erreicht, dringt sie doch unter dem Banner der Kritik mit der archaisch, sexistischen Muschikontrolle tief in die Intimsphäre der Betroffenen ein, eine öffentliche Vergewaltigung. Vermutlich ist den Protagonisten noch nicht einmal bewusst, wie entmenschlicht sie agieren, da es ja nicht wirklich um Kim geht, sondern um eine Ikonensprengung. Dass Kim wohl tatsächlich über ihre neue Beziehung Kontakte in die rechte Szene geerbt hat ist zwar ein Fest für die Diffameure, sollte aber nicht davon ablenken, dass es darum geht erfolgreiche Veganer kalt zu machen.

Wir haben Notiz genommen.

Für linke Veganer die sich in der Anifa oder in sonstigen linken Zusammenhängen engagieren sollte spätestens jetzt deutlich werden, dass sie intern dort unter Beobachtung stehen und jederzeit mit einem Messer im Rücken aufwachen können. Es gibt keine Garantie und offensichtlich auch keine Grenzen in der Art, wie man gegen dich vorgehen wird. Das ist eine schmerzhafte Erkenntnis für jeden der Lebenszeit dort investiert hat. Aber Trost liegt in der Wahrheit, dass der Veganismus eine selbst tragende, unabhängige Philosophie ist, die keines politischen Stützgerüstes bedarf. Es ist auch der Punkt darüber nach zu denken, sich aus linken Zusammenhängen zu lösen und auf eigenen Beinen zu stehen. Auf veganen.

Und wie kann Kim damit umgehen? Kim, Kacke vom Kacksturm trocknet wieder und fällt ab. Und nach einiger Zeit verfliegt auch der Gestank. Ich glaube dir dass du nicht Rechts bist, und du bist auch nicht der einzige Mensch, der in einer komplizierten Situation lebt. Frohe Feiertage.

Creative Commons Lizenzvertrag
Vegane Kuchenfee hat Sex mit Zombienazi von Ava Odoéména steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

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113 Antworten to “Skandal !!1! Vegane Kuchenfee hat Sex mit Zombie-Nazi !1!1”

  1. Nora Says:

    Dass Cronberg jetzt nach über drei Monaten, in denen er schon längst mal den Mund hätte aufmachen müssen, nun plötzlich mit diesem Video daherkommt, ist natürlich schon arg peinlich. Noch peinlicher ist allerdings die Art und Weise, wie er Kalkowskis Weste innerhalb einer knappen Stunde reinzuwaschen versucht. Gefühlte hundert Mal macht er die Zuschauer darauf aufmerksam, dass alle Vorwürfe gegen Kalkowski von anonymer Seite stammen und demzufolge mit Vorsicht zu begegnen seien. Aber Fragen, die wirklich zur Klärung des Falls führen könnten, fallen ihm so gut wie nicht ein. Stattdessen wie gewohnt die altbekannte Transusigkeit ohne jeden Funken Witz oder Esprit.Vielleicht sollte man dem guten Mann einfach mal intravenös eine gehörige Portion Guarana verabreichen, damit endlich mal etwas mehr Pfeffer in die Bude kommt. Aber wahrscheinlich würde auch das nicht viel nützen, weil das Nichtansprechen von heiklen Dingen wohl generell mehr eine Charakterfrage ist.

  2. XmarionX Says:

    damit später niemand behaupten kann, er hätte von nichts gewusst, verlinke ich das video am besten auch noch mal auf dieser seite:

    wenn das video wieder mal eines wunderbar deutlich gemacht hat, dann dies: in der veganen szene scheint wirklich nicht der drang vorhanden zu sein, sich auch mal den etwas unbequemeren fragen zu stellen. wundern wir uns also nicht darüber, dass der fall kalkowski letztendlich wie der fall vagedes enden wird. eine menge leute bequatschen sich eine weile wie wild – und am ende ist nichts geklärt. doofe, denen nach schauen des videos keine fragen mehr in den sinn kommen, gibt es offenbar wie sand am meer.

  3. Nora Says:

    „wenn das video wieder mal eines wunderbar deutlich gemacht hat, dann dies: in der veganen szene scheint wirklich nicht der drang vorhanden zu sein, sich auch mal den etwas unbequemeren fragen zu stellen.“

    Cronberg macht um die etwas umbequemeren Fragen ja eigentlich ständig einen riesengroßen Bogen. Nicht zuletzt deshalb ist seine Quassel-Show ja auch so belanglos und so furchtbar langweilig.

    Vielleicht muss man die Sendung auch als Abbild dessen sehen, was die vegane Szene letztendlich am meisten auszeichnet: Der ordinäre Veganer an sich stampft ja am liebsten wohl eher ohne große Auseinandersetzung durchs Leben.

    Dass mit dieser Geisteshaltung kein Blumentopf zu gewinnen ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Aber wer interessiert sich schon für Blumentöpfe, wenn im eigenen Vitamin-12-Haushalt alles im Lot ist.

  4. cardiac Says:

    „Dass Kim wohl tatsächlich über ihre neue Beziehung Kontakte in die rechte Szene geerbt hat…“

    Echt? Krass, ich hatte da mal von gehört und die ganze Geschichte damals als heiße Luft abgetan.

  5. mimenda Says:

    Ich halte diese Selbsteinteilung in links und rechts im Grunde für Unfug. Es geht darum, bei den Dingen zu sein und nicht rechts davon, nicht links, nicht unter ihnen noch über ihnen zu stehen. Das erfordert aber Kritikfähigkeit an unserer Tendenz, Erkenntnisse weltanschaulich zu zementieren und zu toten Dogmen zu erheben.

    Tot sind Dogmen, wenn sie keinen „Sitz im spirituellen Leben“ haben, also etwa bei einem Menschen, der zwar das Dogma des veganen Essens verinnerlicht hat, aber keine weiteren Konsequenzen daraus zieht, als peinlich darauf zu achten, dass er unter keinen Umständen etwas Tierisches zu sich nimmt (der sich etwa den Finger in den Hals steckt, wenn er merkt, dass er „kann Spuren von Eiern und Milch enthalten“ überlesen hat).

    Klar: hier wäre als Konsequenz zu überlegen, woher man seine Nahrungsmittel bezieht, denn Konzerne, die sowohl nichtvegane wie vegane Lebensmittel herstellen, haben generell ein Problem mit der veganen „Hygiene“. Aber die Entscheidung zum veganen Leben ist kein Weg in die Sackgasse, der an einer Mauer endet, gegen die man penetrant und ohne Aussicht darauf anrennt, sie zu schleifen, sondern eine Abzweigung vom asphaltierten, betonierten, normierten und bornierten Denken und Handeln. Wer allerdings den neuen Weg wieder mit denselben alten Materialien begehbar macht, der zweigt nicht ab, sondern läuft nur parallel.

    Das Dogma des Veganismus muss demnach beweglich bleiben. Es hat ein Axiom, aber das nachzubeten und ihm in orthodoxer Weise genüge zu tun, reicht nicht, wenn man nicht in eine quasireligiöse oder ideologische Falle tappen will.

    Ideologe ist, wer sich die Welt nach seinem Willen zurecht macht und für keinerlei Winde (Gegen-, Rücken-, Darmwinde) mehr empfänglich ist. Die guten Erkenntnisse der Menschheit waren nie davor gefeit, von Egomanen, Wichtigtuern und Karrieristen, vereinnahmt zu werden. Warum sollte das beim Veganismus anders sein?

    Abschließend ein „Zitat“ eines großen Mannes, das zeigt, worum es geht:

    „Diese weitbefreiende Tat durchzuführen ist der geschichtliche Beruf des modernen Veganismus. Ihre geschichtlichen Bedingungen, und damit ihre Natur selbst, zu ergründen und so der zur Aktion berufnen, heute unterdrückten Tiermenschenklasse die Bedingungen und die Natur ihrer eignen Aktion zum Bewußtsein zu bringen, ist die Aufgabe des theoretischen Ausdrucks der veganen Bewegung, des wissenschaftlichen Veganismus.“
    (Vegerich Vengels: Die Entwicklung des Veganismus von der Utopie zur Wissenschaft. MVW Bd. 19, S. 228)

  6. mimenda Says:

    Wenn das Schloss erst einmal auf dem vormaligen Terrain von (Veg)Erichs Lampenladen steht, wird es auf dem Vorplatz als Devotionalie zu erstehen sein.

  7. Ava Odoémena Says:

    Themenfremd aber interessant, Spamroboter, die automatisiert Texte erstellen und Überschriften in Artikeln abgreifen um einen Bezug zum Thema herzustellen. Das funktioniert im Moment noch eher schlecht als recht und ist ärgerlich, wegen der schieren Masse. Ich bin recht glücklich über Askimet, den Blog könnte ich zumachen wenn ich jeden Spam händisch löschen müsste.

    Manchmal sind die Texte aber unabsichtlich lustig, wie zum Beispiel der hier, welcher die Überschrift integriert hat:

    The undercurrent, some, remains actively toxic. Not counting the script callous disregard for anything resembling an ethical compass (among the list of vampire kills you for singing offkey), it appears to be ignorant to the truly disturbing messages it sends. It keeps insisting that Jacob consolationprize being hooked on baby Swann is parental and nurturing and not overtly pedophilic, while lauding the vampire clan protective instincts given that the swarm ominously across the child. It’s the stuff of nightmares, and any competent horror story could do wonders with アグブーツ it. Here, the particular things our nation fear and revile somehow become Skandal !!1! Vegane Kuchenfee hat Sex mit Zombie-Nazi !1!1 | Veganes Auge the stuff of swooning romance, as well as undeniable acts of evil are skimmed over because if these folks were slightly distasteful habits.

    Harharhar::glucks::mwuahaha

  8. Kate Says:

    Lange Zeit nichts mehr von Kim Kalkowski gehört! Weiß man momentan, ob an den damaligen Vorwürfen wirklich was dran war? Mittlerweile lebt sie ja in London. Vielleicht weil sie dort ihren Freund besser vor den deutschen Veganern verstecken kann? Dass ihr Freund nicht ganz koscher ist, davon durfte man nach der früheren Aufdeckung ja wohl ausgehen. Weiß jemand, wie der aktuelle Stand ist?

    • Ava Odoémena Says:

      Aloha Kate,

      Kern des Artikels ist ja, dass es niemanden was angeht mit wem eine Frau zusammen ist, und dass alleine deswegen die Vorwürfe haltlos waren. Ich finde schade dass sie in London lebt, bzw. fände es schade, wenn die Hetzjagd dafür der Auslöser gewesen war.

      • Kate Says:

        Na so einfach ist es dann wohl doch nicht. Zusammen sein kann Kim Kalkowski natürlich mit jedem, den sie toll findet, das entscheidet sie natürlich ganz allein. Und wenn sie gerne mit einem Nazi zusammen sein möchte, kann man ihr diesen abartigen Geschmack wohl auch nicht so einfach austreiben. Aber: Ihre Privatheit hört ja schon in dem Moment auf, wo Kunden in ihrem Laden vor der Kuchentheke stehen und entscheiden, ob sie sich nun tatsächlich ein Stückchen Torte von einer Nazi-Braut kaufen sollen oder nicht. Und spätestens hat ihre Privatheit natürlich definitiv ein Ende, wenn sie mit der Leitung der Chefküche bei der VGD ein tragendens Amt innehat.

      • Ava Odoémena Says:

        Genau der Einwand wurde ja bis zum Erbrechen durchgekaut. Den Meinungs/Empörungsveganern ist leider wie so oft nicht klar, dass das bizarr sexistisch ist wenn eine Frau für die echte oder vermutete Gesinnung ihres Lebespartners verurteilt und öffentlich an den Pranger gestellt wird. Das nennt man Sippenhaft, ironischerweise kam Sippenhaft in Deutschland zum letzten mal unter der Naziherrschaft vor.

        Die Meinungsveganer sollten sich einfach mal den Mobberschaum vom Mund wischen und folgende Frage beantworten: Was hat sie denn eigentlich getan? Worin besteht denn konkret IHRE Übertretung?

        Dazu kommt ja noch der Hintergrund, dass es sich um eine konzertierte (sexistische) Aktion handelt um über Personenschaden auch den Veganismus zu schwächen. Und die Meinungsveganer sind drauf reingefallen.

  9. Tröööt Says:

    Prust! Ich hätte den Text schon früher einmal ganz durchlesen sollen. Entlarvend, wie du versucht eine vegane Genossin krampfhaft mit feministischen Argumenten zu verteidigen.

  10. Fritz Says:

    Die Kacke ist offenbar doch nicht abgefallen: https://www.facebook.com/kimveganwondercake/posts/894115737267229

    • Ava Odoémena Says:

      Was, Kalle ist tot??!

    • Murph Says:

      Wenn einem die Existenz zerstört wird ist das schon ziemlich invasiv und fällt nicht so einfach ab, das sind Narben die ewig bleiben. Man kann vom Glück reden, dass niemand anonym auf Indymedia behauptet hat Kim sei Polizistin oder gar selbst rechts, dann hätte es auch Mordanschläge gegeben.

    • michael Says:

      oh scheisse..
      ich hab kalle nur am rande mitbekommen (antispe-forum und veganwolderland betreiber) und habe ihn als vernuenftigen, konzequenten und engagierten menschen wahrgenommen.
      Und aufeinmal, unerwartet(?) soll er tot sein. :-(

      mein beileid an kim und die familie.

    • Tobi Says:

      Magst Du kurz sagen, was hinter diesem Linkzu lesen ist? Man mag es nicht glauben, aber es gibt Leute, die nicht bei Gesichtsbuch sind.
      Danke.

      Tobi

    • Fritz Says:

      Tobi die verlinkten „Gesichtsbuch“-beiträge sind öffentlich, man braucht also kein Benutzerkonto.

      • Tobi Says:

        Tobi die verlinkten “Gesichtsbuch”-beiträge sind öffentlich, man braucht also kein Benutzerkonto.

        Oh, das stimmt natürlich. Ich las‘ nur ‚facebook‘ und hab gar nicht erst geklickt. Mein Fehler, entschuldige bitte.

        Tobi

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